Clemens G. Arvay - Der Biophilia-Effekt

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Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Doch was bisher mehr ein Gefühl war, belegt jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten. So kommunizieren Pflanzen mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die gegen Krebs wirken. Der Anblick unterschiedlicher Landschaften trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen «Biophilia-Effekt» nicht nur, er sagt auch, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nützen können. Im Wald, oder auch im eigenen Garten.

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Und irgendwann werden wir wieder erkennen, dass Mutter Natur es schon recht macht und wir nur wieder auf sie hören und sie aufsuchen müssen. Und das Schönste: Sie ist immer für uns da, kostet nichts und beschenkt uns so reichlich. Sie ist die beste Ärztin, über alle Maßen klug, ganzheitlich orientiert sowie wunderschön und zu allem auch zu Wundern fähig.

Ich wünsche diesem Buch so viel Erfolg wie es Bäume in den Wäldern und andere fühlende Wesen auf der Erde gibt!

Ruediger Dahlke, TamanGa, im März 2015

www.dahlke.at

Dr. med. Ruediger Dahlke

arbeitet seit 38 Jahren als Arzt, Seminarleiter und Trainer.

Er ist Autor zahlreicher Bestseller zu Gesundheitsthemen und unter anderem Begründer einer ganzheitlichen Psychosomatik.

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DER BIOPHILIA-EFFEKT

»Wir haben Wurzeln und die sind definitiv nicht in Beton gewachsen«

»Ich nenne diesen Baum meinen ›Begabungsbaum‹«, sagte Michael Jackson. »Denn der Baum inspiriert mich«. Der King of Pop führte einen Reporter des britischen TV-Senders ITV2 durch sein Anwesen. Michael Jackson fuhr fort: »Ich liebe es generell, auf Bäume zu klettern, aber diesen Baum liebe ich besonders. Ich klettere hoch hinauf und schaue auf seine Äste herab, denn ich liebe diesen Anblick! Das schenkt mir so viele Ideen. Ich habe viele meiner Lieder in diesem Baum geschrieben. Heal the World ist in diesem Baum entstanden, Will You be there, Black or White, Childhood und viele andere.« Der King of Pop strahlte, als er das sagte.

Der Reporter blickte skeptisch den mächtigen, hohen Baum hinauf. Er fragte ungläubig: »Sagen Sie ernsthaft, dass Sie auf diesen Baum klettern?«

Michael Jackson deutete in die Baumkrone und sagte: »Die Äste haben verschiedene Funktionen. Dieser waagrechte, starke Ast dort ist wie eine Art Bett.« Dann lief Jackson los und kletterte lachend und leichtfüßig wie ein Kind auf den Baum. Ganz oben nahm er Platz, blickte über den grünen Park und auf die mächtigen Äste herab. Er wurde ganz nachdenklich 1.

Dieser uralte Baum mit seiner rauen Borke war also die Inspiration für einige der bekanntesten musikalischen Evergreens unserer Zeit. Die Natur zog Michael Jackson in seinen Bann, beflügelte ihn, und etwas in ihm sehnte sich nach dem Kontakt zu Bäumen.

Andreas Danzer, Musiker, Journalist und Sohn des bekannten Austro-Rockers Georg Danzer, kennt die inspirierende Kraft der Natur ebenfalls aus eigener Erfahrung. Aus seiner Kindheit in Spanien ist ihm ein Ort an der Küste in Erinnerung, an dem er oft Zuflucht suchte. Von einem Felsen am Meer konnte er über das Wasser und bis an das marokkanische Festland sehen. »Ich setzte mich dort hin, wenn ich Beruhigung brauchte oder in die Krise geraten war. Die riesige Felswand ragte hinunter bis zum Meer.« Noch heute ruft Andreas den Ort aus seiner Kindheit in seiner Erinnerung wach, »so wie andere bei Stress einmal tief durchatmen oder bis zehn zählen«. Er kann sich an jedes Detail des Felsens erinnern. Es hilft jedes Mal.

Als Andreas Danzer 2011 krank wurde, kam er in den Genuss der heilenden Kräfte der Natur. Er lag wegen Lungentuberkulose ein halbes Jahr im Krankenhaus. Anfangs durfte er sein Krankenzimmer nicht verlassen und konnte das auch nicht, weil er körperlich zu schwach dazu war. Doch bald begann er, jeden Tag in ein nahegelegenes Naturgebiet zu gehen. Die Ärzte erlaubten es ihm. Er nahm jedes Mal auf dem selben alten Baumstumpf am Waldrand Platz. »Da war immer eine Hirschfamilie«, sagte er. »Sie blieben zuerst in sicherer Distanz zu mir, doch nach etwa ein oder zwei Wochen hatten sie meine Anwesenheit akzeptiert und kamen ganz nah. Ich saß mitten unter ihnen und fühlte mich wie Dian Fossey in Gorillas im Nebel‹.«

