Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Da nun ohnehin keiner mehr ein Auge zukriegte, blieb die kleine Mannschaft der „Empress“ nicht lange allein in der „Rutsche“. Nach und nach füllte sich die Felsenkneipe. Keiner der Männer dachte indessen daran, einen Humpen nach dem anderen zu leeren. Was sie beieinanderhocken ließ, war die Sorge um Gotlinde, und so nippten sie nur bisweilen an ihren Krügen.

Die Stunden dehnten sich endlos. Von Zeit zu Zeit schickte Old Donegal einen der Männer als Boten los. Etliche Schlangenkriegerinnen hielten sich außerhalb der Kaverne auf, in der die Frau des Wikingers untergebracht war. Dort fiel es also nicht schwer, die Lage der Dinge auszukundschaften.

Endlich, in den Morgenstunden, verbreitete sich die frohe Botschaft wie ein Lauffeuer auf der Insel.

Bob Grey, bereits der sechste in der Reihe von Old Donegals Boten, stürmte aufgeregt gestikulierend in die Rutsche.

„Das Fieber ist gesunken!“ schrie er. „Habt ihr gehört! Das Fieber ist runter! Gotlinde geht es von Stunde zu Stunde besser. Sie ist über den Berg.“

In der Rutsche brach ein Jubelgebrüll aus, das die Felsen erheben ließ. Dann hielt es die Männer nicht länger in der Kneipe. Sie eilten hinunter an den Strand und harrten dort der Dinge, die sich nun bald ereignen mußten.

In der Tat erschien wenig später Araua, die eine Botschaft überbrachte.

„Mistreß O’Flynn und meine Mutter lassen folgendes ausrichten“, sagte die Tochter der Schlangenpriesterin lächelnd, „Gotlinde geht es jetzt so gut, daß sie bereit ist, ihren Ehemann zu empfangen.“

Wieder ertönte jubelndes Gebrüll, und im Handumdrehen wurde es auf dem Schwarzen Segler lebendig.

Der Wikinger ließ sich auf seiner Trage ins Beiboot abfieren und zum Strand pullen. Schon von weitem war sein Gegröl zu hören, mit dem er die Männer anfeuerte, sich kräftiger in die Riemen zu legen.

Unterdessen erblickte Old Donegal eine winkende Gestalt an Bord der „Empress“. Die Gestalt hatte weiß leuchtende Verbände am Kopf und am rechten Oberarm.

Als die Männer den Wikinger an Land abstellten, trat Old Donegal auf ihn zu.

„Thorfin“, sagte er grimmig, „bevor du deinen Nachwuchs zu sehen kriegst, habe ich ein ernstes Wort mit dir zu reden.“ Kurz und bündig berichtete er darüber, daß der Stör ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben gegen die Spanier gekämpft hätte. „Wenn es Gotlinde jetzt bessergeht“, schloß er, „dann verdankst du das auch dem Stör.“

Der Wikinger blickte minutenlang stumm von seiner Trage auf und forschte in den Augen des alten O’Flynn, ob da etwas von Aufschneiderei oder Übertreibung zu lesen wäre. Doch Old Donegal hielt dem Blick Thorfins stand.

„Dann holt den Torfkopp schon her“, knurrte der Wikinger unvermittelt.

Die Männer aus Old Donegals Leihmannschaft eilten los. Fünf Minuten später trat der Stör linkisch und mit gesenktem Kopf auf die Trage Thorfins zu.

„Wach gefälligst auf, du Stint!“ brüllte der Wikinger ihn an. „Los, los, faß mit an! Oder soll ich ewig hier rumstehen?“

Strahlend vor Glück reihte sich der Stör mit ein. Wenn er auch nur symbolisch mit der Linken trug, so war er sich der Bedeutung dessen bewußt, Thorfin zu seiner Gotlinde transportieren zu dürfen. Und das vertraute Gebrüll des Wikingers war regelrecht Musik in seinen Ohren.

Auch Old Donegal war dabei, als die Männer kurz darauf die Trage in die Kaverne bugsierten und neben Gotlindes Lager abstellten. Blaß, aber glücklich, strahlte Gotlinde ihren Thorfin an, und er selbst brachte vor Rührung keinen Ton mehr hervor, als Mary O’Flynn ihm das rotschopfige kleine Pärchen in die Arme legte.

Jetzt schien sich auch Marys Stimmung grundlegend zu wandeln, denn sie ging auf Old Donegal zu, fand sogar ein Lächeln für ihn und ließ ihn auch noch gewähren, als er ihr den Arm um die Schulter legte.

