Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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„Vielleicht ist sie in ihrem eigentlichen Schlupfwinkel geblieben“, sagte Dan. „Das Dorf da drüben ist nämlich kein Piratenschlupfwinkel. Die Kerle haben vorgestern die armen Fischer überfallen und alle, die sich zur Wehr setzten, niedergemetzelt. Dann haben sie sich dort eingenistet und mit dem Gelage begonnen. Einer von ihnen, ein Kreole, hat sich sogar zum Bürgermeister aufgeschwungen. Von einer schwarzen Frau wußten die Dorfbewohner allerdings nichts, demnach war die Queen von Anfang an nicht dabei.“

Hasard schlug sich mit der Hand vor die Stirn.

„O Lord“, sagte er, „jetzt geht mir langsam ein Licht auf.“

„Was meinst du damit, Sir?“ Die Augen der Männer hingen plötzlich wie gebannt an seinen Lippen.

„Meuterei!“ sagte Hasard. „Es ist zwar unvorstellbar, aber es kann gar nicht anders sein. Nur so kann ich mir erklären, warum die Queen weder bei dem Überfall dabei war noch sich auf dem Schiff aufgehalten hat. Außerdem sieht es hier an Bord, auch in ihrer Kammer, so aus, wie man das nie von ihr erwartet hätte.“

Für einen Augenblick waren die Arwenacks sprachlos. Der Gedanke, daß die Kerle der Black Queen gemeutert haben könnten, war ihnen genauso unvorstellbar wie zuvor dem Seewolf.

„Das kann doch gar nicht sein“, meinte Gary Andrews schließlich.

„Es gibt keine andere Erklärung“, erwiderte der Seewolf. „Wenn die Queen, wie wir erfahren haben, ihre schwere Verwundung überlebt hat, ist sie wahrscheinlich noch ziemlich geschwächt. Caligula aber ist nach Havanna aufgebrochen, und diesen Umstand könnten die Kerle ausgenutzt haben. Bitte – ich kann mich auch irren, aber eine Meuterei würde alles erklären, was uns bis jetzt noch unverständlich war.“

So langsam gewöhnten sich die Arwenacks an diesen Gedanken.

„Zum Teufel, ich kann’s immer noch nicht recht glauben“, murmelte Smoky, „aber du mußt recht haben, Sir. Der Gedanke bietet sich regelrecht an.“

„Verschaffen wir uns doch gleich einmal Gewißheit“, schlug der Seewolf vor. „Für was haben wir denn drei ehrenwerte Mitglieder der noblen Bande an Bord? Wecken wir ruhig einen von ihnen auf, die Kerle pennen ohnehin schon lange genug.“

„Nehmen wir doch den Dürren, den wir auf der Back gefunden haben“, forderte Smoky, „der pennt schon am längsten.“ Schon verschwand er hinter der Nagelbank, packte den Kerl und schleifte ihn vor den Seewolf. Dann zog er ihm mit spitzen Fingern den Knebel aus dem Mund.

„Zuerst brauchen wir eine Pütz Wasser“, sagte Hasard, „damit er frisch und munter wird.“

Wenig später ergoß sich der Inhalt einer Schlagpütz über den Kopf des besinnungslosen Piraten. Er schlug die Augen auf, hustete und blinzelte in den Schein der Laterne, die man inzwischen entzündet hatte.

Hasard lächelte spöttisch, als ihn der Kerl dumm anglotzte.

„Ich wünsche, wohl geruht zu haben“, sagte er. „Leider haben wir dich wecken müssen, weil wir dringend etwas mit dir zu besprechen haben.“

„Wa-was ist los?“ stammelte der Kerl und wollte sich aufrichten. Doch jetzt bemerkte er, daß er gefesselt war und sank sofort auf die Planken zurück. „Wer – wer seid ihr? Und was wollt ihr?“

„Oh, das ist schnell erklärt, mein Freund“, fuhr der Seewolf fort. „Wir, das heißt, meine Kameraden und ich, gehören zu den Männern von der Schlangen-Insel. Wir möchten nur eine ganz simple Auskunft von dir haben. Was ist mit der Black Queen geschehen?“

Die Augen des Kerls weiteten sich. Ein gehöriger Schrecken fuhr ihm durch alle Glieder. Doch er gewann seine Fassung schnell zurück.

„Was soll die dämliche Frage?“ stieß er hervor. „Ich sage kein Wort. Wie kommt ihr überhaupt auf dieses Schiff?“

„Mit deiner freundlichen Hilfe“, erwiderte Hasard.

