Peter Drescher - Team XXZ7 gibt nicht auf

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Team XXZ7 gibt nicht auf: краткое содержание, описание и аннотация

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Drohende Wolken über Birkenbach. Gefahr! Die Gegend soll in einen riesigen Braunkohlentagebau verwandelt werden. Das bedeutet Abriss des Ortes, Vertreibung der Bewohner. Team XXZ7, ein Geheimbund von Schülerinnen und Schülern der 7c, liebt seine Heimat und beschließt, um Birkenbach zu kämpfen. Da gibt es Weste, den Anführer der Truppe, uns begegnet der nachdenkliche Luca, wir verstehen die hilfsbereite Lea. Ralf, Spitzname Löffelschnitzer, spielt eine besondere Rolle. Er kommt aus den Thüringer Bergen, seine Eltern haben sich getrennt, er wohnt jetzt bei seinen Verwandten in Billerbach. Allmählich schließt Ralf mit Luca Freundschaft, beide besuchen zwei Tage lang das Thüringer Dorf. Dort verläuft für die Jungen manches nicht glatt. XXZ7 bleibt am Ball – Birkenbach darf nicht verschwinden. Das Team organisiert eine Demo zum Erhalt seines Ortes und nimmt Verbindung mit dem Direktor des Kohlewerkes auf. Der schlägt klare Töne an, redet von Umweltschutz und „Energiemix“. Und es gibt noch Lucas’ dicken Onkel Helmut, der sich sehr seltsam verhält. Hat das mit dem Schatz auf der Burg zu tun? Dann passiert Unerwartetes …

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Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie es sein würde, wenn Billerbach, wenn der Wald, die Burg, die dicke Ella plötzlich weg wären. Weg, fort. Nur noch ein tiefes Loch, in dem nach Kohle gegraben wird.

„Verdammt, wir müssen was tun!“, schreie ich.

Weste, sein Name lautet Philipp Westhoff, rückt an mich heran. „Eh, Luca, wie sollen wir das anstellen, wie?“

Ehrlich gesagt – das weiß ich auch nicht. In meinem Hals klemmt ein Kloß, ich kriege kein Wort hervor. Jonas, dem man gar nicht zutraut, dass er so beweglich sein kann, springt auf und rudert mit den Armen umher. „Wisst ihr überhaupt, wer hinter dem Irrsinn steckt? Ich sage es euch“, er schaut von einem zum anderen, „die Chefs des Braunkohlenwerkes sind es, die Häuptlinge. Mit denen müssen wir reden.“

„Reden, reden, nichts als reden“, knurrt Weste.

Jonas bohrt mit den Armen Löcher in die Luft. „Wir werden Billerbach retten!“

„Sollen wir etwa den Herrn Direktor besuchen und artig bitte-bitte machen“, spöttelt die hübsche Lea.

Ich komme mit ihr gut zurecht, und Weste traut sich nie, zu ihr ein dummes Wort zu sagen. Passt absolut nicht zu ihm. Ich weiß, warum er so zahm ist – weil er Fußballfan ist. Was das mit Lea zu tun hat? Na, Weste verehrt Leas Vater, der nämlich war mal Torschützenkönig der Bezirksliga. In Billerbach eine Größe, wie ein Super-Bayern-Star. Für den Fußball reißt sich Weste ein Bein aus. Oft schlingt er sich einen Schal mit den Aufklebern von Schalke 04, Borussia Dortmund und den FC Billerbach um den Hals, bei den Spielen in der Ehrla-Kampfbahn fehlt er kaum mal.

„Natürlich werden wir nicht bitte-bitte machen“, unterbreche ich Lea, „wir müssen den Kohlechef zu einem Gespräch zwingen – und den Ort suchen wir aus, wir. Kapiert ihr das?“

Jonas kugelt herum. „Wie kann man so einen Mann zwingen?“

Weste kehrt den großen Maxen hervor, schreitet wie ein General auf und ab, besser: er kreist, die Hände auf dem Rücken, umher. Auf einmal wettert er: „Den Kerl schnappen wir uns.“

Ich gebe ja zu, dass ich Weste bewundere, obwohl mir seine Überheblichkeit manchmal auf die Nerven geht. Und jetzt blickt er mich verschwörerisch an. Gerade mich. Ich merke richtig, wie ich größer und größer werde. „Wie wäre es“, verkündet Weste, er macht eine Kunstpause und legt seine rechte Hand auf meine linke Schulter, „wie wäre es, wenn wir den Direktor entführen würden?“ Weste schnauft auf. „Dann hauen wir auf die Pauke.“

Jule äfft höhnisch: „Pauke hauen.“

Weste passt es nicht, dass Jule dazwischen quatscht und zeigt ihr einen Vogel. Ausgerechnet in diesem Augenblick fällt mir die Straße hinterm Wald ein. Auf der stand vorgestern ein Tramper, hat gewinkt und ein Auto hat ihn tatsächlich mitgenommen.

Ich federe nach oben. „Mir ist eine blendende Idee gekommen. Der Direktor hat doch einen Dienstwagen, so einen schwarzen Schlitten …“

„Und?“ Weste versteht nicht.

„Mann, Weste“, trumpfe ich auf, „ich mache einen auf Tramper, werde beim Direktor einsteigen, ihn volllabern und ab geht’s zu unserem auserwählten Ziel.“

Weste schnappt nach Luft. „Ist ja affenstark.“

Mein Vorschlag wird einstimmig angenommen.

