Clarissa v. Reinhardt - Stress bei Hunden

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Stress – ein bislang viel zu wenig beachtetes Thema, wenn es um den treuesten Begleiter des Menschen geht. Denn nicht nur wir Menschen können durch Überforderung und mangelnde Ruhephasen gestresst werden, sondern auch Hunde.
Dieses Buch informiert über die Ursachen und Folgen von Stress und erklärt, welche Symptome Sie an einem gestressten Hund beobachten können. Die Autorinnen berichten anhand von authentischen Fallbeispielen, zu welchen Verhaltensauffälligkeiten und gesundheitlichen Problemen es kommen kann, wenn ein Hund überfordert ist und wie man ihm hilft, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

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Grafik 1 Darstellung der negativen Rückkoppelung am Beispiel des Cortisols - фото 18

Grafik 1: Darstellung der negativen Rückkoppelung am Beispiel des Cortisols

Wird vermehrt Cortisol ausgeschüttet, kommt es zu dem oben erwähnten negativen Rückkoppelungsprozess, denn das ausgeschüttete Cortisol hemmt die weitere Bildung von ACTH und somit die weitere Freisetzung von Cortisol. Dies ist wichtig, damit es nicht zu einer Überproduktion von Cortisol im Körper kommt (siehe Grafik 1).

Cortisol gehört zur Gruppe der Glucocorticoide die eine Erhöhung der - фото 19

Cortisol gehört zur Gruppe der Glucocorticoide, die eine Erhöhung der Konzentration von Glucose (daher der Name GLUCO-Corticoide), Aminosäuren, freien Fettsäuren und Harnstoff im Blut bewirken. Dadurch wird für alle Körperzellen mehr Energie bereitgestellt. Gleichzeitig beeinträchtigt Cortisol die körpereigenen Abwehrkräfte, indem es die Proteinsynthese (den Eiweißaufbau) der Lymphozyten hemmt und so weniger Abwehrzellen zur Verfügung stehen. Die bekannteste Eigenschaft des Cortisols ist die entzündungshemmende Wirkung. Sie entsteht durch eine Blockade von Entzündungsbotenstoffen, der so genannten Zytokine.

Neben dem Cortisol bildet die Nebennierenrinde noch weitere Hormone. Das zu den Mineralcorticoiden gehörende Aldosteron hat durch die Regulierung der Mineralstoffe Kalium und Natrium eine wichtige Funktion im Wasserhaushalt des Organismus. In geringen Mengen werden auch von der Nebennierenrinde anabole Sexualhormone wie zum Beispiel Testosteron ausgeschüttet. Testosteron hat eine anabole, das heißt eine Muskel aufbauende Wirkung und beeinflusst auch die Psyche. Eine höhere Konzentration von Testosteron, vor allem durch die Hormonproduktion im Hoden der männlichen Tiere, steht zum Beispiel in Zusammenhang mit einer höheren Aggressionsbereitschaft, wofür es besonders im Tierreich zahlreiche Beispiele gibt.

Durch Stress wird der Normalzustand des Regelkreises verändert. Die erste Reaktion des Körpers auf Stress, sei es durch emotionale Anspannung oder durch große körperliche Anstrengung, ist die Ausschüttung von Adrenalin aus dem Nebennierenmark. Dies geschieht durch Erregung des Sympathikus, einem Teil des vegetativen Nervensystems. Die Aktivierung des Sympathikus und die damit verbundene Adrenalinfreisetzung erfolgt unbewusst und innerhalb von Sekundenbruchteilen. Sicher kennt jeder Mensch das Kribbeln und das „Rauschen des Blutes“ in den Adern, wenn man plötzlich erschrickt. Dies ist auf die Wirkung des Adrenalins zurückzuführen. Adrenalin, ein zu den Katecholaminen gehörender Botenstoff (Neurotransmitter), verursacht zahlreiche Veränderungen im Körper, wie die Steigerung der Pulsfrequenz und der Herzleistung, die Erhöhung des systolischen Blutdrucks und des Blutzuckerspiegels, die Erweiterung der Bronchien und der Pupillen sowie eine Förderung des Sauerstoffverbrauchs und eine Vermehrung der freien Fettsäuren im Blut. Außerdem wirkt Adrenalin auf die Hypophyse, wo es eine vermehrte Freisetzung des Botenstoffs ACTH verursacht, und damit indirekt auch auf die Nebennierenrinde, die vermehrt Stresshormone wie Cortisol an das Blut abgibt (siehe Grafik 2).

