Roy Palmer - Seewölfe Paket 20

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Seewölfe Paket 20: краткое содержание, описание и аннотация

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Fünf Hunde hatten Caligula umzingelt und schnappten nach seinen Beinen – es waren Bluthunde. Einer versuchte, an ihm hochzuspringen und seine Kehle zu packen. Caligula setze sich mit der Kette zur Wehr, mit der er immer noch gefesselt war und die er seit seiner Flucht noch nicht hatte sprengen können. Womit auch! Er hielt sie mit beiden Händen und ließ sie wirbeln. Der erste Hund brach blutend zusammen. Caligula schöpfte Hoffnung und drosch wie ein verrückter mit der Kette auf die anderen Tiere ein – auf Köpfe, Nacken, Rückrat, gegen Kiefer und Beine. Winselnd gingen wieder zwei Bluthunde zu Boden. Jetzt hatte er nur noch zwei dieser Bestien gegen sich. Sie sprangen um ihn herum, knurrend, gereizt und wild darauf, zuschnappen zu können........

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Die Nacht war angenehm kühl, der Wind wehte immer noch aus westlicher Richtung. Die Luft war klar, und der Mond schien hell. Nur zeitweise verschwand der goldgelbe Ball am Himmel hinter vorbeiziehenden Wolkenfetzen.

Die Jolle gelangte gut voran, die Rudergasten legten sich kräftig in die Riemen. Besonders Ed als Steuerbordschlagmann packte zu, als müsse er einen Wettkampf gewinnen.

Je näher sie dem Zweidecker rückten, desto deutlicher hörten sie das laute Gebrüll und Gejohle, das der Wind vom Ufer her über die kabbelige Wasserfläche trug.

Etwas später hob Ed schnuppernd die Nase in den Wind.

„Braten!“ stellte er fest. „Der Duft weht bis hierher. Ich glaube, Sir, dort drüben wird mächtig gefressen und gesoffen. Ich wüßte nur zu gern, was die Affenärsche da feiern.“

Die Männer grinsten sich an.

Die Jolle wurde ziemlich dicht an die „Caribian Queen“ herangepullt. Doch dort rührte sich nichts, es war nichts zu hören und zu sehen. Auch eine brennende Lampe gab es nicht.

„Entweder ist niemand an Bord“, sagte Smoky leise, „oder die Ankerwache pennt.“

„Beides wäre in unserem Sinne“, meinte der Seewolf, dann traf er eine schnelle Entscheidung. „Ich werde das Schiff mit vier Mann entern und besetzen. Gelingt das, pullt der Rest mit der Jolle zurück zur ‚Pommern‘. Ed, du sorgst dafür, daß von dort aus mindestens zwanzig Mann unter dem Kommando von Dan und Ferris zum Land übersetzen und die Horde angreifen. Aber bitte ohne Pardon! Renke und Shane sollen die Gefechtsbereitschaft auf der ‚Pommern‘ auf jeden Fall beibehalten, sie können dann – falls es nötig wird – eingreifen.“

„Was soll mit der Black Queen und Caligula geschehen, Sir?“ fragte Ed.

„Sie dürfen nicht entwischen“, erwiderte Hasard. „Nach Möglichkeit sollen sie gefangengenommen werden. Vorausgesetzt natürlich, daß Caligula schon im Schlupfwinkel eingetroffen ist.“

Ohne weitere Zeit zu verlieren, gingen die Männer ans Werk. Die Jolle wurde so geräuschlos wie möglich ans Heck des Zweideckers gepullt. Das Plätschern des Wassers ging im Lärm der Piraten unter.

Das weitausladende Heck bot der Jolle die meiste Sicherheit, weil sie dort kaum gesehen werden konnte.

Der Seewolf stand aufrecht in der Jolle. In der Hand hielt er eine Leine, an der ein scharfer Haken befestigt war. Das dumpfe Geräusch, mit dem sich der Haken hoch oben im Holz der Heckgalerie verkrallte, war kaum zu hören.

Hasard überprüfte kurz die Festigkeit des Hakens, dann enterte er gewandt wie eine Katze auf. Oben angelangt, umwickelte er seine Pistole mit einem dicken Tuch und schlug eines der Heckfenster ein. Nachdem sich immer noch nichts rührte und auch im Inneren der Achterdeckskammer, zu der das Fenster gehörte, alles still blieb, zog Hasard kurz an der Leine.

Gary Andrews, Stenmark, Blacky sowie Smoky, der seine Gunnhild mit Little Smoky auf der Schlangen-Insel in guter Obhut wußte, enterten jetzt ebenfalls die „Caribian Queen“.

Als sie die Heckgalerie betraten, war Hasard bereits in der dunklen Fensteröffnung verschwunden. Die Arwenacks folgten ihm, ohne zu zögern.

Der Zweidecker schien tatsächlich unbewacht zu sein. Wahrscheinlich waren die Kerle samt und sonders an Land gegangen, um an dem Gelage teilzunehmen. Aber das sollte Hasard nur recht sein.

