Frank Viola - Ur-Praxis

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Wie entstehen authentische, lebensverändernde Gemeinden?
Viele christliche Gemeinschaften kämpfen heute ums Überleben. Grund dafür ist weniger eine schlechte Planung, sondern dass nicht das richtige Fundament gelegt wurde, weil der Plan und die Absichten Gottes für seine Gemeinde nicht verstanden worden sind.
In diesem umfassenden Leitfaden zur Gründung und dem Aufbau organischer Gemeinden stellt Frank Viola zunächst das ursprüngliche Design für die Gemeinde Jesu vor. Danach zieht er sowohl biblische Aussagen als auch eigene Erfahrungen heran, um daraus praktische Grundsätze abzuleiten, wie wir heute zu lebensverändernden Gemeinden kommen – echten Gemeinschaften, die nicht nur wachsen, sondern blühen und sich auf natürliche Weise vermehren.
Was ist eine organische Gemeinde?
Eine Gemeinschaft von Menschen, die durch ein gemeinsames Leben in Christus geprägt ist, und nicht durch religiöse Programme und Veranstaltungen; eine Gemeinschaft, die von Gott ins Leben gerufen wurde – nicht mittels menschlicher Methoden; eine lebendige Familie von Jesus, in der echte, authentische Beziehungen gepflegt werden.

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Antiochia in Pisidien, Philippi, Thessalonich, Korinth, Ephesus und Rom waren keine verschlafenen Nester. Es waren strategische Städte, wo eine spontane Ausbreitung leicht möglich war. F. F. Bruce kommentiert:

Paulus reiste entlang der römischen Straßen und Hauptverbindungswege. Er predigte das Evangelium und gründete Gemeinden in strategischen Zentren. Von diesen Zentren aus verbreitete sich die rettende Botschaft. 37

Es fällt auf, dass Paulus eine ganze Provinz bereits als evangelisiert betrachtete, nachdem er in den zentralen Städten einige wenige Gemeinden gegründet hatte. Als er seinen Römerbrief verfasste, hatten er und seine Mitarbeiter erst weniger als zwanzig Gemeinden in Galatien, Griechenland, Kleinasien und Rom gegründet. Gleichwohl sprach Paulus von der „umfassenden Verkündigung“ des Evangeliums zwischen Jerusalem und Rom.

Nach nur zehn Jahren – und weniger als zwanzig Heidengemeinden auf dem Erdkreis – war Paulus der Ansicht, es gäbe für ihn zwischen Jerusalem und Rom kein Betätigungsfeld mehr zum Predigen (Röm 15,19-24). Mit den Worten Donald Guthries:

Zu seinen unmittelbaren Plänen meinte er [Paulus] überraschend, es fehle ihm in den erwähnten Regionen an Spielraum. Das heißt nicht, dass diese Gegenden völlig evangelisiert gewesen wären, war es doch Paulus’ Strategie, Gemeinden an wichtigen Zentren zu gründen und zu erwarten, dass diese das Evangelium in die Außenbezirke trügen. Nur dadurch war er in der Lage, in so vielen Regionen zu arbeiten. 38

Strategien zur Gemeindegründung und die Leitung des Heiligen Geistes schließen einander nicht aus. Da apostolische Arbeiter von Gott ausgesandt werden, 39ist es Gottes Werk und nicht Menschenwerk, und daher ist es auch der Herr, der sein Werk dirigiert und es voranbringt. Er verfügt, wo das Evangelium verkündet werden soll und wohin seine Diener reisen sollen. Er bestimmt auch den Zeitpunkt (Apg 10,9-11, 19-20; 13,2-4; 16,6-8; 18,8-11; 23,11; Gal 2,2).

Apostel arbeiten auf Einladung örtlicher Gemeinden oder auch aufgrund einer Offenbarung, die sie an einen ganz bestimmten Ort führt. Den christlichen Mitarbeitern des ersten Jahrhunderts war die innere Leitung des Herrn nicht fremd (1 Kor 2,7-16). Letztlich ist es Jesus Christus, der die Gemeinde durch seinen Geist baut. Die Menschen sind nur seine Werkzeuge.

Zusammenfassung

Das Neue Testament zeigt uns vier Wege auf, wie im ersten Jahrhundert Gemeinden gegründet und damit sichtbare Gemeinschaften des Reiches Gottes geschaffen wurden:

• Das Jerusalemer Modell: Eine Gruppe apostolischer Mitarbeiter verbringt einige Jahre mit der Gründung einer großen Gemeinde. Nach ein paar Jahren wird die Gemeinde auf mehrere Städte verstreut (verpflanzt), woraus viele neue Gemeinden entstehen. Die apostolischen Arbeiter besuchen die neuen Gemeinden und sorgen für solide Fundamente.

• Das Antiochia-Modell: Die apostolischen Arbeiter werden von einer örtlichen Gemeinde ausgesandt, um in anderen Städten Gemeinden zu gründen. Die Apostel verlassen diese Gemeinden noch im Anfangsstadium, lassen ihnen aber von Zeit zu Zeit Hilfe zukommen und ermutigen sie während ihres Reifungsprozesses.

• Das Ephesus-Modell: Ein älterer Arbeiter lässt sich in einer bestimmten Stadt nieder, um dort eine neue Gemeinde zu gründen und jüngere Arbeiter zu schulen. Diese sendet er anschließend aus, damit sie in den nahegelegenen Regionen neue Gemeinden gründen.

