Esmé Lammers - Lang lebe die Königin!

Здесь есть возможность читать онлайн «Esmé Lammers - Lang lebe die Königin!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Lang lebe die Königin!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Lang lebe die Königin!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Sara ist acht Jahre alt und wohnt mit ihrer Mutter im Hause des Großvaters. Sie hat Schwierigkeiten in der Schule, denn der Lehrer ist mit ihren Leistungen nicht zufrieden. Außerdem wird sie von ihren Klassenkameraden gehänselt, weil sie keinen Vater vorweisen kann. Sooft Sara die Mutter auch nach ihm fragt, sie erfährt nur, das er in Südafrika lebt.
Nur Victor steht ihr bei, der Neue in der Klasse. Von ihm lernt sie das Schachspielen, und von Victors Vater ersteht sie ein ganz besonderes Schachspiel. Schon als sie das erste Mal die weiße Königin in die Hand nimmt, erwacht diese zum Leben. Durch sie wird für sie das Spiel lebendig, und am Königshof lernt sie Schach zu spielen.
Warum ist Saras Mutter dagegen, obwohl sie selbst früher gut gespielt hat, wie der Großvater erzählt? Und wer ist der Mann, der mit ihrer Mutter vor einem großen Schachbrett fotografiert wurde? Sara will das alles herausfinden, sie glaubt schon zu wissen, wer ihr Vater ist, doch erst will sie gegen den berühmten Schachgroßmeister aus Südafrika im Simultanturnier antreten …

Lang lebe die Königin! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Lang lebe die Königin!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Sara nickte. Sie sangen es oft zusammen. Sara fand, dass ihre Mutter sehr gut singen konnte.

Die Mutter fing an und tanzte nach dem Takt durch die Küche. Sara sang mit und klatschte in die Hände.

An den Brief des Lehrers dachte sie schon lange nicht mehr. Sie hatte auch nicht gemerkt, dass er ihr aus der Jackentasche gefallen war. Aber ihr Großvater, der durch den Flur ging, um die Zeitung zu holen, entdeckte ihn sofort.

Großvater kam mit dem Brief in die Küche. Sara erkannte den Umschlag gleich und schwieg, auch ihre Mutter hörte auf zu singen. Sie wischte sich die Hände am Küchentuch ab und nahm den Brief. Es dauerte eine Ewigkeit, bis sie ihn geöffnet hatte. Aber dann war klar, dass ihr ganz und gar nicht gefiel, was sie las.

Sara rannte aus der Küche, stürmte die Treppe hinauf und wäre am liebsten noch weiter gelaufen, aber sie kam nur bis in ihr Zimmer. Sie ließ sich aufs Bett fallen und kroch unter die Decke.

Sie hörte, wie jemand die Treppe heraufstieg und ins Zimmer kam.

«Warum hast du mir nicht erzählt, dass du Probleme in der Schule hast?», fragte ihre Mutter und setzte sich auf den Rand des Bettes.

Sara verkroch sich noch tiefer.

«Was ist mit dir los?» Jetzt klang die Stimme ihrer Mutter ärgerlich.

Sara antwortete nicht. Sie wollte alles wissen von dem Schachspiel und von dem Mann auf dem Foto. War das ihr Vater, und wollte die Mutter deshalb nicht mehr Schach spielen? Aber sie wagte nicht zu fragen. Ihre Mutter war sowieso schon böse. Schließlich erzählte sie, immer noch unter der Decke, dass Mariette nicht glaubte, dass ihr Vater in Südafrika wohnte.

«Das ist ihre Sache», antwortete ihre Mutter spitz.

Sara kroch hervor.

«Stimmt es denn?»

«Natürlich stimmt es! Hör zu, Sara, es gibt viele Kinder, die nur eine Mutter haben. Und du hast dazu noch einen Großvater.»

«Aber mein Papa ist doch nicht tot?»

«Nein, aber du bist noch zu jung, um alles zu wissen.» Sie sah Saras unglückliches Gesicht. «Ich verspreche dir, dass ich dir alles erzählen werde, nur jetzt noch nicht.»

«Wann denn?» Sara schöpfte neue Hoffnung: vielleicht schon nächste Woche?

«Wenn du älter bist», sagte ihre Mutter entschlossen.

«Wenn ich neun bin?»

Aber die Mutter hörte nicht mehr zu. Sie faltete den Brief des Lehrers wieder auseinander. «Mal sehen. Du musst Erdkunde nachholen und Rechnen.»

Sara wollte nicht über Schularbeiten reden. Sie schaute auf das bunte Armband am Handgelenk ihrer Mutter. Es stammte aus Südafrika, hatte Opa gesagt.

«Hast du das Armband von ihm bekommen?», fragte sie vorsichtig.

Ihre Mutter steckte den Brief weg und stand auf. «Sara, hör auf, bitte!»

«Du trägst es doch immer, nicht?»

Sara wusste, dass die Mutter das Armbändchen oft betrachtete und damit spielte. Einmal hatte sie es abgelegt, als sie die Küche frisch gestrichen hatte. Als sie es dann wieder anlegen wollte, war es verschwunden. Alle Küchenmöbel waren vom Platz gerückt worden, sogar Großvater, der sich sonst um nichts kümmerte, hatte beim Suchen geholfen. Schließlich hatte Sara es unter dem Kühlschrank gefunden. Ihre Mutter hatte sie umarmt und immer wieder gesagt, wie tüchtig sie sei, schrecklich tüchtig, und dann hatte sie den ganzen Abend immer wieder nachgefühlt, ob das Armbändchen noch an ihrem Handgelenk war.

«Ja, ich trage es immer», sagte die Mutter und fasste Sara an der Hand.