„Blödsinn! Ich habe niemandem geholfen!“

Hasard lächelte verbindlich. „Doch, mein Freund. Statt Ankerwache zu gehen, hast du selig geschnarcht. Also – reden wir nicht um den Brei herum. Die ‚Caribian Queen‘ ist fest in unserer Hand. Deine Kumpane, die dort drüben in dem Fischerdorf wie die Wahnsinnigen gehaust haben, gibt es – dem Himmel sei Dank – nicht mehr. Du und zwei Saufeulen, die dich ablösen wollten, seid die einzigen, die von eurem Haufen übriggeblieben sind. Wenn du jetzt nicht hübsch das Maul auf tust und mir klipp und klar sagst, was ich wissen will, werden nur noch zwei übrigbleiben. Doch zu denen wirst du nicht gehören.“

Der Kerl schluckte hart. Zuerst konnte er nicht fassen, was der Engländer da sagte. Casco und all die anderen sollten tot sein? Das war unfaßbar! Man mußte sie in der Dunkelheit überfallen haben. In der Tat – es war kein Gegröle mehr zu hören. Wahrscheinlich sagte der Engländer doch die Wahrheit.

„Ich – ich …“, stotterte der Schnapphahn. Ein kalter Schauer rieselte ihm über den Rücken.

„Was ist?“ hakte Hasard ein. „Sprich nur aus, was dir auf dem Herzen liegt. Warum ist die Black Queen nicht auf diesem Schiff. Wo steckt sie?“ Er packte den Kerl an seinem schmuddeligen Hemdkragen und zog ihn ein Stück näher zu sich heran. Gleichzeitig zog er sein Messer aus dem Gürtel.

„Ich – ich sage ja alles!“ In den Augen des dürren Mannes war deutlich die Angst zu erkennen. Gerade vor den Engländern, die der „Caribian Queen“ in den vergangenen Monaten manch harte Schlacht geliefert hatten, empfand er höllischen Respekt.

„Dann heraus mit der Sprache!“ herrschte ihn der Seewolf an.

„Die – die Queen ist nicht mehr unser Kapitän.“

„Das haben wir bereits bemerkt“, meinte Hasard sarkastisch. „Warum sagst du nicht, daß ihr gemeutert habt?“

Jetzt begann der Schnapphahn zu jammern.

„Ich kann nichts dafür, glaubt mir! Casco hat die Führung an sich gerissen, ich konnte nichts dagegen tun.“

„Hör auf, den Jammerlappen zu spielen“, sagte der Seewolf kalt und setzte ihm gleichzeitig das Messer an die Kehle. „Ich will jetzt die ganze Geschichte hören, und zwar lückenlos!“

Von jetzt an redete der Kerl wie ein Buch. Er erzählte alles über die Meuterei, über den Auftrag Caligulas und berichtete auch haarklein über das, was mit der siechen Black Queen geschehen war. So erfuhren die Seewölfe, daß sie jetzt einsam und verlassen mit vier Getreuen auf einem Eiland der Islas de Mangles saß.

Als er alles ausgeplaudert hatte, ließ ihn Hasard einfach auf die Planken zurückfallen.

„Jetzt wissen wir, was gespielt wird“, sagte er. „Mit dir allerdings sind wir noch nicht zu Ende. Du wirst uns als Lotse zu dieser Insel bringen.“

Der Kerl erklärte sich dazu zitternd bereit.

Die Arwenacks brauchten eine Weile, bis sie die Geschichte verdaut hatten. Die mächtige Queen siech und auf einer einsamen Insel ausgesetzt – wenn das keine Neuigkeit war!

Doch die allgemeine Verblüffung dauerte nicht lange. Es gab schließlich einiges zu tun. Jetzt, nachdem sie schon die ganze Bande aufgerieben hatten, wollten sie auch die Black Queen und Caligula, ihren Geliebten, nicht entwischen lassen.

Hasard setzte mit Dan und einigen anderen Männern zu dem geplünderten Fischerdorf über und besah sich die ganze Bescherung. Der Kutscher hatte sich bereits um alle Verwundeten gekümmert, auch um diejenigen Dorfbewohner, die bei dem Piratenüberfall verletzt worden waren.

Der Seewolf übergab den gepeinigten Frauen als Trost, und in gewissem Sinne auch als Entschädigung, einen erklecklichen Teil aus der Schatzbeute des Zweideckers, auch wenn das keine toten Ehemänner, Väter oder Brüder ersetzte. Zumindest war den überlebenden Dorfbewohnern damit ein neuer Anfang möglich.

Als sich die Arwenacks und Kolberger schließlich wieder an Bord der „Caribian Queen“ begaben, die Anker hievten und die Segel setzten, um mit dem erbeuteten Zweidecker zur „Pommern“ zu segeln, standen die Frauen am Ufer und winkten im Schein der immer noch brennenden Feuer mit bunten Tüchern.

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