THE ASCENT - DER AUFSTIEG
Ronald Malfi
übersetzt von Sedar Sener
Copyright © 2010 by Ronald Malfi
Die Originalausgabe erschien 2010 bei Medallion Press, Inc., USA, unter dem Titel THE ASCENT.
Dieses Buch wurde vermittelt von der Literaturagentur erzähl:perspektive, München (www.erzaehlperspektive.de), in Zusammenarbeit mit Gloria Goodman.
The original edition was published in 2010 at Medallion Press, Inc., USA, under the title THE ASCENT.
This book was arranged by erzähl:perspektive Literary Agency, Munch (www.erzaehlperspektive.de), in cooperation with Gloria Goodman.
überarbeitete Ausgabe
Originaltitel: THE ASCENT
Copyright Gesamtausgabe © 2020 LUZIFER-VerlagAlle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Cover: Michael Schubert
Übersetzung: Sedar Sener
Dieses Buch wurde nach Dudenempfehlung (Stand 2020) lektoriert.
ISBN E-Book: 978-3-95835-194-3
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
THE ASCENT - DER AUFSTIEG THE ASCENT - DER AUFSTIEG Ronald Malfi übersetzt von Sedar Sener
Impressum Impressum überarbeitete Ausgabe Originaltitel: THE ASCENT Copyright Gesamtausgabe © 2020 LUZIFER-Verlag Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden. Cover: Michael Schubert Übersetzung: Sedar Sener Dieses Buch wurde nach Dudenempfehlung (Stand 2020) lektoriert. ISBN E-Book: 978-3-95835-194-3 Du liest gern spannende Bücher? Dann folge dem LUZIFER Verlag auf Facebook | Twitter | Pinterest Um keine Aktion, News oder Angebote zu verpassen, empfehlen wir unseren Newsletter . Für weitere spannende Bücher besuchen Sie bitte unsere Verlagsseite unter luzifer-verlag.de Sollte es trotz sorgfältiger Erstellung bei diesem E-Book ein technisches Problem auf deinem Lesegerät geben, so freuen wir uns, wenn du uns dies per Mail an info@luzifer-verlag.de meldest und das Problem kurz schilderst. Wir kümmern uns selbstverständlich umgehend um dein Anliegen und senden dir kostenlos einen korrigierten Titel. Der LUZIFER Verlag verzichtet auf hartes DRM. Wir arbeiten mit einer modernen Wasserzeichen-Markierung in unseren digitalen Produkten, welche dir keine technischen Hürden aufbürdet und ein bestmögliches Leseerlebnis erlaubt. Das illegale Kopieren dieses E-Books ist nicht erlaubt. Zuwiderhandlungen werden mithilfe der digitalen Signatur strafrechtlich verfolgt. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Erstes Buch Erstes Buch
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Zweites Buch
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Drittes Buch
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Viertes Buch
Kapitel 18
Kapitel 19
Über den Autor
Für meine Eltern und Großeltern,
die mich gelehrt haben, niemals aufzugeben.
Erstes Buch
– 1 –
Ich war nicht dort, als es passierte, kann es aber deutlich vor mir sehen: Eine italienische Landschaft, kühl in der Brise eines frühen Sommers, der verspricht, nicht unerträglich heiß zu werden. Wolken hängen bewegungslos an einem klaren, blauen Himmel und wirken träge wie Ölbohrinseln im Meer. Ich kann mir die saftigen, abfallenden Hänge vorstellen, wie sie sich langsam zum Talboden hin verjüngen. Das Gras ist aquamarinfarben und bevölkert von farbenfrohen Blumen, die der Form nach wie Fingerhüte aussehen. Es gibt eine unbefestigte Schotterpiste, gerade breit genug, damit ein Wagen darauf fahren kann, die sich um den Hügel schlängelt wie ein Band aus Satin. Das Fahrzeug erscheint zunächst als hell schimmernder Leuchtstreifen auf dem entfernten Hügel. In die anfängliche Stille mischen sich nun das Dröhnen des Motors und das Holpern der Reifen über dem Boden. Ich erkenne jetzt, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen alten Klassiker aus dem Jahr 1920 handelt. Das Verdeck ist zurückgezogen und an der Seite gibt es mit Gummiunterlagen versehene Laufbretter. Die Scheinwerfer sind so groß wie kleine Trommeln. Davis sitzt hinter dem Steuer. In meiner Vorstellung trägt er eine absurd große Fahrerbrille auf der Nase, Lederhandschuhe, und schützt sich mit einer Bomberjacke vor dem Fahrtwind. Das Einzige, das jetzt noch fehlt, ist ein seidener Schal, der um seinen Hals flattert. Hannah ist auf dem Beifahrersitz. Sie lacht, und ich kann das Funkeln der Sonne auf ihren Zähnen sehen, und die schwachen Linien, die sich um ihre Mundwinkel abzeichnen. Ihr Haar ist kurz geschnitten, kräuselt sich auf Höhe der Kiefer und glänzt wie frisch poliertes Kupfer unter einer Nachmittagssonne. Als der Wagen gegen etwas auf der Piste aufschlägt – einen in die Straße hineinragenden Ast, oder einen großen Stein – reist David das Lenkrad herum, und Hannahs Lachen erstirbt. Ich sehe, wie der Wagen auf dem engen Weg ins Schlittern gerät und auf eine kleine, grasige Anhöhe zurast. Das Fahrzeug erreicht den Gipfel und in dem Moment erscheint es nur vernünftig, dass es am Scheitelpunkt zur Ruhe kommt, schaukelnd zwar auf dem Unterboden, aber trotzdem sicher. Stattdessen stürzt es unvermittelt weiter und rollt auf der anderen Seite wieder hinab. Der Wagen kippt nach vorn und kracht in das gebirgige Terrain weiter unten, wo er dann in einem explodierenden Kelch aus Feuer in Flammen aufgeht. Diese Vorstellung geistert beständig durch meinen Kopf, während ich im Sterben liege.
– 2 –
Zumindest dachte ich, dass ich mich im Sterben befände …
Meine Augen blinzelten, sehen konnte ich aber dennoch nicht. Pure Finsternis umgab mich. Meine Hand tauchte durch das kalte Wasser, bis sie die zylindrische Form der Taschenlampe ertastet hatte. Ich schlug sie ein paarmal in meine Handfläche, bis der Lichtstrahl anging. Im Schein der Lampe konnte ich eine Wand aus Kalkstein sehen, weniger als zwei Meter von meinem Gesicht entfernt. Ich befand mich in einer Art Höhlenkammer, lag ausgebreitet in knöcheltiefem Wasser, 1.100 Fuß unter der Erdoberfläche, und verlor langsam die Orientierung.
Beim Versuch, mich aufzusetzen, schoss ein sägender Schmerz durch mein linkes Bein, raste an den Nervenbahnen hoch ins Gehirn und detonierte in einem Farbenrausch hinter meinen Augen. Ich richtete den Strahl auf eine der Höhlenwände und schloss die Augen, bis sich meine Atmung halbwegs beruhigt hatte. Die Dummheit, allein aufgebrochen und hergekommen zu sein, traf mich wieder mit aller gebührenden Wucht. Es verstieß einfach gegen die allgemeingültigen Regeln. Mindestens zu zweit eine Expedition begehen; Bekannten davon berichten, wohin man unterwegs ist, sodass sie deine Rückkehr abschätzen können. Dämlich, wie ich war, hatte ich mich an keinen der aufgestellten Leitfäden gehalten .
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