Friedemann Brückenbauer - Islam in Deutschland

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Wir wollen, dass in Deutschland Menschen aller Ethnien und Glaubensrichtungen gleichberechtigt und friedlich zusammenleben, unsere ethische Leitkultur Maßstab für das Handeln aller ist, in der Politik Überzeugungskraft, Transparenz und Ehrlichkeit herrschen, auch in der Politik klare und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden weil wir eine lebenswerte Gesellschaft fordern, solche politische Entscheidungen verhindert werden, die Wenige einseitig bevorzugen, aber Viele benachteiligen, die Starken den Schwachen helfen, die Bürger angehört und ernst genommen werden, auch das strikte Verbot der oft so hinterhältigen Anonymität im Internet In unserem Konzept werden die gegenwärtigen Zustände sorgfältig registriert und analysiert. Anschließend setzen wir ihnen eine Fülle von machbaren Anregungen und Verbesserungs-vorschlägen entgegen, stellen aber keine utopischen Forderungen auf. Die genannten Ziele zu erreichen, ist realistisch, ist kein Wunschdenken! Der Weg zu einer derartig reformierten Gesellschaft wird langatmig, dornenreich und mit vielen Fallstricken gespickt sein doch es lohnt sich sehr, ihn zu betreten.

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Ein Widerspruch der Präambel zu der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates läge nur dann vor, wenn die Präambel sich für einen christlichen Staat ausspräche oder den Einzelnen auf den christlichen Glauben festlegen würde.“

(Deutscher Bundestag - Wissenschaftliche Dienste)

Das deutsche Grundgesetz ist daher konträr zu den Verfassungen islamischer Gottesstaaten. Trotz seines religiösen Bezugs ist Deutschland ein für alle Menschen offenes Land – seien sie nun religiös geprägt oder nicht.

5.3 Gleiches Recht für alle?

Auch der Islam bezeichnet sich selbst als Religion. So wird er auch von Nichtmuslimen – also von außen her – vielfach unkritisch, weil ungeprüft und stark vereinfachend angesehen. Die (möglicherweise einmal verheerend werdende) Konsequenz aus dieser Oberflächlichkeit wäre eindeutig:

Mit seiner Anerkennung als „Religion“ gilt in Deutschland auch für den Islam das im Grundgesetz zugesicherte unverzichtbare und unauflösbare Recht auf die Religionsfreiheit.

Islam bedeutet jedoch im exakten Wortsinn – übersetzt – Unterwerfung, d. h., alles denkbar Andere – auch das politische Geschehen – ist seinem im Koran für alle Zeiten festgeschriebenen göttlichen Willen unterworfen – genau deswegen auch alle staatlichen Angelegenheiten. Daher kann es nach islamischem Recht von vornherein keine Trennung von Religion und Staat geben. Staatliche Angelegenheiten sind gegenüber religiösen Forderungen ohnehin nachrangig.

Dennoch ist auch im Islam eine mehr oder weniger ausgeprägte Trennung von Religion und Scharia durchaus möglich, wie die Regelungen in einer Reihe von islamischen Staaten beweisen – soweit sie sich nicht formell als „Gottesstaaten“ verstehen, in denen der Islam Staatsreligion ist. Das trifft bisher auf 15 islamische Staaten zu. Zurzeit sind starke politische Kräfte dabei, auch die laizistische türkische Verfassung dahingehend zu ändern, dass der Islam als Staatsreligion wiede eingesetzt werden soll – nachdem Atatürk sie 1928 aus der Verfassung entfernt hatte.

Das entspricht jedoch keineswegs der von unserer Verfassung (Art. 140 GG) vorgesehenen Zusammenarbeit von Staat und Religionsgemeinschaften. Bei oberflächlicher Betrachtung besteht somit eine erhebliche Verwechselungsgefahr – mit der möglichen Konsequenz verheerend falscher Entscheidungen.

Sollte es zutreffen, dass der Islam tatsächlich als eine religiös verbrämte Ideologie bewertet werden muss, könnte er sich – weil dann in seiner weit überwiegenden Form eben keine „reine“ Religion – nicht mehr auf das Grundrecht der Religionsfreiheit berufen!

Deshalb ist genau diese Frage zu prüfen:

Ist der Islam tatsächlich nun eher eine politische Ideologie und weniger eine Religion – oder ist es umgekehrt?

Es ist bestürzend, dass in Europa ausgerechnet die ideologisch politisch explizit rechts ausgerichteten Parteien dieses Problem klar und richtig beim Namen nennen – mit entsprechenden (Neben-)Absichten – während in Deutschland offensichtlich alle anderen in der politischen Verantwortung stehenden Parteien, einerlei welcher Richtung sie auch immer folgen – das brennende Problem der Islamfrage eindeutig verharmlosen und verniedlichen – bis es für eine sinnvolle Lösung schlicht zu spät ist.

Mindestens aber unterstützen sie dadurch auch noch ihre Gegner auf dem rechten politischen Spektrum – da stellen sich schon viele Fragen nach der politischen Intelligenz…!

