Egon Krause - Magische Verbindung

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Zwei Männer, der eine Chirurg, der andere Physiker, tauschen in einem Dialog ihre Erinnerungen und Ansichten aus. Der eine wird zum Kritiker des anderen. Es geht um Arbeit und Karriere, Erfolge und Misserfolge, um Wissenschaft und Forschung und nicht zuletzt um Liebe und Frauen und erotische Begebenheiten. Der Physiker ermöglicht dem Chirurgen eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert, dessen heutiges Wissen durch die Beschränkungen der damaligen Zeit unnütz wird. Auf seinen Reisen wird er in allerlei Abenteuer verwickelt, bis zuletzt sogar die sichere Rückkehr in die Gegenwart ungewiss wird.

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N.: Meine Bosheit ist mit mir durchgegangen, aber nur für den Bruchteil einer Sekunde, ich bin betrübt.

E.: Außerdem stand mir ein Damenfahrrad zur Verfügung, ich fuhr wild auf den Gartenwegen, möglichst schnell und, zum Ärger der Hauswirtin, die Rasenecken abschneidend. Die Wege waren mit rundem Kies gestreut und so konnte ich meinen powerslide auch auf zwei Rädern unter Bremsen des Hinterrades ausführen.

N.: Wenn das einer heute in deinem Garten täte, oh weh!

E.: Ich war der »Saupreiß« in der Klasse und musste mich gegen mancherlei Angriffe der »Bazis« wehren. Aber bald kämpften wir mit gleichen Waffen, ich hatte auch einen Hirschfänger in der Seitentasche meiner bayerischen Lederhose, auf dessen Klinge wir immer mit den typischen Gesten anzeigten, wie weit der Spaß ging. Ich muss wohl auch bald ein Bayerisch gesprochen haben, was mich dann nicht mehr von den anderen unterschied, in der Gefolgschaft hatte ich August und wir zwei waren nicht mehr angreifbar.

N.: Wie immer tapfer mit dem Maul.

E.: Die Würm war ein klares Flüsschen, wenn auch flach, hier wurden die ersten grundlegenden physikalischen Versuche gemacht, V = Weg / Zeit, mit Holzstücken unter der Brücke hindurch.

N.: Viel mehr verstehst du heute auch nicht von der Physik.

E.: Dieser unverschämte Bube, warte, später zahle ich es ihm heim. Ein wertvolles Geschenk meines Onkels war ein Schuco-Auto, offen, weiß, mit Gangschaltung, auch ein Lotsenboot, schraubenlos, mit einem pulsierenden Rückstoß-Dampfantrieb, praktisch einem gepulsten Antrieb, ein flacher Kessel im Boot wurde mit einer Flamme erhitzt, der obere Teil des Deckels war eine Metallmembran, die durch den Dampf, aus angesaugtem, erhitztem Wasser erzeugt, angehoben und gedehnt wurde und die dann aufgrund ihrer Eigenelastizität in ihre Ausgangslage zurückfederte und den gepulsten Dampf durch zwei unter dem Wasser liegende Auspuffrohre ausstieß und so den Vortrieb bewerkstelligte. Ich habe dieses Prinzip bis heute noch nicht wieder gesehen.

An zwei Begebenheiten erinnere ich mich noch deutlich, denen ich entnehmen kann, dass ich nicht wusste, dass es zwei Religionsrichtungen gab. Ich blieb immer im katholischen Religionsunterricht sitzen und hörte mir an, was der Pater alles Schönes erzählte. Er malte einen Kelch an die Tafel, schwungvoll und in Farbe, Heilige, Brot und andere Dinge, um den Kindern das Erklärte auch bildlich nahezubringen. Ich nahm schon einige Zeit an diesem Unterricht teil, als ich plötzlich aus der Klasse gewiesen wurde, ich war Protestant. Ich nehme an, Kelch, Brot und anderes waren wohl unterschiedlich in den Konfessionen. Im Übrigen faszinierte mich nur die illustrierte Geschichte, den religiösen Hintergrund habe ich damals und auch später nicht begriffen.

N.: Typisch Atheist von klein auf.

E.: Das geht dich überhaupt nichts an, und übrigens, euer sogenannter Glaube ist auch keiner, Superquantler der Unsterblichkeit im Omegapunkt, vielleicht könnten dir die Gammas besser weiterhelfen mit ihrer Fähre (Sphäre) anstelle der sich selbst reproduzierenden Individuen, die mit 0,99-facher Lichtgeschwindigkeit den Kosmos erobern wollen. Tipler ist ein typischer Beweis dafür, welchen Unsinn man mit Formeln treiben kann.

Und wie hältst du es übrigens mit dem Gefühl in deiner Quantenwelt?

N.: Ganz einfach, kennt man seinen Ort (Ursache), so kann man seinen Weg nicht verfolgen, verfolgt man seinen Weg (die Entwicklung) ist es nicht zu orten. So nach Heisenberg, man kann es auch nach dem Tao auslegen, nennt man, fasst man, begreift man es, will man es denkend unterscheiden oder in ihm Unterschiede sehen, es wendet sich zurück ins Nichtsein. Es erblickend, sieht man nicht sein Gesicht, ihm nachfolgend, sieht man nicht seinen Rücken.

