Frank Viola - Ur-Praxis

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Wie entstehen authentische, lebensverändernde Gemeinden?
Viele christliche Gemeinschaften kämpfen heute ums Überleben. Grund dafür ist weniger eine schlechte Planung, sondern dass nicht das richtige Fundament gelegt wurde, weil der Plan und die Absichten Gottes für seine Gemeinde nicht verstanden worden sind.
In diesem umfassenden Leitfaden zur Gründung und dem Aufbau organischer Gemeinden stellt Frank Viola zunächst das ursprüngliche Design für die Gemeinde Jesu vor. Danach zieht er sowohl biblische Aussagen als auch eigene Erfahrungen heran, um daraus praktische Grundsätze abzuleiten, wie wir heute zu lebensverändernden Gemeinden kommen – echten Gemeinschaften, die nicht nur wachsen, sondern blühen und sich auf natürliche Weise vermehren.
Was ist eine organische Gemeinde?
Eine Gemeinschaft von Menschen, die durch ein gemeinsames Leben in Christus geprägt ist, und nicht durch religiöse Programme und Veranstaltungen; eine Gemeinschaft, die von Gott ins Leben gerufen wurde – nicht mittels menschlicher Methoden; eine lebendige Familie von Jesus, in der echte, authentische Beziehungen gepflegt werden.

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Wir sehen hier, dass es zwei verschiedene Arten der Verkündigung des Evangeliums und der Gemeindegründung gibt, zwei unterschiedliche Methoden, veranschaulicht an den Beispielen Jerusalem und Antiochia. Von Antiochia gehen Apostel aus, von Jerusalem gehen Heilige in die Zerstreuung aus. Im einen Fall ziehen die Apostel in Teams aus, wie z. B. Paulus und Barnabas, Paulus und Silas oder Paulus und Timotheus, um das Evangelium von Ort zu Ort zu verkündigen, Gemeinden zu gründen und danach zurückzukehren. Im anderen Fall wandern die Gläubigen in Städte und Länder aus, verkündigen den Herrn Jesus, wohin sie kommen, und überall dort, wo sie sich ansiedeln, entstehen Gemeinden. 16

Das Ephesus-Modell

Eine dritte Art der Gemeindegründung begann in der Stadt Ephesus. Wir nennen sie daher das Ephesus-Modell . In seinen späteren Jahren reiste Paulus nach Ephesus. In den sieben Jahren zuvor hatte er etwa acht Gemeinden gegründet.

Was Paulus in Ephesus erreichte, war ebenso einzigartig wie genial: Er machte Ephesus zum Trainingszentrum, von dem aus sich das Evangelium verbreitete und wo junge Männer als Gemeindegründer geschult wurden. Paulus mietete einen Versammlungsort – die „Halle des Tyrannus“ –, wo er täglich von 11:00 Uhr vormittags bis 16:00 Uhr nachmittags predigte und lehrte. 17Diese Ausbildung dauerte zwei ganze Jahre. Paulus nennt folgende Männer, die dort zugerüstet wurden:

• Titus aus Antiochia

• Timotheus aus Lystra

• Gaius aus Derbe

• Aristarch aus Thessalonich

• Secundus aus Thessalonich

• Sopater aus Beröa

• Tychikus aus Ephesus

• Trophimus aus Ephesus

Auch Epaphras aus Kolossä dürfte dazu gerechnet werden. Offenbar hat Paulus ihn während seiner Zeit in Ephesus zum Herrn geführt. 18Etwas später gründete Epaphras drei Gemeinden im Lycos-Tal in Kleinasien: je eine in Kolossä, in Laodicea und in Hierapolis (Kol 1,7; 4,12-13). Der Neutestamentler Donald Guthrie merkt an:

Die Gemeinden Kolossä, Laodicea und Hierapolis im Lycos-Tal sind vermutlich in dieser Zeit entstanden, obwohl Paulus sie nie persönlich besucht hat. Männer wie Epaphras und Philemon – wohl Bekannte des Paulus – dürften in der Halle des Tyrannus unter seinen Einfluss gekommen sein. 19

So schreibt auch F. F. Bruce:

Dann kam Paulus in diese große Stadt … wo er fast drei Jahre blieb und die Evangelisation von Ephesus und der gesamten Provinz leitete. Offenbar wurde er dabei von etlichen Mitarbeitern unterstützt, etwa von Epaphras, der die phrygischen Städte des Lycos-Tals evangelisierte (Kolossä, Laodicea und Hierapolis). Ihr Einsatz war so erfolgreich, dass, wie Lukas berichtet, „…alle, die in Asia wohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen“. 20

Obwohl die Ausbildung dieser acht Männer durch Paulus in Ephesus nicht ausdrücklich erwähnt wird, lässt sich diese durchaus aus dem Neuen Testament herleiten. Beachten Sie folgende Punkte:

• Alle acht Männer waren bei Paulus in Ephesus während dessen längeren Aufenthalts dort. 21Wie die zwölf Jünger dreieinhalb Jahre mit Jesus zusammen waren, so verbrachten auch die Paulusschüler eine ähnlich lange Zeitspanne mit Paulus. In gewisser Weise duplizierte Paulus in Ephesus den Dienst, den Jesus in Galiläa getan hatte.

