Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Der Stör hatte es mit seiner Dämlichkeit geschafft, das Vaterglück vorerst weit in den Hintergrund zu schieben. Folglich gab es auch kein Freudenfest an Bord. Alles zusammen war Grund genug, eine Mordswut auf den Trottel zu entwickeln. Die Gedanken der Männer unterschieden sich deshalb nicht sehr voneinander.

Der alte O’Flynn war mittlerweile per Beiboot herübergepullt und über die Jakobsleiter aufgeentert. Er stelzte auf den angeknacksten Wikinger zu und schüttelte den Kopf.

„Mann o Mann. Mußt du gleich so aus dem Häuschen geraten, daß du dir die Gräten brichst? Dabei braucht Gotlinde gerade jetzt deinen männlichen Beistand.“

Der Gedanke daran war fast zuviel für Thorfin. Er verdrehte die Augen und seufzte so herzerweichend, wie es die Männer nie zuvor von ihm gehört hatten.

„Dafür werde ich diesen Blödhammel eigenhändig kielholen“, sagte er keuchend. „Und anschließend wird er geteert und gefedert und auf einer unbewohnten Insel ausgesetzt. Da kann er für den Rest seines Lebens als Sumpfhuhn durch die Gegend hüpfen.“

Die Männer konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen.

„Erst mal halblang“, sagte Old O’Flynn beschwichtigend. „Ich denke, wir benachrichtigen Shawano. Sein Medizinmann wird sich um die Geschichte kümmern.“ Er deutete auf Thorfins geschwollenen Knöchel und den schief stehenden Fuß.

Der Wikinger hatte nichts dagegen einzuwenden. Und alle wußten, was es bedeutete, diesen eisenharten Mann so still und widerspruchslos zu erleben. Jeder einzelne aus der Crew konnte sich nur zu gut in seine Lage versetzen. Denn während der vergangenen Monate hatten sie sich mit ihm über seinen bevorstehenden Vaterstolz gefreut. Nun flachliegen zu müssen, noch dazu wegen eines so lächerlichen Grundes – das hatte er bestimmt nicht verdient.

Die Timucuas, die am Strand beschäftigt waren, hatten bereits mitgekriegt, was sich an Bord des Schwarzen Seglers abgespielt hatte. So dauerte es nicht lange, bis Häuptling Shawano und der Medizinmann des Stammes in einem Beiboot herübergepullt wurden.

Ohne Umschweife begann der Medizinmann, den geschwollenen Fuß des Wikingers zu untersuchen. Thorfins anfängliches Mißtrauen wich, als er sah, wie behutsam der Indianer dabei zu Werke ging. Dann hob dieser den Kopf und wechselte wenige Worte in der Timucua-Sprache mit dem Häuptling.

Shawano nickte und, wandte sich an den Wikinger. Die Sprache des weißen Mannes beherrschte er bereits fließend, wenn auch noch mit deutlichem Akzent.

„Der Knöchel ist gebrochen. Du wirst jetzt Schmerzen haben, denn der Fuß muß gerichtet und geschient werden. Es dauert aber nur einen kurzen Augenblick.“

„Dann mal los“, sagte der Wikinger matt. „Was ich hinter mir habe, kann ich vergessen.“

Shawano nickte und und gab dem Medizinmann entsprechende Anweisung.

Blitzschnell und bevor Thorfin es richtig begreifen konnte, packte der Indianer zu. Mit einem kurzen, kraftvollen Ruck bewies er, daß er etwas von Knochenbrüchen verstand.

Der Wikinger brüllte auf wie ein Stier. Doch nur einen Atemzug lang. Dann sank er zurück und streckte alle viere von sich. Die Bewußtlosigkeit erlöste ihn von dem grausamen Schmerz.

Die Männer preßten die Lippen aufeinander. Nur zu gut konnten sie sich vorstellen, welche Höllenqualen Thorfin beim Richten des Bruches hatte leiden müssen. Denn die meisten von ihnen hatten ähnliche Erfahrungen hinter sich – Verstauchungen, Verrenkungen und auch Brüche gab es in einer kampferprobten Crew mehr als genug.

Seine weitere Arbeit erledigte der Medizinmann mit schnellen, geübten Handgriffen. Der Boston-Mann teilte ein halbes Dutzend Männer ein, die zunächst Holzstäbe zum Schienen des Bruches herbeischafften und dann eine behelfsmäßige Trage anfertigten. Währenddessen legte der Medizinmann dem Bewußtlosen einen fachgerechten Verband an.

