Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Der Moment der Ablenkung gab dem überlebenden Spanier Oberwasser. Mit einem Wutschrei stürzte er sich auf den Nordmann.

Der Stör reagierte einen winzigen Moment zu spät, als die Degenklinge niedersauste. Die Ausweichbewegung gelang ihm fast noch, aber er konnte nicht verhindern, daß ihn der Hieb am Kopf streifte. Greller Schmerz durchzuckte ihn, und Schleier wallten vor seinen Augen auf.

Doch die wilde Verzweiflung verlieh ihm ungeahnte Kraft und Entschlossenheit.

In das Zurückweichen des Spaniers drang er mit einem blitzartigen Satz vor. Der Mann brachte seine Parade nicht schnell genug zustande.

Die mächtige Klinge des Entermessers traf ihn, bevor er den Degen hochreißen konnte.

Minutenlang stand der Stör regungslos da und starrte auf die Toten, die zu seinen Füßen lagen. Ein zufriedenes Lächeln spielte um seine Lippen. Dann gewannen die Schmerzen die Oberhand.

Bewußtlos sank er in das Ufergestrüpp.

Er merkte nicht mehr, wie Arkana, Bob Grey und Martin Correa mit dem Beiboot heranpullten und an Land sprangen. Er erwachte auch nicht, als sie ihn vorsichtig aufhoben und ins Boot betteten. Nur dieses zufriedene Lächeln lag noch immer in seinem Gesicht.

Eine halbe Stunde später hatten sie die Wunden des Störs versorgt und ihm Notverbände angelegt. Die Toten wurden in der Mitte der Bucht den Fluten übergeben. Batuti, Jack Finnegan, Bob Grey und Martin Correa kehrten mit dem Beiboot zur „Empress“ zurück, nachdem sie die Schaluppe angebohrt hatten. Der morsche Kahn sank, noch bevor die Männer auf enterten.

Gemeinsam mit Arkana und Old Donegal hielten sie auf dem Mitteldeck der „Empress“ eine kurze Beratung ab. Nur der Stör nahm nicht daran teil, denn Arkana hatte ihn strikt angewiesen, sich nicht aus seiner Koje zu wagen. Vor allem die Kopfwunde setzte ihm zu. Wenn er inzwischen auch das Bewußtsein wiedererlangt hatte, so war er doch noch völlig benommen.

Batuti klatschte tatendurstig die Handflächen gegeneinander.

„Geht’s jetzt weiter mit der Wurzelsuche? Ich denke, wir haben genug Zeit verloren.“

„Nicht zu knapp“, sagte Old Donegal knurrend. „An die zwei Stunden haben uns diese verdammten Mistkerle gekostet.“

„Und Gotlinde muß es womöglich ausbaden“, fügte Jack Finnegan mit besorgter Miene hinzu.

„Die Zeit holen wir wieder heraus“, entschied die Schlangenpriesterin. „Ich hatte zwar vor, einen größeren Vorrat an Heilwurzeln mitzunehmen. Aber das, was wir bis jetzt gesammelt haben, reicht auch schon eine Weile.“

„So häufig wird es wohl kein Kindbettfieber auf der Schlangen-Insel geben“, sagte Martin Correa augenzwinkernd.

Bob Grey hieb ihm auf die Schulter.

„Einfaltspinsel! Die Wurzeln helfen auch bei allen anderen Krankheiten. Stimmt’s, Arkana?“

Die Schlangenpriesterin schüttelte lächelnd den Kopf.

„Du irrst dich, Bob. Diese Wurzeln sind schon seit Jahrhunderten bekannt. Es handelt sich um ein altes Heilrezept, das ausschließlich bei Fieber verwendet wird.“

„Also schafft ihr jetzt eure Körbe an Bord“, sagte Old O’Flynn kurz und bündig, „und dann segeln wir dem Gehörnten das zweite Ohr ab.“

Die Männer hatten nichts dagegen einzuwenden. Noch einmal benutzten sie das Beiboot, um sich an Land zu begeben. Als sie kurze Zeit später mit den Flechtkörben zurückkehrten, war die „Empress“ bereits seeklar.

Gegen elf Uhr lösten sie die Leinen und hievten den Anker. Mit unverminderter Stärke tobte der Sturm aus Osten. Doch keiner der Männer an Bord des kleinen Dreimasters ließ sich davon beeindrucken. Unter Vollzeug jagte die „Empress“ nordwärts, bei halbem Wind über Backbordbug segelnd.

