Konstanze Neubauer - Gärten des Jahres 2021

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Gärten des Jahres 2021: краткое содержание, описание и аннотация

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Einen einzigartigen Überblick über die schönsten Privatgärten der besten Gartenplaner im deutschsprachigen Raum bietet die Dokumentation zum Wettbewerb GÄRTEN DES JAHRES 2021.
Landschaftsarchitekten, Gartengestalter sowie Garten- und Landschaftsbauer
waren erneut aufgerufen, besonders gelungene, realisierte Privatgärten
einzureichen, die von einer renommierten Jury ausgewählt und
prämiert wurden. Gezeigt wird eine beeindruckende Vielfalt unterschiedlichster
Privatgärten anhand inspirierender Farbabbildungen und
aussagekräftiger Gartenpläne. Detaillierte Angaben zu Besonderheiten
des Grundstücks, des Konzepts, der verwendeten Materialien und der
Auswahl der Pflanzen runden die 50 Gartenporträts ab. Ein unverzichtbares
Werk für alle Gartenplaner und Gartenbesitzer!

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Ganz nebenbei gäbe es auch hier einfach blühende Formen, die neben wunderschön auch bienenfreundlich sind. Sie sind wunderbar in jede Staudenpflanzung einzubinden, ohne Stab, ohne Pfahl und ohne Aufwand. Also, weniger ist wie so oft auch in diesem Fall mehr. Nährstoffe und Wasser im Boden haben Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Das ist alte Gartenschule. Die Pflanzen bleiben kompakter, standfester, auch gesünder, haben sie von allem etwas weniger. In der Folge bescheren sie uns damit auch weniger Arbeit, dafür mehr Freude. Auf die richtige Auswahl kommt es an. Unbedingt ist die passende Gattung und Art der Pflanze auf den vorhandenen Boden abzustimmen. Hilfreich ist es manchmal, sich auf die natürliche Herkunft der Pflanze zu besinnen. Montbretien, selbst Geranien pflanze ich in nahezu reinen Kies, und sie belohnen mich mit reicher Blüte und leuchtenden Farben. Auch der Lavendel wächst üppiger und ist intensiver im Duft, findet er durchlässigen Boden vor, so meine Erfahrung.

Umsetzung

Entlang dieser Erkenntnisse habe ich vor gut zehn Jahren angefangen, Boden mit Kies, Splitt oder Schotter zu mischen, den Boden also abzumagern. Am Ende wird noch mindestens 10 cm Sand als Mulchschicht aufgetragen. Bei besser gefülltem Geldbeutel kann Lava verwendet werden. Auch eine reine Splittschicht ist erlaubt. Nur: Hier ist der Weg zur Verschotterung nicht weit, zumindest optisch, wenn auch nicht im Aufbau. Allerdings glauben viele nur, was sie sehen … Sie merken, meine Herkunft hat mich geprägt. Es stört mich nicht, dass so mancher beim Fertigstellen einer Pflanzung meint, da fehle ja nur noch der Strandkorb.

In diese Sandschicht wird dann gepflanzt, das Abdecken des gesamten Wurzelballens ist Voraussetzung für das Gelingen. Damit haben die Pflanzen, egal ob Gehölz, Staude oder Gras den klaren Auftrag, Wurzeln nach unten auszubilden, denn oben „gibt’s nix“. Nach der Pflanzung wird gut gewässert und je nachdem, in welchem Umfeld die Pflanzung liegt, bekommt sie einmal die Woche Wasser über ca. zwei Monate, je nach Jahreszeit. Hier sind wir gefordert, zu helfen, wollen wir den Grundstein für eine wunderbare Pflanzung legen. Dieses Zeitfenster ist der wichtigste Abschnitt, hier entscheidet sich, ob die Komposition wachsen kann und wird oder ob es eben nicht klappt.

An dieser Stelle schließt sich der Bogen von öffentlich zu privat. Mein Tun im öffentlichen und halböffentlichen Bereich funktioniert auch und natürlich besonders im privaten Bereich.

Anspruch pflegeleicht

Wie war das noch mit der Verschotterung der Vorgärten? Graben wir erst den Boden weg, legen wir Folie oder Bändchengewebe aus, schütten dann für viel Geld Schotter als gebrochenes Material in möglichst großer Körnung auf und freuen uns, wenn dann ein einsamer Buchs, eine Kugel-Catalpa oder ein gestreifter Miscanthus darin wachsen soll und scheitert.

Pflegeleicht! Das ist der ursprüngliche Anspruch an die einkörnigen Schotterflächen. Am Ende ist diese Art Schotterbeet doch nicht ganz so pflegeleicht! Der Wind trägt auch die Samenkörner vom Löwenzahn, Weidenröschen, von der Brennnessel oder anderen Pflanzen dorthin, wo der Schotter liegt. Vielleicht gerade dahin, weil diese Art Pflanzen mit extremen Bedingungen besonders gut zurechtkommen. Aber das möchte der Gartenbesitzer nicht! Einzig der Natur ist es egal. Aber was heißt denn pflegeleicht wirklich? Das Wort allein schon macht mich grantig. Das Adjektiv per se hält im Garten nicht stand. Denn was für mich pflegeleicht oder pflegearm ist, muss für den Gartenbesitzer noch lange nicht leicht zu pflegen sein. Also, wann ist eine Pflanzung pflegeleicht? Wenn ich mich nicht bücken muss? Oder wenn ich ganz einfach nicht schneiden, nicht stäben, nicht gießen, nicht graben, nicht Unkraut jäten, nicht das Laub aus dem Schotter blasen, nicht dies und nicht das tun muss? Zum Glück gibt es eine ganze Menge Menschen, die gerne von der Verschotterung wegwollen, die sich danach sehnen, eine funktionierende Pflanzengesellschaft in ihrem Vorgarten oder Garten zu haben, um die man sich eben nicht jeden Tag kümmern muss. Das Angebot für die Bienen inklusive. Schon gäbe es noch einen anderen Ansatz, solche Pflanzungen zu benennen. Naturhaft, natürlich oder so ähnlich, dann wäre auch noch die Arbeit aus dem Wort.

