Victoria Krebs - Blutiges Erbe in Dresden
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Wie ein altes Ehepaar saßen sie nebeneinander, bissen von ihren Brezeln ab und schlürften den heißen Kaffee.
»Schön da drüben«, sagte er kauend und trank einen Schluck. »Da müsste man ein Haus haben.«
»Dream on. In welcher Gehaltsstufe sind Sie? A9?«
»Man wird ja wohl noch träumen dürfen«, entgegnete der frischgebackene Polizeikommissar.
»Es reicht doch, wenn man sich ab und zu hierher oder an einen anderen Platz setzen und das Schöne einfach nur betrachten kann. Wir haben einen tollen Beruf, Hellwig, das entschädigt für so manches. Sie stehen gerade am Anfang, haben Ihr Studium abgeschlossen und zumindest ein sicheres Einkommen. Außerdem sind Sie höchstens fünfundzwanzig. Habe ich recht?«
»Fast, ich bin schon achtundzwanzig. Hab mich aber ganz gut gehalten, finde ich.«
»Vor allen Dingen haben Sie Ihre lächerliche Aufmachung, Entschuldigung, dass ich das so sage, verändert. Sie sehen so viel respektabler aus. Wie ein richtiger Mann.«
Hellwig Dreiblum lächelte unsicher. So ganz kam er mit Marias Humor noch immer nicht zurecht.
»Nächste Woche kommt unser neuer Kollege. Hauptkommissar Laschkow. Sportlich und dynamisch, aber vor allen Dingen ehrgeizig, so wie ich gehört habe«, sagte sie gedehnt.
»Hoffentlich verstehen Sie sich so gut mit ihm wie mit Gerd Wechter.«
Es war ihm ohne böse Absicht herausgerutscht, das wusste Maria. Dennoch hatte sie den Stich gespürt. Würde das nie aufhören? Nein, natürlich nicht, es war nun ein Teil ihres Lebens. So etwas hörte nicht auf. Es würde weniger schmerzhaft werden mit der Zeit, aber nie verschwinden.
»Ich … Entschuldigung, das war blöd von mir.«
»Alles fein«, beruhigte sie ihn, »Trinken Sie aus. Wir haben noch eine Dreiviertelstunde. Wir gehen übers Blaue Wunder auf die andere Seite. Dort gibt es ein kleines Geschäft mit handgefertigten Seifen und allerlei Schnickschnack. Ich brauche noch ein kleines Geschenk.«
Erleichtert stand Hellwig Dreiblum auf und trug die Becher zurück.
Am Ende der Brücke gingen sie die Treppe hinab, liefen am Körnergarten vorbei und bogen nach wenigen Metern links ab. Ein Gewirr aus schmalen verwinkelten Gassen und romantischen Häuserfassaden, gesäumt von Cafés und kleinen Restaurants, empfing sie. Maria wurde in dem winzigen Laden am Körnerplatz fündig, kaufte neben der Seife noch drei handgezogene Kerzen aus Bienenwachs und ließ alles als Geschenk verpacken. Hellwig hatte sich draußen auf eine Bank gesetzt und aß ein Eis.
Dann machten sie sich auf den Rückweg. Sie mussten sich sputen, nachdem Maria mit der Ladeninhaberin ins Plaudern gekommen war. Sie hatte nämlich ein kleines Bild entdeckt, von dem sie glaubte, dass es gut in ihr Wohnzimmer passen würde. Sie beschloss, noch einmal wiederzukommen, um festzustellen, ob es ihr dann immer noch so gut gefiel.
Pünktlich, halb drei, erreichten sie das Notariat in der Hohen Straße im Bayrischen Viertel hinter dem Hauptbahnhof. Das Entree war beeindruckend: Ein Empfangstisch aus dunklem Holz, der Maria an die Rezeption eines Fünf-Sterne-Hotels erinnerte, erstreckte sich über die gesamte Länge des Raumes. Dahinter saß eine Sekretärin, zwei weitere Mitarbeiterinnen liefen geschäftig umher. Ständig wurden Türen geöffnet, Angestellte durchquerten die Empfangshalle und wurden wieder verschluckt. Maria meldete ihren Termin an und wenige Augenblicke später wurden sie in das Büro des Notars geführt.
Dr. Hübscher empfing sie mit einem offenen Lächeln und bat sie, Platz zu nehmen. Dann forderte er über die Sprechanlage die Unterlagen an. Diese Zeit reichte Maria, um ihn eingehender zu betrachten. Die modische Brille und das dunkelblonde, kurz geschnittene Haar ließen ihn ein wenig jungenhaft aussehen, obwohl er schätzungsweise Mitte vierzig war. Seine gesamte Erscheinung strahlte Kompetenz und Souveränität aus. Die Tür öffnet sich und eine Angestellte brachte die gewünschte Akte.