Anschließend wurde er auf die Trage gebettet, in die Kapitänskammer gebracht und dort in seine Koje gepackt. Daß der Blessierte jedoch nicht so zahm bleiben würde wie im bewußtlosen Zustand, darüber waren sich der Boston-Mann und alle anderen im klaren.

3.

„Hinlegen!“ brüllte Olig schon eine halbe Stunde später. Arne und Eike, die mit ihm zur ersten Krankenwache eingeteilt waren, nahmen drohend neben ihm Aufstellung. Doch das nutzte herzlich wenig.

Das Theater hatte begonnen. Wie erwartet.

Thorfin Njal, der sich in seiner Koje halb aufgerichtet hatte, starrte die drei Männer mit wild funkelndem Blick an.

„Ist euch irgendwas durch die brüchige Hirnschale gerieselt?“ knurrte er. „Oder wie?“

„Nichts in der Art“, entgegnete Olig standhaft. „Wir haben Order, auf dich aufzupassen. Und das tun wir auch. Darauf kannst du dich verlassen.“ Arne und Eike nickten bekräftigend und gaben ihren Mienen dabei den notwendigen grimmigen Ausdruck.

Thorfin zog die Brauen zusammen. Vom Tomatensaft hatten ihn die Männer gereinigt, als er noch bewußtlos und friedlich gewesen war. „Welcher Waldaffe hat das angeordnet?“

„Der Boston-Mann“, antwortete Olig. „Er hat das Kommando an Bord übernommen. Und zwar so lange, wie du – hm – untauglich bist.“

Das Gesicht des Wikingers färbte sich rot.

„Untauglich?“ brüllte er und fuhr hoch, als hätte ihn ein unverfrorenes Insekt in den Achtersteven gekniffen. Einen Moment sah es aus, als wolle er sich in seiner Rage aus der Koje schwingen. Doch er schaffte nur den Ansatz der Bewegung. Mit einem ächzenden Schmerzenslaut sank er zurück. Sein Brustkorb hob und senkte sich unter schweren Atemzügen.

Olig trat bis auf einen Schritt Distanz an ihn heran, die Fäuste in die Hüften gestemmt.

„Damit du klar siehst“, sagte er grollend, „dein linker Fußknöchel ist gebrochen. Der Medizinmann hat dir strenge Bettruhe verordnet. Und daran wirst du dich halten.“

Thorfins Augen funkelten noch immer, wenn auch das zornige Rot seines Gesichts jetzt einer bemitleidenswerten Blässe gewichen war.

„Kein Medizinmann hat mir was zu verordnen“, sagte er dumpf. „Hier an Bord bestimmt nur einer, und das bin ich.“

„Beim Wotan“, stöhnte Olig und verdrehte gequält die Augen. Er wandte sich hilfesuchend zu seinen beiden Gefährten um. „Kann mich denn nicht mal einer unterstützen?“

„Wir dachten, du gibst so einen guten Wortführer ab“, sagte Eike und grinste breit.

Arne gab sich einen entschlossenen Ruck und baute sich neben Olig auf. „Jetzt hör mal gut zu, Thorfin. Wir sind ja auch nicht ganz dämlich und haben begriffen, was der Medizinmann und der Häuptling uns verklart haben. Also: Mit deinem Knöchelbruch ist nicht zu spaßen. Wenn du dich nicht schonst, heilt das nie. Wenn du sogar glauben solltest, du könntest damit durch die Gegend humpeln, dann hast du dich erst recht geschnitten. Dann müßtest du dich wahrscheinlich damit abfinden, daß du für den Rest deines Lebens mit schiefen Quadratlatschen durch die Gegend hinkst.“

„Im übrigen“, fügte Olig hinzu, „gilt an Bord unseren Schiffes die Bestimmung, daß bei Ausfall des Kapitäns der Boston-Mann das Kommando übernimmt. Tu jetzt nicht so, als ob du das vergessen hättest.“

Thorfin hatte den Oberkörper wieder halb aufgerichtet und folgte den Ausführungen seiner Aufpasser mit scheinbar geduldigem Interesse.

„Seid ihr jetzt fertig? Gut. Dann dürft ihr verschwinden. Ich habe alles gehört, nehme alles zur Kenntnis und bin zutiefst gerührt über euer Mitgefühl. Es ist mehr, als ich brauche.“

Verwirrt blinzelnd und mit offenem Mund starrten ihn die drei Männer an. Ihre Fassungslosigkeit wuchs ins Uferlose, als sie sahen, wie der verrückte Kerl allen Ernstes Anstalten zeigte, sich nun doch aus der Koje zu schwingen.

Olig erholte sich als erster von der Verblüffung.

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