F. Batmanghelidj - Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!

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Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! Das meint Dr. Batmanghelidj wörtlich. Wassertrinken ist so wichtig, dass unser Körper nicht mehr richtig funktionieren kann, wenn er nicht genügend davon erhält. Und das äußert sich dann in vielfältigen Krankheiten. Hier erläutert Dr. Batmanghelidj, warum Krankheitssymptome (wie Diabetes, Krebs, beeinträchtigte Gehirnfunktionen bis hin zum chronischen Müdigkeitssyndrom) als Schreie des Körpers nach Wasser verstanden werden sollen – und warum sie auch so zu behandeln sind. Wassertrinken und eine optimale Versorgung mit Salzen und Mineralstoffen, das ist der Königsweg zu Gesundheit und Wohlbefinden.

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Die Rolle, die Wasser im Organismus aller Lebewesen, einschließlich des Menschen, spielt, hat sich seit der Entstehung des Lebens im Wasser nicht verändert.

Als ein Teil des Lebens sich aufs Land verlagerte – ein Abenteuer, das über die bekannten Grenzen hinausführte –, musste der Körper ein System zur Speicherung von Wasser und der Regulierung von Durst entwickeln, denn die Wasservorräte befanden sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe. Mit anderen Worten: Der Körper begann, sich einem vorübergehenden Wassermangel anzupassen. Mit der Zeit wurde dieses Krisenmanagement zum Dauerzustand – und so ist es bis heute geblieben.

Wenn Menschen unter Stress stehen oder mit Situationen konfrontiert werden, die man als Stress auslösend bezeichnen kann, zeigt sich dieser Stress physiologisch noch immer an der Wasserregulation. Ein komplexes System im Körper übernimmt die Verantwortung für die Rationierung von „Wasserreserven“ und für das Management der zukünftig erwarteten begrenzten Wasservorräte. Dieser in vielen Systemen ablaufende Prozess dauert so lange, bis der Körper eindeutige Signale erhält, dass ihm wieder eine angemessene Menge Wasser zur Verfügung steht.

Bei der Rationierung des körpereigenen Wassers werden die Körperfunktionen streng überwacht. Keine Struktur erhält mehr als den für sie bestimmten Anteil, der sich jeweils aus ihrer funktionellen Bedeutsamkeit ergibt. Dem Gehirn wird absolute Priorität gegenüber allen anderen Systemen eingeräumt.

Der Gedanke, Tee, Kaffee, Alkohol und industriell hergestellte Getränke könnten den Bedarf des Körpers an reinem, naturbelassenem Wasser ersetzen, ist grundlegend falsch, insbesondere, wenn dieser im Alltag großem Stress ausgesetzt ist. Selbstverständlich bestehen diese Getränke zu einem großen Teil aus Wasser; die meisten von ihnen enthalten jedoch entwässernde Substanzen, zum Beispiel Koffein. Diese Substanzen entziehen dem Körper nicht nur das Wasser, in dem sie gelöst sind, sondern zapfen zusätzliche Wasserreserven an. Wenn Sie also Kaffee, Tee oder ein Bier trinken, verliert Ihr Körper mehr Wasser, als im jeweiligen Getränk selbst enthalten ist. Wenn Sie messen, wie viel Urin Sie beispielsweise nach dem Genuss einer Tasse Tee verlieren, werden Sie feststellen, dass Sie mehr Wasser lassen, als Sie Flüssigkeit aufgenommen haben. Auch nach der Aufnahme von heißen Getränken verliert der Körper Wasser, und zwar aufgrund der Schweißabsonderung durch die Poren der Haut, die zur Kühlung des von innen erwärmten Körpers dient.

Der Körper funktioniert nach denselben ökonomischen Prinzipien wie die Marktwirtschaft. Es regiert das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Bei Mangelerscheinungen wird der Wasserhaushalt von einem strengen Rationierungssystem reguliert.

Fehlt dem Körper Wasser, verteilt er die Restmengen um. Wie das Lämpchen im Auto, das rot aufleuchtet, wenn Benzin oder Öl knapp werden, weisen im Körper Alarmsignale darauf hin, dass es in bestimmten Gebieten zu Engpässen kommt. Das ihm zur Verfügung stehende Wasser wird rationiert und dort verbraucht, wo Bedarf herrscht. Die Menge des im Körper vorhandenen Wassers entscheidet letztlich über die Produktionsmechanismen in den von Wassermangel betroffenen Körperregionen.

Wenn die Dehydration chronisch wird, werden wasserabhängige Funktionen eingestellt. Dies geschieht bis zu einem gewissen Grad unmerklich, da dem Körper eine „Belastungsreserve“ zur Verfügung steht. Irgendwann jedoch ist die Schwelle erreicht, an der das System bestimmten Aufgaben nicht mehr gewachsen ist. Das betroffene Organ (oder die betroffenen Organe) beginnt den Mangel auf die ihm eigene Weise zu signalisieren.

