Frank Viola - Ur-Praxis

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Wie entstehen authentische, lebensverändernde Gemeinden?
Viele christliche Gemeinschaften kämpfen heute ums Überleben. Grund dafür ist weniger eine schlechte Planung, sondern dass nicht das richtige Fundament gelegt wurde, weil der Plan und die Absichten Gottes für seine Gemeinde nicht verstanden worden sind.
In diesem umfassenden Leitfaden zur Gründung und dem Aufbau organischer Gemeinden stellt Frank Viola zunächst das ursprüngliche Design für die Gemeinde Jesu vor. Danach zieht er sowohl biblische Aussagen als auch eigene Erfahrungen heran, um daraus praktische Grundsätze abzuleiten, wie wir heute zu lebensverändernden Gemeinden kommen – echten Gemeinschaften, die nicht nur wachsen, sondern blühen und sich auf natürliche Weise vermehren.
Was ist eine organische Gemeinde?
Eine Gemeinschaft von Menschen, die durch ein gemeinsames Leben in Christus geprägt ist, und nicht durch religiöse Programme und Veranstaltungen; eine Gemeinschaft, die von Gott ins Leben gerufen wurde – nicht mittels menschlicher Methoden; eine lebendige Familie von Jesus, in der echte, authentische Beziehungen gepflegt werden.

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Indem er ein Evangelium der unerschöpflichen Gnade, fern aller Gesetzlichkeit, verkündigte, stattete der Mitarbeiter des ersten Jahrhunderts die Gläubigen mit einem reinen Gewissen aus – sie waren nunmehr frei vom Bewusstsein der Schuld. Dies befähigte die frühen Christen dazu, freimütig über den Herrn zu sprechen – sowohl untereinander als auch mit Ungläubigen (Heb 9,14; 10,1-25).

2. Praktische Hilfsmittel bereitstellen

Die Botschaft des Arbeiters im ersten Jahrhundert war Christus. Wenn er die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi verkündete, hatte der Arbeiter auch die Verantwortung, Gottes Volk zu zeigen, wie man die Herrlichkeit Gottes anhand einfacher und umsetzbarer Mittel erfahren kann.

Dieses Element ist besonders wichtig, denn eine organische Gemeinde kann nur bestehen, wenn ihre Glieder eine dauernde und persönliche Beziehung zu Christus unterhalten. Hierin liegt eine der wichtigsten Aufgaben eines Arbeiters: Er muss selbst eine frische, lebendige, dauerhafte persönliche Beziehung mit seinem Herrn pflegen und wissen, wie er andere in eine solche Beziehung hineinführen kann.

Will sagen: Wo das Volk Gottes nicht auf den innewohnenden Herrn hört, kann organische Gemeinde nicht gedeihen.

Das führt uns zur Frage der „Gemeindeleitung“. Eine gute Definition für einen Leiter ist: Jemand, der den nächsten Schritt kennt. Dieses „Wissen“ ist eigentlich ein „Sehen“. Mose konnte die Stiftshütte erst bauen, nachdem er Gott auf den Berg gefolgt war und sich von ihm den himmlischen Plan hatte zeigen lassen. Ähnlich hatten die Mitarbeiter im ersten Jahrhundert tiefe Einsicht in Gottes ewigen Plan. Sie besaßen geistlichen Einblick – die Fähigkeit, das Unsichtbare zu sehen.

Paulus, das Vorbild des christlichen Arbeiters schlechthin, bezeichnete sich selbst als einen „Baumeister“ (1 Kor 3,10). Vom griechischen architekton („Baumeister“) leitet sich unser Begriff Architekt ab. Damit ist die geistliche Gabe gemeint, die einen sehen lässt, wie die unterschiedlichen Teile von Gottes geistlichem Gebäude zueinander passen.

Ein Architekt sieht, wohin das Treppenhaus passt, wo das Badezimmer hingehört, wo die sanitären Anlagen anzubringen sind, wo und wann die Stromleitungen und Steckdosen installiert werden müssen usw. So ist es auch beim Bau des geistlichen Hauses Gottes. Melvin Hodges sagt dazu:

Der Gemeindegründer ist ein Visionär: Wo andere Hindernisse sehen, erkennt er Möglichkeiten. Er ist hochmotiviert und bleibt trotz entmutigender Rückschläge beharrlich am Ball. Seine Vision gründet auf dem festen Glauben, dass Gott ihn gesandt hat, dieses Werk auszurichten, und ihm durch alle Schwierigkeiten hindurchhelfen wird. Die meisten Gemeinden verdanken sich der Vision, der geistlichen Last, dem Opfer und dem Ausharren eines Einzelnen, der sich der Aufgabe der Gemeindegründung verschrieben hatte. 9

Die Mitarbeiter des ersten Jahrhunderts folgten dem Herrn von ganzem Herzen, sahen stets den nächsten Schritt und konnten dem Volk Gottes den Weg weisen. Sie waren nicht nur fähig, anderen ihre Vision zu vermitteln, sondern konnten andere auch zur gemeinsamen Verwirklichung der Vision bewegen.

3. Vertrauen in geistliche Begabungen erzeugen

Ohne Vertrauen bleibt das Volk Gottes stumm und passiv. Paulus kommt in seinen Briefen wiederholt auf das Vertrauen zu sprechen, das er in die Gläubigen und in deren Gaben setzte (Gal 5,10; 2 Thess 3,4; 2 Kor 2,3; 7,16; 8,22; Röm 15,14; Phil 1,6).

