Uwe Schimunek - Der ermordete Gärtner

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Die Weltwirtschaftskrise macht auch vor Sachsen nicht halt. Bis dato Chefreporter bei der 'Leipziger Volkszeitung', verliert der Journalist Konrad Katzmann 1930 plötzlich seine feste Anstellung. Als drei Kleinganoven bei ihrem Raubzug durch eine Leipziger Schrebergartensiedlung die Leiche eines Kleingärtners entdecken, stürzt er sich gemeinsam mit dem Photographen Heinz Eggebrecht in die Ermittlungen. Die beiden Freunde finden so manches Merkwürdige heraus – unter anderem, dass ausgerechnet Eggebrechts Vater ein amouröses Verhältnis mit der Witwe des Mordopfers unterhält. Bevor die beiden Freizeit-Detektive aber allen Spuren nachgehen können, spitzen sich die Ereignisse zu: Eine zweite Leiche wird gefunden, und Vater Eggebrecht ist mitsamt seiner Geliebten spurlos verschwunden … „Es geschah in Sachsen“ ist ein Kettenroman um den aus Dresden stammenden Journalisten Konrad Katzmann, der in fiktiven Kriminalfällen die Zeit der Weimarer Republik in Sachsen wieder lebendig werden lässt. Der Leipziger Autor und Journalist Uwe Schimunek erzählt im siebenten Band von den 'kleinen Leuten', die in der wirtschaftlichen Krise um ihren hart erarbeiteten Besitz bangen müssen.

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«Sagt mal», Hotte zeigte mit dem Daumen zum Pinkeltisch, «wo bleibt denn der Kerl mit den Locken. Ist das doch ein Polyp? Und holt der Verstärkung?»

«Oh, Mist!» Ralle sprang auf und rannte zum Ausgang.

Wo blieb Eggebrecht nur? Katzmann nahm eine neue Zigarette aus der Dose und zündete sie an. Ein untersetzter Kerl stürzte am Tisch vorbei. Der junge Mann, noch nicht Mitte zwanzig, hatte dunkle Flecke auf der Joppe. Seine Haare klebten auf dem Kopf, aber allem Anschein nach war dafür nicht Pomade verantwortlich, sondern mangelnde Haarpflege. Er rannte zum Ausgang, als wäre seine Ehefrau mit dem Nudelholz hinter ihm her. Kurz vor der Tür rempelte er Eggebrecht an, der endlich vom Klo kam. Dann verschwand der Untersetzte an die frische Luft.

Eggebrecht schaute ihm mit einem Kopfschütteln hinterher und kam wieder zum Tisch. «Der hatte es aber eilig.»

«Den hat wohl etwas vertrieben.»

«Ob er die Zeche geprellt hat?»

Katzmann schaute zum Tisch, von dem der Mann gekommen war. Dort saßen der Dürre, der vor Eggebrecht aufs Klo gewankt war, und ein Blonder mit dünnem Haar. Die beiden guckten, als habe ihnen jemand die Hosen vom Hintern geklaut, und nun sei ihnen die Nacktheit peinlich. Als sie Katzmanns Blick entdeckten, hoben sie eilig ihre Bembel.

Katzmann sagte: «Eine komische Kneipe ist das hier.»

«Das ist ein Arbeiterviertel, Konrad.»

«Ja, ja, und ich verstehe die Herren Proletarier nicht. Das hatten wir schon.» Katzmann verspürte keine Lust auf Eggebrechts Sticheleien. Als freiberuflicher Photograph gehörte der alte Freund nun wahrlich nicht zur geknechteten Klasse. Nur in den Lindenauer Bierstuben wurde er zum Kämpfer für alles Proletarische.

«Ja, lassen wir das.» Eggebrecht schüttete einen Schluck Bier hinunter, als habe er das den ganzen Tag mit Maurern geübt. «Ist dir etwas zu dem Mord eingefallen?»