Obwohl diese Signale anzeigen, dass in bestimmten Körperregionen Durst und Wassermangel herrschen – was durch eine Erhöhung der Wasserzufuhr natürlich und problemlos behoben werden kann –, werden sie aus Unwissenheit oft fälschlicherweise mit hoch wirksamen chemischen Mitteln behandelt. Schaltet man aber die verschiedenen Signalsysteme, die den Wassermangel im Körper anzeigen, mithilfe chemischer Mittel aus, so kann daraus ein unmittelbarer Schaden für die Zellen und das genetische System entstehen. Chronische Dehydration kann bei den Kindern der oder des Betroffenen zu Dauerschäden führen. Obwohl unser Überleben davon abhängt, ob unser Wasserhaushalt funktioniert, hat der menschliche Körper kein dem Fettspeicherungssystem vergleichbares Wasserspeicherungssystem entwickelt. Büßt der Körper durch Wassermangel an Leistungsfähigkeit und infolgedessen an chemischem Know-how ein, kann dieser Mangel sich auf die nächste Generation übertragen. Ist die grundlegende Ursache einer Krankheit Wassermangel, kann das defekte Sensorsystem, durch das sich die Dehydration erst manifestieren kann, an einen Teil der Nachkommen vererbt werden. Daher sind Asthma, Allergien und Sodbrennen als sehr ernst zu nehmende gesundheitliche Probleme zu betrachten, denen grundsätzlich durch eine entsprechende Wasserversorgung vorgebeugt werden sollte. Wir müssen lernen, welche Funktionen Wasser je nach Lebensalter im Körper zu erfüllen hat. Dadurch lassen sich Krankheiten sowohl bei der Elternals auch bei der Kindgeneration verhindern. Wir müssen lernen, die Symptome der Dehydration zu erkennen, und begreifen, dass sie schlicht und einfach mit Wasser zu behandeln sind. Dies ist von größter Bedeutung für unsere Gesundheit.

In einem am 20. September 1984 im New England Journal of Medicine veröffentlichten Artikel zeigen Dr. Paddy Phillips und sieben seiner Kollegen auf, dass unter den gleichen Versuchsbedingungen ältere Männer Durst viel schlechter erkennen als junge Männer. Die an Dehydration leidenden Älteren schienen keinen Durst zu haben. Selbst wenn Bluttests einen offensichtlichen Wassermangel im Körper anzeigten und Wasser zur Verfügung stand, wollten einige Testpersonen nichts trinken. Der am 3. November 1984 erschienene Leitartikel der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet sowie andere Forschungsergebnisse untermauern die These, dass ältere Menschen allmählich das Durstgefühl verlieren. Steen, Lundgren und Isaksson berichten in der Ausgabe vom 12. Januar 1985 in The Lancet, dass sie bei ihren Langzeitbeobachtungen bei älteren Menschen einen deutlichen Verlust von Körperwasser entdeckt hätten – im Laufe von zehn Jahren betrug er etwa 3,5 bis 6 Liter. Der Wassergehalt der Zellen verminderte sich stark.

Um das neue Paradigma wissenschaftlich noch stärker zu untermauern, möchte ich außerdem einen Punkt aus einer wissenschaftlichen Abhandlung Katchalski-Katzirs vom Weizmann Institute aufgreifen, deren weit reichende Bedeutung in der Hypothese besteht, dass Proteine und Enzyme in Lösungen von geringerer Viskosität wirksamer sind. Sie brauchen genügend Wasser in ihrer unmittelbaren Umgebung, um „diffundieren“ und wirksam arbeiten zu können. Das Enzymsystem der Zelle arbeitet in Lösungen mit erhöhter Viskosität weniger wirksam. Anders gesagt: Hätte ein Wettschwimmer in einem Schwimmbecken voller Kinder Platz zum Trainieren? Sicher nicht. Dieselbe Logik scheint auch für die Enzyme zu gelten, die „im Zellwasser schwimmen“ und innerhalb der Zellen mit ihren chemischen Reaktionspartnern in Kontakt treten, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Ist die Flüssigkeit zu konzentriert, gelangen sie nur schwer zu ihren Reaktionspartnern.

Die Annahme, dass körperliche Empfindungen im Laufe der Zeit abnehmen, sollte auf alle Wahrnehmungsaspekte ausgeweitet werden. Mit zunehmendem Alter verlieren wir allmählich unsere Sehschärfe und brauchen eine Brille. Das Interesse am Sex lässt nach. Unsere Fähigkeit, bestimmte Töne zu hören, geht allmählich verloren. Unsere Gefühle verlieren an Intensität. Wir sprechen nicht mehr so schnell auf emotionale Reize an und sind schwerer zufrieden zu stellen. Dies sind die offensichtlichen äußerlichen Anzeichen dafür, dass bei jedem Individuum die Fähigkeit, differenziert auf Sinnesreize zu reagieren, irgendwann im Leben nachlässt.

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