Dagmar Hager - Schöner sterben in Wien

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Rache aus der Vergangenheit: Vor Jahren hat die Wiener Reporterin Lilly den Unfalltod ihres Mannes und dessen Geliebter vertuscht. Nun der Schock: Jemand weiß Bescheid. Auf der Suche nach den Hintergründen stößt Lilly gemeinsam mit ihrem urigen Kameramann Ferdl und dessen cleverer Nichte Marlena auf einen Mörder, der mit Botox tötet. Ihre Jagd führt sie zu einer dubiosen Schönheitsklinik am Attersee – und zu jahrelang geschürtem Hass, tödlicher Eitelkeit und einer Wahrheit: Wer schöner stirbt, ist trotzdem tot.

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Nachdenklich kramte ich nach meinem Telefon, konnte es aber nirgends finden. Ich stülpte meine Tasche um, tastete in jeden Zwischenraum meines Autos, doch es blieb verschwunden. Verflixt noch mal! Hatte ich es in Jelenas Wohnung vergessen? Um nichts in der Welt würde ich dorthin zurückkehren und danach suchen, auch auf die Gefahr hin, dass Bruce und Colin es mitnahmen. Es war als Firmenhandy sehr gut passwortgesichert, also nicht leicht zu knacken, selbst für geschulte Polizeitechniker.

Mich ob meiner Nachlässigkeit verfluchend, öffnete ich mein Handschuhfach, um mein steinaltes Ersatztelefon auszumotten, ein billiges Ding, das seit Jahr und Tag dort vor sich hindümpelte und über genau eine Funktion verfügte: Telefonieren. Zum Glück lud ich es regelmäßig auf. Das Problem: Der Nummernspeicher war leer, der Internetzugang inexistent. Dankbar für Ferdls Umsicht kramte ich den Zettel heraus, auf den er mir Name, Adresse und Telefonnummer der Ordination aufgeschrieben hatte.

Ein paar Sekunden später hatte ich tatsächlich Agnes Bednarik am Ohr. Ohne mich zu melden, legte ich auf. Es war mir unmöglich, ihr am Telefon von Jelenas Tod zu berichten, also musste ich mich beeilen, denn es würde nicht lange dauern, bis die Polizei bei ihr aufkreuzen würde. Außerdem wollte ich verhindern, dass sie Bruce und Colin brühwarm von meiner Show in der Ordination erzählte.

20 Minuten später parkte ich mein Auto im Halteverbot und ging zu Fuß die letzten Meter in Richtung Salzgries. Zur Tarnung trug ich einen Hut samt Sonnenbrille und kam mir damit reichlich bescheuert vor. Außerdem knurrte mir der Magen. Mittlerweile war es fast zwei Uhr. Bisher hatte mir Jelenas Schicksal den Appetit verdorben, doch nun war mir flau. Der Menüvorschlag des Kandidaten gestern war auch zum Abgewöhnen gewesen. Nierchen mit Kartoffelpüree nach Uromas Art. Igitt!

Vor einem kleinen Laden mit dem Namen »Dolci Pensieri« hielt ich inne, nahm mir ein Herz und wählte erneut Agnes’ Nummer. Wieder war sie sofort dran. »Lilly Speltz hier!«, sagte ich hastig. »Ich muss Sie unbedingt sofort ganz dringend sprechen! Können Sie bitte herunterkommen ins ›Dolci Pensieri‹?«

Sollte ich sie erstaunt haben, ließ sie sich nichts anmerken. »Im Augenblick nicht. Aber wenn es Ihnen möglich wäre, etwas zu warten, dann gerne!« Offensichtlich war sie nicht allein.

Erleichtert über die kleine Gnadenfrist bestätigte ich und beschloss, mir einen Cappuccino und einige Tramezzini zu gönnen. Der Name des Lokals gefiel mir: »Süße Gedanken«. Schlimme hatte ich eh schon genug. Außerdem konnte ich mir dabei in Ruhe eine Strategie überlegen. Mein Gefühl sagte mir, dass Agnes nicht so leicht zu knacken sein würde.

Die kleine straßenseitige Terrasse war kaum besetzt. Sorgsam wählte ich den am wenigsten einsehbaren Tisch und zog den Hut noch tiefer ins Gesicht.

