Cassius Dio - Römische Geschichte

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Vollständige Ausgabe aller erhaltener Texte Cassius Dio Cocceianus aus Nikaia in Bythinien (um 163 – nach 229 n. Chr.) war Sohn eines Senators und selbst römischer Konsul und Senator. Diese Ämter prägten sein Bewusstsein und seine Haltung als Politiker und Autor. Als Statthalter wirkte er in Afrika, Pannonien und Obergermanien unter den Kaisern Septimius Severus und Severus Alexander. Sein Hauptwerk als Schriftsteller ist die Römische Geschichte, verfasst in griechischer Sprache und eingeteilt in 80 Bücher nach antiker Zählung. Das Werk reicht von der Gründung Roms bis in die Lebens- und Wirkungszeit des Autors selbst. Anfang und Ende sind nur in Fragmenten erhalten. Für einige Abschnitte der römischen Geschichte dazwischen stellt Cassius Dio allerdings die wichtigste, bisweilen sogar die einzige Quelle dar. Seine eigene Zeitgeschichte beschreibt Dio als Insider mit genauer Kenntnis aller Hintergründe, aber auch bei der Darstellung früherer Abschnitte ist sein Zugang zu Quellen ersten Ranges der Grund für die hohe Bedeutung seines Geschichtswerkes. Dass er in seine Erzählung öfter auch Gerüchte und Klatschgeschichten aufnahm, macht zwar stets eine kritische Prüfung seiner Ausführungen nötig, wirkte sich jedoch auf den Unterhaltungswert der Werke für Zeitgenossen wie für spätere Leser außerordentlich positiv aus.

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29. Das Volk beurteilt insgemein die Angelegenheiten nach den Lenkern derselben, und wie es diese findet, so erscheinen ihm auch jene. Immer zieht man das Unbekannteste der ungünstigen Erfahrung vor, indem man dem verhassten Gegenstand gegenüber große Hoffnung auf das Ungewisse setzt. Alle Veränderungen sind höchst gefährlich, vor allem aber die politischen. Denn sie schaden am häufigsten und meisten den Einzelnen wie den Staaten selbst; weshalb die Verständigen lieber in demselben Zustand bleiben, wenn er auch nicht der beste ist, als dass sie sich von einer Veränderung in die andere werfen lassen. Neigungen und Begierden wechseln mit den Glücksumständen; und je nach der Gegenwart bildet sich die Gesinnung. Das Regieren erfordert nicht nur Tugend, sondern auch Einsicht und vor allem Erfahrung; denn ohne sie weiß sich einer nicht zu mäßigen. Viele, auf eine unerwartete Höhe gehoben, ertrugen diese nicht, sondern stürzten schwindelnd herab und rissen ihre Untertanen mit sich ins Verderben.

Auf die Zukunft werdet ihr aus früheren Handlungen und nicht aus den Reden des Hilfeflehenden untrügliche Schlüsse ziehen, denn Frevel verübt jemand mit Vorbedacht; schöne Worte aber sind leicht gefunden, weshalb einer beurteilt wird nach dem, was er getan hat, nicht nach dem, was er gesprochen hat.

30. Valerius. 245 (509 v.Chr.).

Konsul Valerius, den Kollegen des Brutus, hätte das Volk, obgleich er jenem sehr zugetan war, beinahe in Stücke zerrissen. Es beargwöhnte ihn, als strebe er nach Alleinherrschaft, und hätte ihn umgebracht, wenn er nicht zeitig genug der Macht des Volkes geschmeichelt hätte. Er trat mit gesenkten fasces , die er bisher aufrecht tragen ließ, in die Versammlung und nahm die darin eingebundenen Beile ab. In diesem demutsvollen Aufzug stand er lange mit trauriger Miene und weinte. Als er aber zu reden begann, tat er es mit gedämpfter, bebender Stimme.

Dass man die Pläne geheim hält, zur rechten Zeit tatkräftig einschreitet, mit sich allein zurate geht, sich nicht auf fremde Hilfe verlässt und die Folgen des Verlaufs auf sich selbst nimmt, trägt sehr viel zu günstigen Resultaten bei.

31. Im Jahr der Stadt 245 (509 v.Chr.).

Dass in Rom zwei Konsuln gewählt wurden, damit man, wenn der eine untauglich wäre, zu dem anderen eine Zuflucht hätte.

Tribunus heißt (bei den Griechen) δήμαρχος , Diktator ε картинка 2σηγητής , Prätor στρατηγός , Zensor τιμητής . Zensus ist nämlich die Zählung des Volkes.

32. Horatius. 245 (509 v.Chr.).

Die Einweihung des Iupitertempels fiel durch Los dem Horatius zu. Obgleich ihm Valerius den Tod seines (des Horatius) Sohnes meldete und auch andere schickte, die ihm dasselbe während der Einweihung verkünden mussten, damit er in der Betrübnis, und weil es überhaupt nicht erlaubt war, in der Trauer ein heiliges Amt zu verrichten, ihm die Einweihung des Gebäudes überließe, so hielt er die Nachricht zwar für wahr, welche ihm von vielen glaubwürdigen Männern bestätigt wurde, nahm aber doch nicht von der Einweihung Abstand; vielmehr befahl er einigen, die Leiche des Knaben – als wäre sie eine fremde, damit sie mit seiner Weihehandlung in keiner Berührung zu stehen scheine – unbeerdigt zu lassen, und vollzog, was seines Amtes war.