Grafik 2 Darstellung der Auswirkung von Stress auf den Regelkreis Stress - фото 20

Grafik 2: Darstellung der Auswirkung von Stress auf den Regelkreis

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Stress führt also über das endokrine System, das heißt über das Hormonsystem, zu einer Erhöhung des Blutdrucks und zu einer Steigerung der Herzleistung und -frequenz. Gleichzeitig wird durch die Hormonwirkung den Körperzellen mehr Energie in Form von Glukose und freien Fettsäuren zur Verfügung gestellt. Mit anderen Worten führt Stress zunächst zu einer optimalen Leistungsbereitschaft. Dies kann man als biologischen Sinn des Stresses bezeichnen, denn in der Natur ist es überlebenswichtig, dass der Organismus auf einen Schreck oder auf starke Anspannung mit optimaler Leistungsbereitschaft reagiert. Nur so kann sich ein Individuum zum Beispiel durch Flucht retten oder ein Beutegreifer bei der Jagd erfolgreich sein. Diese Form des Stresses kann man auch als positiven Stress oder Eustress bezeichnen.

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REAKTIONEN AUF STRESS

Zunächst reagiert der Organismus auf anhaltenden Stress mit starker Erschöpfung. Wenn danach keine längere Erholungsphase möglich ist, muss mit so genannten Anpassungskrankheiten gerechnet werden.

Natürlich kann der Körper diesen Alarmzustand nicht beliebig lange aufrechterhalten und so kommt es zu negativen Auswirkungen, wenn die starke Anspannung länger anhält oder es häufig zu einer Schreck- oder Schocksituation kommt. Zunächst kommt es während der Widerstandsphase zu einer verminderten Toleranz gegenüber neuen Stressreizen. Dauert die Belastung an, reagiert der Organismus auf Stress mit starker Erschöpfung. Wenn danach keine längere Erholungsphase möglich ist, muss mit so genannten Anpassungskrankheiten gerechnet werden.

Ein Hauptverursacher der Anpassungskrankheiten ist Cortisol. Normalerweise hat Cortisol eine Halbwertzeit von 20 Minuten, das heißt, nach 20 Minuten ist der Cortisolspiegel im Blut auf die Hälfte gefallen. Tierversuche haben ergeben, dass unter Stresseinwirkungen die negative Rückkoppelung der Cortisolausschüttung nicht mehr funktioniert und so innerhalb weniger Tage vier Mal mehr Cortisol nachzuweisen war als normalerweise. Befand sich das Tier in einer Situation, die ein dauerhaftes Gefühl der Erwartungsunsicherheit und/ oder Hilflosigkeit verursachte, verstärkte sich dieser Effekt enorm. In der Humanmedizin geht man heute übrigens davon aus, dass Depressionen unter anderem auf diesen Effekt zurückzuführen sind.

In genau dieser Situation der Erwartungsunsicherheit und Hilflosigkeit befindet sich unser Hund aber tatsächlich häufig. Zum Beispiel kann er den Verlauf von Situationen, die von uns Menschen gesteuert werden, nicht einschätzen. Oft ist es zusätzlich so, dass wir die Situation nicht mit dem nötigen fachlichen Wissen erfassen und uns deshalb unangemessen verhalten. In große Erwartungsunsicherheit kann man den Hund beispielsweise stürzen, wenn man meint, ihm etwas Gutes damit zu tun, dass man ihn nicht regelmäßig füttert, sondern ihn das Futter bei unterschiedlichen Gelegenheiten ausschließlich erarbeiten lässt. Wenn für den Hund hierbei kein Muster und keine Regelmäßigkeit erkennbar sind, befindet er sich bezüglich einer überlebenswichtigen Ressource – nämlich Futter – in Erwartungsunsicherheit. Andererseits sollte man es sich auch nicht zur Gewohnheit machen, den Hund immer auf die Minute exakt zur selben Zeit zu füttern, denn Hunde haben eine sehr genaue innere Uhr. Hält man die gewohnte Zeit einmal nicht genau ein, kann auch das ein Stressauslöser sein.

Das Gefühl der Hilflosigkeit vermitteln wir unserem Hund auch dann wenn er - фото 23

Das Gefühl der Hilflosigkeit vermitteln wir unserem Hund auch dann, wenn er durch eine kurz gehaltene Leine, das Führen am Halti oder Ähnlichem daran gehindert wird, adäquat auf eine Situation zu reagieren. Der Hund möchte gern Distanz zwischen sich und den anderen bringen oder einen Bogen laufen, wird daran aber gehindert, oftmals sogar nach dem Motto „Da muss er durch!“ genau in die Situation hinein geführt, die er vermeiden möchte.

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