Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Der Wikinger starrte ihn an, öffnete den Mund und schloß ihn wieder. Dann schluckte er trocken. Schweigend nahm er die Muck und gehorchte.

Die drei Männer konnten halbwegs aufatmen. Doch sie wußten auch, daß der Tanz jeden Moment von neuem losgehen konnte. Vorerst jedoch schluckte Thorfin die „Medizin“ folgsam und verbissen.

Nach einer weiteren halben Stunde war der Krug zu drei Vierteln geleert. Die Geräusche an Deck hatten sich geändert. Arne, Eike und Olig registrierten erleichtert, daß der Boston-Mann Vorbereitungen zum Ankeraufgehen treffen ließ.

Doch eine neue Nervenbelastung kündigte sich jetzt an: Noch immer zeigte sich bei Thorfin nicht die geringste Wirkung – abgesehen von der Tatsache, daß er merklich ruhiger geworden war. Leise Zweifel an der richtigen Zusammensetzung der Mixtur keimten in Arne auf.

Wenn Thorfin nach dem letzten Viertel der „Medizin“ noch immer nicht ins Traumland hinübergewandert war, was dann?

Mit wachsender Besorgnis beobachtete Arne den gehorsam schluckenden Wikinger. Schließlich hatte er zehn Flaschen Rum mit den übrigen Zutaten verrührt. Wenn das nicht reichte, verstand er die Welt nicht mehr. Abermals füllte er die Muck, und Olig trug sie hinüber.

Immerhin schaffte es Thorfin jetzt schon nicht mehr auf einen Zug.

„Bald leer?“ fragte er merkwürdig dumpf.

Arne und die anderen runzelten die Stirn. Täuschte es, oder hatten sich seine Lider tatsächlich etwas gesenkt? Und war sein Blick nicht etwas glasig geworden?

„Lange dauert’s nicht mehr“, erwiderte Arne und hoffte dabei auf eine völlig andere Wirkung, als Thorfin sie sich ausmalte.

Und eben jene Wirkung stellte sich schlagartig ein. Jäh wurde die Zunge des bärtigen Riesen schwer.

„D…ann ist es g…gut. Dann g…ehe ich an D…eck und l…öse den B…oston …“ Den Rest brachte er nicht mehr heraus. Ohne einen weiteren Ton von sich zu geben, sackte er zurück und rührte sich nicht mehr.

Die drei Männer wischten sich den Schweiß aus dem Gesicht.

Dröhnende Schnarchtöne erfüllten eine Minute später die Kapitänskammer. Kurz darauf war der Schwarze Segler klar zum Auslaufen. Arne, Eike und Olig hatten das Gefühl, Schwerstarbeit geleistet zu haben.

4.

Auf der Schlangen-Insel waren Fackeln und Lichter gesetzt worden, um den beiden heimkehrenden Schiffen die Passage durch den Felsendom zu erleichtern.

Mühelos schaffte es denn auch Old O’Flynns Steuermann Martin Correa, die „Empress“ in die ebenfalls von Feuerschein erhellte Innenbucht zu jagen. Während Batuti und Bob Grey die Segel wegnahmen, rauschte der Schwarze Segler in den Felsendom. Der Boston-Mann hatte selbst das Ruder übernommen.

Ungewöhnliche Geräusche begleiteten die Männer auf dem Viermaster bei ihrer kurzen Fahrt durch den natürlichen Tunnel. Aus der Kapitänskammer dröhnte und sägte es, daß die Planken von „Eiliger Drache“ erbebten. Hohl und röhrend hallte das Schnarchkonzert des Wikingers von den Felswänden zurück. Grinsend erledigten die Crewmitglieder die gewohnten Handgriffe. Natürlich hatte sich die Geschichte mit der „Medizin“ inzwischen herumgesprochen. Arne und Eike hatten fusselige Lippen, nachdem sie immer wieder aufgefordert worden waren, die Einzelheiten über die „Besänftigung“ Thorfin Njals zum besten zu geben. Für alle Fälle war lediglich Olig als Wache in der Kapitänskammer zurückgeblieben.

Der Schwarze Segler erhielt seinen Liegeplatz neben der „Wappen von Kolberg“. Die Galeone Arne von Manteuffels war hier gewissermaßen in der Versenkung verschwunden. In Havanna hatte der Vetter des Seewolfs als Inhaber eines deutschen Handelshauses verbreitet, daß sich die „Wappen“ auf der Heimreise nach Kolberg befände. Erst nach einer angemessen berechneten Frist durfte die Galeone also wieder in Erscheinung treten.

Am Strand und auch auf den Decks der übrigen Schiffe hatten sich die Freunde vom Bund der Korsaren zur Begrüßung versammelt. Alle wurden Zeugen der Szene, die sich nun abspielte.