33. Im Jahr der Stadt 256 (498 v.Chr.).

So gerieten sie in Zerwürfnis. Die Reichen nämlich wollten, als die Herren der Ärmeren, überall Vorrang haben, die Ärmeren dagegen, als Gleichberechtigte, nicht im Geringsten gehorchen; die Armen, unersättlich in der Freiheit, trachteten nun auch nach den Schätzen der Reichen. Diese hielten sich mit übertriebener Strenge an die Schätzung und missbrauchten selbst die Leiber der Armen; so trennten sie sich, die früher unter wechselseitiger Dienstleistung in Eintracht gelebt hatten, voneinander und schieden das Heimische nicht mehr vom Fremden; das Maß überschreitend, hier nach der höchsten Macht, dort nach unbeschränktester Unabhängigkeit strebend, verfehlten beide das Ziel und begingen, die einen, indem sie sich wehrten, die anderen einem Angriff zuvorkommend, mancherlei Ungebühr gegeneinander. Wenn nicht in den beständigen Kriegen eben um dieses Zwiespalts willen ihnen die höchste Gefahr drohte, lagen sie in ewigem Zwist; woher denn auch viele der Großen dieselben oft geflissentlich veranlassten; seit der Zeit litten sie weit größeres Ungemach durch sich als von fremden Völkern; und diese Vorgänge lassen mich schließen, dass sie einst auf keine andere Weise ihrer Macht oder Herrschaft verlustig gehen werden, als wenn sie sich selbst zu Falle bringen.

Noch mehr brachte sie auf, dass die Väter nicht nach wie vor der Erreichung dessen, wessen sie sie bedurften, gleichen Sinnes blieben. Im Augenblicke der Gefahr machten sie ihnen viele und große Verheißungen, war die Not vorbei, so erfüllten sie nicht das Geringste davon.

34. Im Jahr der Stadt 258 (496 v.Chr.).

Damit sie, nicht zusammen kämpfend, sondern jeder vereinzelt für sein Haus streitend, leichter zu besiegen wären, teilten sie das Heer.

35. Im Jahr der Stadt 261 (493 v.Chr.).

Als der Diktator Valerius sein Amt niedergelegt hatte, brach der heftigste Volksaufstand aus, sodass sogar die Form des Staats verändert wurde; die Reichen, welche sich mit der größten Härte an die Schuldgesetze hielten und nicht das Geringste nachlassen wollten, bekamen nicht nur ihr Geld nicht, sondern büßten noch andere Vorteile ein; weil sie nie davon überzeugt werden konnten, dass grenzenlose Armut das gewaltsamste Ungeheuer wird und dass die Verzweiflung in ihrem Gefolge, zumal wenn sie die Überzahl auf ihre Seite bekommt, unkontrollierbar wird. Weshalb denn auch viele Staatsmänner gleich aus freien Stücken das Billige dem strengsten Recht vorziehen. Denn gar oft unterliegt das Letztere der menschlichen Natur und wird zuweilen gänzlich aufgehoben, während jenes Geringes opfert, um die größere Masse zu retten. Diese Härte der Mächtigeren gegen die Schwächeren hat den Römern viel Unheil gebracht. Noch manches andere war ihnen gegen die säumigen Schuldner nach den Gesetzen gestattet. Wenn es mehrere Gläubiger gab, durften sie den Schuldner in Stücke zerhauen und je nach dem Betrag ihrer Schuld unter sich verteilen. Wenn dies auch ganz gesetzlich war, so wurde es doch nie angewendet. Wie hätten sie sich auch eine solche Grausamkeit erlaubt, sie, die selbst bei Verbrechern oft noch den Rettungsweg öffneten und die vom Capitolinischen Felsen Gestürzten, wenn sie davonkamen, am Leben ließen?

36. Im Jahr der Stadt 261 (493 v.Chr.).

Die Verschuldeten stellten, nachdem sie einen Hügel besetzt hatten, einen gewissen Gaius Sicinius an die Spitze; sie versorgten sich aus der Umgebung mit Lebensmitteln wie aus Feindesland, indem sie damit zeigten, dass die Waffen mehr als die Gesetze, die Verzweiflung mehr als das Recht vermögen. Die Väter aber [d.h. die Senatoren], die einen noch schwierigeren Kampf und unter den gegenwärtigen Umständen zugleich einen Angriff der Nachbarn fürchteten, boten ihnen durch eine Gesandtschaft an, all ihren Wünschen nachkommen zu wollen. Anfangs nun führten sie dreiste Reden, wurden aber auf seltsame Weise zur Ruhe gebracht. Wie sie nämlich so ohne Ordnung durcheinanderschrien, bat sie einer der Abgeordneten, [Menenius] Agrippa, eine Erzählung anzuhören, erhielt Aufmerksamkeit und sprach so: »Die anderen Körperteile des Menschen empörten sich einst wider den Magen: Sie selbst äßen und tränken nicht und hätten stets Mühe und Arbeit, ihm alle Dienstleistungen zu verrichten, er allein hätte keine Beschwernisse und ließe sich nur immer mit Speise füllen; endlich beschlossen sie, weder die Hände sollten die Speise zum Mund führen, noch der Mund sie annehmen, damit der Magen, der Speise und des Tranks ermangelnd, zugrunde ginge. Wie dies aber beschlossen und ausgeführt wurde, geriet erst der ganze Körper ins Stocken, dann fiel er ab und wurde ganz matt. Als die Glieder nun übel dabei fuhren, erkannten sie allesamt, dass von ihm auch ihr Heil abhinge, und gaben ihm seine Speise wieder.«

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