Lewis Thomas - Flüstern der Natur

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Was ist die Natur? Was verbirgt sich in ihr? Wir haben in diesem Buch versucht, anhand von Auszügen aus den Werken Sri Aurobindos, der Mutter und anderen Autoren, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – in den Tieren, den Pflanzen und selbst den Steinen, die scheinbar leblos und unbewusst sind, die verborgene, jedoch vibrierende Energie wahrzunehmen, das wachsende Leben, das suchende Bewusstsein – die unendlichen Stimmungen und Ausdrücke der Natur zu verstehen und zu lieben – ihr nahe zu kommen durch die Felsen, die Bäume, die Insekten, die Tiere, die Sonne, den Wind, den Regen und den Sturm; und schließlich – eine klarere Schau zu haben von der verborgenen Göttin, der Göttlichen Gegenwart.

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Die Vorstellungen von Rhythmus und Tanz kommen uns ganz natürlich in den Sinn, wenn wir uns den Energiefluss vorzustellen versuchen, der durch die Strukturen geht, welche die Partikelwelt ausmachen. Die moderne Physik hat uns gezeigt, dass Bewegung und Rhythmus wesenhafte Eigenschaften der Materie sind; dass alle Materie, ob hier auf der Erde oder im äußeren Weltraum, in einem ständigen kosmischen Tanz begriffen ist. Die Mystiker des Ostens haben eine dynamische Betrachtungsweise des Universums, ähnlich jener der modernen Physik, und daher überrascht es nicht, dass auch sie das Bild des Tanzes gebraucht haben, um ihre intuitive Schau der Natur mitzuteilen. Ein schönes Beispiel eines solchen Bildes von Rhythmus und Tanz gibt Alexandra David-Neel in ihrem Buch Tibetan Journey, worin sie beschreibt, wie sie einen Lama traf, der sich selbst als „Meister des Tons“ bezeichnete und ihr die folgende Beschreibung seiner Schau der Materie gab:

„Alle Dinge... sind Ansammlungen von Atomen, die tanzen und durch ihre Bewegungen Töne erzeugen. Wenn der Rhythmus des Tanzes sich ändert, verändert sich auch der Ton, den er erzeugt... Jedes Atom singt ständig sein Lied, und der Ton schafft in jedem Augenblick dichte und subtile Formen.“

Die Ähnlichkeit dieser Betrachtungsweise mit jener der modernen Physik wird besonders augenfällig, wenn wir daran denken, dass jeder Ton eine Welle mit einer bestimmten Frequenz ist, die sich ändert, wenn der Ton sich ändert, und dass Partikel, das moderne Äquivalent des alten Konzepts der Atome, ebenfalls Wellen sind mit Frequenzen proportional zu ihren Energien. Nach der Feldtheorie „singt jede Partikel“ tatsächlich „ständig ihren Ton“ und produziert dabei rhythmische Energiestrukturen (die tatsächlichen Partikel) in „dichten und subtilen Formen“.

Die Metapher des kosmischen Tanzes fand ihren tiefsten und schönsten Ausdruck im Hinduismus, mit dem Bild des tanzenden Gottes Shiva. In einer seiner vielen Inkarnationen erscheint Shiva, einer der ältesten und populärsten indischen Götter, als der König der Tänzer. Nach dem Hindu-Glauben ist alles Leben Teil eines großen rhythmischen Prozesses von Schöpfung und Zerstörung, von Tod und Wiedergeburt, und Shivas Tanz symbolisiert diesen ewigen Rhythmus von Leben und Tod, der in endlosen Zyklen abläuft. Mit den Worten von Ananda Coomaraswamy:

„In der Nacht Brahmans ist die Natur leblos und kann nicht tanzen, bis Shiva es will: Er erhebt sich von Seiner Verzückung und sendet tanzend pulsierende Wellen erweckenden Tones durch die leblose Materie, und siehe! die Materie tanzt ebenfalls und erscheint als Glorie um ihn herum. Tanzend liegt er ihren vielfältigen Phänomenen zugrunde. Indem er in der Fülle der Zeit immer noch weiter tanzt, zerstört er alle Formen und Namen durch Feuer und erschafft neue Ruhe. Dies ist Dichtung, aber nichts desto weniger Wissenschaft.“

Der Tanz Shivas symbolisiert nicht nur die kosmischen Zyklen von Schöpfung und Zerstörung, sondern auch den täglichen Rhythmus von Geburt und Tod, der in der indischen Mystik als Daseinsgrundlage betrachtet wird. Gleichzeitig erinnert uns Shiva daran, dass die vielfältigen Formen in der Welt Maya sind – nicht fundamental, sondern illusorisch und immer sich wandelnd – während er sie ständig im unablässigen Fluss seines Tanzes schafft und zerstört. Wie Heinrich Zimmer es beschrieben hat:

„Seine heftigen und anmutigen Gesten führen die kosmische Illusion herbei; seine fliegenden Arme und Beine und das Schwanken seines Torsos erzeugen – ja sind – die ständige Schöpfung-Zerstörung des Universums, wobei Tod genau Geburt die Waage hält, Auslöschung am Ende jedes Hervorkommens steht.“

Fritjof Capra

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Verborgenes Bewusstsein Wer sagt die Materie sei leblos Metalle ermüden - фото 10 Verborgenes Bewusstsein Wer sagt die Materie sei leblos Metalle ermüden - фото 11

Verborgenes Bewusstsein

Wer sagt, die Materie sei leblos? Metalle ermüden. Steine können fühlen. Liebe ist überall...

