Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Schabende Geräusche waren zu hören, als der erste Spanier aufenterte. Seine Hände erschienen auf dem Schanzkleid, im nächsten Moment mit Schwung sein Oberkörper. Durch seine Ungeschicklichkeit drohte er das Gleichgewicht zu verlieren und vornüber auf die Decksplanken zu kippen.

Batuti ließ ihm keine Zeit, seine Balance wiederzufinden.

Der Spanier fiel in das Entermesser des Gambianegers, der sich nur halb aufgerichtet hatte und zum tödlichen Stoß ausholte. Ohne einen Laut von sich zu geben, sackte der Deserteur in sich zusammen. Batuti fing ihn rechtzeitig auf und bettete ihn vorsichtig auf die Planken. Der Mann war bereits tot.

„He, Jorge, wo bleibst du?“ ertönte es aus der Jolle. „Was ist los?“

Jack Finnegan, der gleichfalls sein Entermesser gezogen hatte, sah Batuti fragend an. Sollten sie auf Spanisch antworten, um den Mann in Sicherheit zu wiegen? Aber aus dieser unmittelbaren Nähe würde er den ungewohnten Klang der Stimme zweifellos bemerken.

Während sie noch zögerten, wurden sie einer Entscheidung enthoben.

Fluchend entschied sich der zweite Kerl, nach dem Rechten zu sehen. Wieder erschienen Hände auf dem Schanzkleid. Als der Oberkörper des Mannes auftauchte, federte Jack Finnegan bereits hoch.

Entsetzt riß der Spanier die Augen auf. Er sah seinen leblosen Kumpan, und er sah die mächtige Klinge, die auf ihn zuraste. Der eigene Schwung trieb ihn vorwärts. Er konnte nicht mehr zurück.

Sein Gesicht verzerrte sich in Todesangst, weit öffnete sich sein Mund, und der gellende Schrei drang tief aus seiner Kehle.

Erst einen Atemzug später brachte ihn das Messer Jack Finnegans zum Verstummen.

9.

Schrill stach der Schrei durch das Heulen der Böen.

Old Donegal zog die Brauen zusammen. Seine Haltung spannte sich jäh. Im nächsten Moment hörte er die Kerle auf dem Achterdeck der „Empress“.

„He, was ist los da drüben?“ brüllte der Sargento.

Keine Antwort.

Die Stimme des Spaniers steigerte sich zum Diskant.

„Meldet euch gefälligst, ihr Säcke! Das ist ein Befehl!“

Wieder blieb es still. Der Schrei war längst verstummt. Nur noch die Sturmböen orgelten mit unverminderter Kraft.

Old Donegal zählte zwei und zwei zusammen. Der Schrei konnte nur mit den Kerlen zu tun haben, die zur Schaluppe hinübergerudert waren. Offenbar rührte sich dort drüben nichts mehr.

Der alte O’Flynn handelte kurz entschlossen.

Krachend flog das Vorschott auf, als er mit dem Holzbein dagegentrat. Innerhalb von einem Sekundenbruchteil erfaßte er die Situation.

Der Sargento und die beiden anderen standen dicht beieinander auf dem Achterdeck. Erschrocken wirbelten sie herum, als sie das Krachen des Schotts hörten.

Im selben Moment riß Old Donegal den Blunderbuss hoch und brachte ihn in Anschlag. Ein genaues Visieren war bei dieser Waffe nicht erforderlich.

Voller Entsetzen starrten die Spanier in die trichterförmige Laufmündung, deren mörderische Wirkung ihnen nur zu gut bekannt war.

Sie schafften es nicht mehr, auf die tödliche Bedrohung zu reagieren. Nur der Sargento versuchte es noch. Seine Rechte zuckte nach unten. Doch es gelang ihm nicht mehr, die Pistole aus dem Gurt zu reißen.

Brüllend entlud sich der Blunderbuss. Die Ladung gehackten Bleies fauchte wie ein Schwarm todbringender Hornissen über das Deck.

Der Rückstoß zwang Old Donegal, sich festzuhalten.

In den Nachhall des Schusses klangen die Todesschreie der drei Spanier. Die Wucht der Einschüsse fegte sie auf die Verschanzung zu und schleuderte ihre Körper außenbords. Fast gleichzeitig erfolgten die klatschenden Aufschläge auf dem Wasser.

Wieder wurde es still.

Doch diese Ruhe dauerte nur wenige Atemzüge.

Abermals ertönte ein Schrei. Ein wilder Angriffsschrei jedoch.

Der alte O’Flynn ruckte herum. Seine Augen weiteten sich, als er sah, was sich auf der Landzunge abspielte.

