Simon Raven - Blast nun zum Rückzug

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Der Krieg ist aus, und den jungen Engländern liegt, so scheint es, die Welt zu Füßen. Peter Morrison, Sohn eines reichen Landbesitzers, hat sich aus hehren Motiven für eine Offiziersaus­bildung im fernen Bangalore entschieden. In der Indischen Armee will er seinem Land und seinem König für einige Jahre dienen – und etwas von der Welt sehen. Auf dem Truppenschiff «Georgic» trifft er auf zukünftige Kameraden, die es ebenfalls in die legendäre exotische Kolonie zieht. Doch finden sie dort nicht mehr die alten Hierarchien, das lässige Luxusleben und das unbeschwerte Abenteuer vor. Vielmehr kündigt sich überall das Ende der britischen Herrschaft und die Übergabe Indiens an die einheimische muslimische und hinduistische Bevölkerung an. Und so steht Peter und seinen Freunden an der Offiziersschule völlig überraschend ein Inder als Ausbilder gegenüber: der exzentrische und in jeder Hinsicht ungewöhnliche Hauptmann Gilzai Khan. Diesem gelingt es jedoch, die skeptischen Offiziersanwärter für sich zu gewinnen, so dass sie ihm selbst dann noch die Treue halten, als er bei der britischen Regierung in Delhi in Ungnade fällt und die Armee verlassen muss. Als eines Tages die Bahnstation von aufständischen Indern belagert wird und diese Aktion Gilzai Khans Handschrift trägt, steht Peter Morrison vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens.
Simon Raven wirft in «Blast nun zum Rückzug» ein eigenwilliges Schlaglicht auf die Kolonial­geschichte und nimmt dabei genüsslich die absurden und unrühmlichen Seiten des Armee­lebens und der britischen Oberschicht in den Blick.

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»Können wir ihn im Anschluss ins Kreuzverhör nehmen, Sir?«

»Wenn Sie das möchten …«, er lachte unvermittelt in sich hinein. »Stabsfeldwebel, bringen Sie Feldwebel W. T. Pulcher rein.«

»… liiinks, rechts, liiinks, rechts, stillgestanden!«

»Machen Sie Ihre Aussage, Feldwebel Pulcher.«

»Sir ! Am fünfundzwanzigsten November hatte ich zusammen mit dem diensthabenden Wachoffizier die Aufsicht über die Landungsbrücke. Ungefähr um 15.15 Uhr, da gab’s auf einmal lautes Geschrei und mächtigen Rabatz, und eine Gruppe Offiziersanwärter rennt mit etwas daher, das aussieht wie ’n Ballen schmutzige Wäsche, und das haben die direkt an meiner Ohrmuschel vorbei ins Hafenbecken geworfen. Sir !«

»Doch der Wäscheballen war in Wirklichkeit ein Ägypter?«

»Sir.«

»Haben Sie ihn denn nicht erkannt?«

»Nein, Sir. Wohl bloß ein langfingriger Strolch – dachte ich da.«

»Aber Feldwebel! Der Magier kommt jedes Mal an Bord, wenn wir in Port Said vor Anker gehen, und Sie sind seit über einem Jahr auf diesem Schiff. Sie müssten ihn doch inzwischen kennen.«

»Verzeihen Sie, Sir, aber die Kanaken seh’n für mich alle gleich aus.«

»Und was war mit dem Wachoffizier? Hat der ihn nicht er­kannt?«

»Der Wachoffizier, Sir, war grade weg, mal die Schlange ausschütteln.«

»Na dann … Konnten Sie irgendeinen der beteiligten Fahnenjunker erkennen? Zum Beispiel jemanden von denen hier?«

Feldwebel Pulcher musterte die Offiziersanwärter mit höflicher Verachtung, wie ein Kronprinz im Bordell. »Verzeihen Sie, Sir«, sagte er schließlich, »aber Fahnenjunker seh’n für mich alle gleich aus.«