Old O’Flynn und seine drei Männer waren als erste ans Ufer gepullt, zogen das Beiboot auf den weichen Sand und reckten die müden Knochen.

Old Donegal klatschte aufmunternd in die Hände.

„Jetzt wird erst mal gefeiert, Männer. Grund genug haben wir ja. Es ist alles im Lot. Mutter und Kinder sind wohlauf, und auch der Vater ist zur Stelle.“

„Der wird sich bei dir bedanken, weil er nicht mitfeiern kann“, wandte Bob Grey ein.

Bevor Old O’Flynn zu einem Gegenargument ansetzen konnte, löste sich eine Gestalt aus der Dunkelheit außerhalb des Lichtscheins.

„Das könnte dir so passen, alter Freund und Bierfaßzapfer!“ tönte Mary O’Flynns Reibeisenstimme. Und schon baute sie sich in ihrer allzu vertrauten Positur auf – die Fäuste in die Hüften gestemmt.

„Ich – ich denke, du hältst Wache am Kindbett“, stotterte Old Donegal. „Das hast du dir fein ausgedacht“, entgegnete sie grimmig. „Aber weil ich dich kenne, habe ich mich ablösen lassen. Schließlich haben wir hier auf der Insel genug Frauen, die vernünftig sind und nicht ständig nur Saufen und Feiern im Kopf haben.“

Unter dem symbolischen Hieb zog Old Donegal den Kopf ein. Trotzdem konnte er es sich nicht leisten, gleich klein beizugeben. Vor versammelter Mannschaft mußte er letzten Endes auch an seine Mannesehre denken.

„Es ist uns gelungen, den glücklichen Vater nach Hause zu holen“, sagte er stolz. „Da kann man doch nicht so mir nichts dir nichts in die Koje kriechen. Es gehört sich ja wohl, daß wir jetzt in der ‚Rutsche‘ ein standesgemäßes Tauffest feiern. Tun wir das nicht, bringt’s Unglück. Ich erinnerte mich da an einen Vorfall …“

„Auf der Schlangen-Insel hat es keinen von deinen geheimnisvollen Vorfällen gegeben“, fiel ihm seine bessere Hälfte ins Wort. „So was zählt hier also nicht, Mister O’Flynn. Klar? Gotlinde und die Kleinen brauchen ihre Ruhe. Basta. Ihr habt euch begrüßen können und damit genug. Jetzt verholt euch gefälligst. Morgen ist auch noch ein Tag.“

Old Donegal sah ein, daß er bei seiner Miß Snugglemouse wieder einmal auf Granit biß.

„Also gut“, sagte er seufzend, „verschieben wir das Tauffest auf morgen.“

„Ob und wann es stattfinden wird, darüber reden wir noch“, entgegnete Mary O’Flynn kategorisch. Mit energisch erhobenem Kopf wandte sie sich um und rauschte davon.

Die Männer verkniffen sich das Gelächter, das ihnen allen auf der Zunge lag. Mit der resoluten Mary O’Flynn wollte sich keiner unbedingt anlegen. Genug, daß der bedauernswerte Old Donegal vor ihr zu kuschen hatte.

Der Boston-Mann hatte unterdessen die „Drachen“-Crew an Deck zusammengerufen.

„Männer“, sagte er, „Mitternacht ist vorüber. Wenn ihr auf Gotlindes Nachwuchs auch noch so gespannt seid – ihr müßt euch bis morgen gedulden. Thorfin würde es euch mächtig übelnehmen, wenn ihr die Kleinen eher seht als er. Außerdem habt ihr gehört, daß sich jetzt sowieso nichts abspielt.“

Keiner hatte etwas einzuwenden, wenn es ihnen auch schwerfiel, sich jetzt einfach aufs Ohr zu legen. Doch sie wußten auch, daß der Boston-Mann nicht aus Respekt vor Mary O’Flynn die Nachtruhe anordnete. Es war tatsächlich vernünftiger, sich noch zu gedulden.

Kurz vor Sonnenaufgang war es mit der Ruhe vorbei.

Wildes Gebrüll ertönte plötzlich aus der Kapitänskammer. Im Handumdrehen war die gesamte Mannschaft an Bord des Schwarzen Seglers hellwach.

In fliegender Hast, nur notdürftig angekleidet, stürmte der Boston-Mann aus seiner Kammer und rannte der Lärmquelle entgegen. Kurzentschlossen riß er das Schott auf, und das Gebrüll des Wikingers brandete ihm entgegen.

„… haue ich dich zu Matsch, wenn du mir nicht gleich aus dem Weg gehst! Verdammt noch mal, bin ich denn nur noch von Meuterern umgeben? Bin ich der Kapitän auf diesem Schiff oder nicht? Himmel, Arsch und …“

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