Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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„Da hilft nur noch eins“, murmelte er entnervt, trat vor, holte aus und schlug zu.

Sein Fausthieb beförderte den Wikinger zurück in die Waagerechte. Doch die Männer wußten, daß sie nur einen Aufschub von einigen Minuten gewannen. Sobald er aus der Bewußtlosigkeit erwachte, würde Thorfins Genörgel von vorn anfangen. Arne begab sich zu einer kurzen Unterredung auf das Achterdeck und schilderte die Probleme mit dem unleidlichen Kapitän.

„Das war zu erwarten“, sagte der Boston-Mann mit einem milden Lächeln. Er deutete zum Strand und auf das Hauptdeck, wo die Verladearbeiten in vollem Gange waren. Die Übernahme der Naturalien ging jetzt im Eiltempo vonstatten. „Ich denke, daß wir noch am frühen Abend ankerauf gehen können. Seht zu, daß ihr Thorfin irgendwie zur Ruhe bringt.“

„Leicht gesagt“, brummte Arne. „Wir können ihm ja nicht dauernd eins unter das Kinn verpassen. Dann muß der Medizinmann als nächstes seinen verrenkten Unterkiefer behandeln.“

„Laßt euch was einfallen.“

Arne sah den hageren Engländer eine Weile stirnrunzelnd an. Dann erhellte sich seine Miene, und er rannte los. Sein erster Weg führte in die Kombüse. Es dauerte etliche Minuten, bis er mit einem großen Tonkrug wieder auftauchte und in die Kapitänskammer hastete.

Gebrüll brandete ihm entgegen, als er das Schott aufstieß.

Eike und Olig mußten mit beiden Händen zupacken, um den tobenden und zeternden Thorfin in die Koje zurückzudrängen. Eben war Olig im Begriff, mit einem erneuten Fausthieb für Ruhe zu sorgen.

„Aufhören!“ donnerte Arne mit Stentorstimme über den Lärm hinweg. „Jetzt gibt’s Medizin.“

Thorfin verstummte in der Tat.

„Medizin?“ fragte er mißtrauisch. „Was sollte denn das sein, das gegen Knochenbrüche hilft?“

„Nicht gegen den Bruch“, antwortete Arne, „aber gegen Schmerzen. Und es beruhigt. Shawano hat es an Bord bringen lassen, mit schönen Grüßen vom Medizinmann.“ Es gab einen dumpfen Laut, als er seine Last zu Boden sinken ließ. Der Krug reichte ihm bis zu den Knien.

„Ich habe keine Schmerzen“, behauptete Thorfin, „und ich bin völlig ruhig.“

„Das merkst du selbst gar nicht“, entgegnete Arne. „Shawano sagt, daß die Medizin gut sei. Du kannst wieder aufstehen, wenn der Krug leer ist.“

Thorfin zog die Augenbrauen hoch.

„Wirklich?“

„Wirklich“, sagte Arne treuherzig.

Olig war bereits beim Schapp und holte eine Muck heraus. Eike blieb indessen in der Nähe des Wikingers, für den Fall, daß dieser übermütig werden sollte.

„Her damit“, forderte Thorfin ungeduldig. „Wenn das Zeug so gut ist, daß es einen auf die Beine bringt, dann muß es schleunigst vernichtet werden.“

Arne entkorkte den Krug und füllte die Muck mit der dunkelbraunen, fast sirupartig aussehenden Flüssigkeit. Olig trug den Becher zur Koje, und Thorfin leerte ihn in einem Zug.

Die drei „Krankenpfleger“ musterten ihn mit heimlichem Interesse. Natürlich hatten Eike und Olig begriffen, daß es mit der „Medizin“ etwas Besonderes auf sich haben mußte.

Der Wikinger fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und schmatzte ein paarmal genüßlich.

„Mhm. Schmeckt gar nicht unübel. Kann’s sein, daß Honig drin ist?“

„So was Ähnliches wie Met“, behauptete Arne. „Und ein paar geheime Kräuter, die nur der Medizinmann kennt.“

„Met? Warum haben die Timucua-Torfköppe uns nicht eher gesagt, daß sie so etwas brauen können!“ Thorfin streckte den Arm mit der Muck aus. „Gebt mir mehr von dem Zeug. Schmeckt teuflisch gut.“

„Siehst du“, sagte Arne und grinste. „Da mußt du dir erst den Knöchel brechen, um die wirklich guten Sachen zu entdecken.“ In Wahrheit bestand die „Medizin“ aus geringen Teilen Honig, Rübenmelasse und Dorschlebertran sowie zum größten Teil aus hochprozentigem Karibik-Rum.