2

ONKEL HELMUT MACHT GERN AUSFLÜGE IN DIE UMGEBUNG. Er nennt sie „Touren auf des Schusters Rappen“. Also Fußmärsche. Vielleicht will er so gegen seine fortschreitende Rundlichkeit angehen. Als er von einem Trip nach Garkenroda zurückgekehrt war, klang seine Stimme irgendwie verrostet. Er habe die fünf Kilometer von uns entfernte Gemeinde kontrolliert, meinte er. Kontrollieren – was hat das zu bedeuten? Jedenfalls hat der Onkel in ein großes kariertes Taschentuch geschnäuzt und gejammert: „Luca, ich sage dir, dort sieht es aus wie nach einem Erdbeben, fürchterlich.“

In Garkenrode hat man auf der Suche nach Kohle die Einwohner bereits vertrieben und mit dem Abriss der Häuser begonnen. Das brachte uns auf die Idee, den verlassenen Ort für unsere Aktion zu nutzen. Erst einmal haben Rico und Tim die dortige Lage geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen: Der Keller des leeren Gasthofes ist für unser Unternehmen geeignet.

Okay, ich habe an den nächsten Tagen ausgekundschaftet, dass der Direktor in einem schwarzen Ford mit dem Kennzeichen „WOL – N 422“ mehrmals wöchentlich gegen vierzehn Uhr die Waldstraße passiert.

Weste hatte sich die Hände zufrieden gerieben. „Luca, du wirst am Dienstag Stellung beziehen, den Wagen stoppen und den Direktor zu einer Tour nach Garkenrode bewegen. Dort liegen wir anderen zum Kampf bereit.“

Am Dienstag rumpelt es in meinem Bauch. Und ich schwitze. Hoffentlich wird alles glatt gehen. Ist ja eine verzwickte Sache, einen Direktor schonungslos zur Rede zwingen, zur Zurücknahme seines Kohlebeschlusses – Wahnsinn! In Gedanken höre ich meinen ansonsten so cleveren Onkel Helmut sagen: „Eine verfahrene Karre.“

Ich halte mich also an der Kurve auf, dort wird der Direktor das Tempo drosseln, das ist für mich günstig. Lange starre ich auf die Straße, vor meinen Augen flimmert es. Plötzlich nähert sich ein Fahrzeug. Ich mache zwei Schritte zurück, halte mich an einem Birkenstamm fest, erkenne einen alten Lieferwagen. Mist. Aber mir bleibt keine Zeit zum Überlegen, denn dann gleitet er heran – der schwarze Ford. Ich springe auf die Straße und winke. Wirklich, das Auto bleibt wenige Zentimeter vor mir stehen. Ich achte nicht auf mein Herzklopfen und schaue auf das Nummernschild. „WOL – N 422“.

Der Fahrer glotzt mich durch die Scheibe an, hält.

Herrje, eigentlich habe ich mir einen Direktor ganz anders vorgestellt. Nicht so eine unauffällige und stinknormale Type. Er hat einen grauen Anzug an, ist ganz schön dick, trägt auch keinen Schlips. Die Haare stehen ihm wirr ab.

„Äh, äh“, stottere ich und quäle mir ein Lächeln ab.“ Können Sie mich ein Stück mitnehmen?“

Erstaunlicherweise nickt der rundliche Direktor gnädig und gestattet mir das Einsteigen. Für zwei Sekunden fühle ich mich wie ein Held. Wenn mich jetzt Lea sehen könnte!

Ich setze mich auf den Hintersitz und betrachte mir im Spiegel das Gesicht des Direktors. Das sieht mit seiner Knollennase so treuherzig aus, dass ich bei meinem Mut bleibe und das Ziel nenne: Garkenrode.

„Was? Dort hast du nichts verloren.“ Der Direktor fährt nicht los.

Da haben wir den Salat. Was soll ich nun tun? Etwa von einem Sommerspaziergang faseln? Nimmt der mir doch nicht ab. Ich kaue auf meinen Lippen herum, da fällt mir was ganz Verrücktes ein, und ich strenge mich an, locker zu flöten: „Bin ein großer Donald-Duck-Fan, habe in Garkenrode gewohnt und beim Umzug meine komplette Sammlung von Donald-Duck-Heften vergessen. Das macht mich fix und alle.“

„Fix und alle? Du willst aber nicht nach Entenhausen, sondern nach Garkenrode. Junge, das ist Bergbauschutzgebiet.“

Das kann doch nicht das Ende sein, Pleite schon auf der ersten Etappe. Ich verziehe mit Absicht mein Gesicht, als ob ich gleich heulen würde. „Ich brauche die Comics, ich bin, wie ich Ihnen schon gesagt habe, totaler Donald-Duck-Fan.“

Ist ja ein Ding – der Direktor nickt, dreht sich nach mir um. „Na gut, ich will mal nicht so sein.“ Unterwegs erkundigt er sich friedlich nach Straße und Hausnummer, und ich schwindle, ohne rot zu werden. „Mein Vater war der Wirt vom alten Gasthof.“

Als wir in den Ort einfahren, erschrecken mich die Zerstörung, die Stille, das Schaurige. Manche Häuser haben kein Dach mehr, Fensterrahmen sind rausgebrochen, irgendwo fehlt die halbe Treppe.

Mitten auf der Straße stehen ein Schrank und eine rote Couch mit zerfetzter Polsterung. Eine verrostete Stahlfeder sticht in die Luft. Wir kurven daran vorbei, und ich stiere auf den Nacken des Direktors. Er lenkt uns kaltschnäuzig zum Gasthaus.

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