Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Folglich stellten die Queen und Caligula vorerst keine Gefahr dar, obwohl sie versucht hatten, die Spanier als den verlängerten Arm ihrer rächenden Hand zu benutzen und auf die genaue Position der Schlangen-Insel hinzuweisen. Doch das hatte nicht geklappt. So leicht ließen sich die Spanier nicht beeinflussen, und schon gar nicht waren sie bereit, hergelaufenen Schnapphähnen dafür etwas zu bezahlen. Die Queen und Caligula waren total gescheitert.

„Sie werden einige Zeit brauchen, um sich von diesem Schlag zu erholen“, sagte Hasard in dieser Nacht noch einmal zu Renke Eggens und Ferris Tucker. „Wir haben wieder Ruhe vor ihnen, vor allem weil die ‚Caribian Queen‘ nicht mehr in ihren Händen ist und künftig unter der Flagge des Bundes der Korsaren segeln wird.“

„Ja“, sagte der rothaarige Riese. „Und ich wünsche der Queen, daß sie an den Spätfolgen ihrer Verletzung stirbt. Ich habe keinerlei Mitleid mit ihr.“

„Ich auch nicht“, sagte Renke Eggens. „Aber ich glaube doch, daß sie zäher ist als jeder andere Pirat, dem wir bislang begegnet sind.“

„Das ist mit Sicherheit richtig“, sagte der Seewolf. „Sie ist noch nicht am Ende. Aber sie braucht viel Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen, eine neue Crew zusammenzustellen und sich ein neues Schiff zu beschaffen.“

„Was meint ihr, ob Siri-Tong wohl die ‚Caribian Queen‘ übernimmt?“ fragte Renke Eggens.

„Überlassen wir die Entscheidung ihr“, entgegnete Hasard. „Vielleicht findet sie es richtig, das Schiff ihrer bisher härtesten Gegnerin zu übernehmen, vielleicht aber auch nicht. Wir werden sehen, was sich tut. Auf jeden Fall ist es wichtig, daß wir die Schlangen-Insel so schnell wie möglich wieder erreichen, um zu erfahren, was in der Zwischenzeit passiert ist.“

Ereignisreich genug war die letzte Zeit gewesen – und immer wieder konnten Nachrichten aus Havanna eintreffen, die einen neuen Raid gegen die Spanier einleiteten. Nicht zuletzt aus diesem Grund drängte es Hasard, die Schlangen-Insel und Coral Island so schnell wie möglich wieder anzulaufen.

Ihre Unterredung, in der Kapitänskammer der „Pommern“ geführt, fand ein jähes Ende. Das Tosen und Rauschen nahm zu, das Schiff begann stärker in der See zu rollen. Die Sturmgeräusche ließen keine Gespräche mehr zu, und jede Hand wurde an Deck gebraucht, wo längst die Manntaue gespannt, die Schotten und Luken verschalkt und die Sturmsegel gesetzt worden waren. Hasard, Ferris und Renke eilten zu ihren Männern und unterstützten sie bei der beschwerlichen, lebensgefährlichen Arbeit an den Brassen und Schoten. Hasard selbst übernahm das Ruder der „Pommern“ und steuerte sie durch das tobende Inferno.

Die „Caribian Queen“ konnten sie zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr sehen. Aber der Seewolf hoffte inständig, daß Dan O’Flynn nicht den Kontakt zu ihnen verlor, daß es ihm gelang, mitzuhalten und trotz der Unterbemannung wieder mal dem Teufel ein Ohr abzusegeln, wie sie es so oft getan hatten.

Doch der Ausgang des Höllentörns war ungewiß. Keine Situation war mit früheren Erfahrungen vergleichbar, jede neue Lage wies andere Bedingungen auf. Ob sie es schafften, dem Wetter zu trotzen oder doch noch einen Nothafen anlaufen mußten, würde sich erst in den nächsten Stunden zeigen, je nachdem, wie lange der Sturm dauerte.

2.

Fierro, ein stiernackiger, wuchtiger Mann, gehörte zu den Mannschaftsmitgliedern der „San Sebastian“, auf die der Bootsmann ein besonders waches Auge hatte. Fierro hatte stets das große Maul gehabt und immer an diesem oder jenem etwas auszusetzen gehabt. Nie war er mit dem Bordleben zufrieden, immer murrte er über die Arbeit – so sehr, daß er einmal ein paar Hiebe mit der Neunschwänzigen erhalten hatte.