Olig ließ die Muck abermals füllen, schnupperte daran, grinste ebenfalls und trug sie dann mit todernster Miene zurück zur Koje. Thorfin kippte das Zeug herunter und atmete voller Behagen tief durch.

„Nachschenken“, befahl er knapp und drückte Olig die Muck wieder in die Hand.

„Irgendwie scheint es doch zu beruhigen“, bemerkte Eike trocken.

Der Wikinger lief rot an.

„Woher willst du das wissen?“ schnauzte er seinen „Aufpasser“ an.

Eike zog unwillkürlich den Kopf zwischen die Schultern.

„Na, das sieht man doch. Schon nach den ersten beiden Mucks bist du viel vernünftiger geworden. Bis eben hatten wir mächtig Last, dich in die Koje zu zwingen.“

Arne und Olig, mit dem Nachfüllen beschäftigt, wechselten einen Blick und schüttelten den Kopf. Eike schien mit seiner Faselei dem Stör nacheifern zu wollen.

„Quatsch nicht solchen Blödsinn“, schnaubte Thorfin denn auch. „Ich bin nie unvernünftig gewesen. Aber wenn der Medizinmann sagt, ich soll diese Brühe schlucken, dann schluckte ich sie auch. Aber ich tue es nur, damit ich in einer Stunde wieder auf dem Achterdeck stehe. Klar?“

„Klar“, sagte Eike kleinlaut, „in einer Stunde bist du wieder an Deck.“

Olig war unterdessen zum dritten Mal mit gefüllter Muck zur Stelle. Wieder leerte der Wikinger das Trinkgefäß in einem Zug, und in entsprechender Geschwindigkeit setzte sich die Verabreichung der „Medizin“ fort.

Etwa eine Stunde später, als der mächtige Tonkrug bereits über die Hälfte geleert war, wurde Thorfin Njal von plötzlicher Ungeduld gepackt.

„Donner und Doria“, sagte er dröhnend. „Ich merke die Wirkung schon jetzt. Ihr könnt aufhören, Leute. Die Timucua-Tunke ist so verteufelt gut, daß ich den Rest nicht mehr brauche. Ich geh jetzt raus und löse den Boston-Mann ab.“

Arne und Olig, die sich auf Schemeln neben dem Krug niedergelassen hatten, sprangen erschrocken auf. Neben der Koje spannte Eike die Muskeln an.

„Du rührst dich nicht“, befahl er.

Diesmal erinnerte Thorfins aufwallende Gesichtsfarbe an die Tomaten, mit denen er noch vor wenigen Stunden gekämpft hatte.

„Welche Filzlaus ist dir ins Hirn gekrochen?“ brüllte er. „Dein Schädel muß aus Matschtorf sein. Wie ich mich fühle, das kann nur ich allein beurteilen. Und ich fühle mich so prächtig, daß ich jetzt frische Luft brauche – und mein Sesselchen.“

Arne und Olig holten tief Luft und schoben sich auf ihn zu. Olig hielt eine erneut gefüllte Muck in der Hand.

„So haben wir nicht gewettet“, sagte Arne mit mühsamer Beherrschung. „Bevor der Krug nicht leer ist, spielt sich überhaupt nichts ab.“

Thorfin hatte sich bereits wieder halb aufgerichtet.

„Dieser Medizinaffe hat sich eben geirrt. Seine Suppe ist besser, als er glaubt. Das Teufelszeug würde sogar einen zehn Tage toten Indianer wieder in die Stiefel heben. Beim Odin, ich fühle mich so prächtig, daß ich den Großmast aus dem Kielschwein rupfen könnte.“

„Du spinnst“, sagte Olig im Brustton der Überzeugung. „Und damit du klar siehst: Wenn du nicht parierst, hauen wir dir wieder was unters Kinn. Wir sind nämlich dafür verantwortlich, daß deine Gräten da unten in Ordnung bleiben.“ Er deutete auf den dicken Fußverband des Wikingers.

Thorfin sperrte sekundenlang den Mund auf. Dann klappte er ihn wieder zu, daß die Zähne krachten.

„Das ist Meuterei“, knurrte er erbittert. „Glatte Meuterei. Und so was muß ich mir von meinen besten Männern bieten lassen. Ich gebe euch noch eine Chance, Kerls. Wenn ihr jetzt vernünftig seid, will ich nichts gehört haben.“

Die drei „Krankenpfleger“ waren hart am Rand ihrer Nervenkraft.

„Trink deine Medizin“, sagte Arne mit mühsam erzwungener Beherrschung. „Ich denke, Olig hat es dir richtig verklart. Wir sind zu dritt, Thorfin. Gegen uns kannst du nicht anstinken.“

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