Achim Wigand - Montenegro Reiseführer Michael Müller Verlag

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E-Book zur 5. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2021
Die tiefste Schlucht Europas, der längste Sandstrand des östlichen Mittelmeerraums, der größte Binnensee des Balkans und der längste Fjord südlich von Skandinavien – das kleine Montenegro lockt mit geographischen Superlativen auf engstem Raum.
Outdoor-Sportler finden ungeahnte Möglichkeiten in noch unberührter Natur, Kunstinteressierte entdecken einen uralten Siedlungsraum mit Kulturdenkmälern aus zweieinhalbtausend Jahren Geschichte. Und wer einfach nur am Strand in mediterraner Sonne entspannen möchte, ist ebenfalls bestens aufgehoben.

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Kanli-Kula: Die „blutige Festung“ (türk. kan = Blut) - woher der schaurig mar­tia­li­sche Name kommt, ist heute nicht mehr klar, vermutlich wurden im In­nen­hof des Fes­tungsbaus Hin­rich­tun­gen durch­geführt. An diesem taktisch be­deut­samen Punkt­ mit dem 85 m ho­hen Aus­blick auf den Bucht­eingang be­fand sich das mili­tä­ri­sche Kom­man­do der Stadt. Der genaue Ent­stehungs­zeit­raum ist nicht be­kannt, aber der tür­ki­sche Rei­se­schriftsteller Evliya Che­lebi er­wähnt das fertige Bau­werk erst­mals um 1650. An den aufge­mau­er­ten Kalk­stein­wän­den kann man gut die ver­schie­denen Bau­ab­schnitte ab­le­sen, die Bau­zeit scheint sich recht lan­ge hin­ge­zo­gen zu haben. Im In­ne­ren des ca. 60 x 70 m großen Baus be­fin­det sich heute eine große Frei­luft­büh­ne für Theater- und andere Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen.

Španjola: Die Spanier hielten die Stadt nur für ein Jahr (1538/39), schafften es aber, sich mit dem Aus­bau eines klei­nen türkischen Forts kultur­his­to­risch zu verewigen. Nach der Wieder­er­obe­rung rissen die Tür­ken 1548 das Bau­werk nieder, um eine deut­lich grö­ßere Anlage an gleicher Stelle zu er­rich­ten. Bis zu Beginn des 20. Jh. wur­de der mit mehreren Mauern gesicherte Kom­plex mi­litä­risch genutzt, im Zwei­ten­ Welt­krieg unterhielten die italie­ni­schen und deutschen Faschisten hier zeit­wei­lig­ ein Gefängnis.

♦ Zu Fuß erreicht man die Festung, wenn man beim Busbahnhof die Magistrale überquert und­ dann den Treppensteig 13. Jula bergauf geht. Der Eingang in das Innere der Festungs­an­lage ist ziemlich ver­steckt im Nordturm.

Manastir Savina: Der Klosterkomplex bei Meljine ist das wichtigste orthodoxe Bau­denkmal in der ansonsten ja katho­lisch geprägten Bucht. Er besteht aus zwei Kir­chen auf dem Hauptplateau, beide der Mutter Gottes gewidmet, dem Wohn- und­ Versorgungsbau der Mön­che und einer dritten, bergseitig et­was ab­ge­setz­ten Kir­che zu Ehren des ser­bi­schen Gründungsheiligen Sava. An der Stelle der klei­ne­ren­ Marien­kirche stand be­reits seit 1030 ein Gebetshaus, der heu­ti­ge Bau stammt aus der Mitte des 15. Jh., zu dieser Zeit beginnt hier auch das mo­nas­tische Leben. Die un­terste Schicht der Fresken im Kirchen­in­nern stammt von der Hand des jun­gen Lovro Dobričević, der später mit den Fres­ken der Kathedralen von Kotor und Du­brov­nik sowie mit der Gestal­tung der Kir­chen auf der Klosterinsel Gospa od Škrplja (→ Perast) sein Meister­werk ab­lie­ferte; in seinem Frühwerk über­kreu­zen sich byzantini­scher und go­tischer Stil auf interessante Art. Die grö­ßere Kir­che wur­de 1777-1799 nach ei­n­em Entwurf von Nikola Fo­retić aus der re­nom­mier­ten Schu­le von Korčula ge­baut, hier fusionieren by­zan­ti­ni­scher und barocker Stil.­ Im Kloster Sa­vi­na ver­brachte Dichter­fürst Petar II. Pe­tro­vić Njegoš einen Teil sei­ner Schul­zeit.

Komnenović-Villa (Regionalmuseum): In dem herrschaftlichen spätbarocken An­we­sen des großserbischen Patrioten Mirko Komnenović befindet sich heute das Re­gional­museum der Stadt Herceg Novi. Der berühmte Sohn der Stadt über­ließ tes­ta­men­tarisch sein Haus der Ge­meinde, die 1949 eine kleine Samm­lung zu den The­men­ge­bieten Ge­schich­te, Ethno­grafie und Archäolo­gie darin un­terbrachte. Wie­ immer in Monte­ne­gro sollte man keine museums­di­dak­ti­schen Wunderdinge er­warten, aber al­lein der große botani­sche Garten auf dem Grundstück ist be­stimmt sehens­wert.

♦ Savićajni muzej Herceg Novi, Ulica Mirka Komnenovica 9 (hinter dem Andrić-Haus zu Fuß rechts ca. 100 m ins Villenvier­tel). Mo-Sa 9-18 Uhr. Eintritt 3 €.

