Michael Herbst - Lebendig!

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Michael Herbst teilt seine Vision von Gemeinde: Kirchen, die nicht nur Dienstleister sind, sondern der Ort, der Menschen fit für das Leben macht. Glaube, der dem Leben mitten im Alltag Form gibt und sich in den Stürmen bewährt. Christen, die mutig geistliche Entscheidungen treffen und sicher darin stehen, wer sie aus Gottes Perspektive sind: unvollkommen, aber erlöst, berufen und gesendet.
Wie ein solches Christsein praktisch wird, erklärt der Autor einleuchtend, authentisch und mit Tiefgang: Mit Jesus und wie Jesus arbeiten, Gaben einsetzten, Entscheidungen treffen, die Finanzen sortieren, Ehe leben, Gemeindealltag gestalten, scheitern, beten, durchstarten. Eine kurzweilige Lektüre, herausfordernd und richtungsweisend.

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Dritte Etappe: Wer befreit ist, wird sich irgendwann fragen, was er nun mit der neuen Freiheit anfangen soll. Bald weiß er, dass er frei ist von den alten Zwängen, aber das genügt ihm nicht mehr. Er fragt: »Was kann ich mit meiner neuen Freiheit anfangen? Wozu bin ich bestimmt, was soll ich tun, damit ich ganz der werde, der ich sein soll?« Mündige Freiheit von etwas will Freiheit zu etwas werden.

Nie mehr zurück

Und damit bin ich wieder bei der dummen Frage vom Anfang: Wie könnte nun ein Getaufter stattdessen von sich sagen: »Hm, eigentlich war es doch ganz lustig und schön früher im Gefängnis der Sünde. Warum melde ich mich nicht bei der alten Sklavenherrin und diene ihr mal wieder ein bisschen? So schlecht war das doch gar nicht! Eigentlich machte es sogar mehr Spaß, zu sündigen, als zu tun, was Gott für hilfreich und förderlich hält! Ich glaube, ich besuche die Sünde mal wieder und schaue mal, wie es ihr so geht.«

Da überschlägt sich der Apostel geradezu: Wie sollte das gehen? Du bist doch frei. Nicht dass du nicht mehr sündigen kannst. Doch, das kannst du, man sieht es ja, du tust es auch. Aber du wirst doch nicht so dämlich sein, freiwillig wieder hinter die Mauern deines alten Gefängnisses zu kriechen!

Paulus benutzt noch ein stärkeres Bild: Lieber Christ, sagt er, meine liebe Getaufte, du bist für die Sünde tot. Mausetot. Du bist nicht nur tot, du bist beerdigt. Mit Christus. Und jetzt sollst du in einem neuen Leben wandeln. Du kannst nicht zurück! Du willst doch wohl nicht ernsthaft zurück?

Auf die dumme Frage seiner Gegner: »Ist nicht zu viel Güte Gottes gefährlich für die Moral? Ist Freiheit ohne Druck nicht der Freibrief zum Tun des Bösen?«, antwortet Paulus: »Nein, das ist ausgemachter Blödsinn, Stoff für Stupidedia. Wie könnte ein Befreiter freiwillig wieder in die Klauen der Sklavenmacht zurückkehren? Undenkbar!« Das sagt Paulus nach außen, zu seinen Gegnern. Er sagt aber auch etwas nach innen, zu den Christen in der römischen Gemeinde: »Denkt nun auch richtig von euch. Wisst, wer ihr seid! Vergesst nicht: Ihr seid frei.«

Das bedeutet: Ihr lieben Getauften, freut euch eurer Freiheit. Für die Sünde seid ihr tot. Ihr gehört zu Christus. Denkt auf diese Weise von euch! Denkt über euch selbst als Leute, denen Christus in der Taufe verspricht: Mit der Macht der Sünde ist es vorbei. Ab jetzt gehörst du zu mir. Es scheint sehr wichtig zu sein, richtig von sich zu denken, d.h., innerlich in der Freiheit anzukommen. Wir müssen nicht mehr wie früher. Wir sind frei.

Es scheint zu ganz dummen Fragen zu führen, wenn wir nicht richtig von uns denken. Unsere Gedanken prägen unser Empfinden: Denken wir richtig von uns, führt das zu anderen Konsequenzen, als wenn wir anfangen, dumm über uns zu denken. Wenn wir vergessen, wer wir sind, dann wird die Sünde, diese miese Tyrannin, plötzlich zu einer attraktiven und verlockenden Möglichkeit, und das Leben mit Jesus ist nur noch anstrengend und schwer. Darum denken Sie bitte richtig von sich. Üben Sie es ein!