Andreas bemerkte, dass seine psychische Niedergeschlagenheit, die von der Krankheit kam, mit jedem Besuch im Wald und bei der Hirschfamilie abnahm. »Ich schöpfte wieder Hoffnung und meine Kräfte, um die Erkrankung zu überstehen, nahmen zu. Meine Faszination für die Tiere und den Wald lenkten mich von meinen körperlichen Symptomen ab. Die frische Luft tat meiner Lunge gut und die Bewegung half mir, nach der Zeit im Krankenbett wieder Muskeln aufzubauen. Durch das Schwitzen, wenn ich den Berg hinauf zu meinem Platz ging, schied ich die Giftstoffe der Medikamente aus und die Nebenwirkungen nahmen ab. Ich baute meine körperlichen und geistigen Kräfte auf und es entstand eine Beziehung zwischen mir und der Hirschfamilie.«

Andreas Danzer nahm sich als Teil der Natur und Teil des großen Kreislaufs des Lebens wahr. Er ist sich sicher: »Jeder Mensch verspürt tief im Inneren den Drang nach der Nähe zur Natur. Wir haben Wurzeln und die sind definitiv nicht in Beton gewachsen.«

Diese Sehnsucht des Menschen nach der Natur nannte Erich Fromm, der Psychotherapeut und Philosoph, der von 1900 bis 1980 lebte, »Biophilia«. Das ist die Liebe der Menschen zur Natur, zum Lebendigen. Der Begriff »Biophilia« stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt »Liebe zum Leben«.

Nach Erich Fromms Tod nahm der US-amerikanische Evolutionsbiologe Edward O. Wilson, ein Universitätsprofessor in Harvard, den Begriff auf und stellte die Biophilia-Hypothese auf. Wilson sprach von dem »menschlichen Bedürfnis, sich mit anderen Lebewesen zu verbinden«. Es geht also um unsere Verbindung mit der Natur. Sie ist das Resultat eines Jahrmillionen langen Evolutionsprozesses. Der Mensch kommt aus der Natur, entwickelte sich in ihr und im Wechselspiel mit ihr. Er ist daher als Teil der Natur zu betrachten, so wie alle anderen Lebensformen. Es wirkt dieselbe Lebenskraft in uns, die auch in Tieren und Pflanzen wirkt. Wir sind Teil des Netzes des Lebens, des »Web ob Life«, wie es Edward O. Wilson ausdrückte.

Der Biophilia-Effekt tritt ein, wenn wir uns mit unseren Wurzeln verbinden, und die sind nicht in Beton gewachsen, wie es Andreas Danzer so treffend auf den Punkt brachte. Der Biophilia- Effekt bedeutet Naturerfahrung und Wildnis, bedeutet natürliche Schönheit und Ästhetik, Entfesselung und Heilung. Darum geht es in diesem Buch.

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WAS HILDEGARD VON BINGEN NICHT WISSEN KONNTE

Wie Pflanzen mit unserem Immunsystem kommunizieren und uns dadurch gesund erhalten

»Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit, und diese ist grün.«

– Hildegard von Bingen, 1098 bis 1179 2

Im zwölften Jahrhundert schrieb die Benediktinerin und Gelehrte Hildegard von Bingen ihre Erkenntnisse über die Heilwirkungen der Wildpflanzen nieder. Noch 900 Jahre später ist ihr Name für viele Menschen eng mit der Kräuterheilkunde verwoben. Die Kraft, die in den Pflanzen und in allen anderen Lebewesen wirkt, nannte sie »Grünkraft«. Hildegard von Bingen wusste, ebenso wie die Bauern des Mittelalters, von denen sie einen großen Teil ihres Wissens vermittelt bekam, vom heilenden Band zwischen Mensch und Natur. Heute entdeckt die Wissenschaft atemberaubende Details und Tatsachen, die sich Hildegard damals selbst in ihren kühnsten Nächten vermutlich nicht erträumt hätte. Die Pflanzen, die es ihr so sehr angetan hatten, wirken nicht nur über ihre Inhaltsstoffe auf uns ein. Was Hildegard von Bingen vermutlich schon ahnte, wird heute durch die moderne Forschung durchleuchtet und aus dem Reich des Mysteriösen auf eine solide wissenschaftliche Basis gestellt.

Pflanzen kommunizieren direkt mit unserem Immunsystem und unserem Unbewussten - фото 5

»Pflanzen kommunizieren direkt mit unserem Immunsystem und unserem Unbewussten, ohne dass wir sie auch nur berühren müssten, geschweige denn schlucken. Diese faszinierende Interaktion zwischen Mensch und Pflanze, welche die Wissenschaft erst allmählich zu verstehen beginnt, ist von großer Bedeutung für Medizin und Psychotherapie. Sie hält uns körperlich sowie psychisch gesund und beugt Krankheiten vor. In Zukunft muss die Begegnung mit Pflanzen eine wichtige Rolle bei der Behandlung von körperlichen Erkrankungen und psychischen Störungen spielen. Es darf keine Klinik ohne Garten oder Zugang zu Wiesen und Wäldern mehr geben, keine Siedlung ohne Naturflächen und keine Stadt ohne Wildnis.«

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