Martin Arz - Geldsack

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Der Erbe einer Wirtsdynastie liegt mit eingeschlagenem Schädel im Gebüsch. Ausgerechnet an dem Tag, an dem er die Zusage für eine Gelddruckmaschine, sprich ein Bierzelt auf dem Münchner Oktoberfest, erhalten hätte. Von der Gattin über die Eltern bis zu den Nachbarn reagieren alle eher gleichgültig auf die brutale Tat direkt vor ihrer Haustür. Ihre Sorgen drehen sich vielmehr um den Termin für die nächste Botoxparty oder die Preise für fahrende Statussymbole. Denn Ort des Verbrechens ist die exklusivste Luxuswohnanlage Deutschlands, deren wenige Bewohner offenbar in einer Parallelwelt leben und scheinbar jeden Kontakt zur Normalität verloren haben.
Der Ermittler Max Pfeffer stößt auf jede Menge Motive und dürftige Alibis. Stück für Stück wühlt er sich tiefer in die Welt der Operierten und Neureichen und setzt damit eine Kettenreaktion von Katastrophen in Gang.
"Geldsack" ist der 6. Fall von Max Pfeffer.

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»Muss ein ganz schöner Schock für Sie gewesen sein, als Sie den Toten gefunden haben.«

Lenz nickte. »Das ist der Zumboldt aus dem zehnten Stock, nicht wahr?«

»Richtig. Erzählen Sie mir ein bisschen von ihm.«

Der Gärtner sah überrascht auf. »Ich? Also, ich kenne die Herrschaften aus dem Haus eigentlich gar nicht. Man hat sich gegrüßt. Mehr nicht. Ich bin ja nur der Gärtner.«

»Sind Sie hier fest angestellt?«, fragte Pfeffer und setzte sich neben Lenz auf das kleine Mäuerchen, nachdem er sich vergewissert hatte, dass die Mauer sauber war. Er hatte keine Lust, seinen hellgrauen italienischen Sommeranzug zu ruinieren. Er mochte den Anzug, den er sich in Mailand gekauft hatte. Er betonte seine sportliche Figur und war einfach federleicht.

»Nein«, antwortete der Gärtner. »So viel ist hier dann doch nicht zu tun. Ich komme zweimal die Woche und natürlich bei besonderen Gelegenheiten, wenn saisonale Pflanzungen anstehen und so. Es gibt hier ja die Gartenanlagen vor und hinter dem Haus und dann noch dort drüben«, er deutete zu den benachbarten niedrigen Neubauten, »da gibt es ›Secret Gardens‹, wie die das nennen. Ist schon immer was zu tun.«

»Da bekommt man dann doch ein bisschen was über die Bewohner mit, oder?«

»Sicher, ein bisschen. Meist nur Klatsch und Tratsch. Sie müssten Schorsch fragen. Den Chefhausmeister. Oder einen von den Conciergen. Die wissen alles. Oder denken das zumindest.«

»Na«, sagte Pfeffer aufmunternd und gab sich locker. »Dann erzählen Sie mir doch einfach ein bissl Klatsch und Tratsch aus dem Haus.«

Lenz Stockmair sah unsicher zum Kriminaler hinüber und lächelte schüchtern. »Ich weiß ja nicht. Ich will niemanden reinreiten …«

»Sie reiten niemanden rein«, beruhigte Pfeffer. »Es geht hier immerhin um einen Mord. Der Zumboldt ist ja schließlich kein Unbekannter«, fügte er im Plauderton hinzu.

»Ja«, lachte der Gärtner zustimmend. »Den kennt man aus der Presse, den Zumboldt. Schließlich will der ja ein Wiesnzelt.«

»Den Zumboldts gehört doch das Münchner-Kindl-Zelt, oder?«

»Richtig. Drum können sie sich das hier auch leisten.« Lenz deutete das Hochhaus hinauf. »So ein Wiesnzelt soll ja eine Gelddruckmaschine sein. Was man so hört. Meine Frau hat jedes Jahr als Bedienung auf der Wiesn gearbeitet. Da kommt was bei rum.« Er brach ab.

»Hört man immer wieder«, ermutigte Pfeffer den Mann zum Weiterreden. »Davon leisten Sie sich dann sicher einen schönen Urlaub?«

»Nein.« Lenz Stockmair schüttelte den Kopf. »Haus abzahlen. Wir haben ein kleines Reihenhaus in Sendling am Luise-Kiesselbach-Platz. Meine Frau ist Kellnerin. Hat lange Jahre für die Zumboldts gearbeitet. Jetzt haben sie sie vor einem halben Jahr rausgeschmissen.« Er schüttelte sich und wechselte gleichzeitig das Thema, als wolle er nicht über sein Zuhause sprechen. »Der Zumboldt senior soll angeblich gar nicht mehr gut auf seinen Sohn zu sprechen gewesen sein. Da war was im Busch, heißt es. Hat der Hausmeister, der Schorsch, erzählt. Er muss wohl mal zufällig einen großen Krach mitbekommen haben.«

»Hier im Haus?«, fragte Pfeffer erstaunt nach.