Arkana begab sich gleich nach dem Ankeraufgehen in die kleine Pantry des Dreimasters. Sie hatte sich mit einem kleinen Vorrat an Wurzeln versorgt, die sie nun säubern, zerkleinern und zu einem Sud zusammenkochen würde. Auf diese Weise konnte sie die Dauer der Fahrt der Schlangen-Insel bestens nutzen. Beim Eintreffen würde die Medizin bereits gebrauchsfertig sein.

Während der darauffolgenden Stunden auf der sturmgepeitschten See dachte keiner der Männer daran, sich auch nur einen Moment Ruhe zu gönnen. Alle waren von dem festen Willen beseelt, die Route in kürzester Zeit zurückzulegen, damit Gotlinde so schnell wie möglich geholfen werden konnte.

Noch bei Dunkelheit, gegen zwei Uhr morgens, erreichte die „Empress of Sea“ die Schlangen-Insel. Und abermals hatten Old Donegal und seine Gefährten Glück. Der Mahlstrom stand günstig, so daß sie den Felsendom ohne Zeitverzug passieren konnten.

Fackelschein in der Innenbucht kündete davon, daß man sie bereits erwartete. Voller Freude feuerte der alte O’Flynn drei Musketenschüsse ab. Für keinen gab es jetzt Grund, noch die Koje abzuhorchen. Es galt, so schnell wie möglich für Gotlinde zu sorgen. Und da mußte eben jeder wach sein und die Daumen drücken.

Neben dem Schwarzen Segler ließ er die „Empress“ vor Anker legen.

„Die Medizin ist da!“ brüllte er zum Schanzkleid des Viermasters hinauf. „Und sie ist schon fix und fertig.“

Aus dem sofort entstehenden Stimmengewirr war zu schließen, daß die Nachricht in Windeseile verbreitet wurde. Auch Thorfin Njal konnte also beruhigt sein.

Eilends wurde das Beiboot der „Empress“ zu Wasser gelassen. Die Männer halfen Arkana hinunter, die den dampfenden Topf mit dem Heilwurzelsud in Tücher geschlagen hatte und ihn vorsichtig in beiden Händen trug. Old O’Flynn ließ sich auf der Achterducht nieder. Er mußte mit an Land, um zu erfahren, wie es um Gotlinde stand.

Mary O’Flynn und die anderen Frauen warteten bereits am Ufer.

Nachdem die Männer das Beiboot auf den Strand gezogen und Arkana mit der Medizin herausgeholfen hatten, humpelte Old Donegal freudestrahlend auf seine bessere Hälfte zu. Doch wenn er eine ebenso herzliche Begrüßung erwartet hatte, sah er sich im nächsten Moment getäuscht. Sie nickte ihm nur flüchtig zu und wandte sich dann sofort an die Schlangenpriesterin.

„Können wir sofort mit der Behandlung beginnen?“

„Aber ja“, erwiderte Arkana mit einem Nicken. „Die Medizin ist gebrauchsfertig.“

„Dann verlieren wir keine Zeit“, sagte Mary O’Flynn energisch.

Araua nahm ihrer Mutter den umwickelten Topf ab, dann eilten die Frauen auch schon los.

Old Donegal stand völlig verdattert da und schluckte zweimal kräftig.

„Ist denn das die Möglichkeit?“ rief er empört. „Da segelt man mitten durch die Hölle, reißt sich fast ein Bein aus, und was kriegt man zur Begrüßung? Nichtbeachtung!“

Mary O’Flynn, schon zehn Schritte entfernt, blieb einen Moment stehen und wandte sich halb um.

„Plustere dich nicht auf wie ein Gockel, Mister O’Flynn! Was du getan hast, war nicht mehr als deine Pflicht. Eine Selbstverständlichkeit. Sich mit so etwas auch noch zu brüsten, zeugt von einem schlechten Charakter.“ Sie wandte sich wieder um und marschierte weiter, ohne eine Antwort abzuwarten.

Old Donegal schluckte abermals. Aber das, was ihm auf der Zunge lag, behielt er für sich. Es hatte keinen Sinn, Miß Snugglemouse in dieser Situation unnötig herauszufordern. Da konnte es passieren, daß sie ihm vor versammelter Mannschaft noch mehr die Leviten las.

„Auf die Strapaze sollten wir uns einen kräftigen Schluck gönnen“, sagte Jack Finnegan, der neben ihm stand. „Ist ja noch später Abend.“

Old Donegal sah ihn mißtrauisch von der Seite an.

„Welche Strapaze meinst du denn?“

„Na, den Törn von Hispaniola herüber natürlich“, erwiderte Jack rasch.

Old Donegal überwand seinen Groll und grinste.

„Wie auch immer, Jack, einen Schluck haben wir uns jetzt wirklich verdient. Du trinkst auf die Strapazen an Bord, ich auf die Ehestrapazen, und die anderen sind auch alle eingeladen.“

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