Clarissa v. Reinhardt - Stress bei Hunden

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Stress – ein bislang viel zu wenig beachtetes Thema, wenn es um den treuesten Begleiter des Menschen geht. Denn nicht nur wir Menschen können durch Überforderung und mangelnde Ruhephasen gestresst werden, sondern auch Hunde.
Dieses Buch informiert über die Ursachen und Folgen von Stress und erklärt, welche Symptome Sie an einem gestressten Hund beobachten können. Die Autorinnen berichten anhand von authentischen Fallbeispielen, zu welchen Verhaltensauffälligkeiten und gesundheitlichen Problemen es kommen kann, wenn ein Hund überfordert ist und wie man ihm hilft, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

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physiologisch, zum Beispiel in Schweißausbrüchen, Herzklopfen usw.

im Verhalten, zum Beispiel durch Aggressionen, Erregung oder Unruhe

im Erleben, zum Beispiel in der Bewertung des eigenen Zustands

Er kann sich in allen Lebensbereichen und Situationen und auch in allen Altersstufen manifestieren. Das Erleben von Stress und auch die vom Organismus entwickelten Bewältigungsstrategien können bei Menschen wie bei Hunden individuell verschieden sein. Erleben zum Beispiel mehrere Hunde die gleiche Situation, so kann es sein, dass einige sie gar nicht als belastend empfinden, während andere deutlich gestresst reagieren. Von denen, die gestresst reagieren, können ganz unterschiedliche Symptome und Bewältigungsstrategien gezeigt werden. In den situationsspezifischen Konzepten der Stressforschung konzentriert man sich vor allem auf die auslösenden Reizsituationen, die so genannten Stressoren.

Man unterscheidet:

Äußere Stressoren wie Überflutung der Sinnesorgane mit Reizen oder den Entzug - фото 12

Äußere Stressoren wie Überflutung der Sinnesorgane mit Reizen oder den Entzug von Reizen (Deprivation), Schmerzreize und reale oder simulierte Gefahrensituationen.

Entzug von Nahrung, Wasser, Schlaf, Bewegung, so dass primäre Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden können.

Leistungsstressoren, zum Beispiel Überforderung, Unterforderung, Angst vor bevorstehenden Prüfungen, Angst vor möglichem Versagen, vor Zurechtweisung oder Strafe.

Soziale Stressoren wie zum Beispiel Isolation bei der dauerhaften Ausgrenzung des Hundes aus unserem Lebensumfeld. Auch das Zusammenleben von Hunden oder von Mensch und Hund mit mangelnder Passung stresst.

Vornehmlich psychische Stressoren wie Konflikte, Unkontrollierbarkeit, Angst, Trauer, Trennungsangst und Erwartungsunsicherheit.

Innere Stressoren wie Krankheiten, Behinderungen.

Größere Veränderungen der Lebensumstände wie der Tod einer Bezugsperson, Umzug etc. können ebenso als Stressoren erfahren werden wie kleine Widrigkeiten des Alltags, wenn diese sich summieren.

Die Reaktion auf Stress kann in drei aufeinander folgende Phasen unterteilt werden:

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Die AlarmreaktionsphaseIn dieser Phase führt das Zusammenspiel von Nervenimpulsen und Hormonausschüttungen zur optimalen Reaktionsbereitschaft.

Die WiderstandsphaseIn dieser zweiten Phase ist der Widerstand gegenüber dem Auslöser erhöht und gegenüber anderen Reizen herabgesetzt. Dies bedeutet, dass der Bewältigungsversuch zu Lasten der Widerstandsfähigkeit gegenüber anderen Stressoren geht.

Die ErschöpfungsphaseHält der Stress zu lange an, kann der Organismus ihm trotz der ursprünglich erfolgten Anpassung nicht mehr standhalten. Die Symptome der Alarmreaktion aus Phase 1 stellen sich wieder ein, sind jetzt aber dauerhaft. Diese anhaltende Hochspannung kann im Zusammenwirken mit anderen Risikofaktoren zur Ausbildung organischer Krankheiten und im Extremfall sogar zum Tod führen.

