Angelika Röbel - Der Geschichten-Adventskalender

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Angelika Röbel sammelte vierundzwanzig weihnachtliche Geschichten aus dem wahren Leben zum Vorlesen und natürlich auch zum Selbstlesen für Kinder und Kindgebliebene. So entstand ein Buch als Adventskalender, das zudem wichtige Botschaften verteilt.

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Ein schönes Erlebnis während meiner Lehrzeit

Im Jahre 1971 war ich im achtzehnten Lebensjahr und lernte in der Kaufhalle West in Weißenfels. Mein kleiner Bruder, Peter, gerade mal viereinhalb Jahre alt, war damals schon ein pfiffiges Kerlchen. Er hatte nämlich so seine Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes.

Jedes Jahr organisierte der Kaufhallenleiter, Herr Kaltenborn, vor der Kaufhalle ein Weihnachtsfest für die Kinder. In der ersten Adventswoche konnten die Eltern in der Kaufhalle Weihnachtsbeutel für ihre Kinder bestellen oder kleines Spielzeug abgeben. Die Weihnachtsbeutel wurden in unterschiedlichen Preisklassen angeboten, je nachdem, wie viel sich die Eltern leisten konnten. An den Beuteln war der jeweilige Name des Kindes befestigt.

Wie es sich für einen richtigen Weihnachtsmann gehört, brauchte er natürlich auch Helfer. Herr Kaltenborn suchte sich dafür Lehrlinge aus, die nicht allzu groß von Wuchs waren. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir drei „Zwerge“, die dem Weihnachtsmann zur Hand gehen sollten. Gisela, Gabi und ich waren für dieses Amt auserkoren.

Als ich zu Hause erzählte, dass der Weihnachtsmann mich als Zwerg ausgewählt hatte, wollte mein kleiner Bruder das natürlich nicht glauben. Trotz allem wuchs sein Respekt mir gegenüber aber mächtig an.

Auch meine Eltern hatten für Peter einen Weihnachtsbeutel bestellt und kamen zu dem Fest vor der Kaufhalle. Mit roten Mänteln wurden wir von Frau Kaltenborn für diesen Abend herausgeputzt. Endlich wurde es dunkel! Eine große Spannung lag auf den Gesichtern der wartenden Kinder.

Da es geschneit hatte, konnte der Weihnachtsmann wie geplant mit dem Schlitten kommen. Wir drei Zwerge saßen hinten drauf. In großen Säcken waren die Geschenke für die wartenden Kinder verstaut. Es war viel los auf dem Vorplatz der Kaufhalle. Als wir um die Ecke gefahren kamen, leuchteten die Augen der Kinder voller Erwartung.

Plötzlich wurde es ganz still.

Ich suchte unter den vielen Menschen meine Eltern mit meinem kleinen Bruder, aber ich fand sie nicht. Schon im nächsten Moment waren die drei vergessen, denn ich hatte alle Hände voll zu tun. Wir Zwerge nahmen abwechselnd einen Weihnachtsbeutel oder ein Spielzeug aus den Säcken heraus und reichten sie dem Weihnachtsmann. Dieser rief laut den Namen eines jeden Kindes auf. Manche Kinder gingen selbstbewusst nach vorne, andere wieder waren schüchtern und manche weinten sogar, als sie aufgerufen wurden. Wahrscheinlich, so dachte ich mir damals, wird das eine oder andere Kind eingeschüchtert sein, weil es unmittelbar vor diesem Ereignis irgendetwas angestellt hat. Natürlich wurden die älteren Kinder vom Weihnachtsmann aufgefordert, etwas zu singen oder ein Gedicht vorzutragen.

Plötzlich wurde mein kleiner Bruder Peter aufgerufen.

Er konnte es einfach nicht fassen. Seine große Schwester half dem Weihnachtsmann. Sie hatte tatsächlich einen heißen Draht zu ihm. Das machte ihn stolz und seine Zweifel über die Existenz des Weihnachtsmannes waren für einige Jahre beseitigt.

Und heute? Ja, heute sind seine eigenen Kinder in dem Alter, in dem sie vielleicht noch zweifelnd fragen: „Gibt es nun einen Weihnachtsmann oder nicht?“

5. Dezember

Ein ganz besonderer Wunsch

Nach einer wahren Begebenheit

Die 90-jährige Ururoma saß in ihrem Sessel und dachte darüber nach, wie sich doch im Laufe ihres Lebens das Weihnachtsfest verändert hatte. Ihre Gedanken gingen viele, viele Jahre zurück; zurück in ihre eigene Kindheit. Der Vater war noch nicht aus dem Krieg heimgekommen und die Mutter hatte kein Geld, um irgendetwas Süßes für die Kinder zu kaufen oder selbst zu backen. Und trotzdem erinnerte sie sich gern an dieses Weihnachtsfest. Wie glücklich und zufrieden sie war, als sie am Heiligen Abend ihren alten zerzausten Teddybären sah, mit dem bereits ihr Vater als Kind gespielt hatte. Er saß auf dem kleinen Tisch und hatte einen neuen gestrickten Pullover und eine selbst genähte Hose an.