Agnes war die Einzige, die mir sagen konnte, warum oder vor wem Jelena sich versteckt hatte. Sobald sie von Jelenas Tod erfuhr, musste ihr klar sein, dass auch sie möglicherweise in Gefahr schwebte. Ich hatte Bruce und Colin nicht erzählt, dass wir uns kannten. Das musste unbedingt so bleiben. Also wollte ich Agnes davon überzeugen, dichtzuhalten und mir im Fall des Falles als die Quelle zur Verfügung zu stehen, die off the records mit mir gesprochen hatte. Ein hartes Stück Arbeit.

Höchstwahrscheinlich hatte die Polizei Jelena inzwischen identifiziert, wusste wahrscheinlich auch schon, dass sie Janas Schwester war: ein Riesenpfeil, der auf mich zeigte. Sie würden den Teufel tun, dabei an einen Zufall zu glauben. Sollte man mich hier erwischen, würde man mich wohl umgehend als Tatverdächtige verhaften oder zumindest aufs Revier schleppen. Bei dem Gedanken rutschte ich gleich noch ein wenig tiefer in meinen unbequemen Plastikstuhl.

Wenn es denn überhaupt Mord ist, Lilly!

Ein Sonnenstrahl fiel auf meinen inzwischen leer gegessenen Teller. Und dann ein Schatten, weil jemand an meinem Tischchen vorbeischlüpfte. Jemand in hellbraunen Shorts, einem weißen Hemd und dunkelblauen Segelschuhen.

Ich sah auf.

Es war nicht das erste Mal, dass er mit dem Rücken zu mir stand, deshalb erkannte ich ihn sofort. An seiner Art sich zu bewegen, seiner Haltung. Da brauchte ich die grauen Haare erst gar nicht zur Identifikation, oder die grauen Augen, die allerdings ohnehin hinter einer Sonnenbrille verborgen waren. Er ging zu der Vitrine voller Köstlichkeiten und bestellte mit seiner weichen Stimme diverse Tramezzini zum Mitnehmen.

Schön langsam wurde mir das unheimlich. Bis vor Kurzem hatte ich ihn nicht gekannt und jetzt lief er mir andauernd über den Weg! Vielleicht war das ein ähnliches Phänomen wie mit Kinderwägen: Sobald man schwanger war, sah man sie überall.

Sollte ich ihn ansprechen? Immerhin hatten wir uns ja in Salzburg kennengelernt! Oder mich zurückhalten, um zu sehen, wohin er verschwand?

Natürlich siegte die Neugierde. Das war die Gelegenheit, meine schlechte Stimmung in die Wüste zu schicken! Also wartete ich, bis er bezahlt hatte und auf die Straße getreten war.

Jetzt musste ich mich beeilen.

Hinter der Theke polierte die ältere Dame mit Dutt, die ihn bedient hatte, inzwischen die Arbeitsfläche. »Entschuldigen Sie bitte«, sagte ich, »der Mann, der soeben gegangen ist, hat sein Telefon am Tisch liegen lassen.« Ich zeigte ihr meines. »Ist das nicht dieser … Doktor …?« Die letzten Worte waren ein Versuchsballon, aber ich dachte mir, dass sich in der Innenstadt eher ein Akademiker eine Wohnung leisten konnte als jemand von der Müllabfuhr.

Sie lächelte zuvorkommend. »Ach, wie freundlich von Ihnen. Sie meinen sicher den Dr. Novotny. Der kommt oft!«

»Doktor Novotny?«, fragte ich völlig perplex. Ferdl hätte jetzt gesagt: »PrackZack!«

Sie nickte freundlich.

»Äh … der wohnt doch gleich in der Nähe, nicht wahr?«

Sie nickte erneut und wedelte mit ihrem Tuch. »Drüben im Palais. Wenn Sie sich beeilen, erreichen Sie ihn noch!«

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Rasch bedankte ich mich, warf 20 Euro auf die Theke und rannte auf den Gehsteig. Etwas weiter vorne auf der anderen Straßenseite erkannte ich tatsächlich die grauen Haare und spurtete los.

Wenn das Dr. Novotny war, wer um alles in der Welt hatte mir dann vor ein paar Tagen verdünntes Gift gespritzt, das tödlicher war als jedes andere?

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