Egon Krause - Magische Verbindung

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Zwei Männer, der eine Chirurg, der andere Physiker, tauschen in einem Dialog ihre Erinnerungen und Ansichten aus. Der eine wird zum Kritiker des anderen. Es geht um Arbeit und Karriere, Erfolge und Misserfolge, um Wissenschaft und Forschung und nicht zuletzt um Liebe und Frauen und erotische Begebenheiten. Der Physiker ermöglicht dem Chirurgen eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert, dessen heutiges Wissen durch die Beschränkungen der damaligen Zeit unnütz wird. Auf seinen Reisen wird er in allerlei Abenteuer verwickelt, bis zuletzt sogar die sichere Rückkehr in die Gegenwart ungewiss wird.

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Ich hatte ein Fahrrad bekommen, Marke Panther, funkelnagelneu, am Ostbahnhof befand sich, von der Straße durch eine, heute würde man sagen, Leitplanke abgegrenzt, ein Abhang mit einer darunter befindlichen Mauer, vielleicht mehr als zwei Meter hoch. Ein schmaler Pfad war noch hinter der Planke, also zwischen Planke und Abhang. Ich sollte nun beweisen, ein Freund oder mehrere waren mit mir, dass es mir möglich sei, auf diesem schmalen Pfad zu fahren. Ich verlor die Balance, erreichte mit meinem Fuß wegen der auf dem Herrenfahrrad vorhandenen Längsstange und dem abfallenden Hang nicht den Boden, fuhr und stürzte samt Fahrrad den Abhang hinab zu der Mauer.

N.: So kommt Hochmut vor dem Fall!

E.: Hier ist Spott wirklich nicht am Platz, du Ekel.

Als ich zu mir kam, war niemand mehr zu sehen, ich nahm mein Rad, es lenkte sich so eigenartig und ich bemerkte, dass es auf den Lenker gefallen und dieser nun auf einer Seite verbogen war. Jahrelang bin ich mit diesem Fehler gefahren, der mich immer an das Ereignis erinnerte. Aus der Sicht meiner heutigen Kenntnisse kann ich durchaus einige Zeit bewusstlos gewesen sein und glücklicherweise war das Rad nicht auf mich gefallen, der ich auch nicht unglücklich gestürzt war. Aber ich kam eben zu spät nach Hause, was mir meine Mutter übel nahm.

N.: Ich hab es ja immer gesagt, du bist auf den Kopf gefallen, eine Erklärung für vieles.

E.: Mein Onkel A., ein Stiefbruder meiner Mutter, kam in den Ferien nach A. Es war immer ein Ereignis für mich, da ich ja keinen Vater kannte, nur meinen Großvater hatte, der jedoch durch den Altersunterschied sich nicht so adäquat mit mir und meinen Belangen beschäftigte. Onkel A. war anders, sein Sohn, drei Jahre älter, kam nicht immer mit und blieb meist in K. mit seiner Mutter bei seinen Onkeln. Bei Spaziergängen lauschte ich gespannt seinen erfundenen oder nicht erfundenen Erzählungen mit seinem Pferd, der Blackfatty. Er war im Ersten Weltkrieg als Husar im Feld, unter dem alten Generalfeldmarschall Mackensen. Wenn ich auch die Abenteuer nicht mehr in Erinnerung habe, so doch, dass ich gespannt an seinen Lippen hing. Er war es auch, der mich sozusagen, wie ich heute weiß, auf das Hören von Klavierstücken trainierte. Er sagte zu mir: »Komm, wir gehen in die kalte Pracht.«, und meinte damit das gute Zimmer meiner Großeltern, das nur an Festtagen benutzt wurde und in dem das Klavier stand. Er konnte Liszt bravourös spielen, vom Blatt zuweilen, und ich bewunderte die zahlreichen, streng ausgerichteten schwarzen Reihen, wie Soldaten, denen er folgte, eilig, auf und ab. Es trieb mich auch an, die Biografie über Liszt mit Begeisterung zu lesen.

Meine Bewunderung stieg ins Unermessliche, wenn er noch zum Klavierspiel sang: »Tom, der Reimer saß am Bach …« Schlager und Walzer gingen ihm leicht von den Fingern, obwohl Klassik seine Stärke blieb. Er spielte in einem Quartett in S., daher seine Fertigkeit. Der modernen Musik war er abgeneigt, noch heute benutzen wir seine Bezeichnung dafür: »Es ist, wie wenn einer in einen Strumpf sch… und ihn die Treppe hinunterwirft.«

N.: Da siehst du, was für ein Banause du bist, von neuer Musik verstehst du überhaupt nichts.

E.: Mein Großvater vererbte jedem seiner Kinder ein Haus, eines davon bewohnte mein Onkel später, in einem Lloyd kam er ums Leben auf der Rückfahrt von einer Chorleitung, als er die Vorfahrt nicht beachtete.

N.: Ich hab es immer gewusst, in einem zusammengeklebten Pappkarton ist man sehr gefährdet.