Der Stör brach aus dem Unterholz hervor. Mit seinem urwelthaften Schrei stürmte er auf die Kerle los, die dort verharrten und bis eben noch fassungslos das Geschehen auf der „Empress“ verfolgt hatten.

Old Donegal überwand seine Verblüffung innerhalb von Sekunden. Er warf sich herum, hastete ins Kabelgatt und schnappte sich eine der Musketen, die er mit fliegenden Fingern lud.

Zehn Yards von den drei Kerlen entfernt brach der Stör sein Gebrüll ab, stoppte seinen Vormarsch und blieb breitbeinig stehen. Blitzschnell brachte er die Pistole in Anschlag.

Die Spanier, noch voller Verblüffung über den furchterregenden Anblick des Nordmannes, reagierten nicht schnell genug. Viel zu spät zuckten ihre Hände nach unten.

Völlig ruhig visierte der Stör an. Seine Gedanken waren bei Gotlinde, deren Leben er jetzt retten half. Und seine Gedanken waren auch bei Thorfin, dem er nur dann wieder unter die Augen treten würde, wenn er sein Teil geleistet hatte, um das Mißgeschick an Bord des Schwarzen Seglers auszubügeln.

Gelang ihm das nicht, würde er den Tod finden. Dies war dann in anderer Form das Gottesurteil, zu dem er sich schon auf der Schlangen-Insel entschlossen hatte.

Er krümmte den Zeigefinger. Der Flint schlug auf den Reibstahl, das Zündkraut zischte. In dem Sekundenbruchteil bis zum Zünden der Ladung zitterte der schwere Pistolenlauf in den Fäusten des Störs um keinen Deut.

Krachend entlud sich die Waffe. Das Mündungsfeuer stieß yardlang aus dem Lauf.

Den vordersten der Kerle schleuderte das großkalibrige Blei gegen seine Kumpane. Der Mann schrie nicht einmal, der Einschuß in die linke Brusthälfte tötete ihn, noch bevor er zu Boden sank.

Die beiden anderen wichen zurück und befreiten sich aus dem Wirrwarr.

Der. Stör ließ die Pistole fallen und stürmte voran. Im Laufen zog er das Entermesser.

Beide Spanier hatten Pistolen. Beinahe gleichzeitig rissen sie die Waffen hoch.

Reflexartig duckte sich der Stör und wollte Haken schlagen.

Zu spät.

Grellrot stießen die Mündungsblitze auf ihn zu.

Ein sengender Schmerz stach durch seinen rechten Oberarm.

Die zweite Kugel ging fehl. Geistesgegenwärtig gelang es ihm, das Entermesser mit der Linken zu packen, bevor es ihm aus der kraftlosen Rechten fiel.

Inzwischen hatten auch die beiden Spanier ihre leergeschossenen Pistolen weggeworfen. Der eine zog einen Degen, der andere einen Cutlass. Bis auf vier, fünf Schritte vom Ufer entfernt waren sie mittlerweile zurückgewichen.

Der Stör dachte nicht daran, seinen Ansturm zu bremsen. Jetzt war er bereit, sein Leben wegzuwerfen – wenn er dadurch nur Gotlindes Leben retten konnte.

Abermals stieß er sein Angriffsgebrüll aus, als er mit Todesverachtung auf die Kerle losging. Daß sie nicht zu unterschätzen waren, wußte er. Als ehemalige Soldaten der spanischen Armee waren sie immerhin ausgebildete Kämpfer. Vielleicht waren sie ihm sogar ebenbürtig.

Wie leblos schlenkerte sein blutender rechter Arm, als er den vordersten der beiden Gegner erreichte. Sein erster Hieb zischte ins Leere, doch gerade noch rechtzeitig schaffte er es, das Entermesser wieder hochzureißen. Klirrend prallte die Degenklinge auf den blanken Stahl des Cutlass’.

Aus den Augenwinkeln heraus sah der Stör den zweiten Kerl von rechts herannahen. Die breite Klinge seines Entermessers schimmerte im trüben Tageslicht. Jetzt wurde es brenzlig. Teuflisch. Nur noch Sekunden, dann hatte er es mit beiden Spaniern gleichzeitig zu tun.

Abermals schaffte er es, den Kerl mit dem Degen ein Stück von sich wegzutreiben. Doch schon war der andere im Begriff, sich auf ihn zu stürzen.

Im selben Moment peitschte es hell.

Mit ungläubigem Staunen sah der Stör, wie der Mann mit dem Entermesser in sich zusammensank – als sei sein Lebensfaden jäh abgeschnitten worden. Erst im nächsten Atemzug bemerkte er den alten O’Flynn, der drüben auf der „Empress“ die rauchende Muskete sinken ließ.

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