Harald Jacobsen - Gert - Unter Piraten

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Diese werkgetreue Umsetzung als Roman umfasst den kompletten Inhalt aus den Kolibri-Comicheften 1-24 von Hansrudi Wäscher. Gert Randolf ist ein dreizehnjähriger Junge, der im frühen 15. Jahrhundert in Lübeck lebt. Wie viele Jungen in seinem Alter träumt er davon, einst selbst als berühmter Kapitän zur See zu fahren und wilde Abenteuer zu erleben. Gert ahnt nicht, wie schnell sein Wunsch in Erfüllung gehen soll. Als er Kapitän Stürmer, einem Weggefährten Störtebekers, einen Wunsch erfüllt, zieht der Pirat den Jungen in ein großes Abenteuer. Gert wird Schiffsjunge und kämpft nicht nur gegen Orkane und Haie, sondern auch gegen Meuterer. Er findet neue Freunde und bewährt sich in schweren Kämpfen. Auch sein Freund Peter, der ihn in diese Abenteuer begleitet, muss sich beweisen. Am Ende geht es um einen sagenhaften Schatz des berüchtigten Piraten Claus Störtebeker.

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Gert mochte sein Glück kaum fassen. Fünf Goldstücke? Das war ein kleines Vermögen für einen dreizehnjährigen Jungen wie ihn.

»Fünf Goldstücke? Oh … Danke, Herr Stones«, stammelte er fassungslos.

Doch da legte der Mann mit der Narbe seine Rechte auf den Oberarm von Gert und drückte ihn zurück auf den Stuhl.

»Langsam, junger Mann. Noch hast du sie nicht. Erst wirst du mit mir ein Glas Rum trinken, wie das richtige Seeleute tun«, erklärte Herr Stones.

Für Gert tat sich ein Dilemma auf. Er hatte noch nie einen Schluck Rum getrunken, aber er wollte natürlich Herrn Stones nicht verärgern. Außerdem gehörte es ja wohl zum Leben eines Seemannes dazu, wie der Mann mit der Narbe eindeutig gesagt hatte. Also schluckte Gert seine Bedenken hinunter und ließ Herrn Stones gewähren.

*

Schon kurze Zeit später war der arme Junge so betrunken, dass er mit dem Kopf auf der Tischplatte den ungewohnten Rausch ausschlief. So bemerkte er nicht, wie Herr Stones ihm hinterlistig einen Beutel mit Geld in die Hosentasche praktizierte. Gert wurde erst wieder halbwegs wach, als Herr Stones die Tür des Hinterzimmers aufriss und sich in gespielter Aufregung an die anderen Gäste wandte.

»Hilfe! Hilfe! Diebe! Fasst ihn«, brüllte er aus Leibeskräften.

Gert rieb sich die Augen, suchte nach dem angeblichen Dieb. Doch außer ihm war nur noch Herr Stones im Hinterzimmer. Er stand verwirrt auf, versuchte sich einen Reim über diese Aufregung zu machen.

»Was schreit Ihr so? Was gibt’s?«, wollten die alarmierten Gäste wissen.

Als mehrere von ihnen ins Hinterzimmer kamen, deutete Herr Stones anklagend auf den völlig überrumpelten Gert.

»Da, dies saubere Bürschchen hat mich bestohlen! Mir fehlt ein ganzer Beutel Geld. Durchsucht ihn doch!«, beschuldigte der Mann ihn.

Schlagartig wurde Gert wieder nüchtern, erfasste die ungeheuerliche Anschuldigung voller Schrecken.

»Was soll ich sein? Ein Dieb?«, kam es heiser über seine Lippen.

Bevor er sich widersetzen konnte, packte einer der Matrosen den Jungen. Einer der anderen Gäste durchsuchte Gerts Taschen und hielt gleich darauf einen Beutel mit klimpernden Münzen in die Höhe.

»Tatsächlich! Da ist der Beutel«, rief er aus.

Gert starrte voller Unglauben darauf. Er verstand nicht, was hier gerade mit ihm geschah.

»O, du undankbares Geschöpf! Bestiehlst deinen besten Freund!«, brach es aus dem sichtlich erschütterten Herrn Stones hervor.

Für Gert brach eine Welt zusammen. Er, ein Dieb? Niemals!

»Glaubt mir, ich habe nicht gestohlen. Ich weiß nicht, wie das Geld in meine Tasche kommt!«, rief er voller Entsetzen.

Doch sein nach Hilfe flehender Blick traf nur versteinerte Mienen. Mit der Entdeckung des Beutels in seiner Hosentasche war für die Männer der Beweis seiner Schuld erbracht. Voller Scham senkte Gert den Kopf.

»O, dieser abgefeimte Lügner! Komm, sofort zur Wache mit dir!«, stieß Herr Stones hervor und packte den zutiefst erschütterten Gert am Arm.

Der ließ sich willenlos ins Freie führen. Erst, als sie dort in der Gasse vorm ›Walfisch‹ standen, drehte Gert sich voller Panik zu Herrn Stones um. Es war spät geworden. Im Schein einer Laterne schaute er seinem Peiniger ins Gesicht.

»Lasst mich, Herr Stones. Ich habe es wirklich nicht getan! Bringt mich bitte nicht zur Wache«, beschwor er ihn.

