Barbara Cartland - Liebestrommeln auf Haiti

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André de Villaret besucht heimlich die Insel Haiti, um nach dem verschollenen Erbe seines Onkels zu suchen. Dieser wurde während der Revolution auf grausame Weise mit seiner ganzen Familie getötet. Nur die Adoptivtochter Saona wußte, wo der Schatz vergraben ist. Um die Entdeckung seiner wahren Identität zu vermeiden, verkleidet sich André als Mischling und begibt sich auf die Suche. In der Nähe des verwahrlosten Anwesens seiner Familie trifft er auf die junge Nonne Devotee. Ob sie ihm helfen kann, das Rätsel zu lösen?

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„Das weiß ich seit zwei Jahren. Kirk hat es mir gesagt.”

„Warum sind Sie dann hergekommen?”

André beschloß, ihm klaren Wein einzuschenken.

„Weil ich glaube, daß mein Onkel Geld und andere Wertsachen auf seinem Besitz vergraben hat. Da ich der einzige Erbe bin, gehört das Vermögen mir.”

„Sofern unser Herr und Gebieter Ihnen etwas davon übrig gelassen hat”, meinte Jacques skeptisch.

„Gibt es einen Weg, herauszufinden, ob er die Sachen entdeckt hat? Wenn dies noch nicht geschehen ist, möchte ich die Plantage meines Onkels aufsuchen.”

„Er möchte sie aufsuchen!” Jacques Dejean schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Als ob das so einfach wäre! Was Sie vorhaben, ist nicht ungefährlich.”

„Nun komm schon, Jacques”, mischte sich Kirk ein, „wenn einer André helfen kann, bist du es. Das weißt du so gut wie ich. Es muß doch in Erfahrung zu bringen sein, wen Dessalines geschröpft hat und wie hoch. Ich hörte, er soll in den Bergen ein wahres Beutelager eingerichtet haben.”

„Das stimmt”, gab Jacques zu. „Aber er kann weder lesen noch schreiben und führt daher auch keine Bücher. Ich glaube kaum, daß er irgendjemandem genügend traut, um ihn mit der Aufstellung seiner Schätze zu beauftragen.”

Durch ein Achselzucken gab André zu verstehen, was er von Erwägungen dieser Art hielt.

Schließlich sagte Jacques: „Es gibt einen Menschen, der uns Auskunft darüber geben könnte, wie weit die de Villarets in Dessalines Schatzkammer vertreten sind.”

„Wer soll das sein?” fragte Kirk.

„Orchis!”

„Orchis? Willst du damit sagen, daß sie hier ist?”

Jacques nickte.

„Sie hat sich in General Leclercs Villa häuslich eingerichtet und tut, als sei sie Napoleon Bonapartes Schwester persönlich, die dort wohnte, solange sie mit Ledere verheiratet war, und die seit seinem Tod als Ihre Kaiserliche Hoheit Pauline Borghese in Europa residiert.”

„Nicht zu fassen!” rief Kirk aus.

„Kann mir bitte jemand erklären, wer Orchis ist?” fragte André.

Kirk lachte. „Wenn du lange genug auf Haiti bist, wirst du es bald selbst wissen.”

„Wer ist sie?”

„Sie ist Dessalines Geliebte”, erklärte Kirk. „Er hat an die zwanzig. Aber sie versteht es am besten mit ihm. Jede von ihnen bezieht ein regelmäßiges, nicht unbeträchtliches Gehalt, oder wie du es nennen willst, aus der Staatskasse. Nur von Orchis heißt es, sie habe den ganzen Säckel mitgehen lassen.”

Jacques lachte lauthals.

„Das ist der richtige Ausdruck, alter Freund. Was sie seit einem Jahr treibt, geht entschieden zu weit. Am liebsten würde sie sich zur Königin von Haiti krönen lassen. Dabei vergißt sie, daß Dessalines schon eine Frau hat.” Immer noch lachend fuhr Jacques fort: „Zum Trost spielt sie auf vollendete Weise die Rolle Prinzessin Paulines. Sie empfängt ihre Anbeter zum Frühstück und am späten Abend. Um diese Zeit müßte Monsieur de Villaret ihr seine Aufwartung machen.”

„Ich dachte, das sei nicht möglich”, wandte Kirk ungläubig ein.

„Nicht als er selbst, natürlich”, verbesserte sich Jacques. „Als Weißer würde er nicht weit kommen. Es gibt zwar noch einige weiße Männer im Hafen, amerikanische Büchsenmacher und Munitionsarbeiter zum größten Teil. Aber nicht einmal sie sind bei Dessalines gern gesehen. Jeder Weiße ist schon wenige Meilen vor der Stadt ein toter Mann.”

„Was schlägst du also vor?” fragte Kirk.

Jacques betrachtete André kritisch von Kopf bis Fuß.

„Er könnte einen nicht unüblen Mulatten abgeben.”

„Einen Mulatten?” schrie André entsetzt auf.

