Brigitta Schröder - Spiritualität Raum geben

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Der Mensch, ganzheitlich betrachtet, ist ein körperliches und geistig-spirituelles Wesen – Körper und Seele benötigen stärkende Nahrung. Dies gilt für die gesamte Lebensspanne des Menschen, insbesondere jedoch für die Lebensphase des Alters, in der er früher oder später häufig tiefgreifende Veränderungen seines Alltags erlebt.
Dieses Buch regt dazu an, darüber nachzudenken, wie Menschen mit und ohne Demenz, Angehörige und Begleitende durch Spiritualität Trost, Geborgenheit, Halt und Ermutigung geben und erfahren können. Der Autorin ist es ein großes Anliegen, der Spiritualität praxisnahe Impulse zu geben, um diese nach Bedarf individuell, kreativ und alltagstauglich umzusetzen. Dabei hilft der Blickrichtungswechsel eine Haltung zu entwickeln, die von der Absicht und dem Ziel bestimmt ist, den Menschen in seiner individuellen Vielfalt und Eigenständigkeit wahrzunehmen, zu achten und wertschätzend zu begleiten.

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Je länger ich mich damit beschäftige, desto eindeutiger spüre ich, dass es sinnvoll ist, der »Spiritualität« praxisnahe Impulse zu geben, um diese nach Bedarf individuell und kreativ umzusetzen. Solches Vorgehen gibt Orientierung, ist wie ein Anker und bereichert das Geben und Nehmen. Es ist keine Frage der Zeit, sondern eine der Haltung, letztere ist entscheidend. Wer sich Zeit nimmt, gewinnt Zeit!

Ich freue mich und bin allen Personen sehr dankbar, die für dieses Buch persönliche, wertvolle Beiträge zur Verfügung gestellt haben. Sie beschreiben in Offenheit den Weg ihrer Spiritualität und wie sie das Erfahrene leben lernen. Ihre Texte sind eine besondere Bereicherung, stärken und ermutigen, den eigenen Weg zu suchen, zu finden und zu gehen.

Der Mensch, ganzheitlich betrachtet, ist ein körperliches und geistig-spirituelles Wesen. Brot allein gibt dem Leben noch keinen Sinn. Körper und Seele benötigen stärkende Nahrung. Das ist in den unterschiedlichsten Lebensphasen zu beachten, besonders wenn Menschen ihre Privatsphäre, ihr Zuhause aufgrund ihres Alters und ihrer besonderen Lebensumstände verlassen müssen, um in eine Einrichtung einzuziehen. Aus diesem Grund liebe ich den Slogan dieser Institution, in der ich wöchentlich beim Besuchsdienst ein- und ausgehe: »Mehr Leben statt Pflegen«.

Menschen mit Demenz benötigen in ihrem Dasein eine ganzheitliche Begleitung. Sie spüren und nehmen Wertschätzungen viel besser wahr, als wir denken. Sie leben nur auf einer anderen Daseinsebene und sind wie Seismografen. Menschen mit Demenz haben, trotz ihrer Veränderungen, das Recht wertschätzend und individuell begleitet zu werden und weiterhin als Persönlichkeit in der Gesellschaft Integration und Teilhabe zu erleben.

Mein Anliegen ist es, eine praxisnahe Unterstützung anzubieten, um individuell und prozessorientiert vorzugehen, um eine Haltung zu entwickeln, die bei jedem persönlich beginnt und durch Selbstreflexion zu mutigen Schritten in die Selbstannahme und Selbstliebe führt.

Das erste Buch mit dem Titel »Blickrichtungswechsel. Lernen mit und von Menschen mit Demenz« ist 2010 im Selbstverlag veröffentlicht worden. Der Kohlhammer Verlag hat die Publikation der 2. Auflage übernommen, was mich spürbar entlastet hat. Inzwischen ist die 4. Auflage erschienen.

2010 hatte ich genügend Zeit, mich mit dem damals für mich ganz neuem Thema, das mich faszinierte, zu beschäftigen. Ich bin dankbar, dass mir der Verlag für dieses Buch eine Lektorin zur Seite gestellt hat.

In der Zwischenzeit sind über Demenz so viele Bücher, wissenschaftliche Arbeiten und Konzepte geschrieben und Projekte durchgeführt worden. Entscheidend ist für die heutige Gesellschaft, besonders auch im Umgang mit Menschen mit Demenz, eine Haltung zu entwickeln, die von der Absicht und dem Ziel bestimmt ist, den Menschen in seiner individuellen Vielfalt und Eigenständigkeit wahrzunehmen, zu achten und leben zu lassen. Selbstreflexion ist zu fördern, um Eigenverantwortung zu übernehmen.

Vielfach wird mit dem Finger auf Andere gezeigt, z. B. auf Politiker: diese sollen, müssen, haben das oder jenes zu tun. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan. Wie schnell wird vergessen, dass drei Finger auf mich selbst gerichtet sind, wenn ich mit einem Finger auf Andere zeige. Sichtbar wird zugleich, dass es bei mir selber, beim Einzelnen anfängt. Ich gehöre zum Ganzen und bin mitverantwortlich, wie die Gesellschaft sich weiterentwickelt.