Die Natur ist nicht unbewusst, aber sie hat einen Anschein von Unbewusstheit...

Selbst im Mineralreich gibt es Phänomene, die ein verborgenes Bewusstsein offenbaren, wie zum Beispiel gewisse Kristalle. Wenn man sieht, mit welcher Präzision, welcher Genauigkeit und Harmonie sie geformt sind, wenn man auch nur im geringsten offen ist, so fühlt man unweigerlich, dass dahinter ein Bewusstsein am Werke ist, dass dies nicht das Resultat unbewussten Zufalls sein kann.

Habt ihr schon einmal Felskristalle gesehen?...

Sie sind schön, nicht wahr? Es ist etwas sehr Künstlerisches.

Und die Bewegungen der See, die Bewegungen der Luft, des Windes – man fühlt unweigerlich, dass dahinter ein Bewusstsein oder selbst viele Bewusstseine am Werk sind. Tatsächlich verhält es sich auch so. Nur die oberflächlichste Erscheinungsform ist unbewusst.

Die Mutter

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Das Lebendige und das Leblose

Im Jahre 1899 bemerkte Bose die seltsame Tatsache, dass sein Metalldetektor zum Empfang von Radio-Wellen weniger empfindlich wurde, wenn er ständig gebraucht wurde, nach einer Ruhepause jedoch wieder normal arbeitete. Dies führte ihn zum Schluss, dass Metalle – wie unvorstellbar es auch sei – möglicherweise eine Erholungsphase durchmachen, wie sie auch bei ermüdeten Tieren und Menschen stattfindet. Weitere Arbeiten begannen Bose dann zu überzeugen, dass die Grenzlinie zwischen den sogenannten „leblosen“ Metallen und „lebendigen“ Organismen in der Tat dünn war. Bose machte dann spontan den Schritt vom Bereich der Physik zu dem der Physiologie und unternahm eine vergleichende Studie der Kurven molekularer Reaktion bei anorganischer Substanz und bei lebendigem Tiergewebe.

Zu seiner großen Überraschung zeigten die Kurven, die von leicht erwärmtem Magneteisenoxyd erzeugt wurden, eine auffällige Ähnlichkeit mit jenen von Muskeln. Bei beiden verminderte sich als Folge starker Inanspruchnahme Reaktions- und Regenerationsvermögen, doch konnte die anschließende Ermüdung durch sanfte Massage oder durch ein Bad in warmem Wasser beseitigt werden. Andere Metallkomponenten reagierten in tierähnlicher Weise. Wenn eine mit Säure geätzte Metalloberfläche poliert wurde, um alle Spuren des Ätzens zu beseitigen, so zeigte sich an der mit Säure behandelten Stelle eine Reaktion, die nicht an den unbehandelten herbeigeführt werden konnte. Bose schrieb den betroffenen Sektionen eine Art bleibende Erinnerung der Behandlung zu. Bei Kalium entdeckte er, dass das Vermögen zur Regeneration fast völlig verloren ging, wenn es mit verschiedenen Fremdsubstanzen behandelt wurde; dies schien parallel zu den Reaktionen von Muskelgewebe auf Giftstoffe zu laufen.

Bose hielt im Jahre 1900 bei der Pariser Ausstellung einen Vortrag vor dem Internationalen Physiker-Kongress. In diesem Vortrag, der den Titel „De la Généralité des Phénomènes Moléculaires Produits par l‘Electricité sur la Matière Inorganique et sur la Matière Vivante“ trug, betonte Bose die „fundamentale Einheit in der scheinbaren Vielfalt der Natur“ und schloss mit der Bemerkung, dass es schwierig sei, „eine Linie zu ziehen und zu sagen, dass hier das physische Phänomen endet und dort das physiologische beginnt“. Der Kongress war „bouleversé von Boses weltbewegendem Hinweis, dass die Kluft zwischen dem Belebten und Leblosen vielleicht nicht so weit und unüberbrückbar sei, wie allgemein angenommen; der Sekretär des Kongresses brachte seine „Verblüffung“ zum Ausdruck...

Bald darauf kam Bose die Idee, dass er, wenn die auffällige Kontinuität zwischen solchen Extremen wie Metallen und dem Tierleben real wäre, auch in der Lage sein sollte, ähnliche Effekte in gewöhnlichen Gemüsepflanzen zu erzielen, von denen man allgemein annahm, dass sie unempfänglich seien, da man glaubte, dass sie kein Nervensystem hätten. Bose pflückte einige Roßkastanienblätter in einem Garten bei seinem Laboratorium und fand, dass sie auf verschiedene „Reize“ ganz ähnlich reagierten wie seine Metalle und Muskeln. Ganz aufgeregt von den Resultaten ging er zu seinem Gemüsehändler und kaufte einen Sack mit Karotten und Steckrüben, die von allen Gemüsesorten die „unempfänglichsten“ zu sein schienen, und er entdeckte, dass sie hochsensitiv waren. Wenn Bose Pflanzen chlorophormierte, fand er, dass sie ebenso effektiv anästhetisiert waren wie Tiere, und dass sie wie die Tiere zum Leben kamen, wenn die betäubenden Dämpfe fortgeblasen wurden. Als Bose Chloroform benutzte, um eine große Pinie zu beruhigen, konnte er sie ohne den gewöhnlich tödlichen Schock solcher Operationen entwurzeln und umpflanzen.

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