Daryl Easlea - Peter Gabriel - Die exklusive Biografie

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Der Autor Daryl Easlea hat stundenlange Interviews mit Wegbegleitern, Musikern, Helfern und Vertrauten geführt, um zum Herzen und zur Seele Peter Gabriels, seiner Musik und seines komplexen Lebens vorzudringen. Viele Fotos aus allen Schaffensphasen bereichern dieses Buch. Die Resultat ist die einzigartige Biografie eines außergewöhnlichen Künstlers.

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Von der frühen Theatralik seiner Outfits bei Genesis bis hin zur exotisch anmutenden Eleganz seines bemalten Gesichts in den Achtzigern hatte Gabriel die Maske eines Popstars für eine beachtlich lange Zeit getragen. Sein Video zu „I Don’t Remember“ von 1983 beginnt mit einer Szene, die zeigt, wie er sich eine Maske aufsetzt, die er am Boden findet. Es ist schwierig zu sagen, wer hier der wahre Peter Gabriel ist. Da er ein so enorm engagierter und liebevoller Mensch ist, gibt es keinen Zweifel an seiner Aufrichtigkeit, seiner Ehrlichkeit und seiner Standhaftigkeit. Sein Auftreten als Innovator, Geschäftsmann und Aktivist gegen soziale Ungerechtigkeit lässt uns seine Motive nicht in Frage stellen. Gabriel ist eine besondere Mischung, ein gefühlvoller Mann, der tief empfindet, einen starken Arbeitsethos mitbringt und akribische Detailverliebtheit mit der für die britische Mittelklasse so typischen Abscheu gegenüber Konfrontation verbindet. Seine Arbeiten liefern uns die brauchbarsten Hinweise auf seine Persönlichkeit, und in manchen Fällen ist sein Seelen-Strip ganz offensichtlich. Oft sieht man bei ihm vor lauter Bäumen den Wald nicht. Sein Bedürfnis, sich auf seinen Plattenhüllen zu tarnen, lässt uns darüber nachgrübeln, wo er steht. Gabriel ist – so wie sein Name uns nahelegt – eine engelhafte spektrale Präsenz. Maskiert, zurückgezogen, jemand, der hinter einer Fassade für die Öffentlichkeit existiert. Das ist der grundlegende Schlüssel zu allen Arbeiten von Gabriel.

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Ihn einfach einen Popstar zu nennen, wäre so, als würde man Salvador Dalí als simplen Maler abtun. Gabriel ist einer der talentiertesten und rätselhaftesten Künstler, die Großbritannien je hervorgebracht hat. Dieser urtypische Engländer verfolgt seit jeher unterschiedliche, aber sich überschneidende Karrieren mit der ihm eigenen unermüdlichen Akribie. Er hatte eine lange und abwechslungsreiche Solokarriere, in der er mit „Sledgehammer“ auch einen Nummer-1-Hit in den USA verbuchen konnte. Seine Stimme, die in NME als „… potentes Instrument, das von rabenhaftem Krächzen bis sehnsüchtigem Sopran alles abdeckt, und sich wie eine fremdartige Sprache aus einer mythischen Geschichte ihren Weg durch die Musik bahnt“, bezeichnet wurde, ist eine der eindringlichsten der Popmusik. Er verbreiterte sein Schaffensspektrum, indem er sich als Autor versuchte und in den Neunzigern und dem neuen Millennium zu einigen kommerziell erfolgreichen Soundtracks beitrug. Seine audiovisuellen Werke waren in der Regel bahnbrechend. Er war einer der ersten, die der Popmusik ein soziales Gewissen verliehen, und setzte sich in Folge auf seine äußerst zurückhaltend britische Weise unablässig für karitative Organisationen wie Amnesty International ein.

Er begründete das WOMAD-Festival und war mitverantwortlich dafür, jenen Sound, der in Westeuropa weithin als „World Music“ bekannt ist, zu etablieren, wozu er nicht nur mit dem Festival, sondern auch seinem Label Real World und dem gleichnamigen Studio in Wiltshire maßgeblich beitrug. Als ob das nicht schon genug wäre, hat Gabriel außerdem noch Pionierarbeit im Bereich von Computersystemen geleistet und sich schon früh seine Gedanken über die Nutzung und Zügelung des Potenzials und der womöglichen Bedrohung von digitalen Downloads gemacht.

Für viele jedoch wird er im Herzen stets dort verbleiben, wo seine Karriere begonnen hat – als Leadsänger von Genesis, dieser sonderlichsten aller Progressive-Rock-Bands, die dereinst an der Charterhouse-Privatschule in Godalming, Surrey, in den späten Sechzigern gegründet worden war. Wie der DJ und Autor Mark Radcliffe notierte: „Genesis waren die einzige Prog-Band, die zu ihrem Sinn für Humor stand und auch nicht vor einem simplen Song zurückscheute.“ Während ihre ursprüngliche, idyllische Vision sich zu etwas Kunstvollerem weiterentwickelte, fügte Gabriel – meist, um seine eigene akute Schüchternheit zu kaschieren – ihren Shows ein theatralisches Element hinzu, das durch eine Vielzahl von Requisiten und exotischen Kostümen zum Ausdruck gebracht wurde und ihn als performenden Innovator etablierte.

