Christine Lehmann - Totensteige

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Von Mentalterroristen und Medienhypes Launig und voller Skepsis steigt Lisa Nerz in das Thema Geisterjäger und Übernatürliche Vorfälle ein. Doch ehe sie sich's versieht, wird es ernst: Wer hat dem Parapsychologen auf Burg Kalteneck das Herz herausgeschnitten? Was hat es mit den Testreihen des Instituts auf sich? Lisa Nerz und Richard Weber wittern eine Verschwörung. Und der Einfluss der Gegner scheint bis nach Schottland zu reichen. Totensteige ist ein sinnlicher Actionthriller mit sehr dunklen Nuancen: ein Gänsehaut-spannender Roman über Dinge, die man nicht sehen, aber durchaus zu spüren bekommen kann.

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»Oder ob ihn der Unbekannte ermordet hat, von dem der Brief stammte.«

»Es gab Gründe für einen Suizid, Lisa. Gurney war zwar Freund etlicher berühmter Zeitgenossen, aber selbst nicht so erfolgreich, wie er es gern gewesen wäre. Er soll an einer Depression gelitten haben. Auch vermutet man, dass seine Ehe nicht glücklich war, denn seine Frau heiratete wenige Monate nach seinem Tod ein zweites Mal.«

»Na, die hat in der Tat nicht lang suchen müssen.«

»Das Datum seines Todes ist übrigens bemerkenswert. Er starb am 23. Juni, also im 6. Monat. Die Zahl 6 steht im Okkultismus für die Offenbarung des Johannes, also für Weltuntergang und den Antichrist, vor allem als 666. Und im griechischen Alphabet heißt der 23. Buchstabe Psi …«

Ich konnte das Lachen nicht unterdrücken.

»Allerdings«, fuhr Richard vergnügt fort, »wird die Bezeichnung Psi erst nach dem Zweiten Weltkrieg für paranormale Phänomene verwendet. Das mag der Grund sein, warum erst im zwanzigsten Jahrhundert die Zahl 23 zum Symbol für das Geheime und Zerstörerische wird, zur Zahl der Illuminaten.«

Es lachte aus mir heraus. Es war einfach zu viel. »Die Illuminaten! Jawoll! Vampire, Gespenster und Illuminaten!«

Es war einer der seltenen Momente, wo ich Richard feixen sah. »Gut, gell? Es gibt so wenige Ziffern und so viele Bedeutungen. Da landet man immer einen Treffer. Die Illuminaten sind übrigens keine Erfindung der Romanciers. Es gab sie wirklich in Ingolstadt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als in Europa Könige und ihre Mätressen regierten. Die Illuminaten wollten Aufklärung und sittliche Verbesserung der Gesellschaft. Das verstanden die absolutistischen Despoten natürlich als Angriff auf sich selbst. Die Gruppe wurde verboten. Erst die Romanschreiber und Filmemacher haben sie zu erbitterten Feinden der katholischen Kirche und zu Agenten einer finsteren Weltverschwörung stilisiert.«

Mir flashte das Bild der Uhr am Giebel von Kalteneck ins Hirn. Drei nach acht. »Die Uhr!«, sagte ich. »Sie stand! Und zwar 20 Uhr 3 – 23!«

»Welche Uhr?«

»Das kann kein Zufall sein, Richard. So viele Zufälle gibt es nicht. Die Illuminaten haben den Mord an Rosenfeld angeordnet und von einem abergläubischen Adoptivkind aus Rumänien ausführen lassen.«

»Und zwar warum?«

»Weil … weil …« Plötzlich hatte ich es. »Weil Rosenfeld beim Kalteneck-Experiment Erfolg hatte.«

»Was für ein Experiment?«

»Die suchen nach dem, der es kann. Dafür haben sie eine Million Euro ausgelobt. Und Rosenfeld hat ihn gefunden. Den Mann, der anderen seine Gedanken aufzwingen kann, oder die Frau.«

»Unsinn, Lisa!«

»Na gut, dann kann er Gedanken lesen. Wem würde so was nützen? Geschäftsleuten, Drogenhändlern, Außenministern … Sie wüssten, was der Gegner denkt. Nein, das ist Pippikram. Es muss was Größeres sein. Eine Macht! Sie beeinflusst Maschinen, Computer, die Börse. Stell dir vor, es gäbe einen, der Flugzeuge abstürzen lassen könnte …«

»Bitte, Lisa!«

»… oder Atomkraftwerke zur Kernschmelze bringen! An so einem hätte die halbe Welt Interesse. Die USA, Russland, China, die Taliban, al-Kaida, jede verkrachte Oppositionsbewegung, Terroristen, ein Großkonzern, einfach alle, die Macht gewinnen wollen. Und die Israelis sowieso. Die fürchten sich vor ihrer Vernichtung. Sie haben doch erst kürzlich mit einem Computer­virus im Iran das Atomprogramm zu stören versucht.«

Darauf erwiderte Richard nichts mehr. Aber die Knöchel seiner Hand auf dem Lenker waren weiß geworden, obgleich sein servogelenktes Gefährt keine harte Hand verlangte.