Kirchen in der Altstadt: Innerhalb der Mauern der Altstadt eifern eine or­tho­doxe und eine römisch-katho­li­sche Kir­che mit ihren prunkvollen Innen­aus­stat­tungen um­ die Wette. Betritt man den histo­ri­schen Kern durch den Tor­bo­gen des sat kula (der Uhr­turm, auch tora genannt und das in­offi­zielle Wahr­zei­chen der Stadt), stößt man­ zunächst auf Sv. Arhangela Mi­haila, die Kirche des Erz­engels Michael aus dem­ sehr spä­ten 19. Jh. Die Archi­tektur folgt dem fröhlich eklek­ti­zie­ren­den or­tho­do­xen Stil und zeigt romani­sche, go­tische, by­zan­ti­nische und sogar einige ara­bi­sie­ren­de (die kleinen Türm­chen auf den Pfeil­ern der Schiffe zitie­ren Mi­na­ret­te) Ge­stal­tungs­elemente. Im Innenraum do­mi­niert die Ikonostase aus weißem Mar­mor, ein dafür äußerst selten ge­wähl­ter Werkstoff.

Die Gassen hinab zum Forte Mare (s. o.) steht auf dem ehemals von einer Mo­schee ein­genommenen Platz die Sv.-Jero­nima-Kirche (ca. 1850). Kultur­his­to­risch ist das ein­schiffige Gotteshaus mit ab­ge­setz­tem Glock­en­turm nicht wei­ter auf­re­gend, im In­neren ist der höl­zerne Haupt­altar von 1678 be­mer­kens­wert: Es han­delt sich um ei­ne Schen­kung des obers­ten veneziani­schen Feldherren an­läss­lich der Be­frei­ung von den Türken und zeigt eine Ma­rien­dar­stellung. Einen wei­teren Blick ver­die­nen die Ge­mäl­de (ita­lienische Schu­len) und die auf­wen­di­gen Gold­schmie­dearbeiten (ein­he­i­mi­sche Meis­ter).

Villa Galeb: Das repräsentativ auf einer kleinen Anhöhe gelegene Refugium des Staats­gründers Tito beherbergte bis 2004 die Luxuszimmer des Hotels Iga­lo, dann zog sinistres Großkapital ein und sperrte den Urlauberpöbel aus. Dem Neu­reichtum waren die 5600 m² Wohn­fläche aber wohl zu poplig, und deshalb können jetzt auch Besucher der nie­de­ren Steuerklassen dem Genius Loci des jugoslawischen Urvaters nachspüren - auch wenn der „Große Blockfreie“ nach der Fertigstellung des Anwesens wohl bloß viermal in dem riesigen blauen Bett geschlafen hat. Die 3 € Eintritt ist der flirrende Trip durch die Ästhetik des sozialistischen Staatsluxus der spä­ten 1970er-Jahre aber allemal wert.

♦ Die Villa Galeb auf dem Hügel neben der Reha-Klinik Simo Milošević ist kaum zu ver­fehlen und wird von dieser verwaltet. Be­sich­tigungen Mo, Mi, Fr, So 18 und 19.15 Uhr. Ein­tritt 3 €.

Übernachten 1 Hotel Igalo 2 Camp Zelenika 3 Hunguest Sun Resort 4 Kuça - фото 12

Übernachten

1 Hotel Igalo 2 Camp Zelenika 3 Hunguest Sun Resort 4 Kuça Spinnaker 8 Hotel Perla 9 Hotel RR 11 Vila Aleksandar 12 Hotel Aurora 13 Lazure

Essen & Trinken

5 Gradska Kafana 7 Café Belavista 10 Konoba Skver 12 Bife Žalo 14 Konoba Feral 15 Rest. Aquarius 16 Leut

Nachtleben

6 Portofino

Basis-Infos

Information Die turistička organisacija be­findet sich in Jova Dabovića 12 in der Nä­he des Busbahnhofs (am Weg hinab zur Alt­stadt) und bietet allgemeine Auskünfte. In prak­ti­schen Fragen besser bedient wird man in den Reisebüros auf ungefähr hal­ber Hö­he der Nje­goševa: Gorbis (br. 64), Rivi­je­ra (br. 68), Blue Travel (br. 50) und noch ein paar mehr lie­gen hier fast Tür an Tür. Ho­tel- und Pri­vat­zimmerver­mittlung so­wie das üb­li­che Ex­kur­sions­pro­gramm (Dubrov­nik, Ta­ra-Rafting, Boots­fahr­ten etc.) bieten sie alle.

Sehr vollständig und mir recht guter Benut­zer­füh­rung ist der Web-Auftritt des Touris­mus­bü­ros unter www.hercegnovi.travel, der auch in engli­scher Sprache informiert.

Verbindungen Der Busbahnhof (Tel. 31-321225) liegt direkt am jadranski put, der Küs­ten­hauptstraße, von hier mehr­mals täg­lich­ Re­gional- und Fernver­kehrsbusse zu al­len ­Zielen in Montenegro und den größ­ten Städ­ten in Ser­bien. Minibusse fah­ren von hier­ um die Bucht von Kotor.

Liegeplätze für Segel- und Motorboote bis zu­ mittlerer Größe gibt es im Jacht­ha­fen vor der unteren Festungsmauer (Tel. 31-323015).

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