»Sie können mir also nicht weiterhelfen?«

»Nein, Sir.«

»Und möchte einer der Herren hier noch ein Kreuzverhör vornehmen? Nein? Wegtreten, bitte, Feldwebel Pulcher …«

»Also«, sagte der Truppenkommandeur einige Minuten später, »keiner hat genau gesehen, was passiert ist, und keiner hat das Opfer oder einen der Angreifer erkennen können. Dabei stehen doch die Angreifer, mit vielleicht einer oder zwei Ausnahmen, hier vor mir in der Kajüte. Es muss also doch, wie Sie daraus ableiten können, irgendjemand die Beteiligten erkannt haben. Rätselhaft – denken Sie einmal darüber nach, meine Herren. Einer aus Ihren eigenen Reihen, der Sie verpfiffen hat? Gott bewahre! Ich selbst? Ich war an Land. Einer meiner nächsten Untergebenen? Die waren auch alle an Land – außer natürlich Feldwebel Pulcher. Der eine Frau und fünf Kinder in Wolverhampton hat, meine Herren, und sich vielleicht über ein kleines Zeichen der Anerkennung freut, mit dem Sie zum Ausdruck bringen, wie sehr Sie die Reise genossen haben – wenn wir dann in zwei Wochen in Bombay ankommen.«

Der Truppenkommandeur machte eine Pause, damit das Gesagte seine Wirkung entfalten konnte.

»Und obwohl die Beweislage so unzulänglich ist, meine Her­ren, kann ich Ihnen versichern: Die Sache wäre damit nicht erledigt, wenn wir nicht längst« – er linste durch ein Bullauge – »draußen auf dem Roten Meer wären. Sie wundern sich vielleicht, warum unser Schiff nicht in Port Said oder Sues festgehalten wurde. Die Antwort kann nur sein, dass jemand … irgendwer … da etwas verschleppt hat. Mit dem Ergebnis, dass wir statt einer vollumfänglichen polizeilichen Untersuchung unter persönlicher Mitwirkung des Zauberers lediglich diese Funknachricht auf dem Tisch haben.« Er wedelte mit dem Blatt Papier, aus dem er zuvor vorgelesen hatte. »Kurz gesagt liegt es jetzt an mir.«

Der Truppenkommandeur zündete sich eine Zigarre an und ließ durch sein Monokel ein Funkeln in den Augen erkennen.

»Und da ich nichts herausfinden kann, kann man nichts machen. Keiner kann nach Ägypten zurückgeschickt werden, nicht mal, wenn wir dazu Mittel und Wege hätten. Obwohl ernsthafter Schaden angerichtet wurde, obwohl zwei Ägypter ertrunken sind – und alles nur wegen eines kindischen Ausbruchs von Panik, der für Offiziersanwärter skandalös und ent­würdigend ist – trotz alledem wird man nichts unternehmen. Wissen Sie, warum, meine Herren?«

»Weil«, fing Alister Mortleman an, »es keine Zeugen gibt für …«

»Lieber Himmel, machen Sie doch keinen größeren Narren aus sich, als der liebe Gott Ihnen zugedacht hat!«

Der Truppenkommandeur sog sich die Lunge mit Rauch voll und schickte ihn dann in einem dünnen, fauchenden Strom zu den Offiziersanwärtern.

»Es gibt genau zwei Gründe, meine Herren, warum keinem von Ihnen etwas passieren wird. Der eine ist, dass wir – die Briten – noch immer das Sagen haben. Das wird vielleicht nicht mehr lange so gehen, ganz sicher wird es nicht ewig so bleiben, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es uns weiterhin möglich, die Angelegenheiten in Häfen wie Port Said und Sues und in Ländern wie Ägypten so zu regeln, wie es uns gefällt.

