Clemens G. Arvay - Der Biophilia-Effekt

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Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Doch was bisher mehr ein Gefühl war, belegt jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten. So kommunizieren Pflanzen mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die gegen Krebs wirken. Der Anblick unterschiedlicher Landschaften trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen «Biophilia-Effekt» nicht nur, er sagt auch, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nützen können. Im Wald, oder auch im eigenen Garten.

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Pflanzen heilen uns ohne dass wir sie zu Tees Salben Essenzen Extrakten - фото 6

Pflanzen heilen uns, ohne dass wir sie zu Tees, Salben, Essenzen, Extrakten, Ölen, Düften oder auch zu Tropfen und Tabletten verarbeiten müssen. Sie heilen uns durch biologische Kommunikation, die unser Immunsystem und unser Unbewusstes verstehen. Diese Vorstellung wäre der guten Hildegard vermutlich zu weit gegangen. Aber Hildegard hatte uns gegenüber einen entscheidenden Nachteil: Sie lebte noch nicht im Zeitalter der Neurowissenschaften, der Molekularbiologie und der Immunologie.

In diesem Kapitel steht die Kommunikation der Pflanzen an unser Immunsystem im Vordergrund. Unser Unbewusstes wird in diesem Buch ein wenig später zum Zug kommen.

Blattgeflüster – Können Pflanzen überhaupt kommunizieren?

»Pflanzen bilden Allianzen und kommunizieren untereinander.«

– Florianne Koechlin, Biologin und Wissenschaftsjournalistin 3

Als ich begann, an diesem Buch zu schreiben, veröffentlichte ich die Zeilen und Absätze, die Sie soeben gelesen haben, auf Facebook. Ich wollte ihre Wirkung auf die Leser testen. Neben Interesse und Neugierde wurde mir auch Skepsis entgegengebracht. Ein Benutzer namens Hanspeter, der meine früheren Sachbücher gelesen hatte, stellte Mutmaßungen über den Inhalt dieses Buches an und verfasste folgenden Kommentar:

»Äh. Das Buch ist definitiv keines von deinen, oder? Hab ich was übersehen? Nein, ich will kein Buch lesen, in dem behauptet wird, Pflanzen würden ohne Berührung mit meinem Immunsystem oder Unterbewusstsein kommunizieren. Das ist esoterischer Schrott und keiner weiteren Beachtung wert.«

Esoterischer Schrott? Keiner weiteren Beachtung wert? Damit lag Hanspeter einfach falsch. Ich bezog mich auf wissenschaftliche Fakten. Und die sind auf jeden Fall der weiteren Beachtung wert. Sie könnten unser Gesundheitswesen von Grund auf revolutionieren.

Es entwickelte sich auf Facebook eine hitzige Debatte unter den Benutzern und innerhalb von nur zwei Stunden hatten sich fast 200 Kommentare angesammelt. Fast im Sekundenrhythmus klickte jemand auf »Gefällt mir«. Die meisten Benutzer hatten kein Problem mit dem Begriff Kommunikation bei Pflanzen. Hanspeter und eine Hand voll anderer aufmerksamer Leser lehnten sich aber weiterhin dagegen auf, dass ich von Kommunikation geschrieben hatte. Ihr Tenor: Wer behauptet, Pflanzen könnten kommunizieren, egal, ob untereinander oder mit dem menschlichen Organismus, sei entweder unseriös und weltfremd oder wolle einfach medienwirksam die Werbetrommel rühren. Aber ist das wirklich so?

Möglicherweise unterlagen Hanspeter und seine Mitstreiter einem fundamentalen Irrtum, der gut nachvollziehbar ist und den ihnen niemand vorhalten kann. Im Alltag benutzen wir den Begriff »Kommunikation« meistens dann, wenn wir eine Unterhaltung zwischen Menschen meinen. Wir reden miteinander, schreiben einander E-Mails und Briefe und genießen es ab und zu, uns am Straßenrand auf ein bisschen Klatsch und Tratsch einzulassen. Keine Frage: Wenn wir mit Kommunikation nur diese Art des sozialen, zwischenmenschlichen Austauschs durch Sprache meinen, dann mutet es natürlich mehr als verwegen an, zu behaupten, Pflanzen hätten die Fähigkeit, zu kommunizieren. Hanspeter hätte vermutlich nichts dagegen gehabt, wenn ich auf Facebook geschrieben hätte, dass Hunde oder Katzen sowohl untereinander als auch mit uns Menschen kommunizieren können. Katz und Hund sind zwar der menschlichen Sprache nicht mächtig, finden aber meistens Mittel und Wege, ihre Bedürfnisse und Stimmungslagen uns gegenüber zu vermitteln. Diese nonverbale Kommunikation funktioniert sogar sehr gut, wie die meisten Hunde- und Katzenliebhaber gewiss bestätigen können.

