Cassius Dio - Römische Geschichte

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Vollständige Ausgabe aller erhaltener Texte Cassius Dio Cocceianus aus Nikaia in Bythinien (um 163 – nach 229 n. Chr.) war Sohn eines Senators und selbst römischer Konsul und Senator. Diese Ämter prägten sein Bewusstsein und seine Haltung als Politiker und Autor. Als Statthalter wirkte er in Afrika, Pannonien und Obergermanien unter den Kaisern Septimius Severus und Severus Alexander. Sein Hauptwerk als Schriftsteller ist die Römische Geschichte, verfasst in griechischer Sprache und eingeteilt in 80 Bücher nach antiker Zählung. Das Werk reicht von der Gründung Roms bis in die Lebens- und Wirkungszeit des Autors selbst. Anfang und Ende sind nur in Fragmenten erhalten. Für einige Abschnitte der römischen Geschichte dazwischen stellt Cassius Dio allerdings die wichtigste, bisweilen sogar die einzige Quelle dar. Seine eigene Zeitgeschichte beschreibt Dio als Insider mit genauer Kenntnis aller Hintergründe, aber auch bei der Darstellung früherer Abschnitte ist sein Zugang zu Quellen ersten Ranges der Grund für die hohe Bedeutung seines Geschichtswerkes. Dass er in seine Erzählung öfter auch Gerüchte und Klatschgeschichten aufnahm, macht zwar stets eine kritische Prüfung seiner Ausführungen nötig, wirkte sich jedoch auf den Unterhaltungswert der Werke für Zeitgenossen wie für spätere Leser außerordentlich positiv aus.

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12. Als Romulus auf dem Palatium die Gestalt der künftigen Stadt Rom beschrieb, jochte er einen Stier mit einer jungen Kuh zusammen, sodass der Stier nach außen, gegen das Feld, die Kuh aber gegen die Stadt gekehrt war, indem er hierdurch sinnbildlich den Wunsch ausdrückte, dass die Männer den Fremden furchtbar, die Frauen aber fruchtbare und treue Hausmütter werden möchten; und er nahm eine Scholle und warf sie von außen in die Stadt, und bat die Götter, also von Fremdem ihren Besitz zu mehren.

13. Als in Rom das Fundament zu einem Tempel gegraben wurde, fand man den mit Mordblut bedeckten Kopf (lateinisch: caput , Genitiv: capitis ) eines gerade erst getöteten Mannes, woraus ein etruskischer Wahrsager prophezeite, dass die Stadt das Haupt vieler Völker werden würde, jedoch nicht ohne Blut und Mord; daher wurde der Tarpeische Berg jetzt der Capitolinische genannt.

14. Milliarium heißt ein je nach tausend Schritten gesetzter Stein. Denn milia bedeutet das griechische χίλια .

15. Die Sabinerinnen. Im Jahr der Stadt 7 (744 v.Chr.). 6

Hersilia und die anderen stammverwandten Frauen rannten, als sie dieselben im Kampf einander gegenüberstehen sahen, mit ihren Kindern (denn schon waren einige geboren) auf dem Arm, von dem Palatium herab, stürzten sich plötzlich mitten in die Schlachtgasse, indem sie bald gegen diese, bald gegen jene gewendet durch Worte und Gebärden ihr Mitleid zu erregen strebten: »Was wollt ihr, Väter? Was ihr, Männer? Wie lange wollt ihr kämpfen? Wie lange euch hassen? Versöhnt euch mit euren Schwiegersöhnen! Versöhnt euch mit euren Schwiegervätern! Schont, beim Pan, eure Kinder! Schont, beim Quirinus, eure Enkel! Erbarmt euch der Töchter, erbarmt euch der Frauen! Wollt ihr aber unversöhnlich sein, behext, und treibt euch ein böswilliger Gott: so tötet zuvor uns, um die ihr kämpft, erwürgt und schlachtet die Kinder hier, dass kein Name, kein Band der Verwandtschaft mehr zwischen euch bleibe und ihr das größte der Übel gewinnt, dass ihr die Großväter der Kinder, die Väter der Enkel gemordet habt!« Mit diesen Worten zerrissen sie ihre Kleider, entblößten ihre Brüste und Leiber, und warfen sich und ihre Kinder den rings um sie gezückten Schwertern entgegen, sodass jene über diesem Anblick in Tränen ausbrachen und vom Kampf abließen. Sie standen aber mitten auf dem Comitium, das von eben diesem Vorfall seinen Namen erhielt; denn bei den Römern heißt comire zusammenkommen. – Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob etwas erst eingerichtet wird, oder vorher bestanden hat und nur eine besondere Benennung erhält.

16. Einteilung in Tribus und Curien.

Tribus, Drittel oder dritter Teil. Denn die dreitausend Bewaffneten des Romulus waren, wie Dio im ersten Buch seiner Geschichte sagt, in drei Teile, Tribus, d.h. Drittel, eingeteilt, was die Griechen [Phyle] nennen. Ein Tribus enthielt zehn Curien, oder Phrontisterien. Denn das lateinische cura (dt. Sorge) heißt bei den Griechen Phrontis. In jeder Curie besorgten die Mitglieder in Zusammenkünften die etwa vorfallenden Geschäfte. Bei den Griechen hießen die Curien Phratrien oder Phatrien, gleichsam Gesellschaften, Brüderschaften, Innungen, Zünfte; weil die Mitglieder dieser Phratrien ihre Ansichten ungescheut und furchtlos gegeneinander aussprechen (phrazein) oder ins Licht setzen (phainein) durften. (Als solche, welche zu einer Phratria gehören, werden auch Väter, Verwandte, Lehrer Phratores genannt.) Vielleicht hat man aber auch diesen Ausdruck aus dem lateinischen Frater, welcher Bruder bedeutet, herübergenommen.