E.: Bravo! Du lebst immer unscharf und komplementär.

Ich geriet auch ins politische Fahrwasser, Herr Hitler war auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit, sein alter Kampfgenosse und Fahrer Herr Schreck wohnte in einem schönen Bayernhaus um die Ecke. Ein großes schwarzes Mercedes-Cabriolet stand oft vor der Tür und wir Buben waren begeistert, Herrn Schreck, der es pflegte, dabei, wenn auch nur symbolisch, zu helfen. Der »Führer« besuchte ihn öfters, als er einmal auf der Veranda stand, konnte ich ihn mit erhobenem Arm begrüßen, was er lächelnd erwiderte.

N.: Ich hab es ja immer geahnt, wie leicht du zu verführen bist.

E.: Einmal war ich auch mit meinem Onkel bei einer Flugschau, ich glaube, es war das Oberwiesenfeld, ich müsste nachsehen. Ernst Udet war da und Elly Beinhorn, die holpernde Curtis von Udet auf dem Rasen ist mir noch in Erinnerung, ich meine, vielleicht auch nur in meiner Fantasie, es könnte aber auch wirklich gewesen sein, ich bin zum ersten Mal mitgeflogen im Tiefdecker von Elly Beinhorn.

N.: Da haben wir’s, bei dir vermischen sich Fantasie und Realität.

E.: Als ich wieder nach Hause kam, muss ich ein so abscheuliches Bayerisch gesprochen haben, dass mich die Hessen nicht verstanden, aber auch das verlor sich.

Mein Betragen war, wie ich aus meinen Zeugnissen sehe, immer gut. Grundschule in Gr.:

Erstes Schuljahr Religion, Rechnen, Deutsch, Heimatkunde und Musik, 1934/35, alles ziemlich gut.

Der Klassenlehrer ist mir noch gegenwärtig, mit einem vollen gutmütigen Gesicht, wie der junge Hindenburg, es war der mit den Nibelungen. Rektor H. trug eine Mähne gewellten, grauen Haares, er verfasste ein Heimatspiel, das zu jedem Heimatfest aufgeführt wurde. Es handelt von der berühmten Zeit der Glasbläser, »Die Waldgläsner«, ein Heimatspiel auf geschichtlicher Grundlage, in sechs Bildern von A. H.:

»Jörje, Jörje, bist du’s wirklich, Kerl, alter Kerl, wo hat’s dich dann hin verschlagen, hab dich so manches Jahr nit gesehen, seit wir bei unserem Meister F. G. am H-Berg vorm Ofen gestanden.« Es handelt sich um meine Vorfahren, von der Beschränkung des Handwerks der mächtigen Glasbläserzunft, Gläsnergericht 1557.

N.: Du tust grad so, als wenn es nur deine gewesen wären, so viel Gene wie du von ihnen hast, habe ich auch.

E.: Wissenschaftlich gesehen ja.

In der städtischen Mittelschule fielen meine Noten ab, alles befriedigend, bis auf Turnen gut, Religion, Deutsch, Englisch, mangelhaft, Geschichte, Erdkunde, Rechnen, Biologie, Zeichnen, Musik, Handschrift mangelhaft, 24.3.39.

Mein Klassenlehrer, Herr B., ist der einzige Lehrer geblieben, der mich nicht mochte. Das kam so, er hatte damals eine chronische Pyodermie im Bereich seines Bartes, die ohne Erfolg therapiert worden war, ich muss wohl, mir nicht mehr erinnerlich, eine Bemerkung darüber gemacht haben, die er nie vergaß, ich kann ihn heute verstehen.

N.: Du bist schon immer ein bisschen giftig gewesen, wie ich höre.

E.: Der sportliche Direktor Herr H. fiel leider im Krieg. Weil ich auf die höhere Schule gehen wollte, hatte ich privaten Lateinunterricht, es war Herr Pfarrer S., der mir die Anfangsgründe beibrachte, es gab keine Noten.

N.: Er muss voll Altruismus gewesen sein, so einem Ungläubigen etwas beibringen zu wollen.

E.: Eine wilde Zeit, in der ich mit D. weit durch die Wälder streifte, die Tongruben nach Arbeitsschluss besuchte, die mächtigen, rasiermesserscharfen Beile der Tonhacker ausprobierte. Einmal traf das Ende des Beiles den prallen hellbraunen Oberschenkel meines Freundes, heraus sprang zu unserem Entsetzen ein großer Rubin, die Narbe zeigt er mir noch heute. Küchenmesser richteten wir so her, dass man damit werfen konnte, das hieß, ihre Klingen beiderseitig anzuschleifen, wozu eine handbetriebene Schleifscheibe gekauft wurde. Sie steckten gezielt in den Baumstämmen. Unsere Mutprobe bestand darin, sich auf die schmalen Träger der hohen Seilbahnmasten zu stellen und uns zuzuwinken.

N.: Ist das wahr, bei deiner Angst vor einem Abgrund, du hast doch Angst, von einem Hochhaus oder einer Klippe herunterzuschauen.

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