Spätestens hier könnte eine ausführliche Beratung hilfreich sein, vor allem für diejenigen, die noch nicht verstanden haben, dass Pflanzenwurzeln Boden mit Feinanteilen benötigen. Die meisten Pflanzen können sich mit losen Steinbrocken und Bändchengewebe nicht zufriedengeben. Das erinnert mich immer wieder an die Diskussion mit meinem Vater und an die Tatsache, dass Wissen in Verbindung mit Hartnäckigkeit zum Erfolg führen kann, meistens jedenfalls.

Rezeptur

Wie beim Kochen gibt es bei der Pflanzplanung vergleichbare Strukturen, was die Vorbereitung betrifft. Kreativität, Improvisationstalent und fundiertes Fachwissen versprechen am Ende Erfolg. Unabdingbar ist jedoch in beiden Fällen Grundwissen zur Thematik: Man nehme die Fläche, die es zu gestalten gilt, prüfe den Boden, mische ihn unter Umständen mit etwas Kies, Splitt oder Schotter ab, um ihn durchlässiger zu machen. Zu achten ist auf die Exposition der Fläche, auf die besondere Lage hinsichtlich Beschattung durch benachbarte Pflanzen oder Gebäude. Gibt es eine bestimmte Funktion, die zu erfüllen ist, wie Sichtschutz oder Windschutz? Oder gibt es noch andere funktionale Anforderungen, wie die freie Trennung zweier benachbarter Grundstücke ohne Zaun, auch das wäre ja denkbar. Was möchte ich mit meiner Pflanzung erreichen? Was muss ich erreichen? Ist also geklärt, wie die Pflanzung wo zu gestalten ist, kommt der Moment, an dem sich viele Geister scheiden. Neben den fachlichen Anforderungen kommen Stil und Ästhetik hinzu.

Kompositionen

Entsprechend dieser Fragen beginne ich die Auswahl festzulegen. Aktuell, aber auch schon die letzten vier Jahre, beschäftige ich mich mit eher mageren Standorten, im Besonderen mit Versickerungsmulden. In früheren Zeiten war das ein sicherer wechselfeuchter Standort. Mittlerweile wählen wir Arten aus, die eher mit wechseltrockenen Bedingungen leben können. Wie viel Trockenheit und Hitze vertragen die Pflanzen, wie kommen sie mit plötzlicher Überflutung zurecht?

Was wir also brauchen, sind Überlebenskünstler: Gehölze, baum- oder strauchartig, dazu Stauden und Gräser, die langlebig und/oder kurzlebig sind, sommergrün oder gerne immergrün. Des Weiteren ist über folgende Eigenschaften nachzudenken:

•Welches Wurzelsystem haben die Pflanzen,

•wie vertragen sich die einzelnen Arten untereinander,

•welchem Wurzeldruck halten sie stand,

•welchen Ausbreitungsdrang haben sie,

•wie standfest sind die Pflanzen,

•welche Strukturen ergeben das Wuchsbild,

•welche der abgeblühten Blütenstiele liefern eine Struktur für das Winterbild,

•wie gestaltet sich der Austrieb,

•wie und wann setzt die Blüte ein,

•wie und welche Früchte werden ausgebildet,

•wann kommt der Laubaustrieb,

•wie färben sich die Blätter oder färben sie sich überhaupt?

Ich trage die Pflanzen zusammen, von denen ich überzeugt bin, dass sie zusammenpassen, sich im Idealfall ergänzen. Ein weiteres, spezielles und sehr wichtiges Auswahlkriterium sind die Farben von Blüten und Blättern. In jedem Fall müssen die Pflanzen „sich mögen“. Das ist wie bei uns Menschen, wenn wir im Team zusammenspielen sollen. Wollen wir etwas erreichen, dann müssen wir zusammenspielen. Macht jeder, was er will, dann funktioniert es nicht. Egal, was wir angehen. Diese Erkenntnis ist ohne Einschränkung auf die Pflanzenwelt übertragbar.

Steht dann Sedum telephium bei Euphorbia segueriana , haben Anthemis, Sesleria heufleriana und Liatris den richtigen Abstand? Ergeben Euphorbia und Aster x frikartii ein markantes Bild von allen Seiten, und haben die Wildastern genügend Platz, sich auszubreiten? Sind die verschiedenen Gräser entsprechend ihrer Höhe positioniert und stehen die Gehölze im spannungsreichen Abstand zueinander? Kann sich die Beschattung der vorgesehenen Bäume auswirken? Stehen alle Lichthungrigen in der vollen Sonne, und ist eine Art dabei, welche die gesamte Komposition sprengen könnte? Sind die Kurzlebigen so platziert, dass sie weichen können, ohne Löcher zu hinterlassen? Ist an alles gedacht?

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