Katzmann blies Kringel in die Luft. Was sollte er in den paar Minuten über den Mord herausgefunden haben? «Der Mörder ist mir nicht über den Weg gelaufen, soweit ich weiß.»

Eggebrecht nahm sich ebenfalls eine Zigarette – aus seiner eigenen Jacketttasche. Er entzündete sie, blies den Rauch aus, als wolle er die gesamte Kneipenluft wegpusten. «Mann, Katzmann, was ist nur mit dir los?»

Jetzt sprach Eggebrecht ihn schon mit dem Nachnamen an. Katzmann überlegte, ob er ein paar Mark auf den Tisch werfen und dem Untersetzten nach draußen folgen sollte.

Eggebrecht hob sein Bier. «Ach komm schon – prost!»

Sie stießen an und tranken.

«Und jetzt noch mal von vorn, Konrad. Hab ich etwas falsch gemacht? Ist alles in Ordnung mit dir?»

Zwei Fragen auf einmal, und Katzmann wusste nicht, wo er anfangen sollte. Einerseits wollte er von Eggebrecht keine Belehrungen über die Arbeiterklasse bekommen und auch keine dummen Sprüche hören, wenn er eine oberflächliche Theorie zu einem Mordfall in Frage stellte. Andererseits guckte Eggebrecht gerade wie ein Soldat beim Kapitulieren – es fehlte nur noch, dass er eine weiße Fahne aus der Jackentasche zog. Also sagte Katzmann: «Tut mir leid. Mich beschäftigen gerade ein paar schwierige private Sachen. Die bekomme ich einfach nicht aus dem Kopf.»

«Frieda?»

Katzmann nickte. «Sie bekommt ein Kind.»

Eggebrecht nahm seinen Bembel, trank einen tiefen Schluck. Nachdem er den Krug wieder abgestellt hatte, sagte er: «Da müsstest du dich eigentlich freuen.»

«Das kommt bestimmt noch.»

Eggebrecht nickte, wie einer eben nickt, wenn er offenbar auch nicht weiterweiß.

Der Wirt brachte neues Bier. Eggebrecht trank seinen Rest aus, und diesmal tat Katzmann es ihm gleich. Er war dankbar, dass Eggebrecht nichts sagte. Seltsamerweise kam ihm der alte Kumpel gerade durch das Schweigen näher. Es gab nicht viele Männer, mit denen Katzmann für ein paar Minuten trinken und rauchen konnte, ohne dass geredet werden musste. Eggebrecht gehörte dazu.

Katzmann sagte: «Ich habe das Gefühl, dass ich mein Schicksal nicht mehr in den eigenen Händen habe. Dabei müsste ich doch gerade jetzt die Familie führen …»

Eggebrecht nickte erneut.

Katzmann war froh, dass der Freund nicht so etwas sagte wie: «Es sind schon so viele Männer Vater geworden. Alle haben es hinbekommen. Das wird schon.» Stattdessen tranken sie. Das tröstete.

«Weißt du, Heinz, ich habe mich gefreut, dich zu sehen. Und ich habe gehofft, dass der Mordfall mich ablenkt.» Katzmann überlegte, ob er anfügen sollte: «Und dann kommst du mit deiner wackligen Theorie und akzeptierst keinen Zweifel.» Aber er ließ es.

«Und dann spiele ich den Besserwisser, der das beste Argument nicht gelten lässt», ergänzte Eggebrecht dafür.

«Prost!», sagte Katzmann.

«Prost!»

Das Bier begann in Katzmanns Kopf zu strudeln. Hoffentlich musste er heute Abend nicht noch weitere Konflikte durch Zuprosten und anschließendes Trinken lösen.

«Dann von vorn», sagte Eggebrecht. «Ich rede noch einmal mit allen Laubenpiepern, die ich finde. Gleich morgen früh geht’s los.»

«Und ich schreibe einen kleinen Artikel und gehe Bölke auf die Nerven.»

«Und dann sehen wir weiter. Prost!»

«Prost!»

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