„Warum nicht? Zum Glück haben Sie schwarze Haare. Wir werden Ihnen ein paar Locken verpassen, und mit den Augen gibt es auch keine Probleme. Wären sie blau oder grau gewesen, hätten wir Schwierigkeiten bekommen. Wenn Sie erst dieselbe Hautfarbe haben wie ich, dürfte alles klargehen.”

„Ich hatte eigentlich nicht an eine Maskerade gedacht”, wandte André betreten ein.

„Dann werden Sie sterben”, erklärte Jacques ohne Umschweife. „Und wenn Dessalines oder einer seiner Leute die Hände im Spiel hat, wird es kein sehr angenehmer Tod sein, der auf Sie wartet.”

Jacques Dejean hatte recht. Niemand auf Haiti durfte auch nur einen Augenblick lang glauben, er, André, sei Weißer oder gar Franzose.

„Ich werde jetzt nach Hause gehen und ein Bräunungsmittel holen, das aus der Rinde eines ganz bestimmten Baumes gewonnen wird. Es ist genau das Richtige, um Ihnen das Aussehen eines Mulatten zu geben. Und wenn ich Ihnen raten darf, Monsieur, tragen Sie Ihre auffallendsten und verrücktesten Kleider. Wir Mulatten haben's gern so bunt wie möglich.” Schon halb unter der Tür fragte er: „Verstehen Sie Kreolisch?”

„Ich bemühe mich seit einem Jahr darum. Allerdings nur mit Hilfe von Büchern. Aber hier auf dem Schiff gibt es einen Kreolen, bei dem ich Unterricht genommen habe.”

„Gut so”, sagte Jacques. „Kirk wird Ihnen bestätigen, daß wir Mulatten größtenteils gebildete Leute sind. Wenn Sie wollen, zeige ich Ihnen meine Zeugnisse, obwohl ich glaube, daß Ihnen mein Kopf dienlicher sein wird!”

Bei Einbruch der Dunkelheit wurden zwei Mulatten von Bord des amerikanischen Schoners gerudert.

André war von oben bis unten mit einer Flüssigkeit eingefärbt, deren Gestank ihm unangenehm in die Nase gestiegen war, als Jacques, den Schwamm in der Hand, sich angeschickt hatte, die Prozedur vorzunehmen.

„Wenn das Zeug erst auf der Haut ist, verliert sich der Geruch sofort”, hatte der Mulatte ihn beruhigt. „Aber mit der braunen Haut allein ist es nicht getan. Sie müssen lernen, wie ein Mulatte zu denken.”

Zum ersten Mal schwang etwas wie Bitterkeit in Jacques Worten, als er fortfuhr: „Wir Mulatten haben von den Weißen viele Demütigungen erfahren, daß wir uns notgedrungen auf die Seite der Schwarzen schlagen mußten.”

„Das habe ich gehört”, pflichtete André ihm bei.

„Die Schwarzen haben uns nie gemocht, geschweige denn uns vertraut. Aber weil wir gebildeter sind als sie und oft sogar das Wissen des weißen Mannes haben, nehmen wir wichtige Stellungen ein und sind ihnen nützlich. Gleichzeitig aber leben wir in einer Art Niemandsland zwischen Weiß und Schwarz. Keine sehr glückliche Situation.”

„Ich verstehe”, sagte André. „Umso mehr schätze ich es, daß Sie mir helfen wollen.”

Er betrachtete sein Spiegelbild kritisch. Die Verwandlung war vollkommen. Die Hautfarbe wirkte täuschend echt. Ob man ihm den Schwindel abnehmen würde?

Jacques schien seine Gedanken erraten zu haben.

Er sagte: „Sie müssen eins werden mit Ihrer Rolle, Monsieur. Sie sind jetzt Mulatte – Ihrer Sache nie ganz sicher und immer auf Verteidigung eingestellt.” Er lächelte, als er hinzufügte: „Immer ein bißchen geladen, wie man so schön sagt. Das wird uns Mulatten schon in die Wiege gelegt.”

„Und wo komme ich her? Was für einen Werdegang habe ich?”

„Ihre Heimat ist Haiti. Aber Sie sind in Amerika aufgewachsen und auch dort erzogen worden”, antwortete Jacques. „Sie heißen André – es besteht kein Grund, das zu ändern. Sie können meinetwegen sogar zugeben, daß Sie ein de Villaret sind. Wenn Ihr Vater Weißer war, würden Sie ohnehin seinen Namen angenommen haben und nicht den Ihrer Mutter.“

„Ich soll also Philippe de Villaret als meinen Vater angeben, obwohl er eigentlich mein Onkel ist?”

„Warum nicht? Jeder wird dann verstehen, daß Sie sich für die de Villaret Plantage interessieren, und trotzdem wird jeder wissen, daß Sie als Mulatte keine Ansprüche haben.”

„Das ist schlau”, meinte Kirk. Er war eingetreten, als André letzte Hand an seine Kleidung legte.

„Sehr schlau”, mußte André zugeben. „Doch wie geht es weiter?”

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