Ihre Gedanken machten einen großen Sprung in die Zeit, als sie selbst Mutter zweier Kinder war. Und wieder war es das Nachkriegsjahr, in dem es an allem mangelte. Es war damals schwer für sie, den Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Mit wenigen Mitteln und viel Fantasie gelang es aber schließlich doch.

Und heute? Aus den Kindern, Enkeln und Urenkeln sind fleißige und geachtete Menschen geworden. Aber das Weihnachtsfest ist schon lange nicht mehr das, was es einmal war. Eine hektische und gestresste Adventszeit geht dem Fest voraus. Und der Heilige Abend selbst? Die Geschenke sind hübsch verpackt und in fünf bis zehn Minuten ist alles vorbei. Nein, so hatte sie Weihnachten nicht in Erinnerung.

Es stimmte sie jedes Jahr traurig, wenn sie gefragt wurde, ob sie sich zum Weihnachtsfest etwas wünsche. Ja, sie hatte einen Wunsch! Sie wollte mit ihren Lieben ein ganz besonderes Weihnachtsfest feiern, das vielleicht sogar ihrer kleinen Ururenkelin Lisa-Marie in Erinnerung bleiben würde! Schon öfters hatte sie diesen Wunsch geäußert, war aber immer liebevoll angelächelt worden.

„Oma, die Zeiten haben sich geändert. Versteh das doch!“

Nein, sie wollte es nicht verstehen. Wie viele Weihnachten würde sie noch erleben? Mit Sicherheit waren diese gezählt, also musste schnell gehandelt werden. Zuerst benötigte sie schöne alte Weihnachtslieder, die alle, zumindest von der Melodie her, kannten. Sie schrieb die Texte auf und bat einen Nachbarn, diese auf dem Computer abzuschreiben und auszudrucken, denn in Gedanken hörte sie schon die Enkel sagen: „Oma, deine Schrift können wir nicht lesen.“

Dann war es so weit. Die Urenkelin lud ihre gesamte Familie zum Weihnachtsfest ein. Die kleine Lisa-Marie hatte vor Aufregung ganz rote Bäckchen. Als alle anwesend waren, wurde die Tür zum Wohnzimmer geöffnet. Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum leuchtete in seiner ganzen Pracht. Darunter lagen viele Päckchen mit kleinen Namensschildern. Ihre Urenkelin schaltete das Radio ein. Es kamen gerade der Wetterbericht, der Straßenzustand und die Blitzermeldungen, danach folgten ganz normale Schlager. Die Ururoma schüttelte kaum merklich den Kopf und verdrehte die Augen. Zur gleichen Zeit griff die Urenkelin nach dem ersten Päckchen. Ein zweites hatte sie auch schon in der Hand. Die Ururoma hörte in Gedanken, wie es all die anderen Jahre gewesen war: „Das ist für Peter, das hier für Gabi und das ist für …“

„Stopp“, unterbrach sie ihre Urenkelin. Alle schauten sie fragend an. „Ich möchte es in diesem Jahr anders machen“, erklärte sie leise. Es hörte sich fast entschuldigend an. „Bitte, Kinder, nur dieses Jahr. Wenn es euch nicht gefällt, dann macht ihr es im nächsten Jahr wieder anders.“ Sie griff in ihre Tasche und holte die zusammengefalteten Zettel mit den abgedruckten Weihnachtsliedern hervor. „Setzt euch, sucht euch einen bequemen Platz, denn es wird ein Weilchen dauern. Und bitte, schalt das Radio aus.“

Die meisten schauten gespannt, manche sogar vorwurfsvoll zur Ururoma. Unbeirrt nahm sie ein Päckchen in die Hand und las auf dem Zettel: Für Silke . Hoffentlich sträubt sich meine Tochter nicht dagegen, dachte sie etwas zweifelnd.

Silke kam und wollte das Päckchen öffnen. „Nein!“, stoppte die Ururoma ihr Tun. „Zuerst singst du uns ein Lied.“ Und bevor Silke etwas Negatives erwidern konnte, erklärte sie der restlichen Familie: „Und wer nicht singen kann, dem helfe ich natürlich und singe mit! Ihr könnt aber auch ein Gedicht aufsagen. Die bekanntesten Weihnachtslieder stehen hier auf den Zetteln. Ich dachte mir, dass es für euch einfacher ist, wenn ihr den Text ablesen könnt.“

Silke griff nach dem Zettelbund und suchte sich ein Weihnachtslied aus. Sie sang „Alle Jahre wieder“. Dann erst durfte sie ihr Päckchen öffnen. Alle schauten zu und bestaunten den Inhalt. Dann griff die Ururoma erneut in den Päckchenstapel und las den nächsten Namen vor!

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