In seiner Panik bemerkte Gert nicht das triumphierende Aufleuchten in den heimtückischen Augen des Mannes. Für Stones war der Plan aufgegangen, und daher mimte er nun den Nachsichtigen.

»Hm – man sollte wirklich kein Mitleid mit dir haben, aber ich habe ein zu weiches Herz. Also gut. Wenn du mir einen Gefallen tun willst, werde ich von einer Anzeige absehen«, sagte er.

Ein heller Strahl der Hoffnung ließ Gerts Augen aufleuchten.

»O ja. Ich will alles tun, was Ihr verlangt. Aber bringt mich nicht zur Wache«, antwortete er sofort.

Herr Stones quittierte es mit einem zufriedenen Lächeln.

»Gut. Ich wusste, dass du ein vernünftiger Junge bist. Komm jetzt. Es ist gleich neun Uhr«, sagte er.

Gehorsam folgte Gert ihm durch das Gewirr von Gassen und vernahm gerade, wie die Uhr der Marienkirche neunmal schlug, als sie an einer kleinen Kreuzung anhielten. Aus dem Schatten eines großen Lagerhauses löste sich die Gestalt eines Mannes. Als er in den Schein einer Laterne trat, erkannte Gert ihn.

»Da seid Ihr ja«, stellte Kapitän Stürmer fest.

Nicht nur die anhaltende Betäubung durch den ungewohnten Alkoholkonsum, auch die tief empfundene Scham über den Vorwurf, ein Dieb zu sein, hinderten Gert am klaren Denken. Der Kapitän entzündete eine Handlaterne und hielt sie so, dass ein kleiner Spalt im Tor zum Lagerhaus erkennbar wurde. Vielleicht gerade breit genug, um einen Jungen von Gerts Statur hindurchgleiten zu lassen. Das große Gebäude lag ruhig in der es umgebenden Dunkelheit. Außer den beiden Männern und Gert ließ sich kein anderes Lebewesen in der Gasse blicken. Nicht einmal eine der vielen streunenden Katzen Lübecks.

»Höre, was wir dir jetzt sagen!«, verlangte Herr Stones.

Gert hob den Blick. Gleichzeitig drückte ihm der Kapitän die Laterne in die Hand.

»Hier! Nimm!«, befahl er.

Herr Stones deutete auf den Spalt am Tor.

»Du kletterst hier hinein. Das Lagerhaus gehört Kapitän Stürmer. Er hat aber leider seinen Schlüssel vergessen. Es besteht also keine Gefahr«, sagte er.

Gert hörte aufmerksam zu.

»Pass auf! Drinnen wirst du Fässer, Ballen und alle möglichen Waren finden. Die kümmern dich aber nicht. In einer Ecke stehen drei Kisten. Auf diese musst du achten. Eine davon trägt ein schwarzes Kreuz. Hier hast du ein Brecheisen. Öffne die Kiste damit«, befahl er Gert.

Der nickte und schaute dann zum Kapitän, der ihn am Oberarm gepackt hatte und sich zum Jungen hinüberbeugte.

»Ja, öffne diese Kiste. Darin wirst du ein in Segeltuch geschlagenes Paket finden. Dieses bringst du uns. Wir warten hier auf dich!«, sagte er mit gebieterischer Stimme.

Vermutlich lag es an der kühlen Abendluft, dass Gerts Sinne sich langsam klärten. Er ahnte auf einmal, dass hier etwas nicht stimmte.

»Aber … Nein!«, protestierte er daher.

Da packte ihn Herr Stones mit festem Griff an der Schulter und funkelte Gert warnend an.

»Keine Widerworte, Junge. Sonst melde ich dich der Wache. Du weißt, wie man Diebe zu behandeln pflegt. Nun rasch ans Werk!«, mahnte er mit kalter Stimme.

Gerts Widerstand brach umgehend in sich zusammen, und so drückte er sich mit der Laterne in der Hand durch den Spalt. Im begrenzten Schein davon versuchte er sich zunächst im Lagerhaus zu orientieren. Gert ging neben mehreren Kisten in die Hocke und suchte nach dem schwarzen Kreuz.

*

Gleichzeitig standen die beiden Männer im Schatten des Gebäudes und warteten auf die Rückkehr des Jungen.

»Ich will hoffen, dass der Junge den Diebstahl ausführt. Sollte er dabei erwischt werden, so sind wir beide außer Verdacht«, kommentierte Herr Stones mit einem harten Lachen die Situation.

Da legte Kapitän Stürmer seine Rechte auf die Schulter seines Kumpans.

»Das Paket enthält den Nachlass des Schiffszimmermannes der ›Anna‹, die vor fünf Jahren vor unserer Küste gesunken ist«, sagte er.

Herr Stones nickte mehrfach.

»Die ›Anna‹ war ein Seeräuberschiff unter Führung von Störtebeker. Irgendwo im südlichen Ozean hat er seine Schätze auf einer Insel versteckt, und das Paket, das der Junge uns bringen soll, enthält den Plan und die Seekarten«, rief ihm der Kapitän in Erinnerung.

»Wir wären gemachte Leute, wenn es uns gelänge, ein Schiff auszurüsten und den Schatz zu heben«, warf Herr Stones mit gieriger Stimme ein.

»Ja. Aber nur, wer den Plan hat, kann Hoffnung haben, den Platz zu finden«, sagte Kapitän Stürmer.

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