Das Fenster, durch das sie eingestiegen waren, gehörte zu einer komfortabel ausgestatteten Achterdeckskammer, die allerdings in einem wüsten Zustand war. Gegenstände waren über die Planken verstreut, überall roch es nach verschüttetem Rum.

Während Smoky und Gary den Raum zum Schott hin absicherten, stieg Hasard noch einmal durch die Fensteröffnung und gab den in der Jolle wartenden Männern das vereinbarte Zeichen zum Ablegen.

Die Jolle wurde eilig zur „Pommern“ zurückgepullt.

6.

Philip Hasard Killigrew und seine vier Begleiter wunderten sich über den Zustand, in dem sich die „Caribian Queen“ befand. Schon die Achterdeckskammern sahen verwahrlost aus. Das war selbst im schwachen Mondlicht, das durch die Butzenglasscheiben hereindrang, zu erkennen.

Hasard wurde das merkwürdige Gefühl nicht los, daß hier etwas nicht stimmte, denn gleich, durch welche Räumlichkeiten und Gänge sie schlichen, es bot sich ihnen fast überall das gleiche Bild der Unordnung. Außerdem stank es penetrant nach Dreck, Schweiß und Rum.

Auch draußen auf den Decks, die sie ungehindert erreichten, sah es nicht anders aus. Taue lagen überall herum, Fallen waren nur nachlässig aufgeschossen, und auf den Planken fand sich überall Dreck und Unrat.

Am schlimmsten stank es in der Kombüse. Smoky, der gleich den anderen Männern eine schußbereite Pistole in der Hand hielt, wandte sich angewidert ab.

„Ein richtiger Schweinestall“, flüsterte er und erntete mit dieser Bemerkung ein reges Kopfnicken.

Hasard war sehr verwundert. Daß die „Caribian Queen“ ein solch stinkender Dreckskahn war, hatte er nicht erwartet, denn das alles paßte nicht zu der schwarzen Piratin, die so ein eisernes Regiment führte. Sollte er sich in dieser Frau so getäuscht haben? Hatte er es die ganze Zeit über mit einer Schlampe zu tun gehabt? Das war für ihn unvorstellbar.

Während sich Gary, Stenmark und Blacky noch auf der Kuhl aufhielten, trennten sich Hasard und Smoky nach der Kombüsenbesichtigung, um zur Back aufzuentern. Hasard nahm den Backbordniedergang, Smoky den Steuerbordniedergang. Nahezu gleichzeitig gelangten sie oben an und blieben wie angewurzelt stehen.

Beide vernahmen ein Geräusch, das sich wie ein lautes Schnarchen anhörte. Das war es in der Tat auch. In unmittelbarer Nähe des Fockmastes lag ein dürrer Kerl auf den Planken, hatte den Kopf gegen eine Taurolle gelehnt und schlief. Neben ihm lag ein leerer Weinkrug. Ein säuerlicher Geruch verriet, daß ein Teil des Weines verschüttet worden war.

Rasch sahen sich die beiden Männer um, doch es war weit und breit kein weiterer Schläfer zu entdecken. Der Kerl schien tatsächlich allein zu sein. Statt Ankerwache zu gehen, hatte er sich offenbar betrunken und war dann eingeschlafen.

Hasard und Smoky verständigten sich mit einem kurzen Blick. Smoky deutete stumm mit dem Zeigefinger auf sich, und der Seewolf nickte grinsend.

Smoky erreichte den Schläfer mit einigen schnellen Schritten, ohne daß dieser etwas bemerkte.

Der bullige Decksmann von der „Isabella IX.“ packte seine Steinschloßpistole am Lauf, bückte sich und klopfte dem Schnarcher freundschaftlich auf die Schulter. Aber das führte zu gar nichts. Smoky rüttelte und schüttelte den Kerl nun, da endlich hörte das Schnarchen auf. Es folgte ein Gurgeln, Schmatzen und Schlucken, dann riß der dürre Kerl die Augen weit auf.

„Guten Abend“, sagte Smoky mit einem freundlichen Grinsen, „bin ich hier richtig auf der ‚Caribian Queen‘?“

Die Antwort bestand zunächst aus einem völlig verständnislosen Blick, doch dann schien dem Schnapphahn irgendwo im Oberstübchen ein Licht aufzugehen. Jedenfalls wollte er jetzt blitzschnell aufspringen.

Aber damit war Smoky nicht einverstanden.

„Am besten, du schläfst weiter, Freundchen“, sagte er und hieb mit dem Griff der Pistole zu.

Der Kerl sank ächzend auf die Planken zurück und schlug mit dem Hinterkopf auf hartes Holz statt auf die weichere Taurolle.

Hasard konnte sich ein lautloses Lachen nicht verkneifen. Smoky zog sein Messer, schnitt ein Stück Tau ab, fesselte den Kerl und stopfte ihm schließlich einen Knebel in den Mund.

„Wahrscheinlich war er der einzige“, sagte Hasard mit gedämpfter Stimme. „Trotzdem finde ich es merkwürdig, daß die Queen plötzlich so unvorsichtig ist und nur einen Kerl als Ankerwache zurückgelassen haben soll.“

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