Da die „San Sebastian“ wie die „Almeria“ über keinen Profos verfügte, war es der Bootsmann gewesen, der Fierro auf diese Weise zur Ordnung gerufen hatte. Der Bootsmann nahm auch die Aufgaben des Zuchtmeisters wahr. Er tat es nicht gern, andererseits wußte er jedoch auch, daß es manchmal kein anderes Mittel als die neunschwänzige Katze gab, um sich den erforderlichen Respekt zu verschaffen.

Das galt besonders bei Kerlen wie Fierro, der in Cadiz im Gefängnis gesessen hatte. Menschliche Gefühle waren ihm völlig fremd, er dachte bei allem nur an seinen persönlichen Vorteil. Er hatte bereits einem Kameraden das letzte Stück Brot weggenommen, Münzen gestohlen und sich mit den Fäusten einen der besten Schlafplätze im Logis gesichert. Keiner wagte, gegen ihn aufzubegehren.

Den Bootsmann haßte er wie die Pest. Er hatte sich fest vorgenommen, sich irgendwann für die Peitschenhiebe zu rächen. Die Gelegenheit dazu, das wußte Fierro genau, würde sich früher oder später bieten. Dann aber würde er nicht nur gegen den Bootsmann vorgehen, sondern noch mehr unternehmen.

Meuterei – allein daran dachte er. Was wurde aus ihm, wenn sie Santiago de Cuba erreichten? Der Kapitän würde alles versuchen, um ihn und seinesgleichen loszuwerden. Wahrscheinlich verhalf er ihnen zu einem Posten in den Minen, und sie durften wie die Sklaven schuften. Alles, so sagte sich Fierro immer wieder im stillen, alles, nur das nicht.

Mitten im dicksten Sturm stand er auf der Back und versah seinen Dienst am Fockmast. Die „San Sebastian“ lenzte, die Segel brauchten also nicht bedient zu werden, doch immer wieder mußten die sich lösenden Fallen dichtgeholt und neu belegt werden. Das tat Fierro, und er fluchte und brüllte kräftig dabei.

Niemand hörte es, das Tosen des Sturmes war lauter. Aber Fierro war sicher, daß es den anderen kaum anders als ihm erging. Sie waren völlig genervt, zumal auch die bisherige Überfahrt, die zwei Monate gedauert hatte, alles andere als ein Zuckerlecken gewesen war.

Eng war es an Bord, nicht nur in den Laderäumen, sondern auch im Logis. Man stolperte über die Beine der anderen, man rempelte sich gegenseitig an, und oftmals gab es schon wegen der geringsten Anlässe Streit. Dazu trug auch die Tatsache bei, daß die Nahrung und das Trinkwasser rationiert worden waren. Hungrig, übermüdet, abgezehrt und gereizt waren sie alle, eine Situation, die nach einem Aufstand zu schreien schien.

Hinzu kam jetzt der Sturm, der der Mannschaft das Letzte an Kraft abverlangte. Sie schufteten und fluchten, waren bis auf die Haut durchnäßt und riskierten, bei jeder überkommenden See außenbords gerissen zu werden.

Fierro spielte mit dem Gedanken, den Bootsmann über Bord zu stoßen. Aber der Mann hielt sich auf Distanz – wohlweislich. Die Fronten waren abgesteckt, etwas würde sich zwischen ihnen ereignen, das wußten sie beide. Nur wann es passieren würde, war die Frage.

Nicht selten geschah es an Bord eines Segelschiffes, daß ein Mann unerwartet über Bord flog und nie mehr gesehen wurde. In den meisten Fällen handelte es sich jedoch um Racheakte Menschenschindern gegenüber, die der Mannschaft das Leben zur Hölle machten. Das war sowohl auf der „San Sebastian“ als auch auf der „Almeria“ anders: Gomez Rascón und Juan Alentejo behandelten ihre Leute den Umständen entsprechend gut. Nur wurden sie von Kerlen wie Fierro gründlich verkannt.

Fierro war fest davon überzeugt, daß er mißhandelt und ausgebeutet wurde. Er wollte frei sein. In der Karibik, so hatte er vernommen, konnte man als Küstenhai und Freibeuter ein herrliches Leben führen. Es gab Inseln in Hülle und Fülle, auf denen man sich verkriechen konnte, eingeborene Frauen, Nahrung reichlich und viele vorbeisegelnde Schiffe, vor allem Spanier und Portugiesen, die man überfallen konnte.

Auch er wollte diese Art von Dasein wählen und Pirat sein. Er hatte sich in den Kopf gesetzt, sich von der „Knechtschaft“ auf der „San Sebastian“ zu befreien, und nichts konnte ihn von diesem Plan abbringen. Nur der Tod – und der war in dieser Nacht vom 27. auf den 28. April sehr, sehr nah.

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