Und der zweite Grund, warum Sie Schutz genießen, ist, dass Sie, solange Sie sich auf diesem Schiff befinden, meine Männer sind. Dass Sie außerdem auch zukünftige Offiziere sind, macht keinen Unterschied – für einfache Soldaten würde ich genau dasselbe tun. Sie sind meine Männer, meine Aufgabe ist es, Sie sicher nach Bombay zu bringen, und ich werde keinesfalls irgendeinen von Ihnen in Ägypten oder sonst wo zurücklassen. Es ist, könnte man sagen, eine Frage der Ehre – denn die erste und letzte Pflicht, der ein Offizier seinen Untergebenen gegenüber unterliegt, ist, diese niemals, unter gar keinen Umständen, im Stich zu lassen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag, meine Herren. Mr. Morrison, Sie sind bitte so gut und bleiben noch einen Moment …«

Als die anderen gegangen waren, durfte Peter sich setzen.

»Also nun«, sagte der Truppenkommandeur. »Sie haben bei all dem nicht wirklich etwas falsch gemacht, aber ich möchte Sie dennoch warnen.«

»Ja, Sir?«, sagte Peter, mit sich selbst zufrieden, aber auch ein wenig unwirsch.

»Ja, Sir. Sehen Sie, nachdem Sie einmal einen bestimmten Kurs eingeschlagen hatten – in diesem Fall, dem Zauberkünstler zu helfen, indem Sie so tun, als wären Sie tatsächlich hypnotisiert –, hätten Sie dabei bleiben sollen. Es sei denn, es wäre etwas Schwerwiegendes dazwischengekommen.«

»Es ist etwas dazwischengekommen, Sir. Das habe ich Ihnen ja erzählt. Diese Ägypter wollten mich untenrum entblößen.«

»Aber vollkommen ohne Arg und Tücke.«

»Aber jeder hätte es sehen können.«

»Jetzt benehmen Sie sich nicht wie ein Erstklässler!«, sagte der Truppenkommandeur. »An so was stören sich nur Leute aus einfachen Verhältnissen. Und noch was. Nachdem Sie diese Ägypter verschreckt hatten, meinten Sie sich mit Wasser begießen zu müssen. Warum?«

»Das habe ich Ihnen doch schon gesagt, Sir! Obwohl ich nicht wollte, dass man mich so der Lächerlichkeit preisgibt, war es mir doch wichtig, dass der Trick am Ende aufgeht.«

»Sehr lobenswert. Was Sie dann aber getan haben, Morrison, war Folgendes: Sie haben in eine Situation, über die Sie überhaupt nichts wussten, eine zusätzliche Komponente eingebracht. So etwas ist äußerst gefährlich.«

»Ich wusste eigentlich sogar recht genau, was passieren sollte.«

»Sie wussten aber nicht, was tatsächlich vor sich ging. Sie wussten nicht, dass sich der Zauberer auf dem Deck in einer misslichen Lage befand. Und auch nicht, warum. Und so haben Sie das Eine getan, was die Lage noch verschlimmern musste: Sie haben einen dramatischen Auftritt hingelegt, mit dem Sie die wildesten Spekulationen der Jungs da draußen bestätigt und sie in einen Mob verwandelt haben.«

»Ich hatte nicht im Entferntesten die Absicht …«

»Mein lieber Freund, natürlich hatten Sie das nicht. Es ist nie so gemeint, bei niemandem. Aber all der Ärger hätte sich vermeiden lassen, wenn Sie sich einfach bloß an die alte Regel gehalten hätten: Sich nie einmischen! Darin besteht Ihr Vergehen, Morrison: Sie haben sich eingemischt. Sie haben das Falsche getan, das Katastrophalste überhaupt, aus dem, wie Sie dachten, richtigen Grund. Seien Sie also gewarnt. So was passiert jeden Tag«, sagte der Truppenkommandeur, »und jeden Tag bringt das eine vielversprechende Militärlaufbahn zu einem vorzeitigen Ende.«

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