• Alle acht Männer brachten als Abgeordnete ihrer Gemeinden finanzielle Unterstützung nach Jerusalem. Statt jedoch mit ihren Gaben direkt nach Jerusalem zu reisen, trafen sie in Ephesus mit Paulus zusammen und blieben drei Jahre bei ihm. Timotheus und Gaius waren aus Galatien, das sehr viel näher bei Jerusalem als bei Ephesus liegt.

• Zwei Jahre lang lehrte Paulus täglich fünf Stunden lang in der Halle des Tyrannus. Die Intensität seines Dienstes trägt alle Merkmale einer Ausbildung.

• Paulus kam persönlich für seinen eigenen Unterhalt und den der Männer auf (Apg 20,34). Wieso sollte er sie unterstützen, wenn er sie nicht ausbildete?

• Nach seinem Einsatz in Ephesus sandte Paulus diese Männer aus, die von ihm gegründeten Gemeinden zu unterstützen und darüber hinaus in noch unversorgten Gebieten weitere Gemeinden zu gründen. Ganz ähnlich hatte Jesus die zwölf Jünger probeweise ausgesandt (Mk 6,7).

David Shenk und Ervin Stutzman haben das Ephesus-Modell so zusammengefasst:

Als Paulus Ephesus verließ, nahm er eine Gruppe von Leuten mit sich, um einige Gemeinden zu besuchen, die er in Mazedonien und Griechenland gegründet hatte. Wir dürfen davon ausgehen, dass es Leiter waren, die er in Ephesus selber ausgebildet hatte. Sie sollten die Gemeinden kennenlernen, von denen er im Unterricht erzählt hatte. Zu den Männern zählten Sopater, Aristarch, Secundus, Gaius, Timotheus, Tychikus und Trophimus. Nach seinem Willen sollten diese in Gemeindeaufbau erfahrenen Leiter aus Kleinasien auch die in europäischen Gemeinden gelebte christliche Gemeinschaft kennenlernen. Dies war eine interkulturelle Gemeindegründungstour für die bei Paulus in Ausbildung stehenden Leiter. 22

Weil die Paulusschüler aus verschiedenen Gemeinden und Regionen (Galatien, Mazedonien, Achaia und Kleinasien) stammten, konnten sie zweifellos voneinander lernen, indem sie einander von ihren Erfahrungen in organischem Gemeindeleben aus jeweils unterschiedlicher kultureller Perspektive erzählten. In einer späteren Phase ihrer Ausbildung in Ephesus sandte Paulus seine acht Schüler nach Kleinasien aus, um das Evangelium Christi zu verkünden und neue Gemeinden zu gründen. Einige dieser Gemeinden begegnen uns in Offenbarung 2 und 3. Dazu schreibt F. F. Bruce:

Während Paulus in Ephesus blieb, missionierten einige seiner Kollegen in den Nachbarstädten. In dieser Zeit scheint sein Mitarbeiter Epaphras die Städte im Lycos-Tal gelegenen Städte Kolossä, Laodicea und Hierapolis evangelisiert zu haben – Städte, die Paulus offenbar nie persönlich besucht hat (Kol 1,7-8; 2,1; 4,12-13). Möglicherweise sind alle sieben Gemeinden, wie wir sie in der Offenbarung des Johannes finden, während dieser Zeit entstanden. Die ganze Provinz wurde intensiv evangelisiert und zählte über viele Jahrhunderte zu den führenden Zentren der Christenheit. 23

Die acht Paulus-Schüler kann man in gewisser Weise mit den zwölf Jüngern Jesu vergleichen. Die zwölf Apostel brachten das Evangelium der jüdischen Welt; die jungen Mitarbeiter des Paulus trugen es in die heidnische Welt.

Das römische Modell

Das vierte und letzte Modell entfaltet sich am Beispiel der Gemeinde in Rom. Ich nenne es die „umgekehrte Verpflanzung“. Hatte sich beim Jerusalemer Modell eine Gemeinde auf mehrere Städte ausgebreitet, so fanden sich im römischen Modell Christen ganz unterschiedlicher Herkunft in einer Stadt zur Gründung einer neuen Gemeinde ein. So geschehen in Rom.

Die Indizien, die dafürsprechen, dass es in Rom so gewesen ist, liegen auf der Hand. Einige Neutestamentler sind der Meinung, Römer 16 sei gar nicht an die Gemeinde in Rom adressiert, sondern an die in Ephesus, weil Paulus noch gar nicht in Rom gewesen war, als er den Römerbrief verfasste. Allerdings kannte er alle, die er im 16. Kapitel erwähnt, persönlich, und einige von ihnen waren davor mit ihm in Ephesus gewesen.

Andere haben behauptet, jene, die Paulus in Römer 16 grüßen lässt, seien zufällig nach Rom gezogen und in derselben Gemeinde aufgetaucht. Beide Hypothesen sind eher unwahrscheinlich.

Die Gemeinde in Rom bestand ursprünglich wohl hauptsächlich aus Juden. Lukas berichtet von Besuchern, die zu Pfingsten aus Rom nach Jerusalem gekommen waren, wo sie das Evangelium aus Petrus’ Mund hörten (Apg 2,10). Etliche von ihnen kehrten offensichtlich nach Rom zurück und begannen sich dort zu versammeln. Möglicherweise gehörten auch Priscilla und Aquila dazu. Im Jahr 49 n. Chr. ließ der Kaiser Claudius die Juden jedoch per Edikt aus Rom vertreiben (Apg 18,2).

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