Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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„So weit hättest du es wirklich nicht treiben müssen, Thorfin Njal“, sagte Gunnhild zornig. Dann folgte sie Old Donegals resolutem Weib, ohne auf eine Antwort zu warten.

Der Wikinger blieb noch lange stumm.

Erst als die beiden Frauen längst zum Land zurückpullten, fand er die Sprache wieder.

„Bei Odin und allen Nebelkrähen“, murmelte er. „Vor Old Donegals Mary würde wohl sogar der Teufel Reißaus nehmen.“

Der Boston-Mann nickte nur.

Hatte es am Tag zuvor ausnahmslos strahlende Gesichter auf der Schlangen-Insel gegeben, so vermochte nun auch der strahlende Sonnenschein nichts mehr an der allgemeinen trüben Stimmung zu ändern. Männer und Frauen ließen in trauter Einigkeit die Köpfe hängen. Jeder war mit seinen Gedanken bei der armen Gotlinde und bei dem ebenfalls bedauernswerten Wikinger.

Wenn auch Thorfins Polterei einem Außenstehenden grob und unangebracht erscheinen mochte, so wußten doch alle auf der Schlangen-Insel, daß dies nur die rauhe Schale war, hinter der er seine wahren Gefühle verbarg. Es würde geraume Zeit dauern, bis sein Knöchelbruch geheilt war und er wieder laufen konnte.

Doch um Gotlinde war es wesentlich schlechter bestellt. Die Frauen, die sie umsorgten, waren sich darüber im klaren, daß es unter Umständen um Leben und Tod gehen würde.

In den späten Vormittagsstunden waren Old O’Flynn und der Stör nach wie vor mit dem Aufklaren der „Rutsche“ beschäftigt. Der Langgesichtige schlurfte willig durch die Kaverne, schleppte ungespülte Humpen zum Tresen, rückte Sitzfässer und Tische zurecht und hantierte mit dem Putzlappen. Seit seiner Offenbarung über das Gottesurteil war er merklich einsilbig geworden. Old Donegal ließ ihn kaum eine Sekunde aus den Augen. Jeden Moment rechnete er damit, daß der Stör um die Ecke flitzte, um sich in die Bucht zu stürzen, wo die hungrigen Haie auf ihn warteten.

Doch unvermittelt waren Schritte zu hören, die sich dem Eingang der Felsenhöhle näherten.

Der Stör richtete sich erschrocken vom Putzen auf.

Old Donegal, der hinter der Theke Bierkrüge abwusch, reagierte sofort.

„Hierher!“ zischte er. „Los, los, beweg dich.“

Der Stör erwachte aus seiner Erstarrung, hastete zu ihm und verbarg sich auf Anweisung des alten O’Flynn zwischen Fässern und Kisten hinter dem Tresen. Old Donegal schnappte sich unterdessen einen Wischlappen, verließ seinen Platz und tat, als sei er im Schankraum beschäftigt.

Dann sah er die unverwechselbare stramme Statur im Eingang der Kaverne.

„Mary!“ rief er erstaunt. „Was, in aller Welt, führt dich her?“

Sie trat auf ihn zu.

„Dies ist immer noch der Ort, an dem ich genauso zu Hause bin wie du, oder?“

„Ja, ja, natürlich“, stotterte er, „aber …“

„Für nutzlose Worte ist keine Zeit“, unterbrach sie ihn rauh. „Die Lage ist ernst.“

Er starrte sie an. Dann, als sie berichtete, wie es um Gotlinde stand, traf ihn das Mitgefühl wie ein schmerzhafter Stich.

„Um Himmels willen“, sagte er tonlos. „Kann man denn überhaupt nichts tun?“

„Doch. Deshalb bin ich hier. Ich habe mit Arkana gesprochen. Sie sagt, es gibt da so eine besondere Wurzel, die gegen das Kindbettfieber hilft. Arkana kennt das Rezept für die Medizin, die die Wöchnerin wieder auf die Beine bringt. Allerdings, und das ist der Haken an der Geschichte, wächst die bewußte Wurzel nur auf Hispaniola. Hier gibt’s so was im weiten Umkreis nicht. Also, der langen Rede kurzer Sinn: Du machst sofort die ‚Empress‘ seeklar und segelst nach Hispaniola. Arkana nimmst du mit, damit sie die Wurzeln besorgen kann. Jetzt kannst du mal zeigen, ob du Manns genug bist, dem Teufel ein Ohr abzusegeln. Jede Stunde ist nämlich wertvoll. Wir brauchen das Heilmittel so schnell wie möglich.“

Old Donegal grinste bis zu den Ohrläppchen.

