Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Der alte O’Flynn gönnte Arkana und den Männern noch eine weitere Stunde Schlaf. Dann rüttelte er sie wach, nachdem er ihre Ausrüstung bereitgestellt hatte. Jeder der Männer nahm einen großen Flechtkorb mit. Die Schlangenpriesterin wollte die Gelegenheit nutzen, gleich einen ausreichenden Vorrat an Heilwurzeln mit zur Schlangen-Insel zu nehmen.

Die fünf Männer stiegen gemeinsam mit Arkana ins Beiboot und pullten über die kurze Distanz bis zum Ufer. Ihre Bewaffnung beschränkte sich auf Pistolen und Entermesser. Bei ihrer Suche im urwaldähnlichen Gelände mußten sie vor allem beweglich sein.

Old Donegal winkte ihnen noch einmal zu, als sie im Dickicht verschwanden. Er selbst konnte sich nicht an diesem „Landgang“ beteiligen, folglich blieb er als Wache zurück. Das Herumkrauchen im Unterholz wäre mit seinem Holzbein zu beschwerlich gewesen, und er hätte die anderen nur behindert.

Unvermittelt schreckte der alte O’Flynn aus seinen Gedanken auf.

Nur einen Teil der aufgewühlten See konnte er durch den Eingang der Bucht überblicken. Doch vor diesen sturmgepeitschten Hintergrund schoben sich plötzlich eindeutige Umrisse: ein Einmaster, arg gerupft und zerzaust vom Toben der Naturgewalten. Die Besatzung hatte ein Notsegel gesetzt. Am Mast waren noch Reste von zerfetztem Tuch zu erkennen.

Old Donegal kniff die Augen zusammen. Es geschah, was er beim Erblicken der Schaluppe sofort befürchtet hatte – sie suchte Schutz in der Bucht. Beim Herannahen des Einmasters erkannte er, daß es sich bei den Männern an Bord um Spanier handelte. Seesoldaten vermutlich. Aber nur einige von ihnen trugen noch Helm, Brustpanzer und Kürbishosen. Der, der das Kommando auf dem Achterdeck führte, schien ein Sargento zu sein. Zehn Kerle waren es insgesamt, und auch bei freundlichem Sonnenschein wäre ihr Anblick alles andere als vertrauenerweckend gewesen.

Irgend etwas stimmte mit diesen Dons nicht. Daran gab es keinen Zweifel.

Ausgerechnet Spanier! Der alte O’Flynn knurrte einen Fluch. Kurz entschlossen wandte er sich ab, ging zur Waffenkammer und kehrte mit einem geladenen Blunderbuss zurück.

Wie erwartet, hatten die Kerle die „Empress“ bereits bemerkt. Heisere Stimmen wehten herüber, als sie ihren Kahn in zwei Kabellängen Entfernung vor Anker legten. Old Donegal sah jetzt, daß die Schaluppe kurz vor dem Auseinanderfallen war. Bei dem Sturm hätten die Dons keine zehn Meilen mehr geschafft. Ein flaues Gefühl breitete sich in Old Donegals Magengegend aus. Böse Ahnungen beschlichen ihn.

Drüben auf dem Einmaster zögerten sie nicht lange. Ein kleines Beiboot wurde ausgesetzt, und der Sargento ließ sich von vier Mann herüberpullen.

Der Anführer der Spanier war ein bulliger Kerl mit zernarbter Visage. Sein Grinsen sollte offenbar freundlich wirken. Er gab Kommando zum Streichen, als das Boot nur noch wenige Yards von der Bordwand der „Empress“ entfernt war.

„Guten Tag, Amigo!“ rief er mit dröhnender Baßstimme. „Auch Schutz vor dem Sturm gesucht?“

„Sieht so aus“, entgegnete Old O’Flynn mürrisch. Sein Mißtrauen wuchs. Die Scheinheiligkeit dieses Kerls war geeignet, ihm Übelkeit zu bereiten.

„Wir wollen nach Tortuga“, fuhr der Sargento mit unverändertem Grinsen fort. „Eine Ahnung, wie weit es bis dahin noch ist?“

„Gleich um die Ecke“, erwiderte Old Donegal grantig. „Kleine hundertfünfzig Seemeilen.“

Die Kerle lachten, als hätte er einen besonders guten Scherz vom Stapel gelassen. Aus der Nähe besehen gefielen sie ihm noch weniger. Kein Zweifel, daß es sich um Deserteure handelte. Und ihre Frage nach Tortuga bedeutete nichts anderes, als daß sie dort dem Geschäft der Piraterie nachgehen wollten.

„Du sprichst unsere Sprache perfekt“, sagte der Sargento. „Wo hast du das gelernt?“

„Bei einem Freudenmädchen in Honduras“, entgegnete Old Donegal bissig. „Unterricht aus erster Hand.“

Wieder lachten sie schallend.