Einen individuellen Blickrichtungswechsel einzuüben ist ein lebenslanger, lernender, authentischer Prozess. Ein erster Schritt ist, den Weg zu sich selbst zu finden. Toleranz mit sich selber einzuüben, sich ganzheitlich annehmen, sich selber zu loben und zu lieben ist für viele eine besondere Herausforderung, weil es nicht gelehrt wird. In meiner Generation wurde den Kindern und jungen Menschen vermittelt »Eigenlob stinkt!«. Ich habe es verändert in »Eigenlob stimmt!«. Das bedeutet, sich ganzheitlich mit allen Ecken und Kanten zu bejahen und sich selbst liebend anzunehmen.

Trotz meiner Bedenken will ich es wagen, meine Gedanken aufzuschreiben, denn Spiritualität hat in jeder Lebenslage Sinn gebende Bedeutung und ist ein Lebenselixier.

Mein Mentor Prof. em. Konrad Pfaff, Soziologe, Gründer des Seniorenstudiums in Dortmund, hat mich gefördert und gefordert und mir folgenden Text mit auf den Weg gegeben.

Genieße deine Spiritualität

Ich glaube an jeden Gott in jedem Menschen.

Ich glaube an die geschwisterliche Gleichheit

durch unser tiefes weites Selbst.

Ich glaube an den Anfang und den Mut.

Ich glaube an den Weg, die Reise und die Hoffnung.

Ich glaube an das Jetzt und nicht an das Vorgestern und Übermorgen.

Ich glaube verzagt.

Ich suche, zweifle, richte mich aus und auf.

Ich glaube an mein Selbst in jedem Du,

an die tiefe Basis der Verbundenheit der Erwachten.

Raum zur Selbstreflexion

Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort. Dort treffen wir uns.

nach Rumi (13. Jh.)

Gott wohnt in jedem Menschen, und wenn wir ihn finden wollen, dann können wir ihm nur in den Tiefen unseres Herzens begegnen, dort ist er zu Hause. Das ist der einzige Ort, an dem Gott wohnt.

Rabindranath Tagor (1861–1914)

1 Blickrichtungswechsel einüben

Jede neue Beschreibung und Definition des Begriffs »Blickrichtungswechsel« ist weder ein Richtungs- noch Perspektivenwechsel, sondern eine Drehung um 180°, bringt mich einen Schritt weiter. Er wird umfassender, verständlicher und mein Anliegen wird adäquater vermittelt.

Der Blickrichtungswechsel ist ungeeignet für ein Konzept, denn er würde an Inhalt und Umsetzung verlieren. Ich kann nur Impulse weitergeben, die individuell umzusetzen sind, denn jeder Lebensweg ist einmalig.

Die Beziehung zur Urquelle, zum Unfassbaren, das, was Größer ist als ich selbst, ist so unterschiedlich, wie der Daumenabdruck oder wie das Blatt am Baum. Wird die Sicht der Blickrichtung verinnerlicht und gelebt, verblasst die Dualität, Reglementierungen entfallen. Das Entweder-oder wird zum Sowohl-als-auch, statt dem Schwarz-weiß-Denken entstehen Grautöne. Die hierarchische Sichtweise wird zum Miteinander auf Augenhöhe im Geben und Nehmen. Der gegenseitige Respekt, die Toleranz und die umfassende Liebe werden gefördert und gelebt.

Lebensstufen

Auch in diesem Buch werde ich die (aus meinen früheren Büchern) bekannten und vertrauten Skizzen einfügen. Bilder prägen sich besser ein als Worte, und Wiederholungen vertiefen. Der Blickrichtungswechsel ist ein Prozess, der lebenslang einzuüben ist.

Bei der Umsetzung bin ich auf unterschiedliche Gegenüber angewiesen, denn sie erklären, ergänzen, spiegeln, ermutigen. Vier Augen sehen mehr als die eigene Sichtweise.

Im Internet finden sich zahlreiche Bilder, die darstellen, wie man sich vor etwa 120 Jahren das Stufenalter bzw. die »Lebenstreppe« des Menschen vorstellte. Es fängt bei Adam und Eva an. Stufe um Stufe geht es aufwärts bis zum Höhepunkt. Dann geht es abwärts bis zum Zittergreis, der in sich geknickt auf dem Stuhl sitzt.

Diese Darstellung betont das Defizitäre, das Abnehmen, das weniger Werden im Alter. Verminderte Leistungsfähigkeit und Produktivität geben in unserer Gesellschaft dem Minderwertigkeitsgefühl Raum. Älter werdende Personen sind auf Unterstützung der Jüngeren angewiesen. Das ist oft schwer anzunehmen, weil der Wunsch, das Bedürfnis nach Autonomie auch im Alter dominieren. Die äußere Arbeit älterer Menschen verblasst und ihre innere Arbeit wird intensiver. Weshalb wird das nicht früher eingeübt? Kommt ein Erdenbürger auf die Welt, hat er sich auch wieder zu verabschieden. Weshalb wird dieser Weg so verdrängt, statt sich frühzeitig damit zu beschäftigen und sich darauf vorzubereiten?

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