«Erzähl doch noch mal von damals. Als du es verloren hattest», bat Sara, obwohl sie genau wusste, dass das Gespräch vorbei war.

«Ein anderes Mal.» Ihre Mutter zog sie hoch. «Komm, wir essen jetzt. Weißt du was? Ich gehe heute Abend nicht in den Gesangsunterricht. Ich helfe dir bei den Hausaufgaben. Dann bleibst du nicht sitzen. Du willst doch nicht dumm bleiben?»

«O doch!», sagte Sara. Alles war besser als lernen müssen.

Zum Glück schlief ihre Mutter ein, als sie sich hingelegt hatte, um Saras Rechenaufgaben nachzusehen. Sara saß am Tisch und sollte eigentlich Erdkunde lernen, stattdessen fing sie an, ein Schachbrett zu zeichnen, ein schönes großes Schachbrett mit sauber quadratisch gezogenen schwarzen und weißen Feldern.

3

Am nächsten Tag zeichnete Sara in der Schule das Schachbrett fertig. Sie malte das Schwarz noch schwärzer, die Linien noch klarer, und sie radierte aus den weißen Feldern alles weg, was nicht hineingehörte.

Der Lehrer hatte schnell gemerkt, dass Sara ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatte. Die Provinz Groningen war für sie immer noch ein Rätsel. Vielleicht hat sie Rechnen geübt, dachte er und fragte: «Sara, wie viel ist sieben mal neun?»

Sara zuckte zusammen. Zum Glück öffnete sich in diesem Augenblick die Tür des Klassenzimmers, und der Schulleiter trat mit einem neuen Jungen ein. Sie erkannte den Jungen sofort, schon weil er dieselbe Mütze trug. Das war der Junge, den sie gestern bei dem Spielwarenladen gesehen hatte. Es war der Junge mit dem Schachspiel.

«So, Kinder, dies ist Victor. Er kommt zu euch in die Klasse», sagte der Schulleiter. Er wechselte einen Blick mit dem Lehrer und verließ den Raum wieder.

Der Lehrer legte eine Hand auf Victors Schulter und sagte: «Guten Tag, Victor, schön, dass du zu uns kommst. Such dir nur schnell einen Platz, wir rechnen gerade.»

Victor schaute sich in der Klasse um und entdeckte Sara. Vergnügt ging er auf sie zu und setzte sich auf den Stuhl neben sie. Sara wagte nicht, ihn anzusehen, so froh war sie.

Der Lehrer klatschte in die Hände. «Also, Sara, glaub nicht, dass du schon fertig bist. Sag mir, wie viel ist sieben mal neun?»

Sara wusste es nicht, wirklich nicht. Sie duckte sich noch tiefer und starrte in ihr Rechenbuch. Nie mehr wollte sie aufblicken, nie mehr. Sie hörte, wie der Lehrer näher kam. «Nun, ich warte. Diese Aufgaben habe ich euch gestern noch erklärt.»

Sara wagte auch nicht, die Antwort zu raten, was sie sonst manchmal versuchte. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass Mariette sich meldete. So ein Glück! Aber der Lehrer blieb neben ihrem Tisch stehen. Die Zahlen im Buch tanzten vor ihren Augen.

Endlich nickte der Lehrer Mariette zu.

«Dreiundsechzig», sagte Mariette mit ihrer klaren Stimme. Mariette wusste immer alles. Mariette war die Beste in der Klasse. Und sie? Sie war strohdumm, die Dümmste in der Klasse. Das würde auch Victor jetzt begriffen haben.

Der Lehrer schrieb etwas an die Tafel. Saras Blick wanderte hinaus zu den Vögeln auf dem Schulhof. Sie sah Bertje, den kleinsten Spatz, der überall hinterher hüpfte und immer zu spät kam, wenn es etwas Leckeres zu picken gab. Er flatterte ans Fenster und setzte sich zu ihr auf die Fensterbank.

«Macht jetzt die zehnte bis fünfzehnte Aufgabe», sagte der Lehrer und kam an ihren Tisch. «Du kannst diesmal bei Sara hineinschauen, Victor.» Der Lehrer schob das Rechenbuch in die Mitte des Tisches. Victor öffnete sein Heft, nahm den Füller aus dem Mäppchen, warf einen Blick in das Rechenbuch und begann ohne zu zögern, die Antworten der Reihe nach aufzuschreiben.

Sara versuchte es gar nicht erst. Sie zeichnete weiter, aber sie merkte, dass Victor aufgehört hatte zu schreiben und sie ansah. Nein, sie konnte nicht rechnen. Na und? Sie drückte den Bleistift tiefer in das Papier. Jetzt verdarb sie auch noch die schöne Zeichnung vom Schachbrett. Als sie wieder aufblickte, sah sie, dass Victors Augen noch immer auf sie gerichtet waren. Plötzlich schob er ihr sein Heft hin. Sie konnte die Antworten, die er säuberlich untereinander aufgeschrieben hatte, gut lesen. Erstaunt sah sie ihn an. Er sah gar nicht aus, als ob er sie strohdumm fände, sondern als hoffte er, dass sie lesen konnte, was er aufgeschrieben hatte.

Jetzt zögerte Sara nicht länger. Nach einem schnellen Blick auf den Lehrer, der zum Glück in die andere Richtung schaute, schrieb sie rasch und sauber die Ergebnisse von Victor ab. Nachher wollte sie die Zeichnung von dem Schachbrett aus dem Heft herausreißen, dann sah ihre Arbeit genau so aus wie die Hefte der anderen Kinder. Sie merkte nicht, dass der Lehrer sich umgedreht und alles gesehen hatte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Lang lebe die Königin!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Lang lebe die Königin!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Lang lebe die Königin!»

Обсуждение, отзывы о книге «Lang lebe die Königin!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x