Manfred Koch - Totgelacht

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Manfred Kochs KrimiKillerKrimis sind Krimis, die Krimis killen. Kriminell schräge Geschichten für hartnäckige Krimifans, Krimi-Overkill-Geschädigte und Immer-schon-Krimi-Verächter. Ein mordsmäßig grimmiges Lesevergnügen, böser, satirischer, schwärzer, verrückter, witziger, frecher und intelligenter, als es die Kriminalpolizei erlaubt.

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Nein, natürlich nicht auf der Bank, ich bin doch nicht verrückt! Keine zehn Pferde bringen mich in eine Bank, dreimal und nie wieder, vorbei ist vorbei, man muss wissen, wann Schluss ist, weißt du. Nur weil es ein paar Mal gut gegangen ist, darf man nicht glauben, es würde so weitergehen. Niemand hat immer Glück, das ist ein Naturgesetz, aber die meisten vergessen das und dann schauen sie dumm aus der Wäsche, wenn das Glück nicht mehr mitspielt und die Handschellen klicken, oder wenn’s sogar Tote gibt. Nicht mit mir, Banken sind für mich absolut tabu, um die mache ich einen ganz großen Bogen. Viel zu großes Risiko, du weißt ja nie, wann etwas passiert, stehst nichts ahnend am Schalter, willst einen Hunderter von deinem Konto abheben und plötzlich schreit einer „Überfall!“ und hält dir eine Pistole an den Kopf oder ballert gleich wie blöd in der Gegend herum. Hat ja nicht jeder so gute Nerven wie ich, um die Geschichte ruhig, elegant und ohne Blutvergießen durchzuziehen, und dann kannst du nur noch beten, dass du heil aus der Sache herauskommst. Gute Nerven sind nämlich das Wichtigste bei einem Überfall, ich weiß, wovon ich rede, gute Nerven und jede Menge Geduld, weil es nämlich darauf ankommt, dass du in aller Ruhe den richtigen Zeitpunkt abpasst, gerade keine Kunden in der Schalterhalle, kein Auto, das dein Fluchtfahrzeug blockiert – aber wozu erzähle ich dir das eigentlich, damit kannst du ohnehin nichts anfangen. Fakt ist, mit Banken will ich nichts mehr zu tun haben und auf die lächerlichen Zinsen pfeife ich. Geschenkt, aber mit Handkuss!

Für dich ist das übrigens auch besser so. Kannst froh sein, dass mein Geld nicht auf der Bank liegt, sonst gäb’s jetzt nämlich eine Menge Probleme, jede Wette. Bitte, Fritz, überleg doch einmal – was? Habe ich wirklich Fritz gesagt? Wie komme ich jetzt auf Fritz, ausgerechnet auf Fritz? – Also, bitte, Toni … Tobi, überleg doch einmal, wie das wäre, wenn ich jetzt das Geld für dich von meinem Konto abheben müsste. Diese Bankmenschen schöpfen doch gleich Verdacht bei so einer großen Summe, stellen lauter blöde Fragen: Wieso auf einmal so viel, wozu, für wen, sind Sie sicher, dass das wirklich Ihr Neffe ist? Stimmt das denn überhaupt, was er Ihnen über diese dringende Operation erzählt hat, wollen Sie es sich nicht noch einmal überlegen? Die müssen das fragen, weißt du, und wenn sie dann endlich mit dem Geld herausrücken, taucht plötzlich einer auf und schreit „Überfall!“ und hält mir eine Pistole an den Kopf, der Teufel schläft nämlich nicht. Also nein, das ist mir alles viel zu riskant, verlass dich lieber auf mich, ich weiß schon, was ich tue.

Außerdem schließen die Banken in zehn Minuten und dann kommt das Wochenende, das heißt, du hättest bis Montag auf dein Geld warten müssen. Je eher, desto besser, am besten noch heute Abend, finde ich. Könnte ja sonst sein, dass dein Superonkel in der Zwischenzeit darauf vergisst, falls er doch Alzheimer hat. Kleiner Scherz zwischendurch, Spaß muss sein, nicht wahr? Nein, nein, ich vergesse schon nichts, wäre ja schlimm, wenn ich zum Beispiel vergessen hätte, wo ich mein Geld vergraben habe. Dann hättest du mich jetzt ganz umsonst angerufen, so eine Enttäuschung kann ich dir doch nicht antun. Ich werde mich auch gleich auf den Weg machen und das Geld holen, versprochen.

Aber wenn ich es mir recht überlege, fände ich es eigentlich besser, wenn du mitkommen würdest, damit außer mir noch jemand das Versteck kennt, jemand, dem ich vertrauen kann, dass er mich nicht übers Ohr haut, eben genau so jemand wie du, mit dem ich mein Geheimnis und mein Geld liebend gern teile, weil so bleibt es schließlich in der Familie, und das wäre schon irgendwie beruhigend für mich, immerhin kann man ja nie wissen, ob ich nicht tatsächlich irgendwann verblöde, und dann wäre es doch schade um die vielen schönen Scheinchen, wirklich jammerschade.

