Ronald Malfi - THE ASCENT - DER AUFSTIEG

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"Das ist beeindruckend, ergreifend und fesselnd zugleich – eine klare Leseempfehlung"
"Atmosphärischer Thriller auf hohem Niveau, der Thriller-, Mystery- und Abenteuerelemente verbaut. Absolut empfehlenswert."
"THE ASCENT ist ein aufregender, beinahe unerträglich spannender Ritt, den man nicht verpassen sollte. Lassen Sie sich von dem Titel nicht in die Irre führen – der Roman hat weniger mit einem Berg und viel mehr mit dem Leben an sich zu tun. Wenn Sie Thriller lieben, die Sie bis zum Ende im Ungewissen lassen, ist dieser ein Muss."
Inhalt:
Die Geister, die wir in uns tragen …
Es ist ein gefährliches Unterfangen – denn es könnte sein Ende bedeuten. Doch für Tim Overleigh, einen ehemals berühmten Bildhauer, der nach dem Tod seiner Frau langsam dem Alkoholismus verfällt, ist die Flucht in Extremsportarten das Einzige, dass ihn vor der Abwärtsspirale aus Selbstvorwürfen und Schmerz rettet.
Er schließt sich einer Gruppe von Bergsteigern an, die von dem ebenso reichen wie exzentrischen Abenteurer Trumbauer für einen selbstmörderischen Trip durch die Bergwelt Nepals zusammengestellt wurde. Jeder Teilnehmer scheint aus einem ganz besonderen Grund ausgewählt worden zu sein. Je weiter sich Overleigh in die unerforschten Regionen des Himalaja vorwagt, um so mehr vermischen sich reale Strapazen mit den Schatten seiner Vergangenheit, und auch Trumbauer scheint einen ganz eigenen Plan zu verfolgen.
Aus dem Kampf mit dem Berg und der Kälte wird ein Kampf gegen die eigenen Dämonen.

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»Scheiße«, stieß ich zwischen zusammengepressten Lippen heraus. Ich streckte den Arm aus und konnte die Stelle an meinem Bein spüren, wo ein schartiges Stück meines Schienbeins die Haut und den Stoff der Hose durchstoßen hatte. Um nicht den Verstand und das Bewusstsein zu verlieren, weigerte ich mich, die Taschenlampe auf die Wunde mit dem offenen Bruch zu richten, sondern führte den Strahl der Lampe an den Wänden der Höhle entlang. Das Licht wurde von den wie zu Wurfspeeren gefrorenen Formationen reflektiert und gebrochen. An einer Stelle brach sich der Schein in einem Regenbogen und ich versuchte, ihn in dieser Position zu halten, regungslos und den Atem anhaltend.

Trotz der Kälte schwitzte ich in meinem Anorak. An meiner Hüfte hingen Metallhaken, die sich langsam in mein Fleisch bohrten. Ich korrigierte meine Haltung und wischte mir mit einer stark zitternden Hand den Schweiß von den Augenbrauen. Ich sah nach oben. Die Decke der Höhle schien sich direkt auf mein Gesicht zu legen. Darin eingebettet waren die Kalziumablagerungen und der zu verschieden glänzenden Mustern angeordnete Glimmer zu sehen. Ich entdeckte auch wieder das schmale Loch; das Loch, durch welches ich so fahrlässig hinuntergestürzt war, und in diesem Moment ging der Strahl der Taschenlampe ein weiteres Mal aus.

Absolute Schwärze …

»Mach schon, du verdammtes Scheißding …«

Wieder schlug ich einige Male gegen die Lampe, aber diesmal blieb sie aus. Sekunden waren inzwischen vergangen, aber sie kamen mir wie Stunden vor. Der Schmerz schien in der Dunkelheit zuzunehmen und pochte synchron mit dem Blut aufgerissener Kapillaren in meinen Augen. Ich konnte meinen eigenen, abgestandenen Atem riechen, der wie ein Hall in der engen Höhle auf mich zurückgeworfen wurde. Wie viel Luft verblieb mir hier unten? Wie lange mochte es dauern, bis ich schließlich ausbluten würde.

Nach einer Weile stellte ich fest, dass ich trotz der Dunkelheit meine blassen Hände sehen konnte – offenbar war die Finsternis doch nicht so absolut, wie ich es zunächst befürchtet hatte. Aus zusammengekniffenen Augen konnte ich einen äußerst schwachen Lichtstreif erkennen, eine etwa münzgroße Öffnung weit über meinem Kopf. Ich wusste nicht, ob es sich hierbei um Tageslicht oder um die Reflexion von einer mit Eis überzogenen Oberfläche handeln mochte. Es war, als ob ich inmitten eines Spiegelkabinetts nach der echten Welt suchen würde. Plötzlich ging die Taschenlampe in meiner Hand wieder an und ließ mich erschrocken zusammenfahren. Ich richtete den Strahl hinauf zu der unscheinbaren kleinen Öffnung über mir, wo er in der Entfernung zunächst abgedämpft und dann von einer milchigen Dunkelheit verschluckt wurde. Ich musste an die 20 bis 30 Fuß tief gefallen sein, war mir aber nicht sicher über die tatsächliche Höhe.

Im Licht der Lampe konnte ich an den Wänden der Kammer vage Strukturen ausmachen, die mir womöglich als Kerben für meine Hände dienen könnten, aber der Schacht an sich wirkte erschreckend schmal. Wie um alles in der Welt war es mir nur gelungen, so einen engen Schacht hinunterzustürzen?