„Da mußt du aber noch ein paar Jahre jünger gewesen sein!“ rief der Sargento glucksend. Im nächsten Moment verengten sich seine Augen, und sein Blick glitt lauernd über den schmucken kleinen Dreimaster. „Und was treibst du hier so ganz allein?“

Old Donegal spürte, wie der Zorn in ihm zu kochen begann. Wie unbeabsichtigt legte er den Blunderbuss auf die Verschanzung. Natürlich wollten diese Strolche die Gelegenheit beim Schopf packen und die „Empress“ mit Beschlag belegen.

„Ich warte den Sturm ab“, knurrte er.

„Mutterseelenallein?“

Dem alten O’Flynn platzte der Kragen.

„Für dämliche Fragen bin ich nicht zuständig“, erwiderte er wütend. Dabei hob er die Waffe mit dem trichterförmigen Lauf. „Und jetzt seht zu, daß ihr abzischt. Sonst gibt’s einen Bums aus diesem Rohr, und dann bleibt von euch fünf Galgenvögeln herzlich wenig übrig.“

Die Gesichter der Dons verzerrten sich vor Wut. Aber der Sargento wußte die Drohung des grimmigen Alten richtig einzuschätzen. Die Ladung gehackten Bleis würde sie allesamt aus dem Beiboot fegen.

„Wir sprechen uns noch, Alter“, sagte er tückisch, bevor er den Befehl gab, zurückzupullen.

„Glaube ich nicht!“ brüllte Old Donegal hinter ihnen her. „Laßt euch hier nicht mehr blicken, oder ihr kriegt Feuer unter dem Hintern!“

Er wartete, bis sie die Schaluppe erreicht hatten. Dann entwickelte er eine fieberhafte Aktivität. Ringsum bestückte er die „Empress“ mit Drehbassen, die er sofort schußfertig machte. Gleich darauf lud er Pistolen und Musketen und legte sie sich mit ausreichendem Munitionsvorrat zurecht.

„Jetzt könnt ihr antanzen“, knurrte er. „Aber dann wird euch das Grinsen vergehen, Amigos. Darauf könnt ihr Gift nehmen.“ Mit grimmiger Entschlossenheit baute er sich hinter einer der Drehbassen auf dem Achterdeck auf.

Sie taten ihm den Gefallen nicht. Die Halunken dachten nicht daran, auf die schnelle etwas zu unternehmen. Tatenlos hockten sie an Bord ihrer erbärmlichen Schaluppe und schielten herüber wie die Aasgeier.

Old Donegal schwor sich, die Ruhe zu bewahren. Denn das ständige Belauern konnte zu einer nervenzerfetzenden Angelegenheit ausarten. In diesem Punkt gab er sich keinen Illusionen hin.

Warum sie so lange zögerten, schien ihm inzwischen klar zu sein. Da sie desertiert waren, hatten sie möglicherweise keine Schußwaffen, zumindest keine weitreichenden. Wie auch immer, in den Wirren des Sturms mußte auf ihrem morschen Kahn das Pulver naß geworden sein. Darum gierten sie auch zu sehr nach der hervorragend bestückten „Empress“.

Plötzlich gerieten sie drüben an Bord in Bewegung – auf ein gemurmeltes oder vielleicht nur geflüstertes Kommando hin.

Old Donegals Haltung spannte sich an. Nicht auf Anhieb konnte er erkennen, was die Strolche im Schilde führten. Sie verholten die Schaluppe bis auf eine Distanz von vierzig Yards an Steuerbord der „Empress“. Dann setzten sie ein Beiboot aus, das von allen zehn Kerlen bemannt wurde. Sie legten sich mächtig ins Zeug, als sie durch das Kabbelwasser auf die Landzunge voraus zupullten.

Fünf Mann sprangen ins seichte Uferwasser und verschwanden im nächsten Augenblick im Dickicht.

Old Donegal zog die Brauen zusammen und witterte Unrat. Was, zum Teufel, sollte das bedeuten? Planten die Halunken etwa eine Art Zangenangriff?

Er brauchte nicht lange über diese Frage nachzugrübeln.

Unter der Führung des Sargento pullten die vier anderen Kerle in die Bucht zurück. Zum Erstaunen des alten O’Flynn ließen sie sich jetzt Zeit und trödelten buchstäblich. Aus schmalen Augen beobachtete er jede ihrer Bewegungen. Sie taten desinteressiert und blickten nicht einmal herüber, als sei die „Empress“ die nebensächlichste Sache der Welt für sie.

Gemächlich umrundeten sie die Schaluppe in weitem Bogen, bis sie achteraus von der „Empress“ lagen. Dort holten sie die Riemen ein und brachten allen Ernstes zwei Angelruten aus. Wahrscheinlich hatten sie sich nach ihrer Desertion auf diese Weise mit Nahrung versorgt. Jetzt allerdings wirkte ihre Angelei mehr als lächerlich.

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