Erik Eriksson - Schärenmorde

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Seit dem Sommer 2011 hat der Autor Erik Eriksson mit Journalisten der Tageszeitung Norrtelje Tidning jedes Jahr einen Fortsetzungskrimi geschrieben, der in Norrtälje und dem angrenzenden Schärengebiet spielt. Jedes Kapitel stammt von einem anderen Verfasser, so dass selbst diese bis zuletzt über den Ausgang der Geschichten im Unklaren blieben.
Hauptfiguren aller drei Teile sind die Kriminalpolizistin Fatima Barsawi und ihre beste Freundin Malin Skogh.
Krimi 1: Der pensionierte Gymnasiallehrer Gustavsson wird eines Morgens tot aus dem Hafenbecken gefischt – einziger Verdächtiger ist ausgerechnet Malins Bruder. Bei den Nachforschungen geraten Fatima und Malin in die Schusslinie eines gefährlichen Schmuggelkartells …
Krimi 2: Fatima und Malin verschlägt es auf die abgelegene Insel Söderarm, wo sie einen Selbstfindungskurs besuchen. Bald zieht ein mächtiger Sturm auf und schneidet die Teilnehmer vom Festland ab. Als dann auch noch eine Teilnehmerin auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, droht Panik auszubrechen.
Krimi 3: In einem Wald in den Außenbezirken Norrtäljes wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote stellt alle vor ein Rätsel: Warum wurde der junge Mann erschossen? Was hat es mit den GPS-Koordinaten in seiner Hosentasche und der roten Feder in seinem Mund auf sich?

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»Sie möchten, dass du wartest«, sagte er zu Ragny.

Eine Viertelstunde später kam ein Streifenwagen. Eine Polizistin stieg aus und stellte sich als Fatima Barsawi vor. Sie begleitete Ragny zu der Stelle, an der sie den Menschen im Wasser gesehen hatte. Die junge Polizistin war dunkelhaarig und hatte einen Zopf, der ihr bis auf den Rücken hinabhing.

Als Robert am Samstag gegen elf Uhr aufwachte, hatte er einen ganz trockenen Mund. Er versuchte sich zu räuspern, brachte jedoch nur einen langgezogenen Zischlaut heraus. Als er sich langsam im Bett aufrichtete, wurde ihm schwarz vor Augen und sein Kopf dröhnte. Er brauchte fünf Minuten, um aufzustehen und zum Spülbecken in der Küche zu wanken. Er trank ausgiebig und blieb dann lange am Küchenfenster sitzen.

So allmählich erinnerte er sich daran, dass er am Abend vorher bei seinen Freunden gewesen war, und eine undeutliche Erinnerung an den Hafen wurde wach, hielt sich jedoch nicht lange. Er trank noch mehr Wasser und ging unter die Dusche.

Gegen zwei rief er seine Schwester Malin an. Er wusste, dass sie arbeitete, obwohl es Samstag war.

»Malin Skogh – Friseursalon Hårklipparna«, antwortete sie, und Robert merkte, dass sie gestresst war.

»Ich will nichts Besonderes, nur ein wenig reden«, sagte er.

»Ich habe einen Kunden«, sagte sie.

»Geht es dir gut?«

»Ja schon, aber ich habe im Moment keine Zeit zum Reden, und anschließend muss ich zu einem Kurs. Ich rufe dich Anfang der Woche an.«

Er sagte Auf Wiedersehen, sie sagte: »Pass auf dich auf«, und er antwortete, dass er das tun werde.

Eine Stunde später ging er hinaus, um etwas frische Luft zu schnappen, und da bemerkte er, dass sich auf dem einen Jackenärmel einige dunkelrote Flecken befanden. Sie sahen wie Blut aus. Er betrachtete seine Hände, konnte jedoch keine Schrammen entdecken. Deshalb dachte er, dass es sich wohl um etwas anderes handeln müsse und vielleicht von selbst verschwinden würde.

2

Als Fatima Barsawi den Block und ihren Stift herausholte, hörte sie das Sirenengeheul der Ambulanz näherkommen. Der Lärm posaunte Eile aus, obwohl es dafür schon längst zu spät war. Ragny Granbergs Bericht, der schon vorher ziemlich unzusammenhängend gewesen war, weil sie so aufgeregt war, wurde durch die Sirene noch unverständlicher. Fatima glaubte, dass die Frau oder wenigstens ihr Hund mehr wussten, als das, was zu verstehen war.

»Lag und schwamm im Wasser … gehe immer hier lang … ist vorher noch nie passiert … muss so etwas vor dem Frühstück sehen … was ist nur los mit den Menschen? … Laila, die sonst nur bellt, wenn mein Bruder sie für die Jagd ausleiht … ich musste sie von der Kaimauer zurückziehen … wer kann das sein, die Sommergäste sind ja noch gar nicht da … die Leute trinken viel zu viel, deshalb gehe ich nicht auf die andere Seite, in den Societetspark, da liegen immer leere Flaschen und Bierdosen herum, obwohl es erst Mai ist. Du als Polizistin solltest besser Ordnung halten.«

Fatima notierte sich Ragny Granbergs Namen und Adresse und forderte sie auf, nach Hause zu gehen. Sie selbst trat dichter an die Kaimauer heran, wo das Motorboot vertäut lag, und betrachtete die Leiche im Wasser. Zwei weitere Streifenwagen trafen ein, und einige der Kollegen begannen, die Leiche zu bergen.