„Teufel auch“, entfuhr es dem Wikinger, während alle anderen still und staunend dastanden. „Jetzt müssen wir für die beiden Kleinen auch noch Namen finden, Gotlinde. Oder ist dir schon was eingefallen?“

„Nein“, erwiderte sie matt. „Ich hatte bis jetzt noch andere Sorgen.“

„Ach, richtig“, sagte Thorfin verdattert.

Old Donegal konnte sich nicht zurückhalten.

„Wie wär’s mit Adam und Eva?“ rief er. „Weil wir’s doch hier so paradiesisch haben …“

Von Mary erntete er dafür einen Knuff in die Seite. Und Thorfins erboster Blick ließ vermuten, daß er von dem Namensvorschlag herzlich wenig hielt. Doch bevor er lospoltern konnte, setzte das Pärchen in seinen Armen mit protestierendem Krähen ein.

„Die Brummstimmen vom Mannsvolk sind sie noch nicht gewohnt“, sagte Mary O’Flynn. „Und jetzt alle raus! Gotlinde und Thorfin sind schließlich kein Ehepaar zum Begaffen.“

Jeder hatte Verständnis dafür, daß die beiden in ihrem Stolz auf den Stammhalter und das Schwesterchen jetzt allein sein wollten.

Und nun hatte auch Old Donegals Miß Snugglemouse nichts mehr dagegen, daß in der „Rutsche“ ein rauschendes Fest gefeiert wurde. Old Donegal hatte sofort genügend Helfer bei der Hand, die bei den Vorbereitungen mit anpackten …

ENDE

Roy Palmer Entscheidung bei Morgengrauen 1 Als das Heulen des Windes - фото 4

Roy Palmer

Entscheidung bei Morgengrauen

1.

Als das Heulen des Windes zunahm, die Rahen stöhnten und ächzten und die Dreimastgaleone „Almeria“ in den wogenden Fluten zu tanzen begann, setzte bei dem zehnjährigen Pablito und seiner drei Jahre älteren Schwester Sabina wieder das Zittern ein. Sie kämpften dagegen an, aber die Angst war stärker als jegliche Selbstkontrolle und Disziplin. Sie bebten am ganzen Leib und klammerten sich aneinander fest.

Es war nicht der erste Sturm, den sie wie die anderen Passagiere der spanischen Galeone erlebten. Zweimal hatten die Urgewalten der Natur zugeschlagen, als die „Almeria“ mit der „San Sebastian“ – ebenfalls einer Dreimastgaleone – von Cadiz aus den Atlantik überquerte. Beide Male waren Sabina und Pablito vor Panik und Grauen fast gestorben.

Da nutzte es ihnen auch nichts, daß ihr Vater, der Schmiedemeister Ramón Vega Venteja, sie schützend in seine Arme nahm und ihnen beschwichtigend zuredete. Grenzenlos war ihre Angst. Sie glaubten, dieser dritte Sturm, der sie in der Windward Passage zwischen Kuba und Hispaniola traf, bedeute ihr sicheres Ende.

„Mama!“ klagte Pablito. „Mamita, warum bist du nicht bei uns?“

„Sei ganz ruhig“, sagte sein Vater. Aber auch um seine Mundwinkel spielte ein tief trauriger, bitterer Zug. Vor zwei Jahren war seine Frau gestorben. Seither hatte er es nicht leicht gehabt, seine Kinder zu ernähren und zu versorgen. Aufopfernd hatte er sich um sie bemüht und versucht, es ihnen an nichts mangeln zu lassen.

Aber die Zeiten wurden immer schwerer. Bald, so hatte Ramón Vega Venteja gewußt, würden sie am Hungertuch nagen, denn auch seine Arbeit war nicht mehr so gefragt wie früher. So kam das Angebot der Casa de Contratación, das spanische Mutterland zu verlassen und in die Neue Welt überzusiedeln, wie gerufen. Drüben, so hieß es, brauche man viele gute Handwerker, die bei der Besiedlung des Landes mithelfen sollten. Ein guter Lohn winkte, mehr als daheim in Spanien. So hatte Ramón wie viele andere zugegriffen und alles aufgegeben, um ein neues Leben zu beginnen. Und selbstverständlich hatte er seine beiden Kinder mitgenommen.

Doch nicht alles, was glänzt, ist auch wirklich Gold. Der Vertreter der Casa, der ihn angesprochen und von dem Unternehmen überzeugt hatte, hatte in vielen Dingen übertrieben. So befanden sich nicht nur „ein paar“ Passagiere an Bord, sondern die Frachträume waren vollgestopft mit dieser menschlichen Ladung, mit Männern, Frauen und Kindern. Dabei handelte es sich nicht nur um „ordentliche Leute“, wie es geheißen hatte, sondern teilweise um die übelsten Huren und Galgenstricke.

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