Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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„Und der pennt hier noch selig“, ergänzte Smoky und rieb sich die Hände. „Was tun wir jetzt, Sir?“

„Wir gehen auf Nummer Sicher“, erwiderte Hasard und enterte zusammen mit Smoky wieder zur Kuhl ab. Dort winkte er Gary, Blacky und Stenmark herbei und schilderte ihnen in kurzen Worten, was sich auf der Back zugetragen hatte. „Gary und ich machen die Drehbassen schußklar“, fuhr er fort. „Wenn es den Kerlen einfällt, zu ihrem Dreckskahn zurückzukehren, werden wir sie damit zur Hölle schicken. Sten, Smoky und Blacky – ihr setzt die Durchsuchung des Schiffes fort. Seid aber äußerst sorgfältig, denn es ist durchaus möglich, daß irgendwo noch einer der Kerle steckt, der uns verraten kann. Achtet auf jede Kleinigkeit.“

„Aye, Sir“, sagte Stenmark, „falls wirklich noch einer da ist, wird er uns nicht durch die Lappen gehen.“

Die drei Männer verschwanden, während der Seewolf zusammen mit Gary an den schwenkbaren Geschützen hantierte.

Noch während sie mit den Drehbassen des Achterdecks beschäftigt waren, stieß Hasard Gary plötzlich an und deutete wortlos auf ein Beiboot, das, mit zwei Kerlen besetzt, von einem Steg ablegte und auf die „Caribian Queen“ zuhielt.

„Das ist offenbar die Wachablösung“, sagte Gary. „Jedenfalls sind die Kerle dafür in der richtigen Verfassung.“

So war es auch. Die beiden Schnapphähne alberten und grölten in ihrem Boot herum, ohne Zweifel waren sie stockbetrunken.

„Wir werden sie gleich gebührend empfangen“, sagte Hasard. „Am besten, wir verholen uns schon zur Kuhl.“

Die Jolle mit den lachenden und Witze reißenden Schnapphähnen schor nach einer Weile längsseits. Sie wurde an der Jakobsleiter vertäut.

Einer der Kerle turnte nach oben und schwang sich über das Schanzkleid. Damit war das Festgelage für ihn beendet, denn der Seewolf erwartete ihn. Ein Pistolengriff traf ihn wie ein Keulenschlag am Schädel und ließ ihn lautlos zusammensinken.

Gary schnappte sich den Kerl, fesselte und knebelte ihn und zog ihn hinter die Nagelbank des Großmastes.

Zur selben Zeit preite Hasard den im Boot wartenden Burschen an.

„Na los!“ rief er. „Enter auf! Deine Hilfe wird gebraucht. Es gibt hier nämlich ein Gespenst!“

Der Kerl kicherte und war viel zu betrunken, um zu erkennen, daß es sich um eine fremde Stimme handelte.

„Ein Gespenst, hihi!“ stieß er hervor. „Das werfen wir einfach über Bord. Laßt mich das nur besorgen.“

Gleich darauf enterte er hoch und rutschte über das Schanzkleid.

„Wo ist denn das Gespenst?“ lallte er.

„Hier“, sagte Hasard und tauchte wie ein Schatten neben ihm auf. Ein Hieb, und der Kerl fiel ebenfalls in sich zusammen wie ein leerer Mehlsack. Gary „behandelte“ ihn sofort weiter.

„Hoffentlich merken die Beutelschneider an Land nicht, daß ihre Kumpane nicht zurückkehren“, sagte Gary.

Doch der Seewolf winkte ab.

„Wahrscheinlich fällt es gar nicht auf. Bei einem solch wüsten Gelage haben die Besseres zu tun, als sich um Wachablösungen zu kümmern. Nur die Black Queen – zum Teufel –, ich glaube, die ist ebenfalls betrunken, anders kann ich mir ihre Nachlässigkeit nicht erklären.“

Stenmark, Blacky und Smoky kehrten von der Durchsuchung des Zweideckers zurück.

„Wen haben wir denn da?“ Smoky deutete auf die beiden besinnungslosen und gefesselten Gestalten. „Hat sich der Kerl auf der Back plötzlich verdreifacht?“

„Das sind nur zwei nette Besucher“, erwiderte Hasard, „die wollten hier unbedingt ein Gespenst fangen.“

„Verstehe“, sagte Smoky und grinste von einem Ohr zum anderen. „Sie scheinen ihm begegnet zu sein.“

„Habt ihr noch jemanden gefunden?“ fragte Hasard.

Smoky schüttelte den Kopf.

