F. Batmanghelidj - Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!

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Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! Das meint Dr. Batmanghelidj wörtlich. Wassertrinken ist so wichtig, dass unser Körper nicht mehr richtig funktionieren kann, wenn er nicht genügend davon erhält. Und das äußert sich dann in vielfältigen Krankheiten. Hier erläutert Dr. Batmanghelidj, warum Krankheitssymptome (wie Diabetes, Krebs, beeinträchtigte Gehirnfunktionen bis hin zum chronischen Müdigkeitssyndrom) als Schreie des Körpers nach Wasser verstanden werden sollen – und warum sie auch so zu behandeln sind. Wassertrinken und eine optimale Versorgung mit Salzen und Mineralstoffen, das ist der Königsweg zu Gesundheit und Wohlbefinden.

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• Die Neurotransmitter-Systeme von Gehirn und Nerven sind darauf angewiesen, dass Natrium und Kalium sich auf der ganzen Länge eines Nervs mit großer Schnelligkeit in und außerhalb der Nervenmembran bewegen können. Freies, ungebundenes Wasser kann die Zellmembran durchdringen und die „Elemente-Umwälzpumpen“ wie die Natrium-Kalium-Pumpe antreiben.

• Einige dieser Pumpen erzeugen elektrische Spannung. Somit hängt die Wirksamkeit der Neurotransmitter-Systeme davon ab, dass „freies und ungebundenes“ Wasser in den Nervengeweben zur Verfügung steht. Der osmotische Fluss des Wassers durch die Zellmembran erzeugt Energie, indem er die Pumpen in Gang setzt, die Kalium in die Zelle hinein- und Natrium aus der Zelle hinausbefördern – so wie Wasser die Turbinen eines Wasserkraftwerks zur Stromerzeugung antreibt. Diese Energie wird in Form von ATP (Adenosintriphosphat) gespeichert, einer Substanz, die „verbrennt“ und dabei „Hitze“ liefert, um die für die Zellfunktionen wichtigen chemischen Reaktionen zu gewährleisten. Bisher hat man jedoch angenommen, dass die gesamte in Form von ATP gespeicherte Energie aus der Nahrung stammt. Deshalb hat man dem Wasser als Energiequelle in den Energie erzeugenden Systemen des Körpers bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

• Wasser ist der zentrale Regulationsmechanismus für die Energie und das osmotische Gleichgewicht im Körper. Natrium und Kalium binden sich an das Protein der Pumpe und wirken wie der Magnet eines Dynamos, wenn das Wasser die Proteine der Pumpe antreibt. Die rasche Bewegung dieser Kationenpumpen erzeugt Energie, die an unterschiedlichen Orten in drei verschiedenen Arten von Pools gespeichert werden. ATP ist eine Art von Energiepool. Eine andere ist Guanidintriphosphat (GTP). Ein drittes System ist das endoplasmatische Retikulum, das Kalzium einfängt und einschließt. Für jeweils zwei eingeschlossene Kalziumeinheiten wird das Energieäquivalent von einer Einheit ATP in der Bindung der beiden Kalziumatome gespeichert. Für jeweils zwei Kalziumeinheiten, die voneinander getrennt und freigesetzt werden, wird gleichzeitig eine Einheit Energie freigesetzt – die dann eine neue Einheit ATP bildet. Mit diesem Mechanismus, Kalzium als Mittel zur Energiespeicherung einzuschließen, bildet die Knochenstruktur nicht nur das Gerüst des Körpers, sondern wird gewissermaßen auch zu seinem Fort Knox – so als würde man sein Bargeld in Goldreserven anlegen. Wenn es also zu einer schwer wiegenden Dehydration und folglich zu einer verminderten Energieversorgung kommt, zapft der Körper die Energiespeicher der Knochen an. Meiner Meinung nach ist deshalb anhaltender Wassermangel die Hauptursache für Osteoporose.

• Die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, sind Produkte der Energieumwandlung, basierend auf der Eigenschaft des Wassers, elektrische Energie zu erzeugen. Alle lebenden und wachsenden Spezies, Menschen eingeschlossen, überleben, weil Wasser Energie erzeugen kann. Ein Hauptproblem des wissenschaftlichen Blicks auf den Körper besteht in dem Mangel an Verständnis dafür, in welch ungeheurem Ausmaß unser Körper von der Energie der Wasserkraft abhängig ist.

• Die an den Zellmembranen produzierte „Elektrizität“ zwingt auch die in der Nähe befindlichen Proteine, sich auszurichten und sich auf ihre chemischen Reaktionen vorzubereiten.