Auf die wichtige Frage, ob der Islam mehr Religion oder überwiegend eine Ideologie ist, wird später im Zusammenhang mit der Darstellung von Lösungsmöglichkeiten eine aus islamischen Handeln begründete Antwort folgen.

6. Kann es Lösungen dieser Diskrepanzen geben?

„Bis heute wird die Tradition des Propheten, die sogenannte Sunna (as-sunna), in der muslimischen Wissenstradition, genau wie der Koran, als grundlegende Quelle betrachtet. Obwohl die Sunna nur Aussagen und Handlungen des Propheten beinhaltet, soll durch diese auch das Göttliche artikuliert worden sein“ (Ourghi A.-H. , 2017, S. 123, These 18)

Erst zwei Jahrhunderte nach Mohammeds Tod ist die „Tradition des Propheten“ aus politischen Gründen entstanden.

Für absolut überzeugte Muslime ist mit dem Koran (der Sunna und den Hadithen) bereits alles entschieden; aus ihrer Sicht ist der Islam die überlegene Religion.

Dazu gehört die überlieferte Überzeugung, dass der Überlegene nicht den Unterlegenen nachahmt. Allahs Prophet hat demjenigen, der die Ungläubigen nachahmt, die Hölle versprochen: „Wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen.“ Dies ist ein überliefertes und als authentisch eingestuftes Hadith [= Zitat] von Mohammed. (al-Munajjid)

Erläuterung: Diese [Aussage Muhammads] wurde von Abu Dawud (3412) überliefert. Al-Albani stufte diese Überlieferung als authentisch ein [also als hadith sahih]. Die Überlieferung kann (unter Sahih Abu Dawud. 3401) aufgefunden werden.

Daraus erklärt sich (unter anderem) die so oft zu beobachtende, offen ausgelebte mangelnde Integrationsbereitschaft vieler Muslime. Wer will sich schon von seiner überlegenen Religionsgemeinschaft selbst ausschließen und darüber hinaus als Konsequenz auch noch härteste persönliche Strafen riskieren?

Wer Gottes (Allahs) Willen absolut befolgt, hat weder das Recht – noch verlangt er als gläubiger Muslim solches Recht – andere Entscheidungen als die im Koran niedergelegten zu akzeptieren.

6.1 Töten ist wie ein Gebet

Zusätzlich ist er dazu verpflichtet, seit Mohammeds Zeit – also seit mehr als 1.500 Jahren – dem Wort Gottes unerbittlich – und auch überall(!) – Geltung zu verschaffen. Dazu gehört spätestens seit dem Jahr 632 – bis heute, rund anderthalb Jahrtausend später – auch das Töten von Ungläubigen sowie Abtrünnigen, denn

„Töten ist wie ein Gebet“

(Ayatollah Chamenei 2004)

Daraus folgt, dass jeder Versuch (und sei er noch so klein), an den Aussagen des Korans etwas zu ändern, von wem auch immer er unternommen werden möge, im Sinne des Korans mindestens von der konservativ/orthodoxen Geistlichkeit und ihren Anhängern bereits als ein unverzeihliches und todeswürdiges „hadd-“ bzw. „Grenzvergehen“ bewertet wird.

Die einzige Möglichkeit, den Islam zu der friedlichen Religion zu entwickeln, der er auch sein könnte, liegt daher ausschließlich in den Händen der höchsten koranischen Geistlichen und anerkannten Islamgelehrten.

7. Ist ein gemäßigter Islam „westlicher Prägung“ denkbar?

Keinesfalls kann von den derzeit ca.1,6 Mrd. islamischen Menschen einfach so behauptet werden, sie alle würden den Islam in seiner strengen Form praktizieren.

Doch sie sind – und bleiben – Muslime auf der Basis des Korans.

Ihr persönliches Risiko besteht allerdings in ihrem tatsächlichen Handeln gemäß einer von den Glaubensvorschriften abweichenden Lebensweise, womöglich noch nach westlichen Wertvorstellungen.

Ihr persönliches Risiko – aber auch das ihrer nichtmuslimischen Umgebung – wächst erfahrungsgemäß proportional mit der Anzahl der Muslime in ihrem Lebensumfeld.

In Deutschland riskieren sie bereits jetzt ohne den Rechtfertigungsversuch durch den Hinweis auf die „ Taqiyya“ im Grunde alle damit, dass ihr „westlich und damit vom Satan geprägtes Handeln“ aus islamisch streng konservativer Sicht als „Blasphemie“ verurteilt werden kann oder gar muss!

7.1 Mangelnde Islamkenntnisse: Fehleinschätzungen westlicher Politiker

Für alle „westlich“ geprägten Politiker sind sowohl ihre Kenntnisse als auch ihre Fähigkeiten zur sachgerechten Beurteilung des Verhaltens „ihrer“ europäischen Muslime von existentieller Bedeutung für das gesamte abendländisch-gesellschaftliche Zusammenleben – jetzt und vor allem in Zukunft!

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