„Es ist wirklich niemand mehr an Bord. Dafür aber gibt es jede Menge Dreck. Sogar die Kammer der Black Queen stinkt vor Schmutz. Außerdem sieht es dort aus, als habe man das Weibsstück ganz plötzlich aus der Koje gezerrt.“

„Was soll das nun wieder heißen?“ Der Seewolf warf ihm einen verwunderten Blick zu.

„Nun“, fuhr Smoky fort, „es liegen dort weggefetzte Decken herum, außerdem Arzneien und Verbände. Ein wertvoller Zinnbecher kullert auf den Planken hin und her, der Inhalt ist dem Geruch nach verschüttet worden.“

Hasard fand dafür auch keine Erklärung.

Jetzt meldete sich Stenmark zu Wort.

„Es wäre ungerecht, Sir, zu sagen, wir hätten nur Dreck gefunden, denn der Schatz, den wir unter der Kapitänskammer in einem Stauraum entdecken haben, war pieksauber und stank auch nicht. Wenn du das Zeug siehst, Sir, haut es dich glatt aus den Stiefeln.“

„So?“ meinte Hasard. „Nun ja, ich werde ihn mir später ansehen.“ Er war zur Zeit gar nicht so sehr an Schätzen interessiert, dafür aber gingen ihm tausend Gedanken durch den Kopf. Irgendwie konnte er sich noch keinen Reim auf das Ganze bilden.

7.

Das wüste Gelage, das die Schnapphähne von der „Caribian Queen“ in dem winzigen Fischerdorf feierten, tobte jetzt schon die dritte Nacht. Den wenigen männlichen Bewohnern, die den brutalen Überfall überlebt hatten, und den gepeinigten Frauen saß immer noch die Angst im Nacken. Es blieb ihnen nur die Hoffnung, daß bald die letzte Ziege geschlachtet und die letzte Flasche Rum geleert war. Wenn es absolut nichts mehr zu holen gab, würden die Kerle vielleicht verschwinden – ein verwüstetes Dorf und geschändete Frauen und Mädchen in völliger Armut zurücklassend.

Bis jetzt dachten die Piraten aber noch nicht daran, das Freß- und Saufgelage zu beenden. Noch immer herrschten Angst und Grauen zwischen den armseligen Lehmhütten.

Casco, der bullige Kreole, griff nach einer riesigen Hammelkeule und biß hinein, daß ihm das Fett vom Kinn tropfte. Während des Kauens nickte er dem verlotterten Gesindel zu, das sich um die Feuer geschart hatte.

Einige der Kerle versuchten zu tanzen, obwohl ihnen das nur torkelnd gelang, andere trieben derbe Scherze und brüllten dazu vor Begeisterung. Die meisten soffen alles in sich hinein, was sie ergattern konnten und johlten und sangen hinterher.

Die Frauen, von denen die meisten während des Überfalls Angehörige verloren hatten, wurden immer wieder gezwungen, an den Tänzen teilzunehmen. Dazwischen mußten sie sich um die Feuerstellen, das Fleisch und die Getränke kümmern. Wenn sie sich weigerten, wurden sie brutal geschlagen.

Als Casco die Hammelkeule vertilgt hatte, warf er die Knochen einfach ins Feuer. Dann nahm er einen irdenen Krug und goß sich Rotwein in die Kehle.

Nachdem er sich die fettigen Lippen mit dem Handrücken abgewischt hatte, griff er nach Pepita, dem dunkelhäutigen Mädchen mit den großen Rehaugen. Sie war schlank, hatte langes, pechschwarzes Haar und war höchstens zwanzig Jahre alt.

„Jetzt bist du wieder an der Reihe, Schätzchen“, sagte er, „sonst beschwerst du dich am Ende noch und meinst, ich hätte dich vernachlässigt. Komm nur her, du Katze!“

Mit einem anzüglichen Grinsen zog er das zitternde Mädchen zu sich heran. Daß ihr dabei ein halbvoller Weinkrug, den sie für ihn zur Verfügung halten mußte, aus der Hand fiel und zerbrach, störte ihn nicht im geringsten.

„Laß mich los, du Scheusal!“ rief Pepita und schlug ihm in ihrer Verzweiflung beide Hände ins Gesicht.

Doch Casco lachte nur roh. Erst als ihm Pepita mit aller Kraft die Fingernägel durch das Gesicht zog, stieß er sie mit einem wilden Fluch von sich und befühlte seine Wangen. Als er Blut an seinen Händen sah, stemmte er sich vom Boden hoch, um dem davoneilenden Mädchen nachzujagen.

„Warte, du elende Hure!“ brüllte er. „Das wirst du mir büßen!“

Casco hatte jedoch noch keine zehn Schritte unter dem Gelächter seiner Kumpane zurückgelegt, da brach völlig überraschend und unerwartet die Hölle über die Piratenbande herein.

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