Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Der Kampf tobte erbittert hin und her, manchmal sah es sogar danach aus, als würden die Männer von der Schlangen-Insel ein Stück zurückgedrängt werden, weil die Übermacht der Piraten immer noch gegeben war. Doch die Arwenacks und Kolberger gaben nicht auf, auch wenn der eine oder andere schon eine kleinere Verwundung davongetragen hatte. Sie waren sich darüber im klaren, daß es hier um Leben und Tod ging.

Die Piraten, die bereits die männliche Bevölkerung dieses Küstendorfes nahezu ausgerottet hatten und nicht einmal vor wehrlosen Frauen zurückschreckten, kannten kein Pardon. Man mußte ihnen deshalb mit der gleichen Einstellung begegnen, anders konnte diesen Schurken niemals das Handwerk gelegt werden. Dans Mannen bedauerten nur lebhaft, daß ihre „Königin“, die schwarze Piratin, nirgends zu entdecken war.

Die Entscheidung ließ nicht mehr lange auf sich warten, denn ganz plötzlich geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte: Die Frauen des Dorfes griffen in den Kampf ein – jene Frauen, die von den Piraten lange genug gepeinigt worden waren. Viele von ihnen waren durch den brutalen Überfall dieser Halunken zu Witwen und Waisen geworden. Sie hatten offensichtlich begriffen, daß vom Ausgang dieses Kampfes auch ihr weiteres Schicksal abhing. Ja, jetzt zeigte sich, daß auch Frauen kämpfen konnten.

Der erste, der dies erfahren mußte, war der säbelbeinige Silo. Der heimtückische Kerl, der auf kriecherische Weise versucht hatte, sich bei Casco anzuschmeicheln, schlich sich von hinten an Luke Morgan heran, um ihm sein Messer in den Rücken zu stoßen. Er hatte dazu die besten Erfolgsaussichten, denn Luke hatte es vollauf mit einem Burschen zu tun, dem er ein Degenduell lieferte.

Da stürzte plötzlich das Mädchen, dem Luke zuvor geholfen hatte, hinter dem Baumstamm hervor und hieb Silo kraftvoll einen riesigen Wasserkrug auf den Kopf. Der säbelbeinige Bursche brach lautlos zusammen, die Scherben des zersplitterten Krugs flogen durch die Gegend.

Einige Frauen stürzten mit Töpfen, Pfannen und Knüppeln aus den Hütten und versuchten, den Männern tatkräftig zur Hand zu gehen.

Vor allem die schwarzhaarige Pepita raste wie eine Furie zwischen die kämpfenden Parteien. Zu ihrem Leidwesen entdeckte sie in dem Getümmel Casco nicht, deshalb mußte ein anderer Schnapphahn seinen Schädel als Zielscheibe für ihre gußeiserne Bratpfanne zur Verfügung stellen.

Bevor Sancho, der ohnehin schon eine prächtige Beule auf der Stirn hatte, merkte, daß ihm von der dunkelhäutigen Schönen Gefahr drohte, gab es auch schon einen dumpfen Laut, und der Kerl stürzte seitwärts ins Feuer. Da er bei dieser Gelegenheit einen Dreifuß umriß, an dem ein dampfender Kessel hing, blieb das nicht ohne bittere Folgen für ihn.

„Sehr gut, Miß!“ brüllte Edwin Carberry begeistert. „Hau diesen Affenärschen nur die Rübe ein!“ Fast zur selben Zeit verpaßte er Puso, der mit seinem zugeschwollenen Auge sowieso nur die halbe Welt sah, einen fürchterlichen Tritt gegen den Achtersteven. Puso segelte mit einem lauten Schrei durch die Gegend und riß einen seiner Kumpane mit zu Boden. Noch bevor er sich wieder aufrappeln konnte, zerschellte eine irdene Schüssel auf seinem Haupt.

Das Blatt wendete sich gründlich. Casco, der immer noch wie ein Berserker kämpfte, obwohl er schon reichlich lädiert aussah, erkannte das relativ früh. Aber da halfen auch seine wilden Flüche und Verwünschungen nicht. Schließlich rief er seine Kerle wutschnaubend zum Rückzug.

„Alle Mann zurück zum Schiff!“ brüllte er.

Die meisten seiner Schnapphähne hörten nichts lieber als das. Sofort stürmte die kleine Schar, die ihm verblieben war, zu dem Steg, an dem man das Beiboot vertäut hatte. Doch jetzt erst bemerkten sie, daß es gar nicht vorhanden war. Die Wachablösung hatte offenbar nicht funktioniert.

Laut fluchend stürzten die Piraten deshalb zu den kleinen Fischerbooten. Doch einige erreichten sie nicht mehr, denn die Männer von der Schlangen-Insel waren nicht gewillt, das üble Gesindel entwischen zu lassen.