Du bist auf diesem Weg runtergekommen, sagte ich mir . Und du kannst auch auf demselben Weg wieder nach oben.

Ich tat einen tiefen Atemzug und versuchte mich auf meinem unverletzten Bein aufzurichten. Die Hose um meine Schenkel, die praktisch die ganze Zeit in dem Wasser gelegen hatten, war vollgesogen und taub. Der Schaft war schmal genug, um mich gegen die Wand zu lehnen und die Belastung von meinem gebrochenen Bein zu nehmen, obwohl die geringste Veränderung meiner Körperhaltung unsägliche Schmerzen mit der Wucht eines Wirbelsturms durch meinen Körper fegte. Ich biss die Zähne so fest aufeinander, dass ich sie beinahe zu Pulver zermahlen konnte. Aber es gelang mir trotz der Widrigkeiten, mich auf ein Bein aufzustützen, und meinen Kopf und die Schultern den schmalen Schacht aufwärts zu schieben. Ich hörte meinen Anorak reißen und die Metallhaken entlang der Eiswände reiben. Jedes Mal, wenn ich ausatmete, wurde mir die verbrauchte Luft im Schacht zurückgeworfen. Die Öffnung war so schmal, dass ich meine Arme nicht anheben konnte. Für eine panikerfüllte Sekunde war ich davon überzeugt, hier drinnen festzustecken. Irgendwie schaffte ich es aber, freizukommen und mich durchzuschieben. Ich musste die Muskeln anspannen, wodurch sich der ohnehin knappe Raum noch weiter um mich schloss und ich mit einer an meine Brust gehobenen Hand in meiner Bewegung erstarrte. Die Hand mit der Taschenlampe hing immer noch an meiner Seite, zu klobig, um sie im Schacht anzuheben, und so orientierte ich mich an dem kleinen, verschwindend geringen Lichtpunkt weit über mir. Mein verletztes Bein ließ sich nicht strecken, doch ohne die Beine auszustrecken, würde es unmöglich werden, aus dem Schaft zu klettern. Sogleich verwarf ich diesen Gedanken und versuchte, die freie Hand nach unten zu bringen, schaffte es aber nicht – ich klemmte fest.

Jesus

Ich dachte über meinen SUV nach und das war kein gutes Zeichen. Mein metallisch-grüner Jeep war abseits der Hauptstraße geparkt und nur sichtbar, wenn man auch wirklich danach Ausschau halten würde. Nicht, dass jemand auf diesen Gedanken kommen würde. Aus meinen zahlreichen Unterhaltungen mit Höhlenforschern wusste ich, dass man ganz schön in der Scheiße saß, wenn man sich Gedanken darüber machte, ob das eigene Fahrzeug vom Highway aus zu sehen war oder nicht; hing man erst mal dieser Überlegung nach, hatte man bereits die berühmt-berüchtigte Arschkarte gezogen.

Fünf Jahre alt, ging es mir plötzlich durch den Kopf . Schwimmunterricht. Dad sagt dir, dass du deinen Kopf unter Wasser halten sollst, halt den Kopf unter Wasser, halt den Kopf unter Wasser. Ein tiefer Atemzug, und dann halte den Kopf …

»Unter Wasser«, flüsterte ich.

Ich sprach es nicht aus, um es zu hören, vielmehr, um die Luft aus meiner Lunge zu atmen und den Brustkorb so weit wie möglich einzuziehen. Der Fels lockerte seinen eisernen Griff um mich und nun gelang es mir wieder, die festgeklemmte Hand zu bewegen. Ich zog meinen Arm den engen Spalt zwischen meinem Körper und der Wand hoch und tastete mit der gefühllosen Handfläche nach einer der Kerben, die ich vorher im Schein der Taschenlampe gesehen hatte, und die mir möglicherweise einen sicheren Halt bieten würde, glitt mit den Fingern hinein, und griff zu. Irgendwas legte sich an meinen Hals und das Bild eines in Spinnweben eingewickelten Skeletts erschien vor meinem geistigen Auge. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und es gelang mir, im Licht der Taschenlampe die andere Hand ebenfalls aufwärts zu bringen. Der Geruch von Schwefel war allgegenwärtig.

Das ist nicht Sulfur, sondern Chlor, versuchte mich eine hartnäckige Stimme in meinem Kopf zu überzeugen . Das ist nicht viel anders als Schwimmen. Und du schwimmst. Du schwimmst in einem Pool, siehst du das nicht?

Alles klar. Ich konnte es sehen, ich konnte es spüren. In Ordnung.

Die Taschenlampe fiel aus meiner Hand. Ich hörte sie gegen die Wände prallen, während sie runterfiel, und den hellen Strahl mit sich zog. Sie landete mit einem hohlen, gummiartigen Platschen im Wasser. Augenblicklich danach wurde der Schacht wieder in Finsternis getaucht.

Das ist wie Schwimmen. Das ist wie Schwimmen …

Jetzt erst stellte ich fest, dass ich den Atem angehalten und meiner Lunge seit geraumer Zeit keine frische Luft zugeführt hatte. Daher holte ich tief Luft, die Lunge stöhnte unter der Belastung, und meine Brust weitete sich wieder, drückte gegen das mich umgebende Gestein.

Das beklemmende Gefühl, in dieser Enge ersticken zu müssen, war wieder zurückgekehrt. Ich konnte keinen normalen Atemzug tätigen. Die Angst, hier unten allein zu sterben, verlieh mir jedoch die erforderliche Kraft, weiter emporzuklettern.

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