17. Im Jahr der Stadt 27 (727 v.Chr.).

Die Römer, welche in ihren fortwährenden Unfällen eine göttliche Heimsuchung sahen, ließen, nach hergebrachter Sitte, als Verursacherin der göttlichen Strafe eine Vestalin, weil sie ihre Jungfräulichkeit hingegeben und durch widergesetzlichen fleischlichen Verkehr die heiligen Gebräuche geschändet hat, lebendig begraben.

18. Romulus herrscht nach Willkür. Im Jahr der Stadt 39 (715 v.Chr.).

Romulus war auf den Senat erbost und behandelte ihn etwas tyrannisch. So gab er für sich, ohne vorherige gemeinschaftliche Beratung, den Vejentern ihre Geisel zurück. Als dies sich öfter wiederholte, und jene sich darüber beschwerten, wurde er aufgebracht und sprach unter anderen die folgenden harten Worte: »Ich wählte euch nicht, ihr Väter, damit ihr über mich herrschet, sondern um euch meine Befehle zu erteilen.

19. Numa Pompilius. 39–82 (715–672 v.Chr.).

Numa wohnte als Sabiner auf dem Quirinalischen Hügel. 7Seine Königsburg aber hatte er in der Via Sacra, und er hielt sich gern in der Nähe des Vestatempels auf, zuweilen aber lebte er auch auf dem Lande.

Da er nun wusste, dass die Menschen das Nahe und Verwandte gering und für nichts Besseres als sich selbst erachten, das dem Anblick Entrückte und Fremdartige aber als etwas Höheres und Göttliches betrachten und verehren, weihte er einen bestimmten Ort den Musen.

20. Durch sich selbst fügten sich jetzt die Römer geselliger Ordnung, da sie Kunde vom Göttlichen bekamen, lebten seit der Zeit während Numas ganzer Regierung unter sich und mit den anderen Völkern in Frieden und hielten jenen gleich Romulus für ein besonderes Geschenk der Götter. Die gründlichsten Kenner der sabinischen Geschichte geben an, dass er am Tag der Gründung Roms geboren sei. So war denn die Stadt durch sie beide in Kurzem mächtig und geordnet, indem der eine, wie es bei der neugegründeten Stadt notwendig war, sie im Krieg übte, der andere sie die Künste des Friedens lehrte; sodass sie in beiden sich gleich sehr hervortat.

21. Ianus.

Der Römer Dion gibt an, dass ein alter Heros Ianus wegen der Bewirtung des Saturn mit der Kenntnis der Zukunft und der Vergangenheit begabt worden sei und deshalb von den Römern mit zwei Gesichtern vorgestellt werde. Nach ihm sei der Monat Januar ( Ianuarius ) benannt und mit diesem beginne das Jahr.

22. Tullus Hostilius. 82–114 (672–640 v.Chr.).

Tullus galt als der tapferste Held gegenüber dem Feind, Götterdienst aber missachtete und vernachlässigte er ganz, bis er, bei einer ansteckenden Seuche, auch davon befallen wurde. Jetzt verehrte er die anderen Götter aufs Gewissenhafteste und setzte noch die Collinischen Salier ein.

23. Weder Tullus noch Mettus wollte sich zu einer Veränderung seines Wohnsitzes verstehen. Jeder besorgte die Angelegenheiten seines Staates; Tullus hielt sich auf den durch Romulus erworbenen Ruhm und die Macht der Stadt, Fuffetius aber auf Albas Alter und darauf, dass es die Mutterstadt vieler anderer und selbst der Römer war, nicht wenig zugute. So gerieten sie in jenen Streit und kämpften um die Oberherrschaft. – Denn sie sahen, dass sie ohne Streit bei gleichen Rechten unangefochten nebeneinander leben konnten. – Das dem Menschen angeborene Wohlwollen gegen den Ebenbürtigen und die Sucht, über andere zu herrschen […] – Sie sprachen sich über diesen Gegenstand vielfach aus, wie der eine Teil sich mit dem anderen vertragen sollte, ohne die Sache zu einem Ende zu führen, und beschlossen daher, die Entscheidung dem Kampf zu überlassen.

24. Ancus Marcius. 115 (639 v.Chr.).

Marcius, der sich überzeugt hatte, dass, wer im Frieden leben wolle, sich nicht begnügen dürfe, anderen nichts zuleide zu tun, dass Ruhe ohne Kampf nicht heilsam sei, dass einer, je mehr er der Ersteren begehre, desto mehr Angriffen sich bloßstelle, änderte seinen Entschluss. Denn er sah ein, dass ohne kräftige Vorkehrung zum Krieg die Liebe zur Ruhe keinen wirksamen Schutz gewähre und die Reize der Muße denen, die sie unzeitig suchen, leicht verderblich würden; weshalb er, den Krieg für die rühmlichste und sicherste Schutzwehr des Friedens erachtend, den Latinern alles, was sie seinen gerechten Anforderungen versagten, mit bewaffneter Hand entriss.

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