Die Arbeiter des ersten Jahrhunderts machten aus ihrem Vertrauen in Gottes Wirken in der Gemeinde keinen Hehl. Indem sie selbst dem Volk Gottes Vertrauen einflößten, stärkten sie es zum Dienst. So ist es auch heute: Die Arbeiter im Reich Gottes vertrauen auf den Heiligen Geist und auf die Gläubigen, die ja alle vom Geist gesalbt sind.

4. Vorbild sein

So wichtig die eben genannten Dienste für den Aufbau der Gemeinde auch sein mögen: Entscheidend ist das Vorbild , das ein christlicher Mitarbeiter für Gottes Volk abgibt. Eine Gemeinde wird nicht nur durch die Predigt aufgebaut, sondern auch durch das Vorbild des Predigers. Die Arbeiter im ersten Jahrhundert lebten vor, was sie predigten. Paulus kommt in seinen Briefen auf diesen Aspekt oft zu sprechen:

Folgt alle meinem Beispiel, Geschwister, und richtet euch an denen aus, deren Leben dem Vorbild entspricht, das ihr an uns seht (Phil 3,17 NGÜ).

Das wurde schon damals deutlich, als wir euch das Evangelium verkündeten: Gott redete nicht nur durch unsere Worte zu euch, sondern auch durch das machtvolle Wirken des Heiligen Geistes und durch die große Zuversicht, die uns erfüllte, sowie überhaupt durch unser ganzes Verhalten euch gegenüber, das euch zeigte, dass es uns um euch ging und nicht um uns selbst. Und ihr habt das Evangelium auch wirklich angenommen, obwohl ihr schweren Anfeindungen ausgesetzt wart, und habt diese mit einer Freude ertragen, wie nur der Heilige Geist sie schenken kann. Damit seid ihr unserem Beispiel und dem Beispiel des Herrn gefolgt (1 Thess 1,5-6 NGÜ).

Ihr wisst doch, wie ihr euch verhalten müsst, um unserem Beispiel zu folgen. Wir haben, als wir bei euch waren, kein ungeordnetes Leben geführt (2 Thess 3,7 NGÜ).

Sei du selber ihnen ein Vorbild darin, Gutes zu tun. Wenn du lehrst, tu es aufrichtig und glaubwürdig (Tit 2,7 NGÜ).

Folgt meinem Beispiel, so wie ich dem Beispiel folge, das uns Christus gegeben hat (1 Kor 11,1 NGÜ).

Das heißt nun freilich nicht, dass ein Arbeiter vollkommen und ohne Fehler wäre. Petrus ist das Paradebeispiel dafür, dass auch Apostel gefallene Menschen sind und Fehler machen – manchmal sogar sehr große. 10Das apostolische Vorbild hat vielmehr mit Charakter zu tun, der sich im Alltag nachhaltig bewährt.

Bei sorgfältiger Lektüre der paulinischen Briefe zeigt sich, dass Paulus vorgelebt hat, wie eine Gemeinde für ihre Glieder sorgen und welche Liebe sie den Verlorenen entgegenbringen sollte. Er lebte vor, wie die Glieder mit ihrem Herrn Gemeinschaft pflegen und füreinander beten sollten. Er zeigte, wie man Probleme löst, wie man anbetet und wie man aus dem Leben des innewohnenden Herrn lebt.

Lehre und Predigt für sich greifen zu kurz: Vorbild sein ist mindestens ebenso entscheidend.

5. Fremde Elemente beseitigen

Ein weiterer Punkt, wie Arbeiter dem Volk Gottes helfen können, auf rechte Weise zu funktionieren, ist, dass sie verhindern, dass Fremdkörper, die das Leben der Gemeinde ersticken und ihre natürlichen Eigenschaften entstellen, Einlass in die Gemeinde finden. Das mag folgende Begebenheit verdeutlichen:

Ein Bewunderer fragte Michelangelo einmal, wie er die bekannte Davidstatue in Florenz angefertigt habe. Der berühmte Bildhauer erklärte ganz einfach: „Ich habe mir den rohen Marmorblock zuerst genau angesehen, und dann habe ich alles weggemeißelt, was nicht David war.“

Diese Beschreibung lässt sich auf apostolische Arbeiter übertragen, die Gemeinden gründen und zurüsten. Eines ihrer größten Ziele ist, alles zu entfernen, was nicht Jesus Christus ist. Die Arbeiter errichteten nicht nur ein solides Fundament, sondern achteten sorgsam darauf, dass alles, was nicht Christus war, entfernt wurde.

6. Der Entropie entgegenwirken

Eine Sache, die das Leben im Leib Christi zum Erliegen bringt, ist die Entropie: Entropie ist der natürliche Zerfall, der in allen Lebensformen auftritt. Was sich selbst überlassen bleibt, tendiert zu Entropie. Entropie tritt aber nicht nur im Physischen auf, sondern ist auch eine Bedrohung für christliche Gemeinschaft.

Jede menschliche Unternehmung ist früher oder später von Entropie bedroht. Mit der Zeit geht uns allen die Luft aus. Der ständige Einsatz, der nötig ist, damit eine Gruppe von Christen ohne institutionelle Strukturen vorwärts geht, kann sehr kräftezehrend sein.

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