Das Versteck im Wald ist nicht leicht zu finden, weißt du. Wer nicht Bescheid weiß, kommt gar nicht auf die Idee, dass da zwischen den alten Fichten ein Haufen Geld vergraben ist. Nicht einmal die Polizisten mit ihren Schnüffelhunden haben es gefunden, obwohl sie einmal schon ganz nah dran gewesen sind. Haben schließlich aufgegeben. Dein Superonkel ist nämlich ein richtig schlaues Kerlchen, na ja, du wirst es ja bald selber sehen. Man muss auch gar nicht weit gehen, zwanzig, höchsten fünfundzwanzig Minuten durch den Wald, ganz gemütlich, keine Angst, du schaffst das locker trotz deiner Krankheit, davon bin ich überzeugt, wahrscheinlich wirst du sogar vergessen, dass du krank bist, die frische Luft wird dir guttun und auf einmal wirst du dich so großartig fühlen wie schon lange nicht. Und dann diese Ruhe, weit und breit kein Mensch zu sehen, herrlich, sage ich dir, du wirst staunen.

Das letzte Mal, als mir dort jemand über den Weg gelaufen ist, das ist schon zwei Jahre her, nein, dass ich nicht lüge, drei Jahre, genau, drei Jahre ist das her. Auf einmal ist er zwischen den Bäumen aufgetaucht, ich bin unglaublich erschrocken. Einer von der Kripo, habe ich gedacht, die suchen also in Wirklichkeit immer noch oder schon wieder, und ich Idiot stehe jetzt da, mitten im Wald und mit einem Spaten in der Hand, na großartig, das war’s dann wohl. Verflucht blöde Situation, da bist du wie gelähmt, nicht einmal eine halbwegs gescheite Ausrede fällt dir ein, weil dass man einen Spaten braucht, um Pilze zu suchen oder Beeren zu pflücken, das glaubt dir ja nun wohl wirklich keiner.

Erst als der Mann direkt vor mir gestanden ist und mir ins Gesicht gegrinst hat, habe ich ihn erkannt. Es war nämlich gar kein Polizist, sondern mein alter Kumpel Fritz. Das ist der, von dem ich seinerzeit die Tipps für die drei Banken bekommen habe. Erstklassige Tipps, keine Frage, und ich habe ihm dafür auch jedes Mal die Hälfte von der Beute abgegeben, faire Geschäfte, gute Freunde, sag ich nämlich immer. Jeder soll kriegen, was ihm zusteht, und mit fünfzig Prozent war der Fritz nun wirklich mehr als gut bedient, finde ich.

Ich war wirklich fest davon überzeugt, damit wäre alles klar zwischen ihm und mir und ich sehe ihn nie wieder, so war es nämlich ausgemacht, kein Kontakt mehr, damit wir nur ja nicht die Aufmerksamkeit der Polizei auf uns lenken. Aber was macht der Wahnsinnige? Lauert mir im Wald auf und verlangt allen Ernstes, ich solle ihm zeigen, wo ich das Geld versteckt habe, weil er noch mehr davon haben will.

Wie er das mit dem Wald herausgefunden hat, weiß ich nicht, hat mich in diesem Moment auch gar nicht interessiert, ich war nämlich einfach nur sauer. Zuerst der Schreck, den er mir eingejagt hat, dann seine Drohung, dass er ausnahmsweise ja auch einmal der Polizei einen Tipp geben könnte, wenn ich nicht das machen würde, was er von mir verlangt, und dazu sein unverschämtes Grinsen, das alles hat mich derart wütend gemacht, da habe ich gar nicht lange überlegt, sondern einfach in einer Art Reflex – also, was soll ich lange drum herumreden – ich habe ihn erschlagen. Halb geköpft, um genau zu sein, mit einem einzigen Spatenhieb auf seinen Hals, so schräg von der Seite, verstehst du, mit dem Spaten weit ausgeholt und dann zack! mit der Kante, sozusagen wie mit einem Schwert. Ganz leicht geht das, ich war selber erstaunt, wie scharf so ein Spaten ist, gut, war auch ziemlich teuer, um den Preis darf man dann schon eine erstklassige Qualität erwarten.

War allerdings kein schöner Anblick, wie der Fritz dann vor mir gelegen ist, der fast abgetrennte Kopf, das viele Blut und dieses krampfhafte Zucken, sein ganzer Körper hat gezuckt, pausenlos nur gezuckt und gezuckt, du kannst dir das sicher vorstellen. Scheußlich, wirklich scheußlich, ich habe gar nicht richtig hinschauen können und es hat ewig gedauert, bis er aufgehört hat mit dem Zucken. Gesagt hat er allerdings nichts mehr, keinen einzigen Ton hat er von sich gegeben, nicht einmal geröchelt hat er.

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