Bert Roebben - Schulen für das Leben

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Was macht einen guten Lehrer aus? Jemand der sein Fach beherrscht, seiner Klasse zugewandt ist und Mitverantwortung für den Schulalltag übernimmt? Kein Zweifel, das sind wichtige Kriterien – aber es zählt noch mehr als das.
Das Buch beschreibt den Prozess des Lehrens in sieben Schritten. Es gibt Anregungen, wie Lehrende sich als Persönlichkeiten mit je eigener Individualität, Professionalität und Spiritualität im Unterricht selbst einbringen sollen und können.
Guter Unterricht setzt eine sorgfältige Vorbereitung und Durchführung voraus, ebenso aber auch die Kunst, im rechten Moment die Planung zu ändern und loszulassen. Nur in diesem Spannungsfeld können Kinder und Jugendliche, lernen, ihren eigenen Weg zu gehen.
Das Buch berücksichtigt neue Einsichten aus (Religions-)Pädagogik und (Religions-)Didaktik und wendet sie konkret auf die tägliche Arbeit der Lehrenden an, die Kindern und Jugendlichen Orientierung geben. Es ist sowohl für Lehramtsstudierende und Referendare geeignet als auch für Lehrerinnen und Lehrer, die bereits vor einer Klasse stehen und ihren Standpunkt reflektieren und (neu) bestimmen möchten.
"Der Lehrerberuf ist für Roebben nicht bloß ein Beruf im Sinne eines Jobs; sondern er ist Berufung, die nicht zuletzt die Betreffenden in ihrem eigenen Mensch- bzw. Personsein beansprucht und zu ständiger Selbstreflexion anhält" (aus dem Vorwort von Norbert Mette)

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So wenig die Lehrperson das Leben seiner Schüler in der Hand hat, sondern es letztlich ihnen selbst überlassen muss, so sehr macht sie dabei die Erfahrung, dass auch sie in ihrem Tun auf etwas gründet, was für sie unverfügbar ist, auf das es sich einzulassen gilt: eine Dimension, die als Glauben – im Sinne von faith – zu umreißen ist, als religiös oder spirituell im weiten Sinne. Der Leitbegriff in diesem Zusammenhang ist für Roebben – wie es die deutsche Ausgabe auch im Titel zum Ausdruck bringt – „Hoffnung“: „Wer lernt, der hofft.“ Mit Blick auf die Didaktik führt Roebben in diesem Buch weiter und konkretisiert es, was er in seiner „Religionspädagogik der Hoffnung“ (2011) grundgelegt hat. Um einem möglichen Missverständnis zuvorzukommen: Es handelt sich bei dieser „kleinen Didaktik“ nicht um eine Religionsdidaktik im engeren Sinne, sondern um eine allgemeine Didaktik für „Schulen für das Leben“, wie der Titel des Buches lautet. Bemerkenswert ist: Meist ist es so, dass in der Religionsdidaktik Konzepte der allgemeinen Didaktik rezipiert werden. In diesem Buch leistet ein Religionsdidaktiker einen Beitrag zur allgemeinen Didaktik, indem er in sie Einsichten einbringt, die in ihr vernachlässigt werden, vorab die Dimension der Spiritualität.

Den Leitbegriff „Hoffnung“ hat Bert Roebben mit einem anderen prominenten Autor gemeinsam, mit dem brasilianischen Befreiungspädagogen Paulo Freire (1921–1997). Sein letztes Buch „Pädagogik der Autonomie“ (dt. 2008) hat er als Handreichung für die Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern verfasst mit dem Ziel, ihnen grundlegende Fähigkeiten für die Praxis zu vermitteln. Was bei Roebben eher implizit einen roten Faden durch seine Überlegungen bildet, hebt Freire ausdrücklicher hervor: die Notwendigkeit der Ausbildung eines kritischen Bewusstseins, will man als Lehrperson sich nicht einfach – um des Zieles der Autonomie der Zu-Erziehenden willen! – den herrschenden gesellschaftlichen Interessen dienstbar machen. Roebbens Buch ist übrigens mit dem „Martinus J. Langeveldprijs 2012“ ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis zeichnet die Martinus J. Langeveld Stichting (Stiftung) jährlich ein von einer Jury ausgewähltes Buch aus, das im Vorjahr erschienen ist und in dem das Thema der Erziehung, des Unterrichts und der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auf höchst inspirierende Weise abgehandelt worden ist, und zwar so, dass empirische Beschreibung und normative Orientierung sinnvoll und adäquat miteinander verbunden worden sind (so die Kriterien für die Preisvergabe). Martinus J. Langeveld (1905–1989) war der Pädagoge, der in den Niederlanden eine nachhaltig wirkende Wende von der normativen zu einer phänomenologischen Pädagogik eingeleitet hat. Erziehung hat er als einen interaktiven Prozess zwischen Erwachsenen und Heranwachsenden verstanden, bei dem intentionale und nichtintentionale Beeinflussungen eine Rolle spielen. Drei Perspektiven sind dabei für ihn maßgeblich: Individualität, Sozialität und Moralität. Basis bildet die Anerkennung der Würde der Zu-Erziehenden. In Bert Roebben hat die Langeveld-Stiftung einen Preisträger gefunden, der sich in den Denkspuren dieses ihres Namensgebers bewegt und sie weiterentwickelt.

