Egon Krause - Magische Verbindung

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Zwei Männer, der eine Chirurg, der andere Physiker, tauschen in einem Dialog ihre Erinnerungen und Ansichten aus. Der eine wird zum Kritiker des anderen. Es geht um Arbeit und Karriere, Erfolge und Misserfolge, um Wissenschaft und Forschung und nicht zuletzt um Liebe und Frauen und erotische Begebenheiten. Der Physiker ermöglicht dem Chirurgen eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert, dessen heutiges Wissen durch die Beschränkungen der damaligen Zeit unnütz wird. Auf seinen Reisen wird er in allerlei Abenteuer verwickelt, bis zuletzt sogar die sichere Rückkehr in die Gegenwart ungewiss wird.

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N.: Schönen ist wohl deine große Gabe?

E.: Genug der Selbstanalyse. Objektiv? Eigne Objektivität sieht der andere als subjektiv an, Objektivität des anderen ist auch Subjektivität. Was ist nun objektiv? Objektivität nur durchs Objektiv? Auch das kann täuschen. Aber woher kommt die Subjektivität? Vom Bewusstsein, woher kommt das Bewusstsein? Da sind wir bei der Neurophysiologie, woher kommt die Neurophysiologie, wer hat der Neurophysiologie auf die Sprünge geholfen, die Computerentwicklung.

N.: Was ist das für eine Behauptung, das Physiologische bestand lange vor der Elektronik.

E.: Der Computer simuliert das Gehirn mit Speicher, neuronalen Verbindungen und multiplen Weichen. Wir werden mit leeren Speichern geboren, die wir dann sukzessive subjektiv mit unseren Sensoren füllen, daraus erwächst unsere Subjektivität, ihr werden wir uns bewusst, sozusagen mit dem Resultat unserer Wahrnehmung. Die Gene liefern den Prozessor, der unsere Wahrnehmung in Programmen zusammenstellt, vernetzt und ausführt. Entwicklungsgeschichtlich entwickelt sich aus dem Ektoderm das Gehirn und auch die Haut, unsere Grenze zur Umwelt, logisch, dass sie der Kontakt zur Umwelt ist und dem Gehirn in der Entwicklung so nahe steht. Vor vier Milliarden Jahren nahmen die Einzeller erstmals mit ihrer Umhüllung die Umgebung wahr, wenn sie etwas berührten. Evolutionär war es die Haut der Lebewesen, die gezwungenermaßen immer differenzierter die Reize verarbeiten musste, was dann mit der Entwicklung des Gehirns dazu führte, die Wahrnehmung zu verfeinern. In Zukunft werden uns Computer mit gespeicherter Ethik, den Antworten auf alle wichtigen Fragen und einem schnellen Zugriff auf all das in der Urteilsfähigkeit voraus sein. Aber was soll das, es fiel mir gerade ein.

N.: Das sind schon wieder solche Ausreißer, die Philosophen haben andere Vorstellungen, mehr Geist. Wie entstehen gute oder böse Handlungen, wer stellt die Weichen?

E.: Unsere Wahrnehmung, und wieder Commynes: »Man muss also feststellen, dass weder die natürliche Vernunft noch unser Verstand noch die Gottesfurcht noch die Nächstenliebe uns davor bewahrt, gegeneinander heftig zu sein, den anderen etwas vorzuenthalten oder ihm auf jede mögliche Weise etwas wegzunehmen.« Auf einen Nenner gebracht: Verhalte dich so, dass du den anderen nicht beeinträchtigst. Da sich aber die Wege unseres Gehirnlabyrinths stetig ändern und damit unsere Absichten, ist die Entscheidung für Gut oder Böse nicht sicher, sozusagen verschränkt.

Ich habe gerade frühere Notizen von mir gefunden, darin auch den eigentlichen Titel meiner Geschichte: »Navigation, kein technisches Buch«, ein wenig naiv? »Die Kunst, jederzeit die Position eines Schiffes oder eines Flugzeuges zu bestimmen und seine direkte Bewegung von einer Stelle zur anderen zu bewerkstelligen«, »The American Peoples Encyclopedia«, Vol. 13, Grolier Inc.1968. Die Definition ist klar, die Ausführung mit Hilfsmitteln heute möglich, aber noch immer nicht leicht. Früher zum Beispiel die Jagd nach der Bestimmung des Längengrades.

N.: Manchmal hast du recht.