Nachdem ihn William Friedkin, der Regisseur von Der Exorzist, umworben hatte, für ihn ein Drehbuch zu verfassen, schrieb er beinahe jede einzelne Zeile für das Konzept-Doppelalbum der Band, The Lamb Lies Down On Broadway, auf dem die Geschichte eines puerto-ricanischen Tunichtguts, der in der Unterwelt New Yorks lebt, erzählt wurde. Das Material entfernte sich von den früheren, eher ätherisch angehauchten Thematiken der Band. Allerdings wurde der Stress-Faktor immer stärker und Gabriel, ein jungverheirateter Mann mitsamt Neugeborenem, der gerade von London nach Bath umgezogen war, hatte die Nase voll.

Als Gabriel 1975 Genesis verließ, zog das einen beträchtlichen Schock nach sich, immerhin hatte sich die Gruppe ja gerade erst breite Anerkennung (und damit verbunden: finanzielle Liquidität) erspielt. Müde vom Monolithen, den er geholfen hatte zu erschaffen, zog er sich in den Westen des Landes zurück, von wo aus er sich aufmachte, eine der erfolgreichsten Solokarrieren überhaupt in Angriff zu nehmen, in deren Verlauf er namenlose Alben veröffentlichen, sich neuen Technologien öffnen und mit Singles wie „Games Without Frontiers“ immer seltsamer werden sollte. Als er 1986 schließlich doch einem Album einen Titel – So – gab, wurde er in den Olymp des Pop katapultiert und lieferte mit „Sledgehammer“ und „Don’t Give Up“ zwei Songs, die seine bisherige Karriere in den Schatten stellte. Als er diesen neuen Erfolg für sich verbuchte, hatten viele keine Ahnung davon, dass er jemals zuvor in einer anderen Gruppe gesungen hatte.

Seine Liebe zu den Kulturen der Welt und sein Enthusiasmus für globale Politik führten zu seiner aufrichtigen und lebenslangen Passion, verschiedene Musikrichtungen und Kulturen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Neben seinem Einsatz für Amnesty International gründete er auch WITNESS, eine gemeinnützige Organisation, die lokal operierende Einrichtungen auf der ganzen Welt ausrüstet, ausbildet und dabei unterstützt, Video und Internet zur Verteidigung der Menschenrechte einzusetzen. Er beriet Nelson Mandela, traf sich und diskutierte mit anderen Staatsmännern und -frauen und wurde 2006 von den Friedensnobelpreisträgern als „Man Of Peace“ ausgezeichnet. 2007 war er mitbeteiligt an der Gründung von The Elders – gemeinsam mit Desmond Tutu, Jimmy Carter, Kofi Annan sowie Nelson Mandela.

Gabriel ist fähig, Talente aufzubauen, und in der Lage, mit den Besten auf ihren jeweiligen Gebieten zusammenzuarbeiten, was zu ein paar bemerkenswerten Kollaborationen in der Musik, der Kunst, der Politik, der Wohltätigkeit und der Technologie führte. Sein minutiöser Blick auf Details garantiert die höchsten Qualitätsstandards, wann immer ein Projekt mit seinem Namen verbunden ist. Seinen Einfluss hört man bei modernen Gruppen wie Vampire Weekend (die ihn in ihrer Single „Cape Cod Kwassa Kwassa“ erwähnen), Elbow und Hot Chip.

1992 beschrieb der Rolling Stone ihn auf unwiderstehliche Weise: „Keine Frage, Peter Gabriels Metamorphose vom spitzfindigen, theatralischen Kult-Künstler zum pfiffigen, minimalistischen Popstar ist eine der beeindruckendsten Verwandlungen der Pop-Geschichte.“ Seine faszinierende Neuerfindung als Avatar des Post-Punks im Großbritannien der späten Siebziger hatte zur Folge, dass sich Gabriel – als Trouser Press, jenes Rock-Magazin, das sich auf den amerikanischen Underground spezialisiert hat, ein Nachschlagewerk zu Veröffentlichungen abseits des kommerziellen Mainstreams veröffentlichte – darin mit So wiederfand, aber kein einziger Eintrag aus dem Genesis-Katalog aufgenommen wurde.

Gabriel arbeitet mit atemberaubender Würde. Gemeinsames Schaffen bringt ihn zum Erblühen. Er war immer der erste, der das betonte. Angefangen mit der Partnerschaft mit Tony Banks in der Schule über die Unterstützung, die er in Person von Tony Stratton-Smith bei Charisma Records erfuhr, bis hin zur Zusammenarbeit mit Robert Fripp, David Lord, Daniel Lanois und später dem Team von Real World – Gabriel arbeitete mit ein paar der bestechendsten Könner, die wiederum seine eigene akribische Kreativität befeuerten.

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