Trotzdem schafften es einige, mit drei Booten abzulegen. Unter ihnen befand sich Casco.

„Pullt, ihr lahmen Hunde!“ brüllte er. „Wir werden ihnen von unserem Schiff aus mit den Kanonen einheizen! Die ganze verdammte Küste werden wir in Klump schießen!“

Es waren höchstens zehn Kerle, die den Kampf bis jetzt überlebt hatten. Sie pullten, was das Zeug hielt, obwohl auch sie schon teilweise angeschlagen waren. Außerdem warfen sie, soweit sie nüchtern waren, Casco wütend vor, daß er nicht genug Wachen hatte aufstellen lassen, die die Ankunft der englischen Bastarde bemerkt hätten.

Doch die Vorwürfe nutzten jetzt nichts mehr, denn die Handvoll Schnapphähne in den drei Fischerbooten gelangten nicht weit. Als sie sich dem Zweidecker näherten, brach auch über sie das Inferno herein.

Mit weit aufgerissenen Augen registrierten sie, daß ihnen die Drehbassen auf ihrem eigenen Schiff urplötzlich gehacktes Eisen und Blei entgegenspien – mit verheerender Wucht und enormer Streuwirkung. Keiner von ihnen konnte dieser Hölle entrinnen.

Auch Casco nicht.

Gleich seinen Kumpanen kippte er tödlich getroffen über Bord. Die winzigen Boote waren zerfetzt worden. Aus war der Traum vom „Bürgermeister“ und von künftigen Untaten als Piratenkapitän. Seine kurze und blutige Laufbahn war schlagartig zu Ende.

Für die gesamte Schar der Meuterer würde die Sonne nicht mehr scheinen. Die üble Bande, die zuerst unter der Black Queen und dann unter dem Regiment Cascos Angst und Schrecken, Tod und Verderben verbreitet hatte, gab es nicht mehr.

Nur der Aufenthaltsort der Black Queen blieb den Arwenacks und Kolbergern vorerst ein Rätsel. Dan O’Flynn, der in dem Küstendorf Bilanz zog, hielt das für wichtig genug, um es dem Seewolf sofort zu melden.

Mit acht Männern begab er sich zum Anlegeplatz der großen Jolle und pullte mit ihnen zur „Caribian Queen“. Die übrigen Mannen blieben im Dorf. Zum Glück hatte niemand schwere Verletzungen davongetragen. Die leichten Verwundungen, die einige abgekriegt hatten, würde der Kutscher, der selbst zum Einsatztrupp gehörte, wieder in Ordnung bringen. Er und die Frauen kümmerten sich bereits darum.

Während die Jolle auf den Zweidecker zulief, veranlaßte Dan seine Rudergasten zu einem lauten „Ar-we-nack!“

„Sind die verrückt geworden?“ fragte Smoky. „Wollen sie uns etwa auch noch angreifen? Die müssen doch kapiert haben, daß wir hier an Bord sind.“

„Das haben sie auch“, sagte Hasard. „Wahrscheinlich wollen sie mit dem Ruf nur auf sich hinweisen, damit wir ihnen nicht aus Versehen auch noch eine Ladung verpassen.“

„Ach so“, sagte Smoky kleinlaut. „Das kann natürlich sein, aber wir sind ja schließlich auch keine blinden Hühner, daß wir unsere eigenen Leute abschießen.“

Wenig später enterte Dan mit sechs Männern an Bord, zwei blieben als Wache in der Jolle zurück. Man wollte von vornherein kein Risiko eingehen, obwohl zur Zeit keine direkte Gefahr mehr drohte.

Der Seewolf, Smoky, Gary, Stenmark und Blacky hieben ihren Kameraden begeistert auf die Schultern.

„Ihr habt euch wacker geschlagen“, lobte Hasard. „Die Bande sind wir ein für allemal los.“

Dan winkte verlegen ab.

„Das hättet ihr genauso geschafft“, sagte er. „Außerdem habt ihr ja auch euren Teil dazu beigetragen. Das gezielte Drehbassenfeuer in der Dunkelheit war auch nicht gerade von schlechten Eltern. Aber nun zum Grund unseres Kommens: Weder die Black Queen noch Caligula sind dort drüben. Wir konnten beide nicht entdecken.“

Der Seewolf legte die Stirn in Falten.

„Ich habe das fast schon erwartet“, sagte er, „zumal uns hier an Bord auch schon einige Dinge recht merkwürdig erschienen sind. Nun, Caligula mag sich noch nicht bis zum Schlupfwinkel durchgeschlagen haben, aber wo die Queen steckt, das ist rätselhaft.“

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