Es war immer noch recht früh am Morgen. Die wenigen Menschen, die schon unterwegs waren, kamen neugierig näher. Fatima half, das blau-weiße Absperrband aufzuspannen, obwohl sie fand, dass das unnötig sei. Es würde sicher keine genaue Tatortuntersuchung geben und der Tote bald eine erledigte Angelegenheit sein, abgelegt als vermutlicher Unfall. In diesem Augenblick sah sie die Flecken auf dem Asphalt, zog das Band noch ein paar Meter weiter aus und befestigte es ordentlich.

Fatima holte ihr Handy heraus und rief ihren Vorgesetzten, den Kriminalkommissar Harry Lindberg, an. Sie wusste, dass er frei hatte, dachte jedoch, dass er trotzdem informiert werden wollte.

»Wir sind gerade dabei, unten im Hafen eine Leiche aus dem Wasser zu holen. Ich dachte zuerst, dass es nichts ist, was sich genauer zu untersuchen lohnt, jetzt habe ich aber Blutflecken auf dem Asphalt entdeckt, die ziemlich frisch aussehen. Vielleicht sollte man doch in Täby anrufen und die Spurensicherung anfordern, obwohl es Samstag ist.«

Sie erhielt eine mürrisch gemurmelte Genehmigung und rief daraufhin in Täby an. Die Spurensicherung würde kommen, aber es könne dauern.

Die Leiche wurde auf die Kaimauer hinaufgehoben und Fatima trat einen Schritt zurück. Als sie das Gesicht des Toten sah, erkannte sie ihn sofort. Lars Gustavsson, der hochgewachsene, magere, musikbegeisterte Mathematiklehrer, der nach seiner Pensionierung in der Kleinstadtidylle zu einem Original geworden war. Intellektuell, belesen, äußerst redselig, aber reichlich selbstgefällig und oft auch ein wenig angetrunken. Fatima wusste, dass er ein Boot besaß, und sie nahm an, dass das Motorboot, auf dem gerade ein paar Polizisten herumkletterten, ihm gehörte.

»Seid vorsichtig mit dem Boot, es könnte dem Toten gehören, vielleicht sind Spuren darauf zu finden«, rief sie. Fatima zeigte der Spurensicherung die Blutflecken und stellte fest, dass nun wirklich alle da waren. Der verschlafene Kriminalreporter der Norrtelje Tidning , Olle Kärv, stieg gerade aus dem Auto. Er hatte eine Fotografin dabei, eine junge Frau mit hohen Absätzen, die die Kamera schon bereithielt, bevor sie die Autotür hinter sich zugemacht hatte.

Olle Kärv machte wie immer keine Umschweife.

»Gibt es schon etwas, was ich schreiben kann, oder soll ich lieber in ein paar Stunden anrufen?«

»Wir haben einen Toten aus dem Wasser gezogen. Im Augenblick weiß ich noch nichts weiter, und ich kann nicht absehen, wann es erste Ergebnisse gibt. Aber ruf an, wenn du willst. Ich habe nicht vor vier Uhr Dienstschluss«, antwortete Fatima.

Olle arbeitete jetzt das dritte Jahr als Kriminalreporter. Er wusste, wie schwer es bisweilen war, einen Polizisten telefonisch zu erreichen, auch wenn dieser versprochen hatte, da zu sein, und er dachte, dass es am besten sei, schon jetzt ein wenig Material zusammenzukratzen, sodass es wenigstens für eine Notiz oder eine etwas längere Bildunterschrift reichen könnte. Er versuchte es mit ein paar Fragen:

»Wie lange hat er dort gelegen?«, »Wer hat ihn gefunden?«, aber als er keine Antwort erhielt, sagte er resigniert: »Ich rufe an.«

Als Fatima gerade das Hafengelände verlassen wollte, kam ihr ein Mann mit schnellen Schritten entgegen. Er stellte sich vor die Absperrung, blickte an dem Motorboot vorbei den leeren Kai entlang und sagte: »Was ist das denn! Haben die schon abgelegt?«

Dann wandte er sich an Fatima: »Was ist denn hier passiert?«

Sie erzählte es ihm kurz und wollte wissen, wer er sei.

»Entschuldigung, ich hätte mich vorstellen sollen. Sune Johansson. Ich arbeite als Hafenvorsteher für die Firma Svevia. Die Gemeinde hat die Arbeit extern vergeben. Ich habe früher für die Gemeinde gearbeitet, jetzt bin ich eigentlich im Ruhestand. Svevia wollte mich jedoch unbedingt haben.«

Er wedelte mit einem Papier und beklagte sich: »Ich habe zu ungenaue Unterlagen erhalten, um eine Rechnung über die Hafenabgabe schicken zu können. Weder Gewicht noch Nummer des Schiffes sind angegeben. Jetzt wollte ich mit dem Kapitän sprechen, aber offenbar haben sie schon abgelegt, obwohl sie nicht vor Montag ausfahren sollten.«

»Welches Schiff?«, fragte Fatima und betrachtete einige Sportboote, die an der Südseite des Hafens in der Nähe des Societetsparks vertäut lagen.

»Das Lastschiff aus Sankt Petersburg, das gestern Abend mit Zement für das neue Hafengebäude angekommen ist. Sie hatten angefangen, die Ladung zu löschen, aber ich habe ihnen gesagt, dass sie warten müssten, da der Empfänger vor Montag keine Wagen bereitstellen könne.«

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