„Wird erledigt“, sagte er erfreut, denn eine solche „Order“ ließ er sich nicht zweimal erteilen. Endlich konnte er wieder etwas Sinnvolles tun, abgesehen vom Schankbetrieb. Und zur Zeit, da die Weiber das Regiment auf der Schlangen-Insel übernommen hatten, war es sowieso besser, aus dem Kinken zu treten.

„Dann steh nicht länger rum, sondern flitz ab!“ befahl Mary mit einem energischen Nicken. „Arkana ist bereit zur Abreise.“

„Sind wir auch“, entgegnete Old Donegal, „so schnell, daß dir die Augen übergehen.“

„Rede kein Zinnober, Mister O’Flynn. Sieh lieber zu, daß du den Auftrag ordnungsgemäß ausführst.“ Mary, geborene Snugglemouse, vollführte eine Kehrtwendung und rauschte hinaus.

Old Donegal blickte ihr nur einen Moment nach. Der Wind hatte beträchtlich aufgebrist und wehte aus Nordosten. Da braute sich etwas zusammen. Der Sonnenschein würde nicht mehr von langer Dauer sein.

Er rief den Stör aus seinem Versteck und winkte ihn zu sich heran.

„Du hast gehört, was los ist. Ich muß dich jetzt eine Weile allein lassen. Du wirst hier die Stellung halten, verstanden? Und vor allem wirst du keine Dummheiten anstellen. Ist das klar?“

Der Stör zog sein Gesicht noch länger, als es ohnehin schon war.

„Aber ich kann doch nicht …“ Er zog hilflos die Schultern hoch.

„Was kannst du nicht?“

„Die Schenke geöffnet halten. Ich meine, wenn die Kerls hier auftauchen und was trinken wollen, dann bin ich doch schon entdeckt. Und dann wird Thorfin mich kielholen lassen.“

„Unsinn. Natürlich wird der Laden geschlossen. Miß Snugglemouse und die anderen Weiber erlauben sowieso keine Sauferei, solange Gotlinde um ihr Leben kämpft. Ist ja auch verständlich. Also: Du verkriechst dich und läßt dich nicht blicken, bis ich wieder zurück bin. Verpflegung ist genug vorhanden. Du lebst also wie im Paradies. Klar?“

Der Stör nickte bedächtig.

„Und was ist, wenn Mary O’Flynn aufkreuzt?“

„Himmel!“ stöhnte Old Donegal. „So schwer von Begriff kannst du doch gar nicht sein. Dann versteckst du dich – genauso, wie du’s eben getan hast.“

Er verschwendete keine Zeit mehr und überließ den Langgesichtigen sich selbst. Letzten Endes war der Manns genug, um mit sich selber fertig zu werden. Gotlindes Wohlergehen stand jetzt an erster Stelle aller Überlegungen. Von ihrer Gesundheit hing es schließlich auch ab, ob die beiden Neugeborenen eine Überlebenschance hatten. Alles zusammen war von nicht zu unterschätzender Bedeutung für das Seelenheil des schwer angeschlagenen Wikingers.

Der alte O’Flynn war sich der Tragweite seiner Mission in vollem Umfang bewußt. Es war ein Auftrag so recht nach seinem Geschmack.

Eilends humpelte er mit seinen Krücken zur Innenbucht hinunter und sprach Ben Brighton an, der gleich darauf auf dem Achterdeck der „Isabella“ erschien. Der Erste Offizier des Seewolfs war sofort einverstanden, abermals Batuti und Bob Grey für die „Empress“ zur Verfügung zu stellen. Angesichts der Wichtigkeit des Einsatzes kommandierte Ben außerdem Jack Finnegan für den Borddienst auf der kleinen Karavelle ab.

Die drei Männer erschienen Minuten später an Deck. Ein Beiboot wurde abgefiert. Sie pullten zum Strand, wo jetzt auch Arkana, die Schlangenpriesterin, erschien. Keine der anderen Frauen begleitete sie. Old Donegal konnte daran ermessen, wie ernst es um Gotlinde bestellt war.

„Das Wetter wird stürmisch“, sagte Arkana mit einem besorgten Blick zum Himmel. „Es wird nicht leicht sein, die Heilwurzeln zu beschaffen.“

„Keine Sorge“, entgegnete Old Donegal. „Mit der ‚Empress‘ segle ich dem Gehörnten sämtliche Ohren und auch noch den Schwanz ab, wenn es sein muß. Und für Gotlinde segeln wir notfalls sogar mitten durchs Fegefeuer.“

Sie begaben sich ins Beiboot, und die Männer von der „Isabella“ pullten mit kraftvollen Schlägen zu der kleinen Karavelle des alten O’Flynn. Martin Correa erwartete sie bereits. Nach den Zurufen zwischen Old Donegal und Ben Brighton wußte er bereits, um was es ging. Ebenso wie die anderen Männer war Martin Correa von einer fieberhaften Entschlossenheit gepackt.

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