»Freilich. Der Alte wohnt doch auch da. Dem gehört der ganze elfte Stock. Elfter Stock Alois Zumboldt, der Senior, und zehnter Stock Guido Zumboldt, der Junior. Der konnte sich allerdings nur einen halben Stock leisten. Nebenan wohnen diese von Noltings, die haben die andere Hälfte vom zehnten. Mit denen konnte er aber angeblich auch nicht gut. Ach, der junge Zumboldt soll es sich mit fast jedem hier im Haus schon verdorben haben. Sagt man.« Er warf die Hände in die Luft. »Mit seiner Frau läuft auch nichts mehr. Die will die Scheidung. Das sagen nun wirklich alle. Das ist schon kein Gerücht mehr. Na, wenn sie es richtig anstellt, hat sie für den Rest ihres Lebens ausgesorgt. Die lässt ihn bluten und genießt ihr Leben auf Mallorca oder so.« Er lachte. »Das haben uns die Frauen voraus, was? Frauen wissen immer, wie sie an Geld kommen …« Er deutete mit beiden Händen Brüste an und biss sich sofort danach auf die Lippen. »Tschuldigung.«

»Schon okay«, schmunzelte Max Pfeffer. »Sie sagten, der Ermordete hätte es sich mit praktisch allen im Haus schon verdorben?«

»Die Ewers aus dem neunten Stock sprechen nicht mehr mit ihm … äh, sprachen nicht mehr mit ihm.«

»Warum?«

»Das sind …« Lenz Stockmair sah sich vorsichtig um und beugte sich zu Pfeffer rüber. »Das sind zwei Männer, verstehen Sie?«, flüsterte er. »Das sind Homosexuelle. Da hat der Zumboldt wohl mal entsprechende Bemerkungen gemacht, schätze ich.« Er lehnte sich wieder zurück. »Im achten sind dann die Steinkohls. Er ist irgendwas Wichtiges in der Baubranche. Ich glaube, der hat das ganze Projekt hier hochgezogen. Und im siebten wohnt der Architekt Dollmann mit seiner Frau und dem Sohn. Timo heißt der. Der war heute früh mit einem Mädchen unterwegs, als ich angefangen habe, den Rasen zu trimmen. Hat wohl die Nacht durchgemacht. Die Frau vom Dollmann soll mal was mit dem Zumboldt gehabt haben, sagt man. Darum ist der Dollmann auch schlecht auf den Zumboldt zu sprechen gewesen. Mehr weiß ich wirklich nicht.«

»Das war doch schon eine Menge. Allerdings ganz schön wenig Namen für so ein großes Gebäude.«

»Viel mehr wohnen hier nicht. Ach, ganz oben, die beiden oberen Etagen hat so ein Ausländer gekauft. Den kenne ich nicht. So ein reicher Araber. Unten sind bis zur vierten Etage Büros. In der fünften sind der Pool und so Fitness- und Wellnesszeug für die Bewohner. Und einige Wohnungen stehen praktisch immer leer. Die Leute kommen ein- oder zweimal im Jahr zum Shoppen nach München.«

»Verstehe. Was glauben Sie?« Pfeffer stand auf und deutete auf den Kellereingang. Dort waren die Kameras nicht zu übersehen. »Werden wir auf dem Überwachungsvideo den Mörder sehen?«

Lenz Stockmair verzog seinen Mund zu einem schiefen Grinsen. »Vielleicht. Aber das müssen Sie mit der Security besprechen. Das hier ist mindestens so gut bewacht wie Fort Knox. Kann ich jetzt weiterarbeiten?«

»Tut mir leid, wir mussten den Rasentrimmer mitnehmen.«

»Macht nichts«, sagte der Gärtner. »Ich habe ein Ersatzgerät.«

04 »Das ist jetzt ein Scherz«, stöhnte Kommissar Erdal Yusufoglu.

»Leider nein. So leid es mir tut! Das ist uns äußerst peinlich. Äußerst!« Jürgen Hartwig riss die Augen weit auf, um die Dramatik der Situation mimisch zu unterstützen. »Und dann passiert ausgerechnet so etwas!« Er schlug die Hände zusammen. »Ich weiß nicht, was ich sagen soll, meine Herren …« Er schielte zu Hauptkommissarin Bella Hemberger hinüber und fügte schnell »… und meine Dame« hinzu. »Das muss selbstverständlich unter uns bleiben!«

»Wir ermitteln in einem Mordfall, Herr Hartwig«, sagte Max Pfeffer und sah dem hibbeligen Mann mit der auffälligen Designerbrille fest in die Augen. »Es bleibt erst einmal alles unter uns.«

»Natürlich. Natürlich.« Hartwig hüpfte von einem Bein auf das andere. Er trug einen tadellosen dunkelblauen Anzug mit passender dezenter Krawatte und schwarze Budapester Schuhe. Seine mittelblonden Haare waren streng gescheitelt. Er hatte sich den Kriminalbeamten als der zuständige Objektmanager für den »Einstein-Tower« vorgestellt. Pfeffer und seine Kollegen Hemberger und Yusufoglu standen im ersten Stock. Hier befanden sich die Gebäudeverwaltung und auch die Sicherheitszentrale.

»Ich darf aber doch meine Verwunderung darüber ausdrücken, dass in diesem Anwesen, das angeblich besser bewacht wird als Fort Knox, dass ausgerechnet hier die Videoüberwachung ausgefallen ist und Sie keine Erklärung dafür haben.« Pfeffer deutete auf fünf Monitore an der Wand, die alle schwarz waren. Auf dem sechsten konnte man die Eingangshalle sehen. Dort saß der Concierge hinter seinem Desk und tippte etwas in einen Computer. Fünf weitere Monitore zeigten leere Flure.

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