»Natürlich habe ich vom schrecklichen Ableben von Herrn Molberg erfahren«, eröffnete er das Gespräch. »Schließlich geht es ja seit mehreren Tagen durch die Presse. Sie wollen, wenn ich richtig informiert bin, Einzelheiten zu seinem Testament wissen?«
Fragend sah er sie über seinen Brillenrand hinweg an.
»Ja, das wäre sehr hilfreich. Insbesondere möchten wir wissen, ob er es kurz vor seinem Tod noch geändert hat.«
Der Notar schüttelte den Kopf und schlug den Aktendeckel auf. Hellwig Dreiblum zückte sein Notizbüchlein.
»Nein. Das Testament wurde im November 2002 aufgesetzt, seitdem wurde nichts angepasst.«
»Wer sind denn der oder die Erben?«
»Alleinerbe ist sein Sohn, Alexander Molberg. Es gibt allerdings noch zwei sogenannte Legate. Demnach muss Alexander Molberg der langjährigen Haushälterin seines Vaters zehntausend Euro und einer Stiftung in Würzburg einhunderttausend Euro übereignen. Moment, ich schaue gleich mal nach, wie die Stiftung heißt …«
»Nein, nicht nötig im Moment. Lassen Sie uns später dazu kommen«, unterbrach Maria ihn. »Das Allermeiste bekommt also sein Sohn, Alexander. Wie hoch schätzen Sie den Gesamtwert des Vermögens, Dr. Hübscher?«
Der Notar schloss die Akte wieder und legte die Stirn in Falten.
»So genau kann ich das auf die Schnelle nicht sagen, aber ich nehme an, er beläuft sich auf mindestens eineinhalb Millionen Euro, vielleicht auch mehr. Allein die Villa in der Goetheallee ist mit Sicherheit mehr als eine Million wert. Unbelastet, keine Hypothek eingetragen.«
Maria nickte. »Wussten Sie, dass Herr Molberg schwerkrank war und nur noch kurze Zeit zu leben gehabt hatte?«
Dr. Hübscher sah sie entgeistert an und schüttelte dann langsam den Kopf.
»Nein, das wusste ich nicht.« Er wirkte sichtlich erschüttert.
»Haben Sie mit Herrn Molberg privat verkehrt?«
»Nein, das wäre zu viel gesagt. Wir haben zwar im gleichen Club Golf gespielt. Doch der Kontakt beschränkte sich auf den üblichen Small Talk und Gespräche über den Sport. Allerdings, jetzt wo Sie die Erkrankung erwähnt haben, fällt mir ein, dass er sich in letzter Zeit im Club nicht mehr hat blicken lassen. Jetzt wird mir klar, warum.« Er seufzte. »Eine schreckliche Sache. Haben Sie denn schon eine heiße Spur?«
»Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Ermittlungen. Aber ich habe noch eine Frage, da Sie das Golfspiel erwähnt haben. War es üblich, nach dem Spielen zu duschen?«
»Wie meinen Sie das, ich verstehe nicht ganz.«
»Also, ich bin keine Golfexpertin und kenne es nur aus dem Fernsehen. Soweit ich mitbekommen habe, rennt man da nicht hin und her, sondern läuft eher gemessenen Schrittes über den Rasen. Kommt man da ins Schwitzen, sodass man nach dem Spielen duschen muss?«
»Das wird unterschiedlich gehandhabt, je nachdem, wie warm es ist. Und ja, man kommt auch beim Golfen ins Schwitzen. Aber wieso fragen Sie mich das?«
Maria warf einen Seitenblick auf Hellwig Dreiblum, der aufgehört hatte zu schreiben und den Notar aufmerksam ansah.
»Ist Ihnen beim Duschen oder in der Umkleidekabine eine Tätowierung im Nacken Ihres Klienten aufgefallen?«
»Ein Tätowierung?« Verblüfft schaute der Notar sie an. »Bernhard Molberg soll ein Tattoo gehabt haben? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Im Nacken, sagen Sie?« Wieder schüttelte er den Kopf. »Nein, tut mir leid. Mir ist nichts aufgefallen, weder im Nacken noch an einer anderen Stelle.«
»Das war es auch schon, Herr Dr. Hübscher.« Maria stand auf. »Haben Sie vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe. Sie haben uns sehr geholfen.«
»Wenn ich irgendetwas tun kann, lassen Sie es mich bitte wissen. Niemand hat es verdient, auf so grausame Weise aus dem Leben gerissen zu werden. Ich hoffe, Sie finden den Täter schnell.«
»Alles mitgeschrieben?« Maria und Hellwig Dreiblum saßen schon wieder im Auto und fuhren zurück zum Präsidium. Ihr Assistent nickte artig.
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