• Das römische Modell : Christen aus verschiedenen Gemeinden verpflanzen sich selbst in eine bestimmte Stadt, um dort eine neue Gemeinde zu gründen.

Weil diese vier Modelle von Gott gegeben wurden, glaube ich nicht, dass man sie noch verbessern könnte. Ironischerweise findet man heute allerdings nur selten ihre Umsetzung. Dazu sagt Watchman Nee:

Die Verhältnisse haben sich seit den Tagen der ersten Apostel sehr verändert … Das Christentum hat seine ursprüngliche Reinheit verloren, und alles, was damit zusammenhängt, ist in einen falschen und verwirrten Zustand geraten. Ungeachtet dieser Tatsache ist aber unser Auftrag heute immer noch derselbe wie in den Tagen der ersten Apostel. Wir sollten Ortsgemeinden ins Leben rufen, die der Ausdruck des Leibes Christi an diesem Ort sind. 40

Bei Roland Allen klingt es ganz ähnlich, wenn er schreibt:

Wenn heute jemand zu sagen wagt, die paulinischen Methoden, die solch wunderbare Ergebnisse hervorbrachten, seien unserer sorgfältigen Beachtung und vielleicht auch Nachahmung wert, begibt er sich sofort in Gefahr, revolutionärer Neigungen verdächtigt zu werden … Ich kann nur sagen: „Dies ist der Weg Christi und seiner Apostel.“ Wer dagegen einwendet, das sei nicht mehr zeitgemäß, die Zeiten hätten sich doch geändert, dem erwidere ich abermals: „Dies ist der Weg Christi und seiner Apostel.“ Dann soll er sich damit auseinandersetzen. 41

Ich wünschte, jeder, der sich berufen fühlt, eine Gemeinde zu gründen, würde die Prinzipien des Neuen Testaments noch einmal zu Rate ziehen und sie unter der Führung des Herrn beherzigen.

1Watchman Nee, Das normale Gemeindeleben. Hannover-Kirchrode: Die Rufer, 1966, 120.

2Watchman Nee, Church Affairs. Richmond, VA: Christian Fellowship Publishers, 1982, 7.

3Beachten Sie, dass die Bilder des Pflanzens, der Umbettung und des Verpflanzens der organischen Landwirtschaft entnommen sind, denn die Gemeinde ist organisches, biotisches Leben (1 Kor 3,6-8; 12,1ff.).

4Ich beziehe mich in diesem Buch bei den Datierungen durchgängig auf mein Buch Ur-Christen: Eine außergewöhnliche Chronologie der Ereignisse des Neuen Testaments. Bruchsal: GloryWorld-Medien, 2011.

5Man darf nicht vergessen: Die zwölf Apostel blieben viele Jahre in Jerusalem; die Gemeinde war dort sehr groß und zählte nach Tausenden. Eine solche Gemeinde brauchte daher mehr als zehn Apostel um das Fundament zu legen. All diese Faktoren machen Jerusalem – als erste Gemeinde auf der Erde – einzigartig.

6Man hat diese Methode auch „katalytische Gemeindepflanzung“ genannt; andere sprechen von der „antiochenischen Linie“ der Gemeindegründungen.

7Der Ausdruck „Missionsreise“ ist auf deutsche Kommentare im 19. Jh. zurückzuführen. Vermutlich verdankt er sich der Tatsache, dass das 18. und 19. Jh. vom Ausbruch der Weltmission geprägt war mit der mit ihr einhergehenden wirtschaftlichen Ausbeutung Indiens, Afrikas, des Orients und anderer Regionen durch die Europäer. (Die Kommentare Adolf Schlatters bestätigen dies.) M.W. begegnet der Ausdruck „missionary journey“ (im Englischen) erstmals in David Thomas‘ A Homiletic Commentary on the Acts of the Apostles (erschienen 1870). Der Begriff Mission wird erst ab dem 16. Jh. für einschlägige menschliche Unternehmungen verwendet. Davor bezog sich Mission auf die Sendung Jesu durch den Vater und die Sendung des Heiligen Geistes durch den Vater und den Sohn (Joh 17,18). Es waren die Jesuiten, die den Begriff der Mission auf die Ausbreitung des christlichen Glaubens übertrugen. Nach und nach verstand man unter Mission die Aussendung von Menschen in fremde Länder zur Verbreitung des christlichen Glaubens, zur Bekehrung der Heiden, zur Gründung von Kirchen und zur allgemeinen Erneuerung der Gesellschaft (R. Paul Stevens, The Abolition of the Laity. Carlisle, PA: Paternoster, 1999, 192).

8Apg 2,22-36; 8,5.12.35; 9,17-20; 10,38-43; 11,19-20; 17,2-3; Röm 16,25; Gal 3,1; 1Kor 2,2; 2 Kor 4,5.

9Die Paulusbriefe folgen meist einem einfachen Muster: Zuerst spricht er von der geistlichen Wirklichkeit (z. B. Eph 1–3; Kol 1–2; Röm 1–11), dann geht er auf die praktischen Angelegenheiten des Gemeindelebens ein (z. B. Eph 4–6; Kol 3–4; Röm 12–16).

10Vgl. mein Buch Ur- Gemeinde: Wie Jesus sich seine Gemeinde eigentlich vorgestellt hatte. Bruchsal: GloryWorld-Medien, 2010.

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