Was bei Tieren noch vorstellbar ist, scheint bei Pflanzen unmöglich. Pflanzen haben keine verbale Sprache und auch keine Stimmorgane, mit denen sie Laute von sich geben können, wie das bei Hunden der Fall ist. Sie haben keine Augen, mit denen sie herzzerreißend dreinschauen können und verfügen über keinerlei Mimik, die wir irgendwie interpretieren könnten. Die meisten Pflanzen können sich nicht einmal aktiv bewegen und in der Regel sitzen sie angewurzelt immer am selben Fleck fest. Wer könnte es Hanspeter verdenken, dass er es als äußerst unseriös wahrnimmt, wenn jemand ausgerechnet bei Pflanzen von Kommunikation spricht?

Das Problem lässt sich schnell orten: Unser Verständnis von Kommunikation ist alltagssprachlich einfach zu sehr eingeschränkt. Das sollten wir ändern, um die Welt in all ihrer Komplexität zu verstehen. Kommunikation ist weit mehr als Miteinander-reden oder Einander-zuwedeln, um beim Beispiel des Hundes zu bleiben. Ein führendes Wörterbuch der Psychologie definiert Kommunikation als Informationsübertragung zwischen einem Sender und einem Empfänger 4. Das ist selbsterklärend: Der eine sendet Information aus und der andere empfängt und entschlüsselt sie. Und das beherrschen Pflanzen sogar ausgesprochen gut. Sie sind wahre Meister im Aussenden, Empfangen und Entschlüsseln von Informationen. Und somit sind sie Meister der Kommunikation.

Damit Kommunikation funktioniert, muss die Information in irgendeiner Form kodiert werden. Wir Menschen tun das zum Beispiel durch Sprache. Bestimmte Wörter tragen bestimmte Bedeutungen. Und über diese Bedeutungen sind wir uns zumindest so weit einig, dass sprachliche Kommunikation im Alltag funktioniert. Die Information, die wir einander schicken, kann aber auch ganz anders codiert werden. Von Computer zu Computer wird beispielsweise mit endlosen Reihen von Nullen und Einsen kommuniziert. Und wie machen das unsere grünen Gefährten?

Pflanzen kommunizieren, so wie Insekten, über chemische Substanzen miteinander. Sie senden Moleküle aus, das sind winzige chemische Einheiten dieser Substanzen, die aus Atomen bestehen. Diese Moleküle können durchaus mit der menschlichen Sprache verglichen werden, denn genauso wie unsere Wörter, tragen sie in der Welt der Pflanzen bestimmte Bedeutungen und somit Information. Es sind »Pflanzenvokabeln«. Die Pflanze, die ein solches Molekül abgibt, ist der Sender. Die Pflanze, die das Molekül empfängt und versteht, ist der Empfänger. »Verstehen« bedeutet in diesem Fall, dass die Pflanze mit der Botschaft etwas anzufangen weiß. Sie weiß, was damit gemeint ist und kann darauf angemessen reagieren. Solche Vorgänge erfüllen alle Kriterien, die uns die Definition von »Kommunikation« vorgibt.

Diese Substanzen entwischen den Pflanzen keinesfalls nur beiläufig. Pflanzen geben ihre Kommunikations-Moleküle zweckgerichtet ab und nicht unkontrolliert. Der Klassiker: Wenn sie von Schädlingen angegriffen werden, geben viele Pflanzen Substanzen ab, die andere Pflanzen in ihrer Nachbarschaft alarmieren. Diese Substanzen tragen die Information »Achtung Fressfeinde« sowie genauere Angaben über diese Feinde, wie wir gleich sehen werden. Ohne selbst schon in Kontakt mit diesen Schädlingen gekommen zu sein, bilden dann die alarmierten Pflanzen aus der Nachbarschaft, welche die Botschaft empfangen haben, vorsorglich Abwehrstoffe gegen die jeweiligen Schädlinge. Ihr Immunsystem reagiert also auf die Botschaft und wird aktiviert. Doch damit nicht genug. Dieselben Kommunikations-Moleküle alarmieren nicht nur andere Pflanzen, sondern locken auch natürliche Feinde der Schädlinge an. Diese Nützlinge rücken dann zum großen Schädlings-Schmaus heran. Auf diese Weise kommunizieren Pflanzen also nicht nur untereinander, sondern auch mit Tieren. Mehr noch: Ihre chemischen Botschaften enthalten sogar Information über die Art der Angreifer und das Ausmaß des Befalls. Darauf stellen sich die Empfänger der Botschaft ein. Andere Pflanzen produzieren genau die Abwehrstoffe, die in der speziellen Situation notwendig sind und die Nützlings-Armee stellt ihren Trupp ebenfalls nach den Bedürfnissen der »Pflanzen in Not« zusammen.

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