»Sag, dass ich spinne, Richard! Sag, dass das Quatsch ist!«

»Natürlich ist das Quatsch, Lisa.«

»Aber wenn es so wäre, Richard. Nur mal angenommen. Dann hätte Rosenfeld sterben müssen, weil er den einen kannte, der es kann. Oder die eine. Weil er ihn entdeckt hat, aber den Namen niemandem mehr nennen sollte. Denn dieser eine ist längst entführt und befindet sich in den Händen derer, die mit seiner Hilfe irgendwas anrichten wollen, was ihnen immens nützt und anderen – uns – immens schadet.«

Richard ächzte. »So was hat man in den dreißiger Jahren geglaubt, Lisa. Die Nazis waren damit ganz vorn dran. Und die USA im Kalten Krieg. Mind-Control und so weiter. DerCIAhat im geheimen Projekt Stargate Hellseher beschäftigt, die sowjetische Militäranlagen im fernen Sibirien beschreiben sollten, die kein Westler je zu sehen bekam. In Einzelfällen soll es sogar gelungen sein, aber es ist niemals eine Dokumentation darüber erschienen, wie viele Fehlversuche es dabei gegeben hat und wie oft die Visio­nen falsch waren, falls man das überhaupt überprüfen konnte. Lisa, es geht nicht. Es gibt diesen einen – oder diese eine – nicht.«

Das Gelächter kehrte zurück und gluckerte in mir herum.

»Was gibt es da zu lachen?«

»Ich stelle mir nur … ge… hihi …rade vor, dass der Psi-Agent die Wahlmaschinen beeinflusst hat und wir … hihi … darum jetzt plötzlich eine grün-rote Landesregierung haben.«

»Darum haben wir in Deutschland keine Wahlcomputer, sondern machen unser Kreuzchen mit Bleistift auf Papier in der Kabine, Lisa. Genau darum.«

»Ach was, echt?«

10

»Schreib es auf!«, drängt mich Else wieder mal. »Fang einfach an. Denk nicht nach.«

»Aber es hört irgendwann von alleine auf«, sage ich. »Jede Abweichung von der Normalkurve findet ihr natürliches Ende. Wir befinden uns immer noch im Bereich der Wahrscheinlichkeit. Das ist das Gesetz der Serie, das kein Gesetz ist. Wenn ein Flugzeug abstürzt, stürzt kurz darauf noch eins ab.«

»Aber wir halten das nicht mehr lange aus, Lisa!«

In der Tat, zum ersten Mal wünschen sich die Regierungen der westlichen Welt, sie hätten der parapsychologischen Forschung in den vergangenen Jahrzehnten mehr Geld zur Verfügung gestellt. Dann hätte man vielleicht heute Erklärungen für das, was einen Menschen befähigt, Gegenstände zu bewegen und technische Systeme zu stören, ohne sie anzufassen. Dann hätte man vielleicht jetzt eine Ahnung, wie man dem Spuk beikommen kann.

11

Als ich am Sonntagnachmittag nach drei Bechern Kaffee und einem Spaziergang mit Cipión wieder zurechnungsfähig war, aktivierte ich auf meinem Handy den Rückruf meines Anrufs in Abwesenheit.

Es meldete sich mit schwäbischer Pausenanfälligkeit Kitty zu Salm-Kyrburg, Haunt Hunter’s Agency.

»Sie haben mich gestern Abend angerufen?«, eröffnete ich.

Pause. »Ja.« Pause.

»Und, was gibt es?«

»Janette hatte gestern Abend wieder ein Erlebnis.«

»Ah so, Rosenfeld ist ihr erschienen und hat von großen Gefahren gesprochen?«

Pause. »Ja. Aber Janette sagt, sie sei zu schwach dafür. Er braucht ein stärkeres Medium. Es müsse jemand sein, der … entschuldigen Sie … aber ich sage nur, was Janette mir gesagt hat … Es müsse jemand mit Narben sein.«

Ich lachte lauthals. »Wollen Sie mich verkackeiern?«

Stille. Mein Handyverstärker rauschte. Ich zündete mir eine Zigarette an. »Kann ein Geist eigentlich an zwei Orten gleichzeitig erscheinen?«

»Geister sind nicht unserer Zeit unterworfen.«

»Aber sie erscheinen immer nur nachts.«

»Nein. Wir wissen auch von Tagesspuks. Allerdings ist es nachts ruhiger, weniger Schwingungen. Lassen Sie es mich so ausdrücken: Nachts schlafen die meisten Menschen. Da sind weniger Gedanken in der Luft, gewissermaßen. Und wir hören die Toten besser.«

»Aha!« Ich erzählte ihr von unserem Tischrücken.

Pause.

»Was sagen Sie dazu?«, schubste ich sie an.

»Nun … ich war nicht dabei. Daher lässt sich schwer sagen, ob Rosenfelds Geist tatsächlich präsent war oder ob es nur … verstehen Sie … So wie Sie es mir erzählt haben, war es eher ein Gesellschaftsspiel. Ein Partygag. Natürlich kann sich dabei auch etwas ereignen.«

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