E.: Es war in der Zeit als ich mein IFR-Rating absolvierte, 1980, der Artikel in »Flying« passte genau auf meine Situation, »Tears on the Cowling« von Herrn Collins, einem Flying-Redakteur, er hatte selbst ein Flugzeug gebaut, die »Melmoth«, Weltenwanderer, mit großer Reichweite, es wurde später nach seinem Flug um die Welt auf dem Boden von einem anderen gerammt und zerstört. Er hatte auch mal den Propeller verbogen. Und ich war nun auch auf dem Bauch gelandet, in St., die sanfteste Landung, die ich je fertiggebracht habe, schnurgerade auf der Centerline mit der kürzesten Landestrecke. Der Prop war an beiden Enden umgebogen, das Bodenblech verdünnt, sonst nichts. Mein Freund R. neben mir hatte immer auf die Bodenberührung gewartet, die erst sehr spät kam. Ich hatte vor lauter Konzentration auf das ILS (Instrument landing system) das Fahrgestell vergessen, das Warnhorn war nicht zu überhören, es hatte mich nicht gestört. Mein ohnehin geringes Selbstbewusstsein geriet nach dem Vorfall ins Schwanken, es dauerte sehr lange, bis es sich wieder stabilisierte Es tröstete mich nicht: »Die einen haben es hinter sich, die anderen noch vor sich.« Arme Mooney, obwohl ich sie so misshandelt hatte, nahm sie mir es nicht übel. Doch muss ich, um bei der Wahrheit zu bleiben, etwas hinzufügen: Um ruhiger zu sein, als ich zum ersten Mal allein ein ILS herunterturnte, hatte ich einen Tranquilizer eingenommen, trotz Verbotes in der Luftfahrt, so störte mich offensichtlich das Warnhorn nicht, es ist keine Entschuldigung, nur eine Ergänzung.

N.: Das war einigermaßen subjektiv-objektiv.

E.: Es wurde auch fotografiert.

Oder doch lieber »Irgendjemand« als Buchtitel.

N.: Du Hinterhältiger, dann wärst du mich losgeworden.

E.: Da wäre nicht viel verloren. Mit Absicht habe ich meine zusammengewürfelten Notizen einfach so hingeschrieben. Dann steht hier noch: M., du bist der Größte, das rührt daher, dass wir eine Karte von ihm, dem Griechenfreund, bekamen, darauf stand: »I okay in Ithaka!« Kurz und bündig und unvergessen, Michele.

Weiter folgt: Einen Traum realisiert, was für ein Traum? Siehe oben.

N.: Zur Vollendung hat dir der Mut gefehlt.

E.: Ich meine es auch sublimiert.

Mir träumte einst von wildem Liebesglühn, von hübschen Locken, Myrten und Resede, von süßen Lippen … und:

Mir träumte von einem Königskind mit nassen bleichen Wangen … und:

Ich halte dir die Augen zu und küss dich auf den Mund …

N.: Na, endlich eine Tat.

E.: H. H., einmal so, einmal so.

N.: Wie meinst du das?

E.: Nun, man kann Schönes in der nächsten Sekunde zerstören, H. H. war der Meister darin.

E.: Ein anderes Märchen sollte so beginnen:

Es war einmal ein nicht mehr so junger Mann von zweiunddreißig Jahren, der sah ein Mädchen mit pechschwarzem Haar, kohledunklen Augen, einer Stimme, samtweich, verführerisch wie die der Loreley, aber alles zu seiner Zeit!

N. : Es ist noch lange hin, so willst du nur zum Weiterlesen deines Gefasels ermuntern.

E.: Schubert-Jahr, 31.1.1797–19.11.–1828, zweihundert Jahre, ich fand sein Zitat so resignierend: »Nur da, wo du nicht bist, dort ist das Glück.«

N.: Nun mal keine Melancholie, du kannst es nicht auf dich beziehen.

E.: Dem Glück hinterherlaufen und blind sein, wenn man es eingeholt hat?

Alfred Brendel interpretiert Schuberts Klavierstücke manchmal ein wenig zu piano.

Hin und her in der Zeit, 1928 war ein Jahr ohne Bedeutung, abgesehen von dem Ereignis, dass ich das Licht der Welt erblickte. Ich kann mich an den ersten Lichtschein nicht erinnern, die Augen gehen einem wohlweislich nicht gleich auf. Die Geburt eines strammen Jungen, angezeigt in der Zeitung – wen das interessierte, mit Datum vom 18.3.28., ein Fische-Kind, an einem Sonntag, Sonntagskinder haben die Sonne des Lebens gepachtet, so dachte wohl auch meine Mutter, gegen 12 Uhr mittags, »High noon«, war auch keine barbarische, nachtschlafende Zeit.

N.: Das brauchte ich nicht zu berichten, aber es ist vielleicht interessant zu erfahren, was vor meiner Zeit war.

E.: Jetzt merke ich, dass ein Teil meiner Erzählung offensichtlich dem Computer zum Opfer gefallen ist, natürlich mit meinem Zutun. Ein tückischer Druck mit dem Ballen aufs Keyboard und wie bei einem Zauberer ist alles verschwunden, nur der Kenner zaubert es wieder hervor, weil es gar nicht weg ist, mir gelingt es nicht.

N.: Das geschieht dir ganz recht, alter Dummkopf, ehe man einen Knopf oder eine Taste drückt, überlegen!

E.: Nun muss ich all das, was ich so schön (meiner Meinung nach) …

N.: Die Einschränkung ist nötig.

E.: … verfasst habe, aus dem Gedächtnis graben, schade. Es war ein Jahr ohne Bedeutung. Ich ärgere mich doch über den Verlust meiner Schreiberei, zum Teufel! Während ich darüber grübele, fällt mir immer mehr ein, es war ein ganz schön langer Bericht.

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