Nehmen wir also an am heutigen Tag wird ein Hund im Tierheim abgegeben weil - фото 14 Nehmen wir also an am heutigen Tag wird ein Hund im Tierheim abgegeben weil - фото 15

Nehmen wir also an, am heutigen Tag wird ein Hund im Tierheim abgegeben, weil sein Besitzer ihn nicht mehr halten kann oder will. Der Hund verliert somit nicht nur seine Bezugsperson, sondern auch sein gesamtes soziales Umfeld, die gewohnte Umgebung, seine angestammten Spazierwege, vertraute Tagesabläufe. Gleichzeitig findet er sich in einer Umgebung – dem Tierheim – wieder, die ihm fremd ist, in der er sich vollständig neu orientieren und Sicherheit aufbauen muss. In den meisten Tierheimen ist es zusätzlich ziemlich laut, der Bewegungsspielraum in den Zwingern oder Boxen ist sehr eingeschränkt, es gibt kaum Rückzugsmöglichkeiten und häufig riecht es auch streng, schon für unsere Nase. Man kann sich also leicht vorstellen, dass der Stresslevel dieses Hundes enorm steigt, der gesamte Organismus ist in Alarmreaktionsbereitschaft.

Bleibt dieser Hund nun für einige Zeit im Tierheim, gewöhnt er sich scheinbar an die Situation. Das Bellen im Hundetrakt, der Geruch, die Enge scheinen ihm nicht mehr so viel auszumachen wie anfangs. Gleichzeitig kann man aber beobachten, dass er gegenüber Artgenossen nicht mehr so gelassen und souverän reagiert, wie man es von ihm gewohnt war, und bei den Gassi-Gängen pöbelt er plötzlich Jogger und Radfahrer an, was er früher nicht getan hat. Mit anderen Worten: Der Hund befindet sich in der Widerstandsphase. Seine Toleranz gegenüber den Reizen im Tierheim ist gestiegen, dafür hat er aber weit weniger Reserven, wenn es um die Begegnung mit weiteren Anforderungen geht.

Schließlich kann es passieren, dass der Hund in die Erschöpfungsphase gerät, wenn sich über einen längeren Zeitraum keine Verbesserung seiner Lebensumstände erreichen lässt. Man liest dann traurige Meldungen wie „Der Deutsche Schäferhund Jerry ist seit Jahren im Tierheim, nun hat er alle Hoffnung verloren und gibt sich auf. Wer kann ihm helfen?“ in den Tierschutzverteilern im Internet. Diese Hilferufe für Hunde, die sich – neudeutsch ausgedrückt – im Burnout befinden, lassen erahnen, welch unglaubliche Stressbelastung sich in ihnen aufgebaut hat.

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DIE PHYSIOLOGIE DES STRESSES

WAS PASSIERT EIGENTLICH IM KÖRPER WENN MAN IN STRESS GERÄT Sobald der Körper - фото 17

WAS PASSIERT EIGENTLICH IM KÖRPER, WENN MAN IN STRESS GERÄT?

Sobald der Körper in Stress gerät, werden verschiedene Hormone ausgeschüttet, die man zusammengefasst als Stresshormone bezeichnen kann. Sie verändern zahlreiche Körperfunktionen. Um diese Veränderungen besser verstehen zu können, ist es notwendig, zunächst den Normalzustand zu betrachten. Um den Normalzustand, die so genannte Homöostase aufrechtzuerhalten, gibt es im Körper verschiedene Regelkreise mit negativer Rückkoppelung. Das bedeutet: Sobald ein Hormon ausgeschüttet wird und eine bestimmte Konzentration im Blut erreicht, hemmt dieses Hormon gleichzeitig jene Faktoren, die die Ausschüttung dieses Hormons fördern. Mit anderen Worten hemmt das Hormon ab einer gewissen Konzentration seine eigene Neubildung. So wird unter Normalbedingungen erreicht, dass die Konzentration im Blut auf eine konstante Größe reguliert wird.

Für das Hormon Cortisol, das bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird, kann man diesen Regelkreis wie folgt beschreiben: Die oberste Instanz zur Regulierung der wichtigsten Körperfunktionen, wie die Wärmeregulation, der Schlaf- Wach-Rhythmus, die Blutdruck- und Atmungsregulation, die Steuerung der Nahrungsaufnahme, des Fettstoffwechsels und des Wasserhaushalts ist der Hypothalamus, ein Teil des Zwischenhirns. Im Hypothalamus werden Botenstoffe, so genannte Hypothalamushormone gebildet und bei Bedarf ausgeschüttet. Ein solches Hormon ist das Corticotropin- Releasing- Hormon ( CRH). Das vom Hypothalamus ausgeschüttete CRH wird direkt zur Hirnanhangdrüse, der Hypophyse, transportiert. In der Hypophyse wird ein weiterer Botenstoff, das Adreno- Corticotropin- Hormon ( ACTH) in den Blutkreislauf abgegeben. Mit dem Blut gelangt das ACTH zur Nebennierenrinde und bewirkt dort unter anderem, dass Cortisol ausgeschüttet wird.

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