Blut besteht normalerweise zu etwa 94 Prozent aus Wasser, wenn der Körper genügend Wasser enthält (die roten Blutkörperchen sind eigentlich „Wassersäcke“, die den Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten). In den Körperzellen sollten sich idealerweise etwa 75 Prozent Wasser befinden. Nur freies Wasser, das ein- und ausströmen kann – das Wasser, das Sie trinken –, erzeugt elektrische Energie an der Zellmembran. Das vorher zugeführte Wasser hat jetzt andere Aufgaben und kann seine für den Zusammenhalt der Zellarchitektur wichtige Position nicht verlassen, um an eine andere Stelle zu strömen. Daher sollte Wasser – als der Muntermacher schlechthin – in regelmäßigen Abständen den ganzen Tag über getrunken werden. Das Gute an der Energiequelle Wasser ist, dass Überschüsse ausgeschieden werden. Wasser stellt die Energie her, die benötigt wird, um die Reserven in den Zellen aufzufüllen, und verlässt den Körper anschließend mit dem giftigen Zellabfall. Es wird nicht gespeichert.

Entsteht Wassermangel, weil der Mensch zu wenig Wasser trinkt, erschöpft sich die in der Zelle bereitstehende Energie – mit der Folge, dass mehr Energie aus der Nahrung gewonnen werden muss, die anstelle von Wasser aufgenommen wird. Auf diese Weise wird der Körper gezwungen, Fett zu speichern und seine Protein- und Stärkereserven einzusetzen, denn es ist für ihn einfacher, diese Elemente aufzuspalten als das gespeicherte Fett. Aus diesem Grund leiden 37 Prozent der Amerikaner an erheblichem Übergewicht. Ihr Körper ist ständig mit dem Krisenmanagement des Wassermangels beschäftigt.

Was versteht man unter Hydrolyse? Das Wort „Hydro-lyse“ (was so viel heißt wie: unter Beteiligung von Wasser lockern, auflösen, brechen oder spalten) verwendet man dann, wenn Wasser beim Stoffwechsel anderer Stoffe ins Spiel kommt. Dazu gehört die Aufspaltung von Proteinen in ihre unterschiedlichen Aminosäuren sowie der Abbau von großen Fettmolekülen zu kleineren Einheiten (Fettsäuren). Ohne Wasser ist Hydrolyse nicht möglich. Daraus folgt, dass die Hydrolysefunktion des Wassers auch für den Stoffwechsel des Wassers selbst verantwortlich ist. Das heißt, auch Wasser muss erst aufgespalten – hydrolysiert – werden, bevor der Körper die verschiedenen Bestandteile der Nahrung verwerten kann. Mit anderen Worten: Wir müssen unseren Körper mit Wasser versorgen, bevor wir feste Nahrung zu uns nehmen.

Kapitel 4

Der Wasserhaushalt in den verschiedenen Lebensphasen

Vom Augenblick der Empfängnis an, wenn die Samenzelle des Vaters mit der Eizelle der Mutter verschmilzt, um eine lebendige Zelleinheit zu bilden, muss sich diese Zelle teilen, teilen und abermals teilen, viele Millionen Mal, bis sie sich zu einer Form entwickelt hat, die sich fest mit der Gebärmutterwand verbinden kann. Bis sie zu einem ausgereiften Baby herangewachsen ist, haben etwa eine Billion Zellteilungen stattgefunden. Dafür muss sie den mütterlichen Wasserzufuhrsystemen ein ihrem eigenen Bedarf entsprechendes Regulationsmuster aufprägen. Wie Sie bereits wissen, muss jede sich bildende Zelle mit Wasser aufgefüllt werden. Plötzlich muss die Mutter also mehr Wasser aufnehmen, um dem zunehmenden Bedarf des Kindes gerecht zu werden. Nach der Geburt wird der Wasserbedarf des Kindes mithilfe des mütterlichen Milchbildungssystems sichergestellt. Die Mutterbrust ist für das Kind gleichermaßen Wasserquelle und Nahrungsquelle.

Abbildung 1Die Wasserversorgung in den verschiedenen Lebensabschnitten - фото 1

Abbildung 1:Die Wasserversorgung in den verschiedenen Lebensabschnitten

Morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft

Woran merkt eine Schwangere, dass ihr Wasserbedarf steigt? Ich werde Ihnen ein Geheimnis verraten, hinter das bisher niemand gekommen ist: Die morgendliche Übelkeit einer schwangeren Frau ist ein höchst bedeutsames Durstsignal. Es ist in der Tat das allererste Signal eines Wassermangels, sowohl bei der Mutter als auch beim Fetus, und es entsteht durch die Wasser regulierende Funktion des Histamins.

Dieses wichtige Signal für den Wasserbedarf des wachsenden Fetus verbindet das sensorische System des Kindes mit den Regulationsmechanismen der Mutter. Die meisten Mütter passen ihre Wasserzufuhr bis zum dritten Monat dem gestiegenen Bedarf an, und die morgendliche Übelkeit verschwindet; Mütter, die dies nicht tun, leisten dem Wassermangel beim Fetus und bei sich selbst aktiv Vorschub. Die Folgen können katastrophal sein.

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