E.: Er muss doch überall klugsch…

Aus dem alten Schulheft des Jahres 1939, in Sütterlinschrift, 27. Brachet, Juni 1939, ein Diktat:

Zigeuner

Auf der Wiese machten die Zigeuner Rast, ihr Haus führten sie mit sich, denn es ging auf Rädern. Es war ein schöner bunter Wagen mit hellen Fensterchen. Der Zigeunervater saß im grünen Grase neben den Frauen und spielte die Geige im Sonnenscheine. Er hatte langes schwarzes Haar, goldene Ringe in den Ohren und einen roten Gürtel um den Leib. Zu seinen Füßen saß ein kleiner brauner Junge, während eine ganze Schar anderer brauner Kinder sich in den Blumen tummelte, Frösche fing oder gar die kleinen silbernen Wellen des Flusses zu haschen suchte.

Gut 6.7.39

N.: Oben Brachet und unten Zigeuner, schizophren in der Zeit.

E.: Wie romantisch. Vielleicht aber auch ein Zeichen, wie weit wir von der Realität entfernt waren, wie behütet vor den Unbilden der Politik, die in unserer Familie nie einen Platz hatte. Ich meine, in der Umgebung meines Großvaters und meiner Großmutter, in der ich mich befand, denn meine Mutter arbeitete in der Kreissparkasse, der Direktor war ein Mann in brauner Uniform, ein »Goldfasan«, so nannte man die Funktionäre der Arbeitsfront. Er bedrängte meine Mutter, in die Partei einzutreten, sie hat sich erfolgreich dagegen gewehrt und wurde stattdessen Mitglied des Roten Kreuzes.

Ab dieser Zeit wird die Erinnerung schon farbiger, in der Schule war Sport großgeschrieben. Es machte mir Spaß, in allen Disziplinen konnte ich mithalten. Besonders erinnere ich mich an den »Völkerball«, zwei Mannschaften in einem geteilten Feld, wobei man mit dem Ball einen anderen Spieler der Gegenseite treffen musste. Wenn dieser den Ball nicht fing, war er draußen. Es kam immer dazu, dass zwei übrig blieben, Hansi und ich, es entwickelte sich ein heftiger Kampf unter dem Geschrei der Zuschauer, ich glaube, wenn man alles zusammennimmt, blieb es in den vielen Spielen unentschieden.

N.: Ob das stimmt?

E.: Ein anderer Wettkampf war es, wer am schnellsten die rohrförmigen Kletterstangen hinauf konnte, da war ich nicht der Schnellste. Es waren gemischte Klassen und allmählich interessierten uns natürlich unsere Mitschülerinnen.

Es war nicht die Anziehungskraft des Weiblichen, mehr machten wir uns über ihr Äußeres lustig. R. war ein großes Mädchen und unterschied sich damit von den anderen. Ihre Brüste hoben das dünne weiße Turnhemd, nur von den Trägern gehalten, ausdrucksvoll ab und aus der kurzen schwarzen Hose kamen kräftige Beine hervor. Schnell hatte sie den Namen weg, Milchkuh, Kinder sind grausam.

N.: Kinder, da muss ich kichern!

E.: Einen sexuellen Reiz hatte dies für uns nicht. Es kam ihr zu Ohren, denn wir wurden zu dritt vor den Rektor zitiert und gefragt, ob wir es gesagt hätten. Zögernd gaben wir es zu und versprachen, es nicht wieder zu tun.

N.: Wieder diese Gemeinheit – erst zögernd zu dem stehen und dann scheinheilig versprechen, es nicht wieder zu tun.

E.: Kurz vorher, ich weiß nicht wieso, war ich zum Vertrauten unseres Gesellen geworden, der mir seine schlanke, schwarzhaarige, siebzehnjährige Freundin zeigte, mir kam sie schon recht alt vor, und mich aufklärte, was es bedeutete, sich zu lieben. Er zeigte mir die Stelle, wo er es getan hatte und was nötig war, um zu verhüten, dass Kinder entstehen. Wenn das geschähe, würden die Brüste mit Milch gefüllt, aber bei R. sei es eine normale Entwicklung, ich hatte ihm unser Vergehen erzählt und ihm R. gezeigt, er meinte, sie seien schon ungewöhnlich groß für das Alter. Ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber, hatte aber auch keine Schwierigkeiten, dies alles zu verstehen.

N.: Das meinst du heute!

E.: Das erinnert mich an die Spiele mit meiner Freundin L., ich war vielleicht acht, sie neun Jahre alt und wir erkundeten unter anderem den kleinen Unterschied in unserem Versteck. Es bestand aus zwei kleinen Räumen unter der Bodentreppe des Nebengebäudes, ehemals der Hühnerstall, der eine war zu ebener Erde, der andere konnte nur über eine Leiter erreicht werden, sie waren mit Bänken ausgestattet, die aus Brettern auf Backsteinen gemacht waren, und ausgelegt mit alten Decken. In der Tür oben war ein kleines Fenster. Wenn wir nicht gestört werden wollten, zogen wir die Leiter ein. Wir waren im Laufe unserer kindlichen Spiele darauf gekommen, als wir uns mit Salben, die ich meiner Mutter heimlich weggenommen hatte, an allen möglichen Stellen einrieben. Jedenfalls brachte sie es fertig, die Manschette zu lösen und was dazu nötig war, ich kann mich jedoch an ein entsprechendes Gefühl bei ihrem Bemühen nicht erinnern. Meine Untersuchung bei ihr ist mir noch erinnerlich, zwei Wülste widersetzten sich einer weiteren Besichtigung, weil sie sich immer wieder aneinanderlegten. Offensichtlich hatten die Eltern von L. etwas gemerkt und wir konnten nicht weiterforschen.

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