Wenn Sie in den Spiegel schauen, dann sehen Sie mit den Augen eines getauften Menschen zwei Personen: sich selbst und Christus. Christus vor Ihnen zu Ihrem Schutz, Christus neben Ihnen als Ihr Trost, Christus unter Ihnen, der Sie auffängt, Christus hinter Ihnen, wenn andere über Sie herfallen. Christus bei Ihnen, weil er Sie liebt, als gäbe es nur Sie auf der Erde. Das ist keine Sache des Gefühls, ob es uns gerade gut geht, keine Sache der Stimmung. Das verspricht Christus Ihnen, und das Siegel auf diesem Versprechen ist Ihre Taufe. Und worauf gehen Sie zu? Nicht auf Tod und Grab, das haben Sie hinter sich, sondern auf Ostern, auf die Ewigkeit mit Christus und den Seinen.

Die alten Taufsteine sind in der Regel achteckig 27, weil wir auf den achten Tag zugehen, nach den Tagen hier, den Tagen zwischen Geburt und Sterben, da wartet der achte Tag, der Tag der Auferstehung, der Tag des neuen Lebens. Wir leben also nicht nur zwischen Geburt und Sterben, wir leben ebenso zwischen Taufe und Auferweckung, nicht nur zwischen dem ersten und dem siebten Tag, sondern auch zwischen dem ersten und dem achten Tag. Wir sind frei von der Macht der Sünde: deren Ende ist der Tod. Das ist der Sold, den diese böse Herrin allen auszahlt. Unser Ende ist das Leben mit Christus, das uns geschenkt ist. Deshalb sagt Paulus: »Freut euch eurer Freiheit. Haltet euch für Befreite des Herrn und nutzt eure Freiheit.« Freiheit von der Sünde wird Freiheit zum Leben nach unserer Berufung und Bestimmung.

Echte Freiheit

Nun mag uns das alles abstrakt vorkommen. Wenn Gottes große Güte nicht dazu führt, dass wir uns gehen lassen, wozu führt sie dann?

Kehren wir noch einmal zum Beispiel Geld zurück. Dabei geht es nicht darum, ob wir viel besitzen oder wenig, sondern um die Frage: Sind wir frei in Bezug auf Geld? Vielleicht denken wir: Wenn ich endlich frei wäre von der Knappheit und frei zum Kaufen und Ausgeben, das wäre Freiheit! Ich gebe zu: Freiheit von Schulden und Freiheit, sich etwas zu leisten, ist nichts Böses. Aber bin ich dadurch wirklich frei? Oder hat mich das Geld im Griff? Geld ist einer der Knastwärter im Reich der Sünde. Wer ist frei, wenn es um das Thema Geld geht?

Die arme Witwe, die Jesus einmal beobachtet, ist frei (vgl. Markus 12,41-44). Sie gibt das Wenige, das sie hat. Sie ist frei von Angst und Zukunftssorgen, sie ist frei von Neid und Kummer. Sie ist frei, mit dem Wenigen, das sie hat, Gutes zu tun. Sie weiß, für sie wird gesorgt.

Der reiche Jüngling, der zu Jesus kommt, ist nicht frei (vgl. Markus 10,17-27). Er klebt am Geld. Nicht er hat große Reichtümer, vielmehr haben die großen Reichtümer ihn. Er ist nicht frei, sein Schatz besitzt ihn und hält ihn. Der Jüngling würde so gern das große Abenteuer erleben und Jesus folgen, aber er ist nicht frei. Der Sünde bester Knastwärter, sein Reichtum, hält ihn fest.

Paulus sagt: Denke richtig von dir, du getaufter Mensch. Du bist frei. Klar kannst du immer noch sündigen. Aber die Sünde hat keinen Anspruch mehr auf dich. Du kannst frei leben. Gott gönnt dir, was dir Freude macht. Aber vor allem möchte er, dass du frei bist, frei von Gier und Geiz, von Sorge und Kummer, frei zu geben und Gutes zu tun. Dein Geld, sei es viel oder wenig, wandelt sich vom Mammon zum Kapital, mit dem du frei bist zu Gutem. Zu etwas, was größer ist als du. Zu etwas, was Bestand hat, was Menschen aufatmen lässt und Gott zum Lächeln bringt.

Wie denken Sie über sich und wie denken Sie über Geld? Ich glaube, dass freie Getaufte auch daran zu erkennen sind, dass sie anfangen, mit ihrem Geld anders umzugehen und etwas für das Reich Gottes tun: für die Sammlung des Volkes von Jesus, für Projekte, die die Gemeinde unterstützt, für ein besseres Leben der Menschen im Plattenbauviertel, in Haiti oder Zimbabwe, in Peru oder Indien, für eine große Reich-Gottes-Sache, an der unser Herz hängt.

Und dann sagen freie Getaufte: »Hier bin ich, ich befreiter Mensch, sende mich! Nimm, was du mir anvertraut hast! Ich investiere mich und was ich bin und habe in dein Reich.«

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