Norbert Mette

Einleitung

Eine unerlässliche Frage

„Wie werde ich ein guter Lehrer 1?“ Diese Frage beschäftigt viele Lehramtsstudierende während ihres Studiums. An den pädagogischen Hochschulen und Universitäten werden in Fächern und Lehrgebieten theoretische Kenntnisse vermittelt. Außerdem lernt man die Didaktik der Fächer kennen und anwenden. Während Praktika darf man sich selbst in der Unterrichtspraxis ausprobieren und testen, welche Kenntnisse und Kompetenzen schon vorhanden sind, welche noch erworben werden müssen, und darüber hinaus, welche praktischen Umsetzungen in der Klasse schon funktionieren oder bei welchen eventuell noch Verbesserungsbedarf besteht. Hierfür wird zur besseren Selbsteinschätzung ein persönliches Feedback durch einen Betreuer gegeben. Dieses bietet wertvolle Informationen über das eigene Verhalten, die Wirkung auf die Schüler sowie fachwissenschaftliche Kenntnisse und methodische Darstellungsweisen. Projektarbeit ermöglicht, in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit fächerübergreifende Inhalte gemeinsam zu erkunden und didaktische Umsetzungen zu finden. Planungsfähigkeit wird vermittelt und man erhält, aufbauend auf Lern- und Unterrichtsmaterialien sowie Schulbüchern und in Übereinstimmung mit den übergreifenden Richtlinien und den konkreten Lehrplänen der Fächer, Hilfe für die Einschätzung und Förderung der verschiedenen Lernbedingungen innerhalb einer Klasse.

Des Weiteren wird die eigene Kreativität dazu angeregt, eigenständig neues Material für den Unterricht, beispielsweise selbst konzipierte und zusammengestellte Texte, zu entwickeln und darüber hinaus alternative Arbeitsformen- und Aufträge zu konzipieren sowie Stationenlernen oder Wochenplanarbeit abwechslungsreich zu gestalten. Dies geht einher mit viel Schneiden und Kleben – in der Realität mit Schere und Kleber oder virtuell mit dem Computer. Als Lehrer in der Ausbildung ist man stets mit vielerlei Dingen beschäftigt. Am Ende des Semesters kommt es dann darauf an, sich in den Prüfungen zu beweisen. Die Kenntnisse und Fertigkeiten werden getestet und im Vergleich mit den Standards der Lehrerausbildung ausgewertet. Dies wiederholt sich über einen Zeitraum von vielen Semestern immer wieder. Und am Ende des Lernweges (eventuell mit Referendariat) stellen sich viele Studenten, mit ihrem Abschlusszeugnis in der Hand und voller Erwartung auf ihren ersten Job, die Frage: „Bin ich nun wirklich der gute Lehrer, der ich werden wollte?“

Diese Frage begleitet einen das gesamte Berufsleben lang: „Wie bleibe ich ein guter Lehrer?“. Für viele, die sich bereits seit Jahren in der Unterrichtspraxis befinden, bleibt die Frage nach dem eigenen Standpunkt als Lehrer ausschlaggebend. Inmitten eines Spektrums vieler Erwartungen – von den Behörden, der Schule, der Schulleitung, dem Fach, den Kindern und deren Eltern – muss der Lehrer nicht nur überleben, sondern auch qualitativ hochwertig leben können.

Alles was hier nun über die zukünftigen Lehrkräfte gesagt wird, gehört zu einem lebenslangen Lernprozess. Weshalb dieses Buch nicht allein für absolute beginners, sondern auch für die Erfahrenen im Fach geschrieben worden ist. Immer wieder neue Energie und Kraft zu sammeln und sich neu zu besinnen – sich darum bemühen, seinen eigenen Standpunkt als Lehrer zu begreifen –, ist die Botschaft. Es ist Anliegen dieses Buches, mit seiner Reflexion, entweder am Anfang oder in der Mitte des Weges des Lehrers, hierzu beizutragen.

Die Frage, was einen guten Lehrer ausmacht, steht demnach im Mittelpunkt. Ich bin der Meinung, dass man dieser Frage niemals aus dem Weg gehen darf und kann, denn sie betrifft die Seele der Arbeit als Lehrer. Wenn man diese Frage nicht von Zeit zu Zeit zulässt, erlischt sie wie die Flamme eines Lichtes und führt für den Lehrer selbst im schlimmsten Fall dazu, dass er einen Burn-out erleidet. Die Frage ist daher untrennbar mit der eigenen Person verbunden. Es kommt dementsprechend darauf an, sich selbst ein eigenes Bild vom guten Lehrersein zu machen, einen eigenen Standard, der einem selbst Persönlichkeit verleiht oder der jemanden selbst während der Lehrerausbildung formt. Einen Standard, der einzig und allein von und für jemanden selbst ist, der einen begleitet und in Frage stellt, der jemanden aus der Bahn wirft und von dem man sich während der aktiven Berufslaufbahn eventuell völlig loslöst. Die Hauptsache ist, dass man in Bewegung bleibt und sich immer wieder aktiv mit der Frage auseinandersetzt. Es scheint allerdings, dass die Frage nach „dem guten Lehrersein“ nie ganz gelöst werden kann. Immer bleiben Elemente von Unsicherheit und Vorläufigkeit, und zwar aus dem einfachen Grund, dass man selbst älter wird und die Kinder und Jugendlichen immer jung bleiben und im Laufe der sich stetig verändernden Generationen jeweils anders jung bleiben. Das eigene Lehrerbild begleitet einen in all den Erfahrungen als ein treuer Freund, aber stellt einem auf dem Weg auch immer wieder die Frage: „Beschäftigst